SINFUL CITIES

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

SINFUL CITIES ist eine Sammlung erotischer Geschichten, die ausschließlich für ein erwachsenes Publikum bestimmt ist. Jedes Kapitel stellt eine eigene Geschichte dar und kann daher als eine Sammlung von One Shots betrachtet werden. Dies ist Collection 1. Dies ist das Werk von Safari Grace Roz und es darf in keiner Form kopiert, übersetzt oder gestohlen werden. Alle Rechte vorbehalten

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
25
Rating
4.9 14 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

FAVOURITE SIN

Ich habe Ark im College kennengelernt. Ich stand gerade im Flur und sah zu, wie mein erster und einziger Freund mit irgendeinem Mädchen rummachte. In der Nacht zuvor wollte er noch in meine Hose, aber ich sagte ihm, dass ich noch nicht bereit war. Jetzt hatte er Jin, glaube ich, gegen die Wand gedrückt. Er steckte ihr seine Zunge so tief in den Hals, dass sie fast daran erstickte.

Damon und ich waren erst kurz zusammen und ich mochte ihn wirklich. Während der gesamten Highschool war ich schüchtern. Das eine Mal, als ich über meinen Schatten sprang und jemandem eine Chance gab, wollte er nur Sex. Das saß wie eine Ohrfeige.

Ark war auf dem Campus bekannt. Er war ein kolumbianischer Austauschstudent mit einem hitzigen Temperament. Ich hatte nur zwei Kurse mit ihm. Er hat nie ein Wort mit mir gewechselt, der japanischen Austauschstudentin.

Doch an diesem Tag sah er mich dort stehen, mit Tränen in den Augen. Er packte den rammelnden Damon, riss ihn von seiner neuen Beute weg und schlug ihn krankenhausreif.

Dann stand er auf, nahm meine Hand und kaufte mir ein Mittagessen.

Seitdem ist er mein bester Freund und mein Beschützer. Sogar nach dem Abschluss. Heute ist er Profiboxer. Das bedeutet, er weiß genau, wie er jemanden flachlegt, wenn er auch nur kurz glaubt, dass ich verletzt oder beleidigt wurde.

***

Ich ging in das Haus von Arks Mutter und machte mich auf den Weg in die Küche.

„Frau H.“, begrüßte ich sie.

„Hola, mija.“ Sie wischte sich schnell die Hände ab und eilte herbei, um mich zu umarmen. Wie immer fing sie sofort an zu muttern. „Kiki, hast du auch genug gegessen, mija? Ich muss dir wohl ein paar Mahlzeiten einpacken“, murmelte sie vor sich hin. Kiki ist der Spitzname, den Ark für mich ausgesucht hat. Er wusste, dass mein Name Misaki ist. Aber er sagte, in seiner Kultur gibt man Menschen, die einem wichtig sind, Spitznamen. Als ich seine Mutter kennenlernte, stellte er mich als Kiki vor. In all den Jahren, in denen ich Teil ihrer kleinen Familie bin, hat sie mich kein einziges Mal Misaki genannt.

Ark ist in unserem letzten Jahr bei seiner Mutter ausgezogen. Er meinte, er hätte nun genug Geld für seine Privatsphäre. Aber ich liebte Frau Hernandez so sehr, dass ich sie so oft wie möglich besuchte. Besonders dann, wenn ich wusste, dass Ark keine Zeit für sie hatte.

Ich habe oft dort übernachtet. Dann haben wir zwei uns Serien angesehen und geredet. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich ihr nicht alles erzähle. Ich vertraue ihr sogar mehr an als Ark.

„Na, sieh dich an! Wo gehst du heute Abend hin? Zu Arks Kampf?“

Ich zuckte schuldbewusst zusammen. Ich hätte einem Date am selben Abend wie Arks Kampf nicht zustimmen dürfen. Aber ich wusste, dass ich danach sofort zu ihm eilen würde. Ich wollte ihm zur Entschuldigung eine Massage geben. Während Ark trotz seines BWL-Abschlusses Boxer wurde, wurde ich Masseurin, obwohl ich Medizintechnik studiert hatte. Das hat meine Eltern so wütend gemacht, dass sie seit dem College kein Wort mehr mit mir gewechselt haben.

