Die Lichtung Der Entblößung by Misttueck at Inkitt
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Die Lichtung der Entblößung

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Summary

Eine Frau verliert im Wald die Kontrolle über ihren Körper und ihre Kleidung, als sie in einen Bach fällt. Nackt und allein, genießt sie die Sonne auf ihrer Haut und lässt ihre Hemmungen fallen.

Genre
Erotica
Author
Misttueck
Status
Complete
Chapters
4
Rating
5.0 1 review
Age Rating
18+

Kapitel 1

Der Wald riecht nach feuchter Erde und zerfallendem Laub. Ich atme tief ein, lasse die kühle Luft in meiner Lunge ruhen, bevor ich sie langsam wieder freigebe. Meine Füße knirschen auf dem Kieselpfad, der sich zwischen den Buchen hindurchschlängelt wie eine Narbe im Moos. Links und rechts türmen sich die Stämme auf, ihre Rinde in Schattierungen von Grau und Braun, gefleckt mit silbrigem Flechtenbewuchs. Das Licht fällt in Streifen durch das Blätterdach, goldene Fäden, die auf dem Waldboden tanzen wie Atemzüge.

Ich bin seit zwanzig Minuten unterwegs. Die Wanderkarte steckt in der Gesäßtasche meiner Jeans, zusammen mit dem Autoschlüssel und einem Päckchen Papiertaschentücher. Mein Rucksack hängt leicht über die Schultern — Wasserflasche, ein Apfel, ein Taschenbuch, das ich nicht lesen werde. Ich bin hier, um zu laufen. Um den Kopf leer zu bekommen. Um etwas anderes zu sehen als die vier Wände meines Büros und den Parkplatz davor.

Der Pfad macht eine Biegung nach links, und ich folge ihr, während meine Finger über die Rinde eines Baumes streichen, der direkt am Wegesrand steht. Die Oberfläche ist rau, gerillt, warm von der Sonne, die hier durch eine Lücke im Kronendach fällt. Ich bin zweiundfünfzig Jahre alt, und mein Körper spürt jeden dieser Jahre in den Knien, in der Lendenwirbelsäule, in der Art, wie mein rechtes Hüftgelenk bei jedem Abwärtschritt ein leises Knacken produziert, das nur ich hören kann. Aber ich laufe. Ich laufe, weil Sitzen mich auffrisst.

Der Pfad teilt sich. Nach rechts führt er weiter bergauf, markiert mit einem gelben Schild, dessen Aufschrift verblasst ist. Nach links wird er schmaler, kaum noch ein Pfad — eher ein Trampelpfad, von Rehen oder Füchsen in den Boden gedrückt. Ich zögere. Meine Finger streifen über den Stoff der Jeans an meinem Oberschenkel. Dann biege ich links ab.

Der schmale Pfad führt mich tiefer in den Wald hinein. Das Licht verändert sich. Die Bäume stehen hier dichter, ihre Kronen berühren sich fast, und das Gold von vorhin weicht einem weicheren, gedämpfteren Grün. Der Boden wird weicher, moosiger. Meine Schuhe — braune Ledersneaker, nicht gerade Wanderschuhe — sinken leicht ein bei jedem Schritt. Die Stille ist hier dichter, aber nicht vollkommen. Ein Specht hämmert irgendwo in der Ferne, sein Klopfen hallt durch die Stämme wie ein zweiter Herzschlag. Ein Zweig knackt unter meinem Gewicht.

Dann, plötzlich, Licht.

Der Pfad öffnet sich, und ich stehe am Rand einer Lichtung, die so plötzlich und so vollständig vor mir liegt, dass ich stehen bleibe und blinzle. Der Wald weicht zurück wie ein Vorhang, der zur Seite gezogen wird, und vor mir breitet sich ein ovaler Raum aus, vielleicht dreißig Meter im Durchmesser, umkränzt von Buchen und Eichen, die hier in respektvollem Abstand zueinander stehen. Das Gras auf der Lichtung ist hoch, kniehoch, mit wilden Blüten durchsetzt — ich erkenne Klee, Löwenzahn, etwas Lilafarbenes, das ich nicht benennen kann. Die Sonne fällt hier ungeteilt durch die Öffnung im Kronendach und liegt auf dem Gras wie ein flüssiger Teppich, warm und hell und einladend.

