Kapitel 1
Achtzig Kilometer vor der Küste hört das Meer auf, eine Farbe zu haben.
Es wird zu einer Fläche, grau wie ungewaschenes Blech, und irgendwann ist da nur noch der Hubschrauber, mein eigener Puls im Kopfhörer und die Erkenntnis, dass ich freiwillig hierher fliege und dass genau das der Punkt ist.
Niemand zwingt Sie.
Der Satz kam von irgendwo gegen das Dröhnen im Kopfhörer, so klar, als säße die Frau vom Telefon neben mir im engen Sitz.
Sie kommen, oder Sie kommen nicht – gesagt mit einer Ruhe, die keine Widerrede kannte, vor sechs Wochen, an einem Schreibtisch, der jetzt so weit weg war wie das Leben einer anderen Frau. Den Vertrag hatte ich dreimal zerrissen und viermal wieder zusammengeklebt; ich hätte ihn ein fünftes Mal zerreißen können, und kein Mensch hätte gefragt. Stattdessen presste ich die Hände zwischen die Knie, damit ich nicht sah, wie sie zitterten, und flog weiter, dem Ding entgegen, das da vorn im Dunst auf mich wartete.
Unter uns schob sich die Plattform aus dem Dunst. Zuerst nur ein Schatten, dann ein Gerüst, dann dieses Ungetüm aus Stahl auf vier Beinen, das im Wasser stand wie ein Tier, das sich entschieden hat, nicht mehr wegzugehen.
Rost an den Streben. Ein Kran, der reglos über die Kante ragte. Kein Bohrturm mehr – man hatte ihn abgebaut, hatte die Förderung eingestellt, und was blieb, war ein Ort ohne Zweck, den jemand mit einem neuen Zweck gefüllt hatte.
Auf dem Helikopterdeck ein weißer Kreis, ein weißes H, und daneben, klein, eine Gestalt, die nicht winkte.
Der Pilot setzte auf, ohne ein Wort.
Die Rotoren liefen weiter, während ich ausstieg, und der Wind riss mir sofort die Wärme aus den Kleidern und den Atem aus dem Mund.
Salz. Das war der erste Sinneseindruck, noch vor allem anderen: Salz auf den Lippen, in der Nase, ein Geschmack, als lecke man an einer Münze. Kälte, die nicht von außen kam, sondern gleich unter die Haut fuhr, in die Knochen, als hätte sie dort schon länger einen Platz reserviert.
Dann das Dröhnen, das abschwoll, als der Hubschrauber wieder aufstieg, kleiner wurde, verschwand – und mit ihm der letzte Motor, das letzte menschliche Geräusch, das nicht zu diesem Ort gehörte.
Es blieb: das Meer gegen die Beine der Plattform, tief unten, ein dumpfes, geduldiges Schlagen. Das Kreischen einer Möwe. Das Ticken von abkühlendem Metall. Und, in Abständen, von irgendwoher, ein Ton, so tief, dass ich ihn eher im Brustkorb spürte als hörte: das Nebelhorn.
Es kam alle paar Minuten, ob Nebel war oder nicht, und ich sollte lernen, meine Zeit danach einzuteilen, weil es das Einzige war, was hier draußen regelmäßig blieb.
„Anke.”
Die Gestalt war nähergekommen. Eine Frau, vielleicht Mitte fünfzig, in einem dunklen Overall, das graue Haar kurz und praktisch, das Gesicht wettergegerbt und vollkommen ruhig. Sie streckte mir nicht die Hand hin.
Sie sah mich an, wie man eine Lieferung ansieht: prüfend, sachlich, ohne Feindseligkeit und ohne Wärme.
„Sigrun. Ich leite die Plattform.” Ihre Stimme war leise, und trotzdem verstand ich jedes Wort gegen den Wind, weil sie die Sorte Stimme hatte, die nicht lauter wird, sondern erwartet, dass man näher kommt. „Sie haben den Vertrag gelesen.”
„Ja.”