Das war mir egal. Ich hatte Ark und Frau Hernandez.

„Ich habe ein Date“, gestand ich und sah überall hin, nur nicht zu ihr. Sie starrte mich einen Moment lang an. Sie musterte mein schlichtes, eng anliegendes schwarzes Kleid und die kniehohen Stiefel. Dann zog sie eine Augenbraue hoch.

„Und wer ist dieser junge Mann?“, fragte sie.

„Nur ein Typ, den ich vor ein paar Wochen im Café getroffen habe. Eigentlich wollte ich nicht, aber er hat mich gefragt, nachdem wir uns ein paar Mal über den Weg gelaufen sind. Da habe ich Ja gesagt.“

„Und wie sieht er aus?“

Ganz anders als Ark. Bei dem Gedanken an Ark krampfte sich in mir alles zusammen. Er war ein Muskelpaket und mein bester Freund. Er hatte die gütigsten braunen Augen und ein freches Grinsen. Er hatte ein hartes Sixpack, das ich schon hundertmal gesehen habe. Sein Rücken ist tätowiert, und ich kenne jedes Detail davon. Das Motiv auf seinem Rücken zeigt sogar mein Gesicht und meinen Namen. Ich habe es mir aus nächster Nähe angesehen.

Ich beanspruchte die eine Seite und seine Mutter die andere. Manchmal scherzt er, dass er in der Mitte noch Platz für unsere Tochter gelassen hat. Betonung auf: Scherz.

Ark sah mich nicht so, wie ich ihn sah. Das hat sich nach Jahren der Freundschaft ohne eine einzige sexuelle Berührung bestätigt. Wir haben schon im selben Bett geschlafen, ohne dass wir eng umschlungen aufgewacht sind. Er blieb auf seiner Seite und ich auf meiner.

Nach Jahren des Wartens habe ich aufgegeben. Ich werde als Jungfrau sterben, wenn ich darauf warte, dass Ark mit mir zusammen sein will. Ark ist mein Lieblingsmensch auf der Welt. Aber wenn ich ein Leben haben will – ein Sexleben –, muss ich es woanders suchen. Er steht einfach nicht so auf mich.

„Er ist groß“, sagte ich ihr. Nicht so groß wie Ark, aber groß genug. „Er sagt, er ist Banker.“ Im Vergleich zu einem ungeschlagenen Boxer, der Anteile an Millionen-Unternehmen besitzt, ist das fast lächerlich.

Sicher, Ark war auf dem besten Weg, ein sehr reicher Mann zu werden. Nach nur wenigen Kämpfen kaufte er seiner Mutter ein Haus – das, in dem wir gerade standen. Er half mir auch bei der Eröffnung meines Ladens. Aber wie gesagt: Ark liebte mich nicht auf diese Weise.

„Nun, wenn du ihn wirklich magst...“ Frau H. sah enttäuscht aus. Na toll, ich war es auch! Aber Ark hatte seine Chance. Ich kann nicht ewig an ihm hängen bleiben.

Misaki ging etwa 15 Minuten später. Sie versprach, sofort nach dem Date anzurufen. Frau Hernandez glaubte nicht, dass dieser Anruf kommen würde. Sie hoffte, ihrem Sohn in dem bevorstehenden Gespräch ordentlich den Kopf zu waschen. Sie wollte endlich Enkelkinder von ihm. Enkelkinder, die Kiki zur Mutter hätten.

Ark erledigte seine Routine vor dem Kampf. Er lief auf und ab und hoffte, Misaki im Publikum zu finden. Dann setzte er sich hin, um zur Ruhe zu kommen. Er sprach ein Gebet und dankte dem Herrn für seine Mutter und seinen asiatischen Engel. Sie wusste natürlich nicht, dass er sie heimlich so nannte. Außerdem betete er für einen guten Kampf und einen Sieg.

Es klopfte an der Tür.

„Tut mir leid, dass ich störe. Aber deine Mutter ist am Apparat. Sie sagt, es sei absolut wichtig. Sie hat dabei viele bunte Wörter benutzt.“

Ark konnte sich lebhaft vorstellen, was sie gesagt hatte. Er verzog das Gesicht und nahm den Hörer.