Und da ist der Bach.

Er schlängelt sich durch die Mitte der Lichtung, nicht breiter als eine Armlänge, sein Wasser so klar, dass ich die Steine auf dem Grund zählen kann. Braun und Grau und Ocker, rundgeschliffen von Jahrtausenden des Fließens. Das Wasser plätschert leise, ein stetiges, beruhigendes Murmeln, das sich mit dem Insektensummen und dem Vogelgezwitscher zu einer Art Musik verbindet. Sonnenfunken tanzen auf der Oberfläche, reflektiert, gebrochen, geworfen.

Ich trete aus dem Schatten des Waldes in die Sonne. Die Wärme trifft mich wie eine Handfläche, die sich auf meine Stirn legt. Ich schließe die Augen für einen Moment und drehe das Gesicht zum Himmel. Hinter meinen Lidern ist alles rot und gold. Die Wärme sickert durch mein T-Shirt, durch den Stoff der Jeans, wärmt die Haut darunter. Meine Schultern senken sich, eine Spannung löst sich, die ich nicht einmal bemerkt hatte, bis sie geht.

Ich öffne die Augen und gehe zum Bach. Das Gras streicht über meine Waden, die Stengel der Blüten bogen sich unter meinen Schritten und richten sich wieder auf. Der Boden wird weicher, je näher ich ans Wasser komme — feuchter, dunkler, mit Schilfgras am Rand, das in kleinen Büscheln wächst. Ich knie mich am Ufer nieder und schaue ins Wasser.

Es ist kristallklar. Ich sehe mein Spiegelbild — das Gesicht, das ich kenne, die Linien um die Augen, die sich in den letzten Jahren vertieft haben, der Mund, dessen Winkel leicht nach unten ziehen, wenn ich nicht lächle. Mein Haar, grau, kurz. Ich trage kein Make-up heute. Nur Sonnencreme, die ich morgens aufgetragen habe, und deren Geruch — Kokos und etwas Chemisches — mir jetzt in der Nase sitzt.

Das Wasser fließt langsam, aber stetig. Ich sehe kleine Insektenlarven auf dem Grund, die sich festhalten an den Steinen. Ein Blatt treibt vorbei, dreht sich, verhakt sich kurz, löst sich wieder. Ich strecke die Hand aus und halte sie ins Wasser.

Die Kälte schießt durch die Fingerspitzen, hinauf in die Handfläche, und ich ziehe sie mit einem Ruck zurück. Kalt. Sehr kalt. Aber klar und sauber, und etwas in mir — etwas, das nicht das vernünftige Ich ist, das die Bürotermine verwaltet und die Rechnungen bezahlt — will rein. Will die Füße hineinstecken. Will spüren, wie das Wasser über die Knöchel steigt und die Waden umschließt.

Ich stehe auf und schaue mich um. Die Lichtung ist leer. Kein Pfad, der hierher führt, außer dem, den ich gekommen bin. Keine Bänke, keine Mülleimer, keine Hinweisschilder. Keine Menschen. Ich lausche. Wald. Bach. Vögel. Nichts anderes.

Ich setze mich auf einen flachen Stein am Ufer und ziehe die Sneaker aus. Links, dann rechts. Die Schuhe stelle ich neben mich auf den Stein. Dann die Socken — weiß, mit einem kleinen grauen Flicken an der Ferse, den ich vor drei Wochen genäht habe, weil ich keine neuen kaufen wollte. Ich ziehe sie aus, wickle sie zusammen und stecke sie in die Sneaker. Meine Füße sind blass, die Zehen leicht gekrümmt von der Kühle des Morgens, die Nägel kurz geschnitten, ohne Lack. Ich spreize die Zehen, drücke sie in den weichen Boden, der hier aus Schlamm und Gras und kleinen Kieseln besteht.

