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The BEASTMASTER KING (GERMAN Version)

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Summary

Cassian ist der mächtigste Mann dieser Welt. Ein König, vor dem ganze Reiche erzittern. Ein Mann, dessen Macht so gewaltig ist, dass kaum jemand wagt, ihm in die Augen zu sehen – geschweige denn, sich ihm zu widersetzen. Doch diese Macht hat einen Preis. Eine uralte, unbändige Kraft lebt in seinen Adern. Ein Biest, das nach immer mehr verlangt und Cassian langsam von innen heraus zu zerreißen droht. Es gibt nur eine Möglichkeit, das zu verhindern. Einen Katalysator. Das Gefäß seines Bandes. Einen Menschen, der seine überschüssige Macht aufnehmen, das Biest besänftigen und Cassian davor bewahren kann, irgendwann an seiner eigenen Stärke zugrunde zu gehen. Jahrelang sucht er vergeblich danach. Bis er Arden findet. Stolz. Unverschämt. Wunderschön. Und mit einem Hass auf Cassian, der beinahe genauso gewaltig ist wie die Anziehung, die das Band zwischen ihnen entfacht. Arden sollte Cassians Rettung sein. Sein Gefäß. Etwas, das ihm gehört und sich seinem Willen fügt. Stattdessen ist er der erste Mann seit langer Zeit, der es wagt, dem Beastmaster die Zähne zu zeigen.

Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1


Ich bin der König.

Der verdammte König.

Meine Macht ist so absolut, so grenzenlos, dass es niemanden gibt, der mich aufhalten kann.

Sie haben es versucht.

Götter, wie oft sie es versucht haben.

Andere Könige hatten ihre Heere gegen mich geschickt, überzeugt davon, sie müssten nur genügend Soldaten gegen meine Mauern werfen, um mich irgendwann in die Knie zu zwingen. Männer, die sich selbst für unbesiegbar hielten, hatten mir den Krieg erklärt und geschworen, mein Reich fallen zu sehen.

Sie alle waren gescheitert.

Einer nach dem anderen, manche schneller als andere. Und jene, die dumm genug gewesen waren, es ein zweites Mal zu versuchen, hatten meist nicht mehr lange genug gelebt, um ihren Fehler ein drittes Mal zu begehen.

Ich hatte Schlachten gewonnen, bei denen andere Männer allein beim Anblick der gegnerischen Armee die Hoffnung verloren hätten. Ich hatte Königreiche fallen und Männer vor mir knien sehen, die geschworen hatten, lieber zu sterben, als sich mir zu unterwerfen.

Niemand konnte mich bezwingen.

Und trotzdem wusste ich mittlerweile, dass mich genau jene Macht, die mich all die Jahre unbesiegbar gemacht hatte, über kurz oder lang an mein Ende führen würde.

Denn mein gefährlichster Feind stand nicht vor meinen Toren.

Er war in mir.

Mein Biest.

Etwas, das mit jedem verdammten Jahr stärker wurde. Gefährlicher als jedes wilde Tier und ursprünglicher als alles, was diese Welt jemals zu Gesicht bekommen hatte. Eine uralte Kraft, die tief in meinem Blut verwurzelt und seit meiner Geburt ein Teil von mir war.

Ich spürte sie jeden einzelnen Tag.

Diese ursprüngliche Seite in mir drängte immer stärker danach, nach außen zu kehren. Sie wollte ausbrechen, meine Haut sprengen, meine Knochen verformen und endlich die Gestalt annehmen, die tief in mir verborgen lag.

Und ich wusste nicht, was geschehen würde, wenn ich eines Tages nicht mehr stark genug wäre, sie zurückzuhalten.

Solange ich das Biest beherrschte, schenkte es mir eine Kraft, die weit über das hinausging, wozu ein gewöhnlicher Mensch jemals fähig sein würde. Meine Sinne waren schärfer, mein Körper stärker und meine Reflexe schneller. Selbst Verletzungen, an denen andere Männer zugrunde gegangen wären, hatten mich kaum länger als ein paar Tage aufgehalten.

Es machte mich zu dem gefährlichsten Mann dieser Welt.

Doch mit jedem Jahr wurde es schwieriger, diese Macht zu beherrschen.

Lange Zeit hatte ich vermieden, mich an die Worte meines Vaters zu halten, vermutlich, weil ich ein arroganter Bastard gewesen war.

Das war ich wahrscheinlich immer noch.

Mein Vater hatte mir schon früh erklärt, dass das Biest einen Kanal brauchte, in den es einen Teil seiner überschüssigen Energie ableiten konnte. Eine Verbindung, dass mich an einen anderen Menschen ketten und dem Biest etwas geben würde, woran es sich festhalten konnte.

Von Liebe hatte der alte Mann gesprochen.

Liebe.

Allein bei dem Gedanken hätte ich beinahe wieder gelacht.

In meinen jungen Jahren hatte ich genau das getan. Ich hatte meinen Vater angesehen, als wäre er senil geworden und ihm erklärt, dass ich ganz sicher keinen anderen Menschen brauchte, um etwas zu kontrollieren, das in meinem eigenen verdammten Körper lebte.

Schon gar nicht irgendeine große, schicksalhafte Liebe.

Was für ein Schwachsinn.

Ich war Cassian.

Der Beastmaster King.

Ich brauchte niemanden.

Doch in all den Jahren, in denen mein Vater nun nicht mehr lebte, hatte ich mich immer häufiger dabei ertappt, über seine Worte nachzudenken.

Nicht über den Teil mit der Liebe.

So verzweifelt war ich noch lange nicht.

