Der Anfang Des Glücks Und Ein Magischer Ort by PandoraLuzDeLuna at Inkitt
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Der Anfang des Glücks und ein magischer Ort

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Summary

"HINWEIS FÜR DIE LESERSCHAFT: Dieses Werk ist als Teil meines Veröffentlichungsprozesses für begrenzte Zeit kostenlos verfügbar. Nach Ablauf des Aktionszeitraums wird der Inhalt entfernt, um Platz für die endgültige und lektorierte Fassung zu schaffen. Wenn Sie meine Arbeit unterstützen und sich ein dauerhaftes Exemplar dieser Geschichte sichern möchten, lade ich Sie ein, mir zu folgen und meine kommenden offiziellen Veröffentlichungen bei Amazon im Auge zu behalten. Vielen Dank, dass Sie unabhängige Kunst wertschätzen!" In einer Welt subtiler Veränderungen und erzwungenen Schweigens kämpft Silvia darum, ein friedliches Zuhause für ihre Drillinge und ihre Familie aufzubauen. Hinter den Mauern eines Hauses aus rotem Backstein, das sie selbst mit aufgebaut hat, verbirgt sie einen magischen Raum – ihren einzigen Zufluchtsort vor der Knappheit, die das Land geißelt. Doch die wahre Gefahr lauert nicht draußen, sondern unter ihren Füßen. Beim Aufräumen der Ruinen auf ihrem Grundstück entdeckt Silvia eine eiserne Tür, die in einen Keller voller Geheimnisse führt: ein Elite-Arsenal, Goldbarren und Dokumente, die das Todesurteil für das gesamte Tal bedeuten könnten. Während sie auf die Rückkehr ihres Mannes Caleb von der Grenze wartet, muss Silvia entscheiden, wie weit sie gehen will, um ihre Schätze und die Würde ihrer Schwiegermutter Flora zu schützen. In einem Spiel der Loyalitäten, in dem „diejenigen, die nichts zu verbergen haben, den Wind nicht fürchten“, bewahrt Silvia das schwerste Geheimnis von allen.

Status
Complete
Chapters
7
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1: Erwachen in einer neuen Welt und das Gebären 1

Der Anfang des Glücks und ein magischer Ort:

Band I – Das Geheimnis des Tals

(Chroniken einer alternativen Welt (1930 – 1980) Nr. 1)

In einer Welt subtiler Veränderungen und erzwungenen Schweigens kämpft Silvia darum, ein friedliches Zuhause für ihre Drillinge und ihre Familie aufzubauen. Hinter den Mauern eines Hauses aus rotem Backstein, das sie selbst mit aufgebaut hat, verbirgt sie einen magischen Raum – ihren einzigen Zufluchtsort vor der Knappheit, die das Land geißelt. Doch die wahre Gefahr lauert nicht draußen, sondern unter ihren Füßen. Beim Aufräumen der Ruinen auf ihrem Grundstück entdeckt Silvia eine eiserne Tür, die in einen Keller voller Geheimnisse führt: ein Elite-Arsenal, Goldbarren und Dokumente, die das Todesurteil für das gesamte Tal bedeuten könnten. Während sie auf die Rückkehr ihres Mannes Caleb von der Grenze wartet, muss Silvia entscheiden, wie weit sie gehen will, um ihre Schätze und die Würde ihrer Schwiegermutter Flora zu schützen. In einem Spiel der Loyalitäten, in dem „diejenigen, die nichts zu verbergen haben, den Wind nicht fürchten“, bewahrt Silvia das schwerste Geheimnis von allen.

Widmung:

“Für Gott, für die Inspiration und die Kraft. Für meine wunderbare Familie für ihre Liebe. Und für all jene, die daran glauben, dass Ruhe und Geduld der Schlüssel zum Sieg sind.”


„Wenn du am richtigen Ort mit der richtigen Person bist, spürst du, dass dein Leben einen neuen Sinn voller Hoffnung und Glück hat.“

Kapitel 1: Erwachen in einer neuen Welt und das Gebären

1.1 Drei kleine Dinge, die das Herz stehlen, und ein magischer Raum

SILVIA

Der Schmerz war kein bloßer Gedanke, er war eine Naturgewalt. Silvia spürte, wie eine eiserne Kralle ihren Unterleib umklammerte und eine brennende Hitze ausstrahlte, die ihre Wirbelsäule hinaufstieg und durch die Gebärmutter hinabfuhr, als würde sie sie in zwei Hälften reißen. Schwach öffnete sie die Augen und blickte auf eine Decke aus dunklen, groben Holzbalken, an die sie sich beim besten Willen nicht erinnern konnte.