„Dann wissen Sie, was hier passiert. Ich wiederhole es einmal, an Land der letzten Gelegenheit.”
Sie deutete mit dem Kinn zur Kante, wo unter uns, an einer Ausfahrt aus Stahl, ein kleines Boot vertäut lag, abgedeckt mit einer Plane, die im Wind zerrte.
„Alle vierzehn Tage kommt der Versorger.
Er bringt, was wir brauchen, und er nimmt mit, wer mitwill.
Ein Wort ins Funkgerät in der Zentrale, und Sie stehen auf der Liste für die nächste Fahrt. Kein Grund nötig. Keine Frage zurück. Das ist Ihr einziges Wort hier draußen, und es ist das einzige, das Sie brauchen.” Sie ließ es einen Moment stehen.
Das Nebelhorn kam, tief, und ging. „Solange Sie es nicht sagen, gehören Sie ins Programm. Und das Programm ist nicht sanft. Haben Sie verstanden?”
Ich sagte, ich hätte verstanden.
Meine Stimme klang dünn im Wind.
Was ich verstanden hatte, war weniger als das, was ich zu verstehen glaubte, aber das ist bei den meisten Verträgen so, und dieser war keine Ausnahme.
Sie führte mich über das Deck. Und obwohl ich mir vorgenommen hatte, cool zu bleiben, nüchtern, eine Frau, die weiß, worauf sie sich einlässt, fraßen sich meine Augen an allem fest, was wir passierten, mit einer Mischung aus Neugier und einem Ziehen im Magen, für das es noch keinen Namen gab.
Der Stahl war überall.
Gitterroste unter den Füßen, durch die man das schwarze Wasser sah, wenn man nach unten blickte, was ich nach dem ersten Mal unterließ. Rohre, mannsdick, an den Wänden entlang.
Ventile mit großen roten Rädern. Und Ringe – das fiel mir zuerst gar nicht auf, und dann fiel es mir nicht mehr aus dem Kopf: Verzurrösen aus Stahl, in die Wände eingelassen, in den Boden, in niedrige Querträger über Kopfhöhe. Reste der Förderzeit, sagte ich mir, um Ladung zu sichern. Es gab sehr viele davon, für sehr wenig Ladung.
Innen war es wärmer, aber nur wenig. Ein Gang, an dessen Wänden Ölzeug hing, dann ein Raum, den Sigrun „die Zentrale” nannte: Funkgerät, ein Pult, Monitore, an der Wand ein Regal mit Dingen, deren Zweck ich lieber nicht erriet, ordentlich aufgereiht wie Werkzeug, das seine Arbeit kennt. Leder.
Etwas aus Gummi. Gurte mit Schnallen. Eine Rolle Seil, salzsteif. Sigrun sah, dass ich hinsah, und kommentierte es nicht, und das war schlimmer, als wenn sie es getan hätte.
„Ihre Kabine.”
Sie öffnete eine Stahltür.
Eine Koje, ein Spind, ein Bullauge, hinter dem das Grau stand. „Sie ziehen sich um. Was Sie mitgebracht haben, kommt in den Spind. Was Sie ab jetzt tragen, liegt auf der Koje.” Auf der Koje lag: nichts, was ich wiedererkannte. „In einer Stunde in der Nasszelle. Nummer zwei ist schon da. Sie wird Ihnen zeigen, wie der Ablauf ist. Fragen Sie nicht mich. Fragen Sie sie.”
Nummer zwei war Wibke.
Ich fand sie in dem gefliesten Raum am Ende des Gangs, unter einer Reihe von Duschköpfen, und mein erster Gedanke war, dass sie schön war, und mein zweiter, dass ich nicht wusste, wovor ich mehr Angst haben sollte – vor dem, was mit mir passieren würde, oder vor dem, dass Wibke aussah wie jemand, mit dem es schon passiert war.
Sie war vielleicht Ende zwanzig. Um ihre Handgelenke liefen dünne, blasse Streifen, an den Oberschenkeln verblassende Male in einem Gelb, das einmal etwas anderes gewesen war.