Ich stehe auf und krempel die Jeans hoch. Zwei Umschläge am linken Bein, zwei am rechten. Der Stoff liegt fest über den Waden, strammer, als mir lieb ist, aber es funktioniert. Ich sehe an mir herunter — die bloßen Füße, die hochgekrempelte Jeans, das graue T-Shirt, das sich über meine Brüste spannt und in den Bund der Hose geschoben ist. Ich sehe aus wie eine Frau, die in einen Bach steigen will. Genau das bin ich.

Der erste Schritt.

Mein rechter Fuß berührt das Wasser, und die Kälte ist ein Schock, der durch die Fußsohle schießt, über den Spann, bis in die Wade. Ich keuche — ein kurzer, scharfer Laut, der aus meinem Mund entwischt, bevor ich ihn aufhalten kann. Das Wasser ist kalt. Kälter als ich erwartet habe, kälter als das Wasser aus dem Hahn, kälter als der Regen im Oktober. Es ist Quellwasser, wahrscheinlich, direkt aus dem Boden, ungefiltert und ungesonnt.

Ich zögere. Mein Fuß ruht auf dem sandigen Grund, die Zehen greifen nach dem weichen Untergrund. Das Wasser fließt um meinen Knöchel, schimmert, wirft kleine Funken. Dann steige ich weiter. Der zweite Schritt. Mein linker Fuß. Tiefer jetzt — das Wasser reicht bis zur Mitte der Wade. Die Kälte kriecht höher, presst sich gegen die Haut, und meine Muskeln spannen sich an, ziehen sich zusammen. Ich atme durch die Nase aus, langsam, kontrolliert.

Der dritte Schritt.

Mein rechter Fuß setzt auf, und der Stein, auf dem er landet, ist glatt. Glatt und rund und mit einer Schicht aus Algen überzogen, die ich nicht gesehen habe — die unter dem Wasser liegen, unsichtbar, geduldig. Mein Fuß rutscht. Nicht ein plötzliches, dramatisches Ausrutschen, sondern ein langsames, unerbittliches Weggleiten, wie wenn jemand einen Tisch unter dir wegzieht. Mein Gleichgewichtssinn schreit. Meine Arme schießen nach vorn, greifen nach Luft, nach nichts. Mein linker Fuß versucht, sich festzusetzen, aber er findet nur Wasser und Schlamm und einen zweiten, ebensolch glatten Stein.

Und dann liege ich im Bach.

Der Aufprall ist ein Schock, der meinen gesamten Körper erfasst. Das Wasser schließt sich über mir — nicht tief, nicht gefährlich, aber genug, um mich zu durchnässen, vollständig, erbarmungslos. Mein Rücken trifft auf den Grund, auf Steine und Sand, und das Wasser fließt über mich hinweg, über mein Gesicht, meine Brust, meine Arme. Ich schreie auf — ein kurzer, erstickter Schrei, der im Wasser zu einem Blubbern wird. Dann drehe ich mich, krallen die Finger in den Schlamm, stemme die Füße gegen den Grund und stehe auf.

Ich stehe im Bach, das Wasser reicht mir bis über die Knie, und ich bin klatschnass. Völlig, restlos, bis auf die Haut durchnässt. Das T-Shirt klebt an meinem Körper, zeigt jede Kontur — die Rundung meiner Brüste, die Härte meiner Brustwarzen, die durch den kalten Stoff hindurchstoßen, die Linie meines Bauchs, den Bund der Jeans, der sich mit Wasser vollgesogen hat und schwer an meinen Hüften hängt. Wasser tropft von meiner Nase, von meinem Kinn, von meinen Fingerspitzen.

Ich wate ans Ufer. Jeder Schritt ist schwer, die Jeans saugt sich voll, zieht an meinen Beinen, und der Stoff der Hose klebt an den Oberschenkeln. Ich erreiche das Gras am Rand und trete aus dem Wasser. Meine Füße sinken in den weichen Boden. Ich bleibe stehen, tropfend, zitternd, und presse die Arme an den Körper.