„Ma?“, meldete er sich.

„Cabron!“, schrie sie ihn an. „Was habe ich getan?“, stöhnte er.

„Kiki hat heute Abend ein Date und das ist deine Schuld!“

Arks Herz blieb stehen. Kiki? Sie trifft sich mit irgendeinem Arschloch, das nicht er war? Sein Puls raste vor Wut.

„Wo?“, fragte er. Seine Mutter nannte ihm jedes Detail, das er wissen musste.

„Wenn du sie mit einem anderen wegrennen lässt, spreche ich nie wieder ein Wort mit dir“, drohte seine Mutter. Er wusste, dass sie es ernst meinte.

Er erinnerte sich an den Tag, als er seiner Mutter zum ersten Mal von Misaki erzählte. Monate nachdem sie sich nähergekommen waren, spürte er etwas, das er noch nie zuvor gefühlt hatte. Sicher, er hatte Freundinnen gehabt. Einige davon mochte seine Mutter sogar. Aber Misaki war sein Mädchen. Er beschützte sie und sorgte für sie, wann immer sie es zuließ. Sie war seine beste Freundin, seine Vertraute, sein Mädchen!

Er war eines Tages nach Hause gegangen und hatte seine Ma angerufen. Er sagte ihr, dass sie nun eine hija hätte – die Tochter, die sie sich immer gewünscht hatte. Kurz darauf stellte er ihr Kiki vor. Wie erwartet, liebten sie sich sofort. Das eigentlich schüchterne Mädchen lachte und scherzte schnell mit seiner Ma herum.

„Verdammt noch mal!“, fluchte er.

„Achte auf deine Sprache, chico“, fuhr ihn seine Mutter an.

„Entschuldige, Ma. Ich werde das klären, ich verspreche es.“

Ark wollte den Kampf nicht absagen. Also nahm er sich vor, ihn sofort zu beenden.

Im Ring tänzelte er hin und her. Ihm war klar, dass die ganze Welt die Tattoos der zwei wichtigsten Frauen in seinem Leben auf seinem Rücken sehen konnte. Und wenn er und Kiki eine Tochter hätten, wollte er sie sich auch tätowieren lassen. Er würde sie direkt auf seine Brust setzen. Diesen Platz würde er nur für sie reservieren.

Während er um seinen Gegner herumtänzelte, ratterte es in Arks Kopf. Er sah Bilder vor sich, wie irgendein Typ ihre Hand berührte oder den Arm um sie legte. Als er sich vorstellte, wie irgendein Wichser sie küsste, schlug er hart zu. Das Geräusch des Treffers ließ das Publikum verstummen. Sein Gegner ging zu Boden und blieb liegen. Normalerweise blieb Ark nach einem Kampf noch da, gab Autogramme und machte Fotos. Diesmal war er innerhalb von Minuten aus dem Gebäude und rannte direkt zum Auto.

Sein Manager war ihm dicht auf den Fersen.

„Mann! Was ist denn los?“, wollte er wissen.


„Kiki hat ein Date!“, knurrte er. Der Manager verstand sofort. Ja, jeder wusste Bescheid. Jeder, außer ihr anscheinend.

„Wenn ich dort ankomme und er sie auch nur mit einem Finger anrührt, lande ich im Knast. Halt also schon mal das Kautionsgeld bereit“, sagte er seinem Manager. Dann sprang er in seinen Wagen und raste vom Parkplatz.

Ark fuhr direkt zu der Adresse, die seine Ma ihm gegeben hatte.

****

Ihr Date war gerade mitten im Satz, als ihr Handy aufleuchtete. Er hielt inne und sah sie an.

„Tut mir leid, da muss ich rangehen“, sagte sie und nahm ab.

„Sag ihm, dass du gehen musst, und beweg deinen kleinen Arsch nach draußen. Wenn ich da reinkommen muss, schlage ich ihm seine verdammte Fresse ein, weil er geglaubt hat, er dürfe mit dir reden.“

„Ark —.“

„Ich mache keine Witze, Misaki.“ Er knurrte ihren Namen mit schwerem, wütendem Akzent. Frau H. war eine Verräterin. Ich stand auf und mein Date folgte mir.