Sie stand da, ohne Scham, mit einer Ruhe, die nichts mit Sigruns Ruhe zu tun hatte – Sigruns war die des Menschen, der die Regeln macht, Wibkes die des Menschen, der aufgehört hat, gegen sie zu treten.
„Du bist die Neue.” Sie musterte mich, nicht unfreundlich. „Erste Regel: Sie fragt nie zweimal. Was sie sagt, machst du sofort, nicht weil du musst, sondern weil das Zögern das Einzige ist, was sie wirklich bestraft.
Zweite Regel: Das Boot ist echt. Zwei sind gegangen, seit ich hier bin. Niemand hat sie aufgehalten.” Sie drehte den Hahn auf, und das Wasser kam, kalt erst, dann heiß, und der Dampf legte sich zwischen uns. „Dritte Regel gibt’s nicht. Es gibt nur die erste, immer wieder.”
„Warum bist du noch hier?“, fragte ich.
Sie stand einen Moment im Wasser, das Gesicht nach oben, die Augen zu. Als sie sie öffnete, war da etwas, das mir mehr Angst machte als alle Ringe in allen Wänden. „Frag mich das in zwei Wochen nochmal”, sagte sie. „Wenn du dann noch fragen willst.”
Sie zeigte mir den Ablauf. Die Nasszelle, das Umkleiden, wie man sich meldet, wo man steht, wenn Sigrun den Raum betritt. Es hatte etwas von einem Ritual und etwas von einer Abrichtung, und der Teil von mir, der sechs Wochen lang den Vertrag zusammengeklebt hatte, stellte mit klopfendem Herzen fest, dass genau dieses Ausgeliefertsein das war, was ich gesucht hatte, ohne es je jemandem sagen zu können, nicht einmal mir.
Als ich fertig war, kam Sigrun. Sie kam ohne Schritte, die man hört – der Gang schluckte alles, oder sie hatte gelernt, nichts zu verraten –, und plötzlich stand sie in der Tür der Nasszelle und sah mich an, wie ich jetzt aussah, in dem, was auf der Koje gelegen hatte, und nickte einmal, kaum merklich, wie man ein Fass nickt, dessen Reife stimmt.
„Willkommen an Bord.” Sie trat zur Seite und deutete den Gang hinunter, wo eine Tür offen stand, hinter der ich Stahl sah und einen dieser niedrigen Querträger mit den Ringen und darunter, sorgfältig ausgelegt auf einem Tuch, Dinge, die auf mich warteten. „Kommen Sie.
Der erste Tag ist der leichteste, und selbst der ist nicht leicht. Das Boot kennen Sie. Alles andere fängt jetzt an.”
Ich trat durch die offene Stahltür, und Sigrun schloss sie hinter mir.
Die Tür fiel mit einem schweren, satten Geräusch ins Schloss, Metall auf Metall, und der Hall lief einen Moment durch die Kammer und verlor sich, und mit ihm verlor sich der letzte Rest der Welt, aus der ich gekommen war.
Der Querträger lag niedrig vor mir, aus rostigem Stahl, mit den beiden Ringen, die Wibke mir schon gezeigt hatte. Die Luft war kühl und roch nach Salz und altem Metall, und irgendwo draußen im grauen Nichts stand das Nebelhorn und heulte tief und lang und warnte niemanden.
Die einzige Lichtquelle war eine einzelne Deckenlampe, die uns in ein hartes, gelbliches Licht tauchte, in dem jede Kontur scharf hervortrat und jeder Schatten streng und unerbittlich fiel. Unter meinen nackten Füßen lag der kalte Stahlboden, und durch den Gitterrost hindurch sah ich das schwarze Wasser, das tief unter uns ruhte, ohne Wellen, nur hin und wieder ein leichtes Klatschen gegen die Beine der Plattform.
