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Zwischen Pflicht- und Bauchgefühl

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Summary

Ein Kongress. Zwei Welten. Und eine Begegnung, die keiner von beiden geplant hat. Als Alina, Pressereferentin eines renommierten Medizinverlags, zu einem internationalen Ärztekongress anreist, erwartet sie intensive Arbeitstage, lange Interviews und professionelle Distanz. Doch dann begegnet sie Dr. Niklas Winter. Anästhesist. Motorradfahrer. Tätowiert. Ruhig. Schlagfertig. Ein Mann, der lieber handelt als redet – und der sich nicht so leicht abschütteln lässt. Zwischen Kongresssälen, einem stilvollen Hotel am See und stillen Momenten fernab des Trubels entsteht eine Verbindung, die beide zunehmend aus dem Konzept bringt. Während Alina versucht, die Kontrolle zu behalten, stellt Niklas genau die Fragen, denen sie am liebsten ausweichen würde. Manchmal führt nicht der Verstand den richtigen Weg – sondern das Bauchgefühl. Eine gefühlvolle Slow-Burn-Romance über Vertrauen, Nähe und die Begegnung mit einem Menschen, der alles verändert, obwohl er nie Teil des Plans war.

Status
25d ago
Chapters
50
Rating
4.7 (12 reviews)
Age Rating
16+

1.Kapitel - Teaser

Diese (Kurz-) Geschichte bringt nochmal einen etwas anderen Medizinertyp in mein Universum ein. Damit der Abschiedsschmerz von Rotkäppchen nicht so groß wird, kommt heute schon ein kleiner Teaser. Die Geschichte ist bereits fertig geschrieben - ihr werdet also nach wie vor ein Kapitel zum morgendlichen Kaffee genießen können.

Auch hier ist der Schwerpunkt auf der zwischenmenschlichen Ebene und nicht allzu konkret auf der weißen Erotik - Elemente wird es aber trotzdem geben, sonst wäre es ja nicht typisch Freya, oder? ;)




edit: Ich hatte die falsche Version hochgeladen. Deshalb nun die aktuelle Version.

Eigentlich mag ich Kongresse. Zumindest meistens. Es gibt schlechtere Orte, um drei Tage zu verbringen, als ein Hotel direkt am See, mit gutem Kaffee, einem Frühstücksbuffet, das jede Diät zuverlässig sabotiert, und Menschen, die mit leuchtenden Augen über Themen sprechen, von denen außerhalb dieser Mauern vermutlich niemand freiwillig hören möchte. Ich arbeite seit sieben Jahren als Pressereferentin für einen großen Klinikverbund. Mein Job besteht darin, komplizierte Medizin in verständliche Sprache zu übersetzen.


Ich schreibe über neue Studien, begleite Kongresse, führe Interviews mit Chefärzten und versuche, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu erzählen, dass sie nicht nur Fachzeitschriften interessieren. Dafür liebe ich meinen Beruf. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, die einzige Nichtmedizinerin im Raum zu sein. Mit meinem Kaffee in der Hand stellte ich mich an das Frühstücksbuffet. Vor mir diskutierten zwei Männer über neue Leitlinien in der Intensivmedizin. Hinter mir erklärte jemand auf Englisch die Ergebnisse einer Multicenterstudie. Ich musste grinsen : Kongressmodus.

Mein Blick blieb an den Körnerschnecken hängen. Noch genau eine lag im Korb. Ich streckte die Hand danach aus. Im selben Moment griff jemand von rechts ebenfalls danach.

„Oh.“, Ich zog die Hand sofort zurück.

„Nein.“ Die Stimme klang ruhig. „Sie waren zuerst.“ Ich schaute auf. Und musste unwillkürlich einen Moment länger hinschauen. Er passte überhaupt nicht hierher. Zumindest nicht in das Bild, das ich unbewusst von einem medizinischen Fachkongress hatte.Groß, sportlich. Er trug ein dunkelgraues T-Shirt, Jeans und weiße Sneakers. Die Ärmel endeten knapp oberhalb der Ellenbogen und gaben den Blick auf vollständig tätowierte Unterarme frei. Keine wilden Totenköpfe, keine Flammen sondern feine schwarze Linien, ein anatomisches Herz. Berge. Ein Kompass. Etwas, das wie ein EKG aussah. Ich bemerkte erst, dass ich starrte, als er lächelte.

„Die Tattoos dürfen angeschaut werden", sagte er mit einem deutlichen Lächeln in der Stimme.

Ich wurde augenblicklich rot. „War das so offensichtlich?“

„Ein kleines bisschen.“ Sein Grinsen wurde breiter. „Aber keine Sorge.“ Er nahm die Körnerschnecke aus dem Korb und hielt sie mir hin. „Sie waren wirklich zuerst.“

Ich schüttelte lachend den Kopf. „Nein, nehmen Sie ruhig.“

„Ganz sicher?“

„Ich entscheide mich um.“

Er legte die Schnecke zurück auf seinen Teller. „Dann nehme ich sie mit gutem Gewissen.“

Ich griff stattdessen nach einem Croissant. „Sie sind nicht das, womit ich heute Morgen gerechnet habe", platzt es aus mir heraus.

Er hob eine Augenbraue. „Das klingt interessant.“

„Tut es wahrscheinlich nicht", relativierte ich meine Aussage.

„Versuchen Sie es.“

Ich betrachtete ihn kurz. „Ich hätte Sie eher für jemanden gehalten, der gerade mit dem Motorrad hier angekommen ist.“ Er lachte. Nicht laut und auch nicht aufgesetzt. Es war ein ehrliches, tiefes Lachen.

„Das Motorrad steht tatsächlich draußen", sagt er mit einem Zwinkern.

„Ich wusste es.“

„Aber ich bin trotzdem hier wegen des Kongresses, stellt er fest.

„Jetzt machen Sie mich neugierig.“ Ich betrachtete ihn weiterhin. Er nahm sich einen Apfel und stellte sich neben mich an die Kaffeemaschine.

„Und Sie?“, lenkt er ab.

„Pressereferentin", erkläre ich kurz

„Also beobachten Sie beruflich Menschen.“ Er nickte langsam.„Das ist ein schöner Beruf.“

„Meistens.“ Ich sah auf seine Tätowierungen. „Und Sie?“

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Good Writing

9

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Compelling Plot

7

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Great Character

7

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Strong Dialog

6

Strong Dialog

View 2 previous comments…
author

Der Anfang klingt vielversprechend. Und ich weiß nicht, ob ich allein mit dieser Meinung bin - aber ich finde, es liest sich deutlich flüssiger und "mehr nach Freya" als die KI-unterstützte Geschichte bei den Kurzgeschichten.
Ich freue mich auf mehr.

2 months
5
author

Das macht schon Lust auf mehr, und ich freue mich sehr, dass wir weiterhin mit Freya in den Tag starten können! 😍 Ich hatte schon große Sorge, wie ich ab morgen in den Tag starten soll ohne mein Motivationskapitel.

2 months
4
author

Yeah das Universum wächst.
Spannender Start. Freu mich schon weiter zu lesen. So ist die tägliche Routine gerettet💪
Aber 🩺kommt schon drin vor ja🤔🫣?

2 months
1

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