Noch bevor sie auch nur einen einzigen Gedanken darüber fassen konnte, wo sie sich befand, wurde sie von einer neuen Wehenwelle geschüttelt, die noch heftiger war als die vorherige. Silvia nach Luft japsend, zischte vor Schmerz auf, und ihre Hände suchten instinktiv ihren Bauch. Die Berührung ließ sie erstarren: Unter ihren Handflächen wölbte sich eine feste, riesige Rundung. Als sie den Blick senkte, sah sie eine abgenutzte Leinendecke, die ihre angewinkelten Beine bedeckte.

Zwei Frauen, deren Gesichter von der Bergluft gezeichnet waren und deren Haare von Tüchern zusammengehalten wurden, arbeiteten voller Dringlichkeit unter der Decke. Ihre Hände waren erfahren, doch in ihren Mienen spiegelte sich die Erschöpfung von jemandem wider, der schon zu viel Entbehrung gesehen hat.

„Los, Silvia!“, rief die ältere Frau, deren Stimme wie das Knistern von Brennholz klang. „Spür den Druck, kämpf nicht dagegen an. Press noch einmal, mit Kraft, und es ist geschafft. Die Sonne geht gleich auf, und dieser Kleine will das Licht erblicken.“

Silvia spürte einen immensen Druck im Becken, ein Dehnen, das wie Feuer brannte, gefolgt von einem Gefühl absoluter Befreiung, als würde etwas mit einer wunderbaren Leichtigkeit herausgleiten. Die plötzliche Leere in ihrem Bauch raubte ihr den Atem.

„Was für ein lebhafter Traum…“, murmelte sie mit brüchiger Stimme vor sich hin, während kalter Schweiß auf ihrer Stirn perlte.

Doch das schrille, kräftige Weinen, das das kleine Zimmer aus roten Backsteinen erfüllte, schrie ihr entgegen, dass es kein Traum war. Es war das Leben, das sich seinen Weg in eine Welt bahnte, die sie noch nicht verstand.

„Es ist ein Junge, Flora!“, rief die andere Frau voller Freude. „Aber warte... der Bauch ist immer noch fest. Silvia, Liebes, atme tief durch. Der Weg ist schon frei, aber da ist noch einer unterwegs.“

Silvia hatte nach dem Weinen des kleinen Babys kaum zu Atem gefunden. Die Erleichterung, ihren Körper leer zu spüren, dauerte kaum einen Atemzug. Flora blickte mit weit aufgerissenen Augen und zitternden, aber festen Händen wieder unter die Decke.

„Silvia, um aller Heiligen willen!“, rief Flora aus, ihre Stimme eine Mischung aus Schrecken und Staunen. „Es ist noch nicht vorbei! Da ist noch einer!“

Silvia hatte das Gefühl, dass sich die Welt um sie drehte. Die Erschöpfung zog sie in die Dunkelheit, doch der Instinkt einer „wiedergeborenen Frau“ traf sie mit der Kraft eines Blitzes. Sie presste erneut mit all ihrer Kraft und spürte diesen „Feuerring“, der auf ihrer Haut brannte; vor Schmerz krallten sich ihre schlanken Finger in die dicke Decke unter ihrem Körper, und das zweite Baby kam mit einem Schrei auf die Welt, der die roten Backsteine der Wand zu erschüttern schien. Feiner Schweiß durchnässte ihre Kleidung und das Haar klebte ihr im Gesicht, doch nichts davon konnte sie jetzt stören; der Schmerz, der sich weigerte nachzulassen, forderte sie ein weiteres Mal.

„Jetzt ist es vorbei...“, keuchte Silvia und ließ den Kopf auf das Strohkissen sinken. „Endlich...“

Doch das Schweigen von Flora und der anderen Frau war grabesnah. Sie blickten einander blass an. Silvias Bauch war zwar kleiner geworden, wies aber immer noch eine verdächtige Härte auf.

