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Vamp Zone 《6》

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Zusammenfassung

Der Schrecken geht weiter...

Genre:
Fantasy,Horror
Autor:
Joerss
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
108
Rating
4.3 (3 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Prolog

Sanji

Fest umgriff ich Rangas Handgelenk, um ihn nicht zu verlieren, während ich mich umsah. Grob wurden die Vampire von den Jägern in der Reihe gehalten, in welcher wir über den schleimigen Boden liefen. Ich sah Schusswaffen und Schlagstöcke. Ich höre Elektrizität und die dazu gehörigen Schreie. „Ji, nicht. Sieh mich an“, bat Ran leise neben mir und drehte sanft meinen Kopf zu sich. „Meine Geschwister, mein Vater“, presste ich leise hervor und streifte seine Hand ab. „Ich weiß. Aber es wird ihnen nicht helfen, wenn du dich jetzt in Gefahr begibst“, erwiderte Ranga und zog meinen Körper näher an seinen. Ich nickte langsam und ließ zu, dass er mich weiterzog. Weiter zu auf den Ort, der uns allen unbekannt war. Aber ich hatte ihn und ich vertraute ihm, auch wenn ich wusste, dass er nicht alles verhindern konnte.

Erst als ich einen Blick auf unser Ziel werfen konnte, blieb ich kurz stehen. „Nicht, geh weiter“, flüsterte Ranga und zerrte mich weiter. „Wir werden das nicht überleben“, hörte ich mich selbst sagen. „Sanji, lass das. Wir haben mehr überlebt und…“, setzte Ranga an, doch da schien auch er die riesigen Metallbauten zusehen. „Es ist vorbei. Sie haben, was sie wollten, Ran“, murmelte ich und ließ mich von den Personen hinter uns weiter drängen. „Ich bin bei dir. Immer“, erwiderte der Dunkelhaarige und zog mich wieder näher an sich. Sanft küsste er immer wieder meine Schläfe und ich fühlte, wie seine Finger sich in meine Kleidung krallten. Er hatte Angst. Schreckliche Angst. Wie wahrscheinlich jeder in dieser Schlange. Doch ich wollte verstehen, worum es ging, bevor ich dieser lähmenden Angst die Führung überließ. Meine Augen huschten aufmerksam über den Zaun, der neben uns auftauchte. Ich sah, wie Vampire in das Gebäude geführt wurden. Vor uns konnte ich ein Tor ausmachen. Doch sie füllten die Gebäude nicht nach und nach. Einige ließen sie weiter gehen. „Ey was ist mit ihm!“, hallte es über den Platz. Sofort ging mein Blick zum Tor des ersten Blocks. „Shota“, hörte ich Ranga sagen. Kurz darauf sah ich wie Nael auf den eingezäunten Hof gestoßen wurde. Seine Augen waren weiter auf das Tor gerichtet, an welchem unser Vater stand. „Wir holen ihn später. Sperr ihn zu den anderen Kranken“, war die forsche Antwort. „Kranken?“, wiederholte ich und ließ mich weiter drängen. Shota und auch Nael waren nicht verletzt. Verwirrt senkte ich den Blick und sah nur auf meine Hand, die immer noch Rangas Arm umschlang. Sah meine helle Haut, die im starken Kontrast zu Rangas stand. „Omega“, keuchte ich und zog so Rangas Aufmerksamkeit auf mich. „Was?“, fragte er und hob sanft meinen Kopf. Dabei fiel mein Blick auf seinen Hals. „Sie trennen die Ränge“, presste ich hervor und hörte zeitgleich, wie das ständige: „Nächster“ näherkam. Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, packte ich Rangas Kopf und zog ihn zu mir. Ein letztes Mal presste ich meine Lippen auf seine, während ich im Augenwinkel sah, wie meine Krallen hervorschossen. „Ich liebe dich so sehr, Ranga Shi“, flüsterte ich gegen seine Lippen, bevor ich sie erneut verband und zeitgleich die Narbe an seinem Hals zerschnitt. Schmerzerfüllt keuchte er auf, während ein teuflischer Schmerz durch meinen Körper zog. Doch ich klammerte mich nur an das letzte Gefühl seiner Gegenwart, bevor eine Hand mich aus der Reihe riss. Ich hörte ihn meinen Namen rufen, doch ich konnte nichts mehr tun. Ich stand nur vor diesem Tor mit einem Schmerz in der Brust, den ich so noch nie hatte erfahren müssen. Nicht als er mit anderen schlief. Nicht als Moe mich in seiner Gewalt hatte. Nie. Und dennoch musste ich an mich halten. Ich konnte ihnen diesen Zustand nicht zeigen. „Sanji Yoru“, hörte ich eine männliche Stimme neben mir sagen. Grob wurde mir ein Halsband angelegt. „Auf dich kommen wir auch zurück“, flüsterte die Stimme, bevor ich von einer Hand gepackte und zu dem Gebäude geführt wurde. Nach jedem Schritt steigerte sich der Schmerz. Je weiter ich mich von Ranga distanzierte. Verzweifelt, bis ich mir auf die Zunge, bis ich Blut schmeckte. Doch es brachte alles nichts. Sobald wir das Gebäude betraten, schrie ich schmerzerfüllt auf und fühlte, wie meine Knie unter mir nachgaben. Trotz der betäubenden Schmerzen hörte ich meinen Vater meinen Namen rufen und wenig später Schritte, ebenso wie Waffen. „Nein“, presste ich hervor, als ich durch den Tränenschleier erkannt hatte, dass die Waffen nicht auf mich gerichtet waren. Sowohl Shota als auch Nael knieten mit auf den Rücken gedrehten Armen ein paar Meter vor mir. Doch mehr konnte ich nicht sehen. Erneut musste ich dem Schmerz nachgeben und schrie auf. Ich krümmte mich zusammen, versuchte Luft zu holen. Aber nichts half. „Danke“, war das Nächste, was ich hörte und kurz darauf griffen die Hände meines Vaters nach meinen Schultern. Zitternd griff ich nach seiner Kleidung und zog mich an seinen Körper. „Ich bin hier. Atme“, hauchte er und strich mir immer weiter hilflos durchs Haar. Seine andere Hand legte sich auf meinen Hals. Erneut schrie ich auf. Doch diesmal kam der Schmerz nicht aus meiner Brust. Es war derselbe empfindliche Schmerz, den ich nach meiner menschlichen Phase in meiner Narbe fühlte, nur tausendmal schlimmer. „Es muss weg“, flüsterte Shota über mir. „Nein“, schluchzte ich, auch wenn ich wusste, dass es mein Überleben sehr viel sicherer machen würde. Deswegen hatte ich ja auch Rangas Mahl zerschnitten. „Sanji, das erträgst du nicht lange“, sagte Shota und ich fühlte, wie er das Halsband ein Stück hochschob. Mit meiner letzten Kraft griff ich fest in Shotas Taille und versuchte mich damit abzuhalten ihn aufzuhalten. Kurz darauf fühlte ich seine Klauen auf meiner Haut. „Nein“, kam es erneut schluchzend über meine Lippen. Es war das Letzte, was mir von ihm bleiben würde. Aber es würde mich töten. Mit einer schnellen Bewegung zerschnitt Shota das Mahl. Und alles war vorbei. Keuchend atmete ich tief ein, roch das Blut und fühlte die eiskalte Leere. Meine Muskeln entspannten sich und blieben regungslos. Selbst als Shota neben mir auf die Beine gerissen wurde und fremde Hände nach meinem Körper griffen, regte ich mich nicht.

„Fang sein Blut auf“, befahl eine dunkle Stimme und kurz darauf fühlte ich einen kalten Gegenstand auf meiner Brust. „So viele starben an diesem Schwachsinn und damit hätten wir die Verluste mindern können?“, fragte einer der bewaffneten Männer. Schwankend hielt ich mich auf meinen Knien und sah mit schweren Augenlidern auf die sich füllende Schüssel vor meiner Brust. Was hatten sie damit vor?



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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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Starker Dialog

author

gut das es weiter geht, aber welch ein Schmerz für die Beiden 😢

3 Jahre
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author

Gleich am Anfang solche Spannung ⚡️ Das kann nur krass werden.

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