Why me?

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Summary

Elly wusste drei Dinge : Erstens, es gab ein Mörder in ihrer Stadt. Zweitens, dieser Mörder hat es auf Krankenschwestern abgesehen. Und drittens, Elly ist eine Krankenschwester.

Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
16+

Prolog

21:34 Uhr


Wir haben Anfang Dezember und es ist ziemlich kalt. Dennoch tut die kühle Luft mir gut. Ich habe nämlich gerade eine anstrengende Schicht hinter mir. Meine schwarze Handtasche habe ich fest umklammert als ich mich auf dem Weg zum Parkplatz mache.

„Bis morgen, Elly.", verabschiedet sich meine Kollegin von mir, die etwas weiter vorne geparkt hat.

Ich winke ihr nach. „Bis morgen.", verabschiede auch ich mich und mache mich auf dem Weg zu meinem Auto.

Gerade öffne ich die Autotür, als ich hinter mir ein Geräusch wahrnehme. Erschrocken drehe ich mich um, um geradewegs in ein völlig bedecktes Gesicht zu schauen. Ich schreie laut auf und der Mann vor mir macht sein Gesicht erkenntlich.

„Buh.", lacht mich mein bester Freund aus.

Mit Herzrasen schaue ich diesen Vollidioten an. „Was - zur - Hölle - sollte - das?", mit zusammengebissenen Zähnen schaue ich ihn an.

Amir, mein bester Freund und Assistenzarzt auf meiner Station, grinst mich verschmitzt an. „Was geht abbb?", fragt er stattdessen und zieht sich sein Schal, welches er benutzt hat um sich ganz zu bedecken, herunter.

Amir und ich sind beste Freunde seitdem Kindergarten. Er hat immer mit mir Vater-Mutter-Kind gespielt obwohl er kein Bock darauf hatte. Tja ich war halt immer schon sehr überzeugend.

„Warum erschreckst du mich? Und warum bist du überhaupt hier?", verwirrt schaue ich ihn an. „Du hast doch schon seit ungefähr etliche Stunden Feierabend.", stelle ich fest.

Er zuckt mit seinen Schultern bevor er anfängt zu grinsen. „Ich habe bis 19 Uhr gearbeitet und dann hatte ich eine Beschäftigung.", fängt er an zu erzählen.

Ich verziehe mein Gesicht zu einer Grimasse. „Du bist so ekelhaft. Unnormal.", dabei schaue ich ihn böse an. „Ernsthaft? Im Krankenhaus?"

„Elly!", er verdreht seine Augen. „Sie wohnt in der Nähe, weshalb wir uns da getroffen haben. Ich habe nur mein Auto hier stehen gelassen.", Er drückt auf sein Autoschlüssel, woraufhin sein Auto, welches gegenüber von meines steht, anfängt zu blinken.

Ich ziehe meine Augenbrauen hoch. „Achso, aber sie ist trotzdem eine Krankenschwester?", frage ich neugierig nach.

Amir geht sich durch seine schwarzen Locken. „Kann sein.", verschweigt er mir.

Amir ist heiß und damit meine ich wirklich sehr gutaussehend. Leider weiß er das auch und dementsprechend hat er ein sehr großes Ego. Die Frauen fliegen auf ihn und er lässt natürlich kaum seine Finger von den Frauen los. Das Doofe ist nur, dass er das halbe Krankenhaus durchvögelt.

Er hat schwarze Locken, die wirklich samt weich sind, dazu grün/braune Augen die sein markantes Gesicht noch schöner machen. Dazu hat er einfach Grübchen beim Grinsen, was sein Charme hervorbringt.

„Starr nicht so böse.", schmollt er.

Ich verdrehe meine Augen und möchte gerade was erwidern, als wir etwas dumpfes fallen hören.

Verwirrt schauen wir beide in die Richtung und sehen - meine Kollegin auf dem Boden liegen.

„Jasmyn?", rufe ich laut und renne los, dabei lasse ich meine Handtasche fallen.

Ich sehe aus dem Augenwinkel wie jemand wegrennt. „Da rennt jemand weg!", rufe ich zu Amir, der mir hinterher gerannt ist.

Ich konzentriere mich auf Jasmyn, die schnell atmend auf dem Boden liegt. Dieser Freak hat auf sie eingestochen.

Ohne nachzudenken drücke ich auf die Wunden am Bauch. Er hat bestimmt ein paar Mal auf sie eingestochen. Amir neben mir reagiert sofort. „Elly, ich übernehme. Renn sofort los.", gibt er mir Anweisungen.

Sofort lasse ich los und renne ins Krankenhaus, dabei wage ich es nicht zurückzuschauen. Der Mitarbeiterparkplatz ist etwa 200 Meter entfernt vom Krankenhaus, weshalb ich schnell ankomme.

„HILFE!", schreie ich sofort los, als ich in der Notaufnahme bin. „Wir brauchen sofort eine Trage und den Notfallkoffer. Eine Kollegin wurde auf dem Parkplatz angegriffen. Erstochen.", rufe ich laut.

Es dauerte nicht lange und schon haben meine Kollegen reagiert. Zwei schnappten sich eine Trage, während der Arzt mir den Notfallkoffer in die Hand drückt.

Wir rennen sofort alle los.

Als wir ankommen, sehe ich wie Amir angefangen hat Jasmyn zu reanimieren.

Scheiße.

Und jetzt beginnt der Kampf um Leben und Tod.