„Silvia... Liebes“, flüsterte Flora mit zitternden Händen, während Tränen über ihre Wangen liefen. „Du musst noch ein letztes Mal stark sein. Der Himmel hat dich heute dreifach gesegnet. Da ist ein dritter, der nicht zurückbleiben will.“

Silvia spürte, wie ihr die Luft wegblieb, doch ein wilder Beschützerinstinkt, geboren aus diesem „neuen Sinn“, der in ihr aufzukeimen begann, zwang sie, jeden Muskel anzuspannen. Sie keuchte, biss die Zähne so fest zusammen, dass ihr der Kiefer schmerzte, und presste mit ihrer allerletzten Kraft.

Nach einer Anstrengung, die wie eine Ewigkeit wirkte, kam das dritte Baby auf die Welt. Sein Weinen war nicht so kräftig wie das des ersten Babys und auch nicht so entschlossen wie das des zweiten; es war ein kläglicher Laut, so zerbrechlich wie das Miauen eines Kätzchens. Dieses Geräusch versetzte Silvias Herz einen tiefen Stich. Sie wollte ihre Arme ausstrecken, wollte dieses kleine Wesen sehen, das sie so viel Kraft gekostet hatte, doch die Dunkelheit begann sich vor ihren Augen auszubreiten.

In dem Moment, als sich ihre Augen schlossen, brachte die Bewusstlosigkeit keine Leere, sondern einen Strom aus Feuer.

Als wäre in ihrem Geist ein Damm gebrochen, tauchten die Erinnerungen des ursprünglichen Körpers in rasanter Geschwindigkeit vor ihr auf. In kaum einer Sekunde durchlebte sie ein ganzes Leben noch einmal: der Hunger auf der Flucht, die Kälte des Backsteinhauses, Calebs letzter, flüchtiger Blick, bevor er an die Front zog, und die Einsamkeit dieser Monate des Wartens. Es war ein Blitz aus fremdem Schmerz und fremder Hoffnung, die nun ihr gehörten.

Ihr letzter Gedanke, bevor sie in einen tiefen Schlaf fiel, war eine Gewissheit, die ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ und ihr gleichzeitig einen seltsamen Frieden schenkte:

„Wenn das kein Traum ist... bin ich transmigriert.“ Und eine dichte Dunkelheit legte sich über ihr Bewusstsein.

Als sie aufwachte, brachte das anhaltende Geräusch eines Weinens sie in die Realität zurück. Neben ihr weinten drei in gräuliche Tücher gewickelte Babys mit geröteten Gesichtchen. Sie waren klein und schrumpelig wie winzige Raupen und suchten nach der Welt mit Augen, die gerade erst begannen, Dinge scharf zu stellen.

Silvia beobachtete ihre schmalen, fast zerbrechlichen Körper, und ein stechender Schmerz durchbohrte ihr Mutterherz. Sie nahm das Baby, das ihre Schwiegermutter ihr reichte, und legte es an ihre Brust. Es waren zwei Jungen und ein Mädchen; die Kleinste von allen war sie. Während der winzige Mund sich bewegte und energisch nach Nahrung suchte, überforderte Silvias Herz eine Liebe, die sie noch nie zuvor gefühlt hatte. Mit purem Überlebensinstinkt schluckte die Kleine die Milch in großen Zügen und saugte fordernd an ihrer Brustwarze. Ihr gieriges Schmatzen erfüllte den Raum und brachte die beiden Frauen zum Lächeln.

Müde von ihrer allerersten Anstrengung auf dieser Welt – ihr kleines Babybäuchlein zu füllen –, schlief sie ein. Silvia nahm sie von der Brust und küsste ihr Gesichtchen; ihre Haut war noch gerötet, aber ein Gefühl von Zärtlichkeit und Liebe ging von ihrem Herzen aus.

Sie akzeptierte diese neue Realität und die kleinen Leben, die sie mit ihrem Schweiß und Schmerz auf die Welt gebracht hatte, mit Leichtigkeit. Sanft berührte sie mit einem Finger ihre winzige Hand; ihre Finger waren so klein, dass ihr Herz so viel Liebe kaum ertragen konnte.

„Ihr Name wird Casandra sein...“, flüsterte sie, während das Mädchen gesättigt in ihren Armen einschlief und immer noch mit dem Mund schmatzte. „Der Sohn, der zuerst geboren wurde, wird Mateo heißen, und der zweite Daniel.“

Der Vorgang wiederholte sich bei den Jungen. Mateo, der größte der drei, trank die erste Brust leer und beschwerte sich so lange, bis Silvia ihn an der anderen weitertrinken ließ. Nachdem sie ihnen den Rücken gerieben und das Bäuerchen der Zufriedenheit gehört hatte, versanken die drei schließlich in einen tiefen Schlaf, obwohl sich ihre kleinen Mündchen im Traum immer noch bewegten.