„Es tut mir leid, ich muss gehen“, sagte ich zu ihm.

„Stimmt etwas nicht?“, fragte er.

„Es wird gleich etwas nicht stimmen, wenn ich nicht gehe“, erklärte ich.

„Nun, lass mich dich wenigstens zum Auto begleiten.“

„Das ist keine gute Idee.“

„Ich bestehe darauf“, drängte er. Oh nein.

Mein Date hielt mir die Tür auf, damit ich das Restaurant verlassen konnte. Als er seine Hand auf meinen unteren Rücken legen wollte, wich ich aus. Draußen sah ich, wie Ark mit stampfenden Schritten auf uns zukam.

„Du solltest verschwinden“, versuchte ich mein Date zu warnen. Doch er rührte sich nicht vom Fleck.

„Ich bin –“ Er wollte sich gerade vorstellen, aber Ark starrte ihn wütend an.

„... am Gehen“, knurrte Ark und beendete den Satz für ihn. „Oder du landest gleich blutend auf dem Bürgersteig.“

Ich eilte an Arks Seite, um ihn davon abzuhalten, mein Date aus irgendeinem Grund windelweich zu prügeln.

„Und kontaktier sie nie wieder, hast du das kapiert?“

„Sie hat gesagt, sie ist Single“, widersprach mein Date.


„Gleich bist du tot, wenn du nicht Leine ziehst.“ Ark meinte es todernst. Was war hier eigentlich los?


Mein Date zog eine Augenbraue hoch. Er sah mich an, wie ich versuchte, eine Mauer zwischen ihm und Ark zu bilden. Dann drehte er sich um und ging zurück ins Restaurant.

„Steig in dein Auto und folge mir nach Hause.“


„Meinst du nicht, wir sollten darüber reden, was das hier soll?“ Ich sah zu seinem wütenden Gesicht auf.

„Misaki.“ Er sprach meinen Namen aus, als wäre er eine Waffe.

Und in diesem Moment beschloss ich, dass ich es hasste, Misaki genannt zu werden.

***

Bei ihm zu Hause beobachtete ich, wie er seinen Hoodie auszog. Er knurrte, dass er eine Dusche brauchte.

Ich zog meine Stiefel aus. Dann suchte ich die Hausschuhe, die er für mich besorgt hatte, wenn ich hier war. Danach ging ich zum Schrank, um eine Stress-Schokolade zu finden. Das Fach war gut gefüllt. Er kannte mich gut genug, um zu wissen, dass mein Blutzucker sinkt, wenn ich unter Stress stehe.

Und diese Situation? Die stresste mich gewaltig.

Kurz darauf kam Ark ins Wohnzimmer, frisch geduscht und immer noch stinksauer.

Nachdem ich die Ereignisse im Kopf noch mal durchgegangen war, wurde ich langsam auch wütend.

„Warum hast du mein Date ruiniert?“, verlangte ich zu wissen.

„Warum bist du überhaupt auf ein Date gegangen?“, konterte er.

Ich stand auf und marschierte auf ihn zu. Ich baute mich vor ihm auf, obwohl ich viel kleiner war als er.

„Ich darf also nicht auf Dates gehen?“

„Nein.“

„Und warum nicht? Wir kennen uns seit Jahren, Ark. Es wird Zeit, dass ich jemanden treffe. Du stehst ja nicht mal auf mich.“

Er lachte, ein bitteres Lachen.

„Ich habe dein Gesicht und deinen Namen auf meinen Rücken tätowiert, und ich stehe nicht auf dich?“

„Das ist nur, weil wir beste Freunde sind.“

„Und das hier?“ Er hielt mir sein rechtes Handgelenk hin. Japanische Schriftzeichen waren darauf zu sehen. Meistens sind solche Tattoos ein totaler Reinfall, aber diese nicht. Das war definitiv mein Name.

„Ich –“ Mir fehlten die Worte. Ich starrte ihn völlig geschockt an.

„Scheiß drauf!“, knurrte er. Er hob mich einfach hoch, und ich schlang meine Beine um ihn.