„Verdammt”, sage ich. Das Wort ist leise, aber es hallt in mir nach. Ich schaue an mir herunter. Wasser läuft von überall ab. Das T-Shirt ist durchsichtig geworden, grau und nass, und ich sehe den BH darunter — weiß, mit Spitze am Rand, jetzt ebenfalls durchnässt und sichtbar. Die Jeans ist dunkel an den Oberschenkeln und am Gesäß, wo der Stoff am dicksten ist und das Wasser sich festhält. Meine Füße sind schlammig, mit kleinen Kieseln zwischen den Zehen.

Ich schaue mich um. Die Lichtung ist noch immer leer. Die Sonne scheint noch immer. Der Bach plätschert noch immer, als wäre nichts geschehen. Kein Lachen, keine Zeugen, keine Stimme, die fragt, ob alles in Ordnung ist. Ich bin allein.

Ich gehe zum Stein zurück, auf dem ich meine Schuhe abgestellt habe, und setze mich. Die Sonne trifft meine Schultern, und die Wärme beginnt sofort, gegen die Kälte in meinem Körper zu arbeiten.

Ich schaue an mir herunter. Alles ist nass. Nicht nur feucht — nass. Durch und durch. Das T-Shirt lässt sich nicht tragen, solange es so ist. Die Jeans schon gar nicht. Und hier ist weit und breit niemand.

Ich stehe wieder auf und sehe mich um. Der Trampelpfad, auf dem ich gekommen bin, ist leer. Der Wald ringsum steht still und gleichgültig. Ich lausche. Ein Buntspecht ruft in der Ferne. Das Bachwasser murmelt. Ein Blatt löst sich von einem Ast und segelt zu Boden. Niemand.

Also.

Ich fasse den Saum meines T-Shirts und ziehe es über den Kopf. Der nasse Stoff widersteht, klebt an der Haut, saugt sich fest, und ich muss ziehen, mich winden, bis er sich löst und über meinen Brüsten, meinen Schultern, meinem Kopf abgleitet. Das T-Shirt kommt mit einem schmatzenden Laut frei, und ich halte es in der Hand — schwer, nass, tropfend. Mein BH ist weiß und nass, die Cups leicht mit Schaumstoff gefüllt, die Spitze am Dekolleté durchscheinend. Meine Brüste füllen die Cups, weich und schwer, und die Kälte hat meine Brustwarzen hart gemacht, sodass sie durch den Stoff drücken wie kleine Knöpfe.

Ich drücke das T-Shirt aus. Wasser läuft über meine Hände, über die Knöchel, tropft auf den Stein. Ich wende es, drücke noch einmal. Dann hänge ich es über einen Ast der Eiche, die direkt am Ufer steht — ein niedriger Ast, in Sonnenlicht getaucht, der die Wärme aufsaugt und zurückgeben wird. Das T-Shirt hängt dort, grau und schlaff, und beginnt sofort, in der Sonne zu dampfen.

Die Jeans. Ich öffne den Knopf, ziehe den Reißverschluss herunter. Der Stoff ist eng, nass, widerspenstig. Ich schiebe ihn über die Hüften, über die Oberschenkel, und muss mich setzen, um ihn über die Waden zu streifen. Die hochgekrempelten Säume haben sich gelöst, und der Stoff ist dunkel und schwer. Ich ziehe ihn über die Füße, wende ihn, und drücke ihn gegen den Stein, um das Wasser herauszupressen. Es läuft in kleinen Bächen ab, sammelt sich im Gras. Ich hänge die Jeans über denselben Ast, neben das T-Shirt, und sie hängen da, beide, wie zwei Häute, die jemand verlassen hat.

Ich stehe da. In meinem BH und meinem Slip. Der Slip ist dunkelblau, einfach geschnitten, baumwollen, und er ist nass — nicht so nass wie die Jeans, aber nass genug, dass der Stoff an meiner Haut klebt und die Konturen darunter zeichnet. Ich schaue an mir herunter. Meine Beine sind blass, die Knie etwas rosig von der Kälte, die Waden schlank, die Füße immer noch leicht schmutzig vom Schlamm des Bachufers. Mein Bauch ist weich, nicht flach, mit einer leichten Wölbung unterhalb des Nabels, die sich im Alter nicht mehr verleugnen lässt. Die Haut meiner Oberschenkel zeigt feine, silbrige Streifen — Dehnungsstreifen, von vor langer Zeit, verblasst, aber noch sichtbar im richtigen Licht.