Auf dem Tuch am Fuß des Trägers lag ausgebreitet, was auf mich wartete, ordentlich in einer Reihe, so wie in der Zentrale die Dinge im Regal gelegen hatten, jedes an seinem Platz: Gurte, Riemen, etwas Dunkles aus Leder, das ich nicht deuten konnte, und ich zwang mich, es nicht zu lange anzusehen, weil das Ansehen das Ziehen im Bauch nur schlimmer machte.
Es war kalt in der Kammer, und ich stand nackt darin, und ich zitterte, und ich hätte nicht sagen können, wie viel davon die Kälte war und wie viel das andere.
Sechs Wochen lang hatte ich mir diesen Raum ausgemalt, in tausend Varianten, in den Nächten, in denen ich den Vertrag aus der Schublade genommen und wieder hineingelegt hatte. Keine davon war so still gewesen wie das hier. So sachlich. So endgültig.
Sigrun legte mir die kühlen Finger an die Schulter. „Hier lang”, sagte sie. Ihre Stimme war ruhig und bestimmt, ohne jede Spur von Freundlichkeit, und sie führte mich nicht, sondern dirigierte mich, als sei ich ein Schiff, das sie in einen engen Hafen lenkte.
Ich ging, und mein Herz schlug schneller, und ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, nicht nur vor Scham, sondern auch vor einer anderen Art von Hitze, die ich lieber nicht benennen wollte. Der Stahl unter meinen Sohlen war so kalt, dass die Kälte an den Fußknöcheln nach oben kroch, und mit jedem Schritt kam das schwarze Wasser durch die Roste in Sicht, tief unten, geduldig, und ich zwang mich, nicht hinzusehen.
„Stellen Sie sich an den Träger”, sagte sie, und ihre Stimme war so ruhig, dass sie mich fast mehr erschreckte als ein Schrei. Ich trat näher heran. Sigrun nahm meine Handgelenke und legte sie mir auf den Rücken, langsam, so wie man einem Menschen die Hände legt, von dem man weiß, dass er sich nicht wehren wird.
Dann zog sie ein Paar Gurte aus dem Tuch, das am Fuß des Trägers lag, und begann, sie um meine Handgelenke zu legen.
Die Lederriemen waren kalt und hart und rochen nach Salz und altem Fett, und sie saßen eng, und ich spürte, wie sie sich mit jedem Loch, das sie enger schnallte, tiefer in die Haut gruben, bis der Puls an den Handgelenken gegen das Leder schlug. Dann führte sie die Enden durch die Ringe und zog sie straff, bis meine Arme nach hinten und unten gezwungen wurden und ich mich nicht mehr bewegen konnte.
Ich war gefesselt, ausgeliefert, und ich hörte, wie die Schnallen einrasteten, ein kleines, endgültiges Geräusch, das keinen Weg mehr zurückließ. Und ich spürte, wie mein Körper darauf reagierte, ehe mein Kopf es zulassen wollte, wie meine Brustwarzen sich aufrichteten und meine Schenkel sich unwillkürlich zusammenpressten, als ließe sich mit den Beinen zurückhalten, was längst geschehen war.
Sigrun trat zurück und betrachtete mich einen Moment, und ich fühlte, wie ihr Blick über mich wanderte, von meinen gefesselten Handgelenken bis zu meinen Füßen auf dem kalten Stahl.
Es war ein Blick, der nichts nahm und nichts gab, ein Blick, der einfach abmaß, und gerade weil nichts Gieriges darin lag, trieb er mir die Hitze tiefer in den Bauch. „Sie sehen gut aus”, sagte sie, und ihre Stimme war fast neutral, wie die einer Frau, die ein Stück Ware begutachtet, das gerade von der Palette kommt. „Aber Sie sehen noch nicht ganz so aus, wie ich Sie haben will.”
Sie trat näher und legte mir die Hand an die Hüfte, und ihre Finger waren kühl auf meiner warmen Haut. „Beugen Sie sich über den Träger”, sagte sie, noch ruhiger, noch bestimmter.
