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"Ich bin gleich da, komm schon mal raus.", spreche ich in den HΓΆrer bevor ich ins Auto steige, um meine beste Freundin Yumi abzuholen. Jeden Tag hole ich sie von zuhause ab, damit wir gemeinsam in die Schule fahren kΓΆnnen. Da sie ihren FΓΌhrerschein noch nicht hat, hole ich sie ab, was mich um ehrlich zu sein auch nicht stΓΆrt. Immerhin ist sie meine beste Freundin und nicht irgendeine Fremde die ich gerade mal ΓΌber das Wochenende kennengelernt habe. Leicht aufgeregt, parke ich vor Yumis's Haus und warte darauf, dass sie endlich rauskommt.
Die TΓΌr zu meinem Auto ΓΆffnet sich und ohne auch auf den Beifahrersitz zu gucken, kann ich sofort spΓΌren, dass nicht Yumi neben mir sitzt. Zu meiner rechten sitzt niemand weiteres, als Jeon Jungkook. Yumi's Γ€lterer Bruder, in den ich verliebt bin seitdem ich denken kann. Sein mΓ€nnlicher Geruch erfΓΌllt den kompletten Wagen und ich genieΓe ihn fΓΆrmlich.
Mein Blick gleitet von seinen perfekt, zarten rosa Lippen zu seinen wie von Gott geformten Augen. Sein Erscheinungsbild ist einfach mehr als nur gΓΆttlich und strahlt pure Erotik aus.
βY/N?", reiΓt mich seine raue Stimme aus meinen nicht ganz jugendfreien Gedanken. βYumi meinte es wΓ€re okay wenn ich mitfahre.", sagt er total gleichgΓΌltig. Es tut mir auch nicht weh um ehrlich zu sein. Ich hatte mich inzwischen daran gewΓΆhnt.
βJ-ja klar.", stotterte ich ΓΌberrumpelt und wollte mir gar nicht vorstellen wie dumm ich gerade aussah. Eine peinliche Stille herrschte, in der wir auf Yumi warteten. Innerlich verfluchte ich sie schon, da sie normalerweise nie so lang brauchte.
"U-und wie g-geht's dir?", innerlich beschimpfte ich mich gerade selber, weil ich sonst nie so am stottern war. Was dieser Junge mir alleine durch seine Anwesenheit antun konnte war einfach bemerkenswert. Er war an seinem Handy und entweder tat er so als hΓ€tte er es nicht gehΓΆrt oder aber er hat es wirklich nicht gehΓΆrt. Kurze Zeit nachdem ich aufgab, kam auch schon Yumi ins Auto gestΓΌrmt und sah mich entschuldigend an.
"Willst du dann auch mal losfahren?", fragte Jungkook mich sichtlich genervt. Augenverdrehend startete ich den Motor und fuhr los zur Schule.
Auf den SchΓΌler ParkplΓ€tzen parkte ich das Auto und gemeinsam stiegen wir aus. "Bis dann.", gab er kalt von sich und verschwand dann auch schon um die Ecke.
Mein Blick blieb hΓ€ngen an seinem markanten KΓΆrperbau. Sein KΓΆrper war wortwΓΆrtlich von Gott gezeichnet und ich hatte das GefΓΌhl, das wusste er auch. Er war der beliebteste Junge an unserer Schule, alle MΓ€dchen gafften ihm hinterher und ich war nur eine Durschnittsperson. Ich war eigentlich nur als beste Freundin von Jungkook's Schwester bekannt. Yumi war um einiges bekannter und beliebter als ich, doch ich danke Yumi dafΓΌr, dass sie mir nach all dieser Zeit immer noch an der Seite stand.
"Kommst du?", lΓ€chelte mich Yumi an und ich bemerkte gar nicht, das sie schon vorgelaufen war. LΓ€chelnd ging ich ihr hinterher und wir betraten die Schule. "Wir sehen uns nach Mathe.", sagte Yumi und verabschiedete sich dann auch schon mit einem KΓΌsschen. Da Yumi und ich verschiedene Kurse hatten, machten wir uns auf den Weg in die verschiedenen KlassenrΓ€ume. Ich entschied mich dazu noch kurz auf die Toilette zu gehen, obwohl ich schon zu spΓ€t dran war. Doch um ehrlich zu sein juckte mich die Schule nicht wirklich. Ich war schon immer bekannt fΓΌr mein vorlautes, freches Mundwerk bei den Lehrern.
Seufzend stand ich vor dem Spiegel und betrachtete mich. Ich fand mich nie besonders hΓΌbsch oder auffΓ€llig. Gerade als ich aus der Toilette gehen wollte, wurde diese aufgerissen und jemand stΓΌrmte rein. Ihre MΓΌnder waren aneinander geklebt und seine HΓ€nde waren ΓΌberall an ihrem KΓΆrper. Sie waren so vertieft ineinander, dass sie mich nicht einmal bemerkten. "Nimmt euch ein Zimmer, ugh.", seufzte ich genervt und erntete einen bΓΆsen Blick von dem Junge, der niemand anderes als Jeon Jungkook war. Geschockt riss ich meine Augen auf und rannte sofort aus der Toilette.
'Was zum Teufel?', dachte ich mir und machte mich auf den Weg ins Klassenzimmer. Aus dem Nichts wurde ich an meinem Oberarm gepackt und gegen die nΓ€chst beste Wand gedrΓΌckt. "Ahh, was zur HΓΆlle-Jungkook??", geschockt starrte ich ihm direkt in die Augen und dann auf seine geschwollenen Lippen. Er hatte die schΓΆnsten Lippen die ich jemals in meinem Leben gesehen hatte. Seine HΓ€nde stemmte er rechts und links neben meinem Kopf ab und kam mir immer nΓ€her. Noch immer geschockt von seiner plΓΆtzlichen NΓ€he, konnte ich mich kaum bewegen und blieb einfach stehen. "Du wirst doch Yumi oder den anderen nichts sagen, oder SΓΌΓe?", strich er mir mit seinen schΓΆnen, groΓen HΓ€nden ΓΌber meine nun rΓΆtliche Wange. Seine BerΓΌhrungen versetzten meinem KΓΆrper eine GΓ€nsehaut und ich konnte spΓΌren, wie mein Blut in meine sΓΌdliche Region schoss.
Alleine diese BerΓΌhrung lΓΆste so viel in meinem KΓΆrper aus und ich fΓΌhlte mich so, als wΓ€re ich ihm ausgeliefert. "N-nein..", brachte ich gerade so raus und ein breites Grinsen formte sich auf seinen Lippen. Er kam mir immer nΓ€her und ich konnte schon seinen Atem auf meinen Lippen spΓΌren. Sein Grinsen wurde immer breiter und seine HΓ€nde legte er an meiner HΓΌfte ab. Durch den Schock konnte ich mich immer noch nicht bewegen und wartete. Wartete auf seine nΓ€chste Aktion. Sein Gesicht nΓ€herte sich meinem und reflexartig schloss ich meine Augen um den Moment noch intensiver zu verspΓΌren. "Gutes MΓ€dchen..", hauchte er an mein Ohr und lieΓ dann von mir ab. Ohne sich auch nur einmal umzudrehen ging er zurΓΌck und lieΓ mich und meinen KΓΆrper mit GΓ€nsehaut ΓΌbersΓ€ht im Flur stehen.
Mein Herz pochte wie wild und auch meine Atmung hatte sich verschnellert. "Was machst du nur mit mir Jeon Jungkook?"