Ich entscheide, den BH auszuziehen. Er ist nass, er ist unbequem, und hier ist niemand. Ich fasse die Verschlüsse am Rücken, öffne sie, und die Träger lösen sich von meinen Schultern. Ich ziehe den BH ab und halte ihn in der Hand — leicht, nass, die Cups zusammengefallen. Meine Brüste hängen frei. Sie sind groß, schwer, mit der Schwerkraft, die an ihnen zieht, wie sie es bei jeder Frau meiner Größe und meines Alters tut. Die Brustwarzen sind noch hart von der Kälte, dunkelrosa, aufgerichtet, und die Warzenhöfe sind groß und gefärbt, mit kleinen Beulen um den Rand. Die Haut der Brüste ist weich, mit feinen Adern, die bläulich unter der Oberfläche schimmern, und die Brüste selbst bewegen sich, wenn ich mich bewege — schwingen, wippen, leben.

Ich hänge den BH über den Ast. Jetzt hängen dort: das T-Shirt, die Jeans, die Socken, der BH. Und ich stehe da in nichts als einem nassen Slip.

Ich schaue den Slip an. Er klebt. Er ist kalt. Er ist nass. Und hier ist niemand.

Ich ziehe ihn aus. Einfach so. Runter über die Hüften, über die Oberschenkel, über die Knie, über die Waden, über die Füße. Ich wringe ihn aus — ein paar Tropfen, mehr nicht — und hänge ihn über den Ast, zwischen den BH und die Socken, versteckt zwischen den größeren Stücken, weil — nein, nicht weil ich mich schäme. Weil es ein Reflex ist. Weil man solche Dinge nicht offen zur Schau stellt, auch wenn niemand zusieht.

Ich stehe nackt in der Sonne.

Die Wärme legt sich auf meine Haut wie eine Decke, die jemand über mich wirft. Sie trifft meine Schultern, meine Brüste, meinen Bauch, meine Oberschenkel. Sie kriecht in die Haut, dringt ein, verdrängt die Kälte, die der Bach in mich gepflanzt hat. Ich schließe die Augen und drehe das Gesicht zur Sonne. Hinter meinen Lidern ist alles orange und rot und warm.

Ich setze mich ins Gras, ein paar Meter vom Bach entfernt, dort wo die Sonne am direktesten fällt und das Gras am höchsten steht. Die Halme kitzeln an meinen Oberschenkeln, an meinem Gesäß, das ich in den Boden drücke. Ich lehne mich zurück auf die Hände, strecke die Beine aus, und lasse den Kopf hängen. Meine Haare — losgelöst vom Zopf, der sich endgültig aufgelöst hat — fallen über die Schultern, nass, schwer.

Die Sonne arbeitet. Ich spüre, wie die Wärme über meine Haut kriecht, Schicht für Schicht. Meine Schultern zuerst, die immer kalt sind, auch im Sommer, auch im Büro, wo die Klimaanlage läuft. Dann die Brüste, die in der Sonne liegen, schwer und warm, die Brustwarzen, die sich langsam lösen, weicher werden, sich entspannen. Mein Bauch, der sich dehnt in der Wärme, die Haut weicher werdend. Meine Oberschenkel, die sich entspannen, die Muskeln, die sich lösen.

Ich schaue an mir herunter. Mein Körper in der Sonne. Die Knie, die noch leicht rosig sind. Die Oberschenkel, die sich öffnen in der Wärme, der Spalt dazwischen, der Schamhaare — dunkel, dicht, nicht rasiert, weil ich nie die Geduld dafür hatte und nie den Anlass. Sie trocknen langsam, die Haare, kräuseln sich leicht in der Wärme. Mein Bauch, weich und rund, mit der Linie, die vom Nabel abwärts führt, eine feine Spur von helleren Haaren, die ich nie beachtet habe, bis jetzt. Meine Brüste, die sich mit jedem Atemzug heben und senken, die Haut jetzt trocken und warm, die Brustwarzen weich und flach.