Ich gehorchte, und sie legte mir die Hand zwischen die Schulterblätter und drückte mich sanft, aber unnachgiebig nach unten, bis mein Oberkörper auf dem kalten Stahl des Querträgers lag.
Meine Brüste pressten sich gegen das Metall, und die Kälte fuhr durch mich hindurch bis ins Brustbein und machte die Nippel hart, sodass sie sich schmerzhaft gegen den Stahl drückten. Der Träger lag mir quer unter den Rippen, sodass mir bei jedem Atemzug die Kante ins Fleisch schnitt und mein Atem flach und hoch blieb, ob ich wollte oder nicht.
Sigrun griff nach hinten und zerriss mir mit einem einzigen Ruck den Rock und die Strumpfhose, ohne Vorwarnung, sodass ich nackt und bloß vor ihr lag, den Hintern ihr entgegengestreckt, ausgestellt unter dem harten gelben Licht der einen Lampe. Ich hörte den Stoff reißen, ein trockenes, hässliches Geräusch, und in mir riss etwas mit, ein letzter Rest von dem, was ich an Land gewesen war, und ich merkte, dass ich ihn nicht vermisste.
Sie griff zwischen meine Schenkel und spreizte sie mit der flachen Hand, weiter, als ich sie von allein gehalten hätte, und ich spürte, wie die kühle Luft an mich kam, wo eben noch nichts als Wärme gewesen war, und wie das allein mich schon offenlegte.
Ihre Finger wanderten über die Innenseiten, langsam, ohne Eile, bis dorthin, wo ich am empfindlichsten war, und dort verharrten sie einen Moment, prüfend, ein einziges, tastendes Streichen über die Nässe, die schon da war. Ich keuchte auf, ein Laut, den ich nicht hatte machen wollen. Sigrun sagte nichts. Sie hielt einfach inne und ließ mich in dieser Stellung liegen, ausgestellt und wehrlos, und ich wusste, dass sie längst gesehen und mit einem Finger bestätigt hatte, was ich vor ihr nicht verstecken konnte: dass ich feucht war, ehe irgendetwas geschehen war, dass mein Körper diesen Ort schneller begriffen hatte als mein Kopf und ihn schon verriet.
Dann richtete sie sich auf und trat hinter mich.
Ich hörte das Geräusch von Leder, das sich spannte, und dann legte sie mir etwas Hartes und Kühles flach an den Rücken und fuhr es langsam von der Schulter bis zur Hüfte hinab.
Es war eine Gerte.
Ich spürte, wie sich die Haut unter dem Strich zusammenzog, wie mir eine Gänsehaut den Rücken hinunterlief und sich in einem Schauer über den nackten Hintern verlor, und ich hörte, wie ich selbst ein Geräusch machte, das ich nicht kannte, ein halb ersticktes, hilfloses Ziehen der Luft.
Aber die Gerte schlug nicht zu. Sie strich nur, hinauf und hinab, an den Flanken entlang, über die Wölbung des Hintern, kündigte an und löste nicht ein, wieder und wieder, und dieses Warten darauf, dass sie irgendwann fiel, das Nichtwissen, wann und wohin, machte mich mürber als jeder Schlag es getan hätte. Draußen kam das Nebelhorn, tief, lang, ging durch den Stahl und durch mich hindurch, und in der Stille danach hörte ich nur mein eigenes Blut und das leise Zischen des Leders auf meiner Haut.
„Sie sind brav”, sagte Sigrun, und ihre Stimme war fast warm, fast zufrieden. „Sehr brav.
Ich denke, das ist der Anfang von etwas Gutem.” Sie trat vor mich und sah mir ins Gesicht. „Und jetzt”, sagte sie, und ihre Stimme wurde wieder kühler, wieder bestimmter, „werden wir ernst.
Sie werden lernen, was es bedeutet, mir zu gehören. Sie werden lernen, was es bedeutet, sich mir auszuliefern. Und Sie werden lernen, dass Sie nichts sind außer dem, was ich aus Ihnen mache.”
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