Vielmehr fragte ich mich mittlerweile, ob er vielleicht doch recht damit gehabt hatte, dass das Biest jemanden brauchte, an den es sich binden konnte.

Denn inzwischen war seine Macht so gewaltig geworden, dass selbst ich sie nicht länger so vollkommen ignorieren konnte wie bisher

Sie war mächtig, dominant und zerstörerisch.

Manchmal hatte ich das Gefühl, sie würde mich von innen heraus zerreißen, als wäre mein nicht ganz menschlicher Körper längst zu klein für das geworden, was darin lebte.

Mit jedem Tag, der verging, spürte ich deutlicher, wie nah das Biest unter meiner Haut lauerte. Manchmal glaubte ich beinahe, seine Krallen zu fühlen, das Fell, das dort gar nicht sein konnte. Ein Kribbeln zog sich über meinen Rücken und riss mich mitten in der Nacht aus dem Schlaf, während ein dumpfer Druck tief in meinen Knochen entstand, als wollten sie sich bereits verändern.

An manchen Tagen glaubte ich sogar, ein leises Knacken zu hören, wenn das Biest besonders unruhig wurde.

Und dann war da noch die ursprüngliche Macht.

Diese uralte Magie kroch unter meiner Haut entlang wie etwas Lebendiges.

Manchmal zeigte sie sich nur für den Bruchteil eines Augenblicks, als grünlicher Schimmer, der meinen Venen folgte, über meine Hände wanderte oder an meinem Hals aufflackerte, bevor er ebenso schnell wieder verschwand, wie er gekommen war.

Doch selbst diese kurzen Augenblicke reichten aus, um mich daran zu erinnern, was tief in mir verborgen lag und darauf wartete frei gelassen zu werden.

Dass das Biest darauf wartete mich von innen heraus zu zerreißen.

Es wurde mit jedem Jahr stärker und wurde ungeduldiger.

Vielleicht eines Tages würde es nicht länger darauf warten, dass ich es freiwillig herausließ. Vielleicht würde es irgendwann einfach selbst entscheiden, dass es lange genug eingesperrt gewesen war und sich nehmen, was ihm zustand.

Mich.

Die Magie, aus der mein Biest geboren worden war, war uralt. Älter als mein Königreich, älter als die Mauern meines Schlosses und vermutlich älter als so manches Reich, dessen Name längst aus den Geschichtsbüchern verschwunden war.

Seit Generationen lag sie in meiner Blutlinie und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Sie hatte bereits in den Venen meines Vaters gewütet, ebenso wie in denen seines Vaters und all jener Männer, die vor ihnen gekommen waren.

Doch bei mir war es anders.

Bei mir war sie stärker.

Viel stärker.

Schon mein Vater hatte das gewusst.

Ich erinnerte mich noch gut daran, wie er mich manchmal angesehen hatte, als ich jünger gewesen war. Es war kein Stolz gewesen und auch nicht die übliche Sorge eines Vaters um seinen Sohn.

Es war Ehrfurcht gewesen, vermischt mit tiefsitzender Angst.

Damals hatte mir dieser Blick gefallen.

Die Vorstellung, dass selbst mein eigener Vater erkannte, welche Macht in mir schlummerte, hatte meinen jugendlichen Hochmut nur noch weiter befeuert.

Ich hatte mich für etwas Besonderes gehalten. Für stärker als all jene, die vor mir gekommen waren.

Und ich hatte recht behalten.

Denn die Macht hatte niemals aufgehört zu wachsen.

Jahr für Jahr war sie weiter angeschwollen, hatte sich tiefer in meinen Körper gefressen und immer mehr Raum für sich beansprucht. Dennoch konnte ich mittlerweile nicht mehr leugnen, dass irgendwann der Punkt kommen würde, an dem selbst mein Körper nicht länger dazu in der Lage sein würde, sie in sich zu halten.

Und was dann geschah, wusste niemand.

Vielleicht würde das Biest mich vollständig übernehmen und von dem Mann, der ich einmal gewesen war, nichts mehr übrig lassen.

Oder wir würden uns gegenseitig zerstören.

Trotzdem hatte ich all die Jahre ignoriert, wovor mein Vater mich gewarnt hatte. Ich war zu trunken von meiner eigenen Macht, zu überzeugt davon, dass für mich andere Regeln galten als für die Männer vor mir.

Und warum hätte ich auch etwas anderes glauben sollen?

Ich hatte schließlich immer gewonnen.

Das Biest hatte mir alles gegeben, was ich brauchte und ich hatte bereitwillig genommen. Seine Kraft, seine Macht und diese berauschende Energie, die durch meine Adern raste und mir das Gefühl gab, nichts und niemand auf dieser Welt könnte mich jemals bezwingen.

Also hatte ich die Warnungen eines toten Mannes verdrängt und mir eingeredet, dass ich auch weiterhin die Kontrolle behalten würde.

Jahr für Jahr.

Bis ich nicht länger ignorieren konnte, was längst direkt unter meiner Haut lauerte und nur darauf wartete, dass meine Kontrolle ein einziges Mal ins Wanken geriet.

Doch jetzt...

würde sich das ändern.


Hellooo ihr da draußen! ❤️

Na, was sagt ihr zu Kapitel 1 – neugierig geworden? 👀

Wenn euch meine Geschichte gefällt, dann lasst mir doch einen Klick auf das Herzchen da ❤️, kommentiert fleißig oder gebt mir einfach Feedback!

Das hilft mir wirklich unglaublich viel beim Schreibprozess und motiviert natürlich auch ungemein. 🥰

Ansonsten wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Lesen!

Cheriooo!

Eure Luna 🌙❤️

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1. Kapitel 1
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Strong Dialog

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