Ich lege mich zurück. Das Gras unter mir ist weich, die Erde darunter fest und kühl, ein Kontrast zur Sonne, die auf meiner Vorderseite liegt. Ich strecke die Arme aus, die Handflächen nach oben, und schließe die Augen.

Dann öffne ich sie wieder.

Ich setze mich auf und schaue mich um. Die Lichtung. Der Wald. Der Bach. Der Pfad. Nichts. Keine Bewegung, kein Geräusch, das nicht hierher gehört. Ein Schmetterling — ein Kleiner Fuchs, rot und braun und schwarz — flattert über das Gras und verschwindet im Schatten der Eichen. Ich lege mich wieder zurück.

Ein Knacken. Irgendwo im Wald. Ich richte den Kopf auf, die Augen weit, die Hände, die sich ins Gras krallen. Ein Vogel. Ein Specht, der auf einem Baum sitzt und nach Insekten klopft. Ich atme aus. Lege mich zurück.

Ein Rascheln. Im Gras, links von mir. Ich richte mich wieder auf, diesmal schneller, die Brüste wippen mit der Bewegung. Ein Feldmaus löst sich aus dem hohen Gras, huscht über den Boden und verschwindet in einem Loch am Rand der Lichtung. Nichts. Niemand.

Ich lege mich zurück. Das dritte Mal. Und diesmal bleibe ich liegen.

Die Sonne arbeitet weiter. Sie trocknet meine Haare, die sich in der Wärme ausbreiten, auf dem Gras liegen, nasse Strähnen, die langen trocken und leicht werden. Sie wärmt meine Haut, die jetzt nicht mehr blass ist, sondern einen leichten Schimmer annimmt, einen goldenen Unterton, der in der Sonne liegt. Sie trocknet den Schlamm auf meinen Füßen, der zu Staub wird und abfällt, wenn ich die Zehen bewege.

Ich liege da, nackt, in der Sonne, auf einer Waldlichtung, und der Bach murmelt, und die Vögel singen, und die Insekten summen, und ich bin allein, und ich bin warm, und ich bin müde.

Meine Augen werden schwer. Ich kämpfe dagegen an — ein Reflex, der mir sagt, dass man nicht einschläft, nackt, im Freien, wo jeder vorbeikommen könnte. Aber die Sonne ist warm, und das Gras ist weich, und die Stille ist wie ein Lied, das immer leiser wird, bis es verschwindet.

Ich schließe die Augen. Nicht für lange. Nur einen Moment. Nur ein paar Atemzüge. Die Sonne auf meiner Haut, das Gras unter meinem Rücken, der Geruch von Erde und Wasser und Gras und meinem eigenen Körper, der in der Wärme duftet — nicht nach Parfum, nicht nach Seife, nur nach mir.

Ein Windhauch streicht über die Lichtung, kühlt die Haut, die feucht ist vom Schwitzen, und ich schaudere leicht, aber ich öffne die Augen nicht. Ich liege da. Die Brüste heben und senken sich mit meinem Atem, der jetzt langsamer ist, tiefer. Die Beine sind leicht gespreizt, die Knie leicht gebeugt, und die Sonne liegt auf allem — auf dem Bauch, auf den Schenkeln, auf dem Schoß, der warm und trocken und entspannt ist.

Ich döse. Nicht schlafe — döse. Ein Zustand zwischen Wachen und Schlafen, in dem die Geräusche des Waldes zu einem Rauschen verschmelzen und die Sonne zu einem warmen Druck hinter den Lidern wird. Mein Körper liegt schwer im Gras, die Muskeln gelöst, die Haut warm, der Atem langsam und gleichmäßig.

Die Kleidung trocknet am Ast. Der Bach fließt. Die Sonne wandert. Und ich liege da, nackt, allein, in der Stille der Waldlichtung, und döse vor mich hin.

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Good Writing

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