Er drückte mich gegen die nächste Wand und küsste mich. Unser erster Kuss. Ich würde gerne sagen, er war zart und süß, aber das war er nicht. Er drückte mich zwar sanft gegen die Wand, aber wie er meinen Mund nahm, war alles andere als sanft.

Sobald meine Hände seinen Rücken berührten, wich er zurück und starrte mich finster an.

„Ist das das Problem, Misaki? Wolltest du, dass ich dir so zeige, dass ich dein Mann bin?“

Ich konnte nicht anders als zu stöhnen, als ich seine Erektion spürte.

„Ist es das, was du wolltest? Sag schon, Misaki!“, fragte er sie.

„Nicht Misaki“, stöhnte sie und sah ihm in die Augen. „Kiki ...“, sagte sie ihm.

„Fuck!“, stöhnte er auf, bevor er ihre Lippen erneut einfing.

So oft hatte Ark sich ausgemalt, wie er das erste Mal mit Misaki zusammen sein würde. Er wollte sie verführen, sie in ein schickes Restaurant ausführen und sie dann mit nach Hause nehmen. Alles sollte für ihre besondere Nacht dekoriert sein. Er wollte behutsam sein, weil es ihr erstes Mal war, und es langsam angehen lassen.

Das war jetzt alles hinfällig. Es gab kein teures Date, keine Rosen, und er war viel zu aufgewühlt, um sanft zu sein – zumindest nicht so sanft, wie er es geplant hatte. Aber Aufhören war keine Option. Der kleine Engel rieb sich an ihm. Nach der Aktion heute Abend bettelte sie praktisch darum.

„Was hattest du nach dem Date eigentlich vor?“, wollte er wissen.

„Ich wollte herkommen und dir eine Entschuldigungsmassage geben, weil ich den Kampf verpasst habe.“ Seine Augen verengten sich.

„Du wolltest mir also nichts davon sagen?“


„Nur, wenn es was Ernstes geworden wäre ...“

Ark spottete: „Als ob das möglich wäre.“

Sie sah ihn geschockt und verletzt an. Er küsste den Ausdruck einfach weg.

„Für dich gibt es nur mich, Kiki. Das ist so, seit ich diesem Arschloch im College die Scheiße aus dem Leib geprügelt habe. Ich werde niemals zulassen, dass ein anderer deine Süße kostet. Ich teile schon genug davon mit Ma. Eher bringe ich einen anderen Kerl um, als zu wissen, dass er dich angefasst hat“, sagte er ihr.

Er löste sie von der Wand und marschierte ins Schlafzimmer. Er stellte sie auf die Füße und zog ihr das Kleid aus.

„Das will ich nie wieder sehen“, sagte er ihr. Dann betrachtete er ihren zierlichen Körper. „Gott! Du bist wie für mich gemacht.“ Er zog sein Shirt aus. Sie trat näher an ihn heran und lehnte ihre Stirn gegen seine harten Bauchmuskeln.

„Nervös?“, flüsterte er. Sie schüttelte den Kopf. Nein.

„Ich brauche dich“, murmelte sie.

„Ja?“, fragte er und ließ seine großen Hände über ihren kleinen Rücken gleiten. Als er spürte, wie sie nickte, war es um ihn geschehen.

Er öffnete ihren BH und zog ihr in Rekordzeit das Höschen aus. Er setzte sie auf die Bettkante. Er kniete sich vor sie und öffnete ihr Fleisch mit seiner Zunge. Sofort packte sie seinen Kopf und stöhnte. Das war alles neu für sie. Sie hatte so etwas noch nie getan. Er wusste das.

„Ich werde dafür sorgen, dass es sich gut anfühlt. Vertraust du mir?“


„Ja, Ark.“

Er leckte ihr Innerstes, saugte an ihrer Öffnung und an ihrem Kitzler. Als er einen Finger in sie gleiten ließ, kam sie zitternd. Während sie kam, spürte sie, wie er versuchte, einen zweiten Finger in sie zu schieben, was sie aufschreien ließ. Er kroch das Bett hoch und nahm sie mit sich. Sie lagen Seite an Seite, sahen sich an, küssten sich langsam und erkundeten den Körper des anderen. Kiki wurde mutig und berührte seine Brust und seinen Bauch. Das hatte sie schon früher getan, aber nicht so. Niemals so. Dann glitt sie tiefer und legte ihre Hand um seinen harten Schaft.