„Das Essen ist bald fertig“, kündigte Flora an und sah sie mit einem Mitleid an, das sie nicht verbergen konnte. Silvia war viel zu dünn, sogar noch dünner als während der schlimmsten Monate der Hungersnot. „Du hast hart gearbeitet, meine Tochter. Wenn wir gewusst hätten, dass es drei sind, hätten wir dich ins Krankenhaus gebracht, selbst wenn es uns den allerletzten Cent gekostet hätte.“

Flora war unendlich dankbar, dass sowohl ihre Schwiegertochter als auch die Babys wohlauf waren, doch die Sorge ließ sie nicht los.

„Ich habe meinen Sohn heute Morgen in die Stadt geschickt, um einen Arzt zu holen. Es ist notwendig, dass er dich untersucht, auch wenn der Weg weit und die Bezahlung schwierig ist.“

Die grobe Holztür öffnete sich mit einem leisen Quietschen. Lili streckte den Kopf herein, ihre großen, wunderschönen Augen fest auf das Bett gerichtet, in dem die Babys ruhten. Sie blieb dort regungslos stehen, voller Angst, einen weiteren Schritt zu tun, als befürchtete sie, die zerbrechliche Stille des Raumes zu brechen.

„Komm her, Lili“, sagte Silvia und machte eine sanfte Handbewegung.

Das Mädchen näherte sich langsam. Ihr blaues Stoffkleid hatte so sehr an Farbe verloren, dass es grau geworden war; es hatte einige Flicken und war viel zu groß für ihren kleinen Körper. Obwohl es sauber aussah, war es stark abgenutzt, was ihr ein noch verletzlicheres Aussehen verlieh.

Ihr kastanienbraunes Haar war zu zwei ungeschickten Zöpfen geflochten; man merkte, dass sie sie sich selbst gemacht hatte. Ihre großen Augen, blau wie der Himmel, blickten unschuldig auf das Geschehen. Sie war sechs Jahre alt, wirkte aber aufgrund ihrer Unterernährung viel jünger.

„Hast du die Babys schon gesehen?“, fragte Silvia mit sanfter Stimme. Die Kleine nickte schüchtern, ohne den Blick von den drei „Raupen“ abzuwenden, die neben ihr schliefen.

Silvia wurde das Herz schwer, als sie das Mädchen ansah. Sie wusste, dass ihr Schwiegervater sie nicht mochte; er behandelte sie wie eine Last und suchte immer nach einer Ausrede, um die Hand gegen sie zu erheben und sie zu schlagen. In einer Welt voller strenger Veränderungen und Hunger war Lili das stillste Opfer.

„Wie wäre es, wenn du zu mir ziehst, um bei mir zu leben?“, schlug Silvia mit sanfter Stimme vor.

Das Mädchen blickte auf; ihre Augen leuchteten mit einem Funken Hoffnung, während sie nach der Zustimmung ihrer Mutter suchte. Flora spürte von der Türschwelle aus einen Kloß im Hals.

„Es ist gut“, antwortete Flora. „Ich werde das Mädchen bei dir bleiben lassen, damit sie dir nach dem Wochenbett mit den Kleinen helfen kann.“

Silvia wusste, dass sie mit Lilis Einzug in das rote Backsteinhaus nicht nur eine kleine Gesellschaft für Casandra, Mateo und Daniel gewann; sie rettete dieses sechsjährige Mädchen aus den Schatten von Marcos Haus.

Das Traurigste von allem war die Angst, die in Lilis zierlichem Körper wohnte. Das Mädchen war ohne Selbstvertrauen aufgewachsen und zuckte beim kleinsten Geräusch zusammen. Es war nicht nur Marcos Temperament; selbst ihr Bruder Diego und die boshafte Clara zwangen sie dazu, wie eine Erwachsene zu arbeiten, während Clara sich bitterlich darüber beschwerte, eine „Last“ durchfüttern zu müssen.

Silvia schloss die Kleine sanft in die Arme und strich ihr zärtlich über den Kopf, wobei sie ihre Knochen unter dem dünnen Stoff spüren konnte.

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Strong Dialog

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