Chapter 1- Schule nach Mitternacht
Juliet, Ethan, Milly, Alena, Noel und Brian waren eine jungend- Freundesgruppe die bis vor einigen Monaten ohne Probleme lebte. Dich dies änderte sich als immer mehr Streitigkeiten in die Gruppe kamen. Gegenseitige Beleidigungen, Provokationen oder runtermachten wurde zum Alltag. Doch an einem normalen Abend sollte etwas passieren womit keiner gerechnet hatte. Alle erhielten eine Nachricht das sie um 23 uhr in die Schule kommen sollten, die Beschreibung des Treffpunktes war für alle klar. Die Unisex Toilette im 3. Stock. Überraschenderweise kamen tatsächlich alle pünktlich. Juliet war die erste vor ort alle trudelten nacheinander ein, einige mit überraschtem blick, andere genervt bis hin zu wütend. Noel brach als erstes das schweigen. "Wer von euch hat diesen Zettel in meinen Spind gelegt? Ich wollte nicht mal kommen." Er klang genervt, strich seine braunen locken zurecht. Alena rollte mit den Augen. "Ich war es definitiv nicht. Niewieder wollte ich meine Kostbare Zeit mit euch verschwenden!" Ihre Arrognate Stimme ließ Milly schwer seufzten. "Stell dich nicht so an Alena. Wir wollen auch nicht unbedingt mit dir Zeit verbringen." Empört schnalzte Alena mit der Zunge und verschränkte die Arme. Juliet klang weniger feindseelig als die anderen. "Okay Leute entspannt euch. Also. Wer war es? Wir können das ganz in ruhe klären und dann nach Hause gehen. Ich habe auch nicht wirklich lust hier zu sein aber trotzdem sind wir es alle." Ein kurzes schweigen durchfuhr den Raum. "Du hast Recht." Antwortete Ethan ruhig. "Also wer war es?" Seine braunen Augen sahen jeden kurz an bevor sein Blick länger als nötig auf Juliet hängen blieb. Brian schnaubte. "Sicherlich nicht. Es gibt besseres als Nachts in der Schule zu verbringen." Die anderen schüttelten ebenfalls die Köpfe. Juliet lehnte sich gegen das Waschbecken. "Wer dann? Es wird ja wohl nicht irgendwer auf die idee kommen uns alle hier zu versammeln. Ich meine wozu?" Alena begann ihren Lippenstift nachzuziehen, ihre blonden Haare zu richten und ein Selfie zu machen. "Was soll das denn?" Brian stöhnte genervt. "Was jetzt wieder?" Alena sah gestrsst aus. "Ich habe keinen Empfang!" Ihre Stimme klang fast schon panisch. "Und?" Fragte Noel belustigt. "Und?!" Fing Alena an. "Ich habe sonst immer Empfang in der Schule!" Noel rollte mit den Augen. "Stell dich nicht so an. Es gibt wichtigeres." Alena starrte ihn an als hätte er ihr den Tot gewünscht. Brian sah kurz in die runde bevor er sprach: "Ich gehe. Das ist mir hier zu blöd." Er dreht sich um, seine blonden Haare zurückstreichend. "Macht so nen scheiß nie wieder klar?" Mit diesen Worten ging er zu Tür und wollte sie öffnen. Milly sah ihm hinterher. Er versuchte vergeblich die Tür zu öffnen. "Was soll das? Mach die Tür auf verdammt!" Alle starrten ihn an. Juliet ging zu ihm rüber. "Die ist nie abgeschlossen. Oder?" Ethan schüttelte den Kopf. Die Tür war nie verschlossen gewesen. Keiner der anwesenden hatte diese Tür jemals verschlossen erlebt. Alena fing an zu sprechen: "Oh mein Gott seit ihr zu dumm eine Tür zu öfnnen oder