„Scheiße!“, fluchte er, zog sie näher an sich und drückte ihren Arsch.

„Zuerst nehme ich dich so“, sagte er ihr. „Und wenn du dich an mich gewöhnt hast ...“ Ihr Atem wurde schwerer. Ihre Herzen hämmerten gegeneinander.

„Wenn du dich an mich gewöhnt hast ... dann drehe ich dich um und lasse dich auf mir reiten.“

„Aber du musst mich selbst in dich aufnehmen, Kiki. Wenn du es wirklich willst, führ ihn ein.“

Ihr Griff um ihn wurde fester. Sie sah zu ihm auf, und er schob ihr die schwarzen Haare aus dem Gesicht.

Sie fing an, ihn zu positionieren. „Warte“, hielt er sie zurück.

„Sieh mich erst an.“ Sie hob den Blick und sah in seine braunen Augen.

In ihrem Bauch sammelte sich Hitze, ihre Pussy pulsierte.

„Ich bin in dich verliebt. War es schon immer. Und werde es immer sein“, erklärte er.

Ihre Augen weiteten sich. „Ich bin auch in dich verliebt“, stöhnte sie, während sie ihn ansetzte und auf sein Glied sank. Sie hielt den Blickkontakt zu ihm.

„Ark, bitte ...“ Sie kämpfte, es tat weh, und sie war so verdammt eng, dass es war, als würde sie seinen Schwanz erwürgen.

„Fuuuck ...“ Er packte ihre Hüfte mit der einen Hand, seinen Cock mit der anderen und stieß durch ihre Enge tief in die Wärme ihrer Scheide.

„Ark ...“ Sie weinte fast. Er küsste sie überall im Gesicht, um sie zu beruhigen. Sie fühlte sich so gut an, dass es fast wehtat.

„Es wird gleich besser, Baby“, er bewegte sich nicht, blieb einfach in ihr und küsste sie langsam, bis sie an seinen Armen und seiner Brust krallte und ihn anflehte, sich zu bewegen.

Er fing langsam an, flach und vorsichtig. Er zog sich nur ein Stück zurück und stieß langsam wieder vor. Sie stöhnte bei jedem Stoß und krallte sich bei jedem Zug in ihn fest. Bald kamen sie ordentlich ins Schwitzen, und sie wurde zu einem kleinen Biest in seinen Armen. Sie fing an, nach mehr zu betteln, „härter“, hauchte sie fast. Sie küssten sich, berührten sich und glitten ineinander über. Doch als das nicht mehr reichte, setzte er sie obenauf und sagte ihr, sie solle ihn reiten.

Anfangs war sie noch unsicher, was sie tun sollte. Sie nahm seine Hände, legte sie auf ihre Hüften und flüsterte heiß: „Zeig mir, wie es geht, Ark ...“ Ja, er würde sie heiraten, daran gab es keinen Zweifel. Das war sein Mädchen.

Er zeigte ihr die Bewegungen, und bald übernahm sie das Ruder, ließ ihre Hüften kreisen, wippte sanft und kreiste dann wieder. Er war so gebannt von ihr, dass er seinen Blick nicht von ihr abwenden konnte, während er ihre Brüste liebkoste und mit ihren Nippeln spielte. Er hoffte, dass sie trotz der anfänglichen Schmerzen noch mal kommen würde. Und er hatte Glück: Sie schrie auf, bog den Rücken durch und sank dann auf seine Brust.

„Ark, ich kann nicht mehr“, jammerte sie an seinem Hals. Er schlang die Arme um ihren Rücken und sagte: „Ist okay, Engel, lass mich den Rest machen.“

Danach hielt er sie fest und hämmerte von unten mit kraftvollen Stößen in sie hinein. Es dauerte nicht lange, bis er wie eine Rakete in ihr explodierte und jede Sekunde davon genoss.

„Du gehörst ganz mir“, erklärte er und küsste ihr Haar.

„Ich liebe dich ...“, hauchte sie, und dann war sie auch schon tief und fest eingeschlafen.