was?" Sie stolzierte zur Tür und drückte die Klinke herunter, sie ließ sich nicht bewegen geschweige denn die Tür öffnen. Ethan knurrte. "Was für ein scheiß. Jetzt sind wir hier eingesperrt. Na großartig." Die ironie in seiner stimme war nicht zu überhören. Er setzte sich auf den Boden lehnte sich an eine der Kabinen. Noel murmelte vor sich hin "Aber niemand außer uns ist um diese Zeit noch in der Schule. Nichtmal der Hausmeister." Milly ging auf und ab. "Jemand muss noch hier sein." Plötzlich ertönten schritte hinter der Tür, lange laute schritte die nicht zu denen eines Menschen passten. Die Temperatur im Raum schien schlagartig zu fallen, das Licht an der Decke flackerte und ging aus. Rotes Licht hallte durch den spalt unten in der Tür herein, ließ den Raum in eine unheimliche Atmosphäre sinken. Juliet flüsterte zu Ethan: "Ethan... was passiert hier...?" Er schüttelte nur den Kopf während er aufstand. Die Schritte blieben direkt vor der Tür stehen. Ein quitschendes Kratzen führ die Tür entlang, gefolgt von einem unheimlichen verzerrten Kichern. Alena schrie schrill auf klammerte sich an Brian welcher ebenfalls zusammenzuckte. Juliet spannte sich an, Ethan und Milly standen wie erstarrt da. Das kichern hörte auf stattdessen sprach eine Stimme die genauso unheimlich klang. "Lasst uns Spielen. Ich habe euch nicht ohne Grund hergebacht." Niemand sprach, aber alle hatten offensichtlich Angst. "Ihr kommt so schnell nicht hier raus Kinder. Nicht ohne das ich es euch gestatte." Für einige Sekunden sagte niemand etwas. Nur das leise Summen der Notbeleuchtung war zu hören. Dann begann Alena plötzlich zu zittern. "Ich will hier raus", flüsterte sie. "Ich will einfach nur nach Hause." "Hast du nicht gehört, was die Stimme gesagt hat?" Noel sah sie an. "Wir kommen hier nicht raus." "Halt die Klappe!" Alena fuhr ihn an. "Das ist alles deine Schuld!" "Meine Schuld?!" "Hört auf!" Juliet stellte sich zwischen die beiden. Ihre Stimme war leiser als sonst, aber bestimmt. "Wir müssen jetzt zusammenbleiben." Ein erneutes Kratzen ertönte. Diesmal kam es nicht von der Tür. Es kam aus einer der Toilettenkabinen. Alle drehten gleichzeitig ihre Köpfe. Die Tür der letzten Kabine bewegte sich langsam. Hin und her. Milly wich einen Schritt zurück. "Da ist doch niemand drin … oder?" Brian schluckte. "Wir waren doch die ganze Zeit hier." Die Kabinentür blieb stehen. Dann erschien etwas unter dem Spalt. Ein weißes Blatt Papier wurde langsam in den Raum geschoben. Niemand wagte es, sich zu bewegen. "Was ist das?", flüsterte Ethan. Juliet ging vorsichtig darauf zu. "Vielleicht steht da, was wir machen sollen." "Juliet, warte", sagte Ethan. Doch sie hob das Blatt bereits auf. Darauf standen sechs Namen.
JULIET
ETHAN
MILLY
ALENA
NOEL
BRIAN
Darunter befand sich ein Satz.
EINER VON EUCH LÜGT.
"Was soll das heißen?", fragte Milly. Noel trat näher. "Vielleicht ist das einfach irgendein dummer Scherz." Juliet drehte das Blatt um. Auf der Rückseite stand:
FINDEN WIR HERAUS, WER.
Plötzlich flackerte das Licht.
Einmal.
Zweimal.
Dann ging es wieder aus. Ein lautes Geräusch ertönte.
KLICK.
Die Tür der Toilette sprang auf. Alle erstarrten. "Sie ist offen", sagte Brian ungläubig. Niemand bewegte sich. "Los", sagte Alena sofort. "Wir verschwinden." Sie wollte zur Tür rennen. Doch bevor sie sie erreichen konnte, ertönte die Stimme erneut. Diesmal direkt hinter ihnen. „Nicht so schnell.“ Alena blieb wie angewurzelt stehen. Langsam drehte sie sich um. Niemand stand hinter ihr. Doch auf dem Spiegel über den Waschbecken erschien plötzlich Schrift. Als hätte jemand mit einem unsichtbaren Finger darüber geschrieben.
SPIEL 1: VERTRAUEN.
Milly trat näher an den Spiegel. "Was soll das heißen?" Unter dem ersten Satz erschien eine weitere Zeile.
JEDER VON EUCH HAT ETWAS ZU VERBERGEN.
Ethan sah zu den anderen. "Das wird ja immer besser." "Vielleicht sollten wir einfach mitspielen", sagte Juliet. "Bist du verrückt?", fragte Brian. "Nein. Aber wenn wir tatsächlich eingeschlossen sind, müssen wir herausfinden, was diese Stimme von uns will." Noel sah auf das Blatt in ihrer Hand. "Da sind sechs Namen." "Und?“ "Vielleicht ist das kein Zufall." Ein leises Klicken ertönte. Dann öffnete sich eine der Toilettenkabinen von selbst. Darin lag eine kleine schwarze Box. Auf ihrer Oberseite befand sich ein roter Knopf. Daneben stand:
DRÜCKEN, WENN IHR DIE WAHRHEIT WISSEN WOLLT.
"Auf keinen Fall", sagte Brian sofort. Alena starrte auf die Box. "Wir müssen nicht draufdrücken." "Dann bleiben wir eben hier", erwiderte Ethan. Juliet betrachtete die anderen. Niemand sagte etwas. Schließlich trat sie vor. "Ich mache es." "Juliet—", begann Ethan.
KLICK.
Sie drückte den Knopf. Das Licht ging wieder an. Der Spiegel veränderte sich. Plötzlich erschien ein Bild darauf. Ein Bild von der Gruppe. Doch es war nicht aktuell. Es zeigte sie vor einigen Monaten. Alle sechs standen darauf und lachten gemeinsam. Juliet lächelte. Miilly hatte ihren Arm um Alena gelegt. Brian machte irgendeine Grimasse. Noel hielt Ethan am Arm fest. Sie sahen aus wie eine völlig normale Freundesgruppe. Dann wechselte das Bild. Eine andere Erinnerung. Ein Streit. Alena schrie Milly an. Das Bild wechselte erneut. Noel und Brian stritten. Dann Ethan und Juliet. Immer mehr Szenen erschienen. Bis plötzlich ein Bild auftauchte, das niemand erwartet hatte. Juliet wurde blass."Nein …" Ethan sah sie an. "Was ist?" Sie antwortete nicht. Auf dem Spiegel war eine Aufnahme zu sehen, die keiner der anderen kannte. Es war die Schule. Mitten in der Nacht. Und auf dem Bild war eine Person zu sehen. Eine Person, die vor einigen Monaten bereits dort gewesen war. Jemand aus ihrer Gruppe. Die Stimme ertönte erneut. "Ihr wollt wissen, warum ihr hier seid?" Das Bild blieb stehen. "Dann findet heraus, wer von euch angefangen hat."Das Licht erlosch. Diesmal hörten sie nicht nur Schritte vor der Tür. Sie hörten Schritte hinter sich.




![Werewolf Hollow [GALATEA DATE TBA]](https://cdn-gcs.inkitt.com/vertical_storycovers/ipad_76bbf380fa2e8dc2f70694197487ab81.jpg)



![Fated to My Ex- Best Friend [Moving to Galatea]](https://cdn-gcs.inkitt.com/vertical_storycovers/ipad_49edb1dbf9a28b50b9c4d68d8598359b.jpg)