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Die unartige Hausmaid des Milliardärs

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Zusammenfassung

Von dem Moment an, als Katherine ihren Boss frisch geduscht und ohne Handtuch aus dem Badezimmer kommen sah, wusste sie, dass sie verloren war. Sie wollte ihn und es war ihr egal, ob sie ihn verführen musste. Eine Leidenschaft und ein Feuer, das sie nicht löschen konnte. Auch er wollte sie. Aber was passiert, wenn das Spiel der Lust zu mehr wird? Wenn sie anfängt, mehr als nur seine Berührung zu wollen? Er konnte ihr keine Liebe bieten. Er hielt nichts von der Liebe.

Genre:
Erotica,Romance
Autor:
Helen
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
61
Rating
4.7 (102 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1 – Hoffen und Warten

Im Moment war mir eigentlich alles egal. Sogar der Lärm aus meiner lauten Nachbarschaft störte mich nicht. Ich war mit meinen Gedanken ganz woanders. Seit Wochen schrieb ich unzählige Bewerbungen, aber ich bekam nur Absagen. Dabei hatte ich gerade die Zusage fürs College erhalten und brauchte den Job wirklich dringend.


Ich habe viel Zeit mit anderen Dingen verplempert, statt direkt zum College zu gehen. Versteht mich nicht falsch, ich wollte das schon immer. Aber nach der Highschool fehlte mir einfach das nötige Kleingeld. Deshalb war ich auf diesen Job angewiesen.


Ich war jetzt dreiundzwanzig Jahre alt. Es wurde Zeit, mein Leben endlich auf die Reihe zu kriegen. Sonst würde ich am Ende noch dieser spöttischen Stimme in meinem Kopf glauben. Die Stimme, die mir ständig einredet: Kathrine, du bist zu nichts nütze.


Ich starrte wie gebannt auf mein Handy. Mein E-Mail-Postfach war schon geöffnet und mein Herz klopfte viel schneller als sonst.


Eine Freundin hatte mir diesen Job empfohlen, denn solche Stellen findet man nicht an jeder Ecke. Es ging darum, das persönliche Dienstmädchen eines Milliardärs zu werden. Ich hatte mich genau informiert, was von mir erwartet wurde. Ich sollte das Zimmer des Chefs putzen, sein Essen servieren und seine Wäsche waschen.


Um den Rest des Hauses musste ich mich wohl nicht kümmern. Wahrscheinlich gab es dafür andere Hausmädchen. Eine weitere Stunde verging, während ich auf mein Handy starrte. Meine Hoffnung schwand genau wie mein Akkustand.


Irgendwann bin ich einfach weggenickt. Als ich aufwachte, war es draußen schon dunkel. Ich griff sofort nach meinem Handy, um nach der ersehnten Nachricht zu sehen. Doch als ich auf das Display tippte, blieb es schwarz. Der Akku war leer – genau wie ich mich fühlte: völlig am Ende.


Ich stöhnte in mein Kissen und schloss das Handy ans Ladekabel an. Ich hoffte inständig, dass mich eine gute Nachricht erwartete, sobald es wieder anging. Mein Magen knurrte lautstark. Er erinnerte mich daran, dass ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte. Langsam ging mir das Geld aus. Bei dem Gedanken kamen mir fast die Tränen. Ich weiß auch nicht warum, aber ich war mir so sicher gewesen, dass ich diesen Job bekomme.


Das hätte mich gerettet. Ich müsste dort wohnen, damit ich immer da bin, wenn der Chef etwas braucht. Das würde mir die Miete sparen und das Essen wäre auch kein Problem mehr. Ich hätte mich voll und ganz auf das College konzentrieren können.


Ich seufzte und holte mein Portemonnaie heraus, um den Rest meiner Kohle zu zählen. Widerwillig raffte ich mich auf. Ich wollte zum nächsten Laden gehen und sehen, was ich mir für das bisschen Geld noch leisten konnte.


Nachdem ich die paar Kleinigkeiten besorgt hatte, war ich fast pleite. Aber ich war mir sicher, dass ich damit noch zwei oder drei Wochen über die Runden kommen würde.


Es war schon spät, als ich wieder nach Hause kam. Ich war zu müde und frustriert, um noch zu kochen. Ich aß einfach die Kekse, die ich gekauft hatte. Das musste bis zum nächsten Tag reichen. Ohne noch einmal auf mein Handy zu schauen, legte ich mich ins Bett und zwang mich zum Schlafen.


Zwei Tage vergingen und die Nachricht blieb immer noch aus. Schließlich fand ich mich damit ab, dass ich kein Glück hatte. Ich suchte weiter nach Arbeit, durchforstete Jobbörsen und verschickte Lebensläufe für alles, was passte. Mittlerweile war mir alles recht. Ich wollte einfach nur etwas tun, das am Ende des Tages Geld einbrachte – solange es legal war.


Da ich sowieso genug Zeit hatte, ging ich in den Park spazieren. Ich suchte mir eine gemütliche Bank und beobachtete die Kinder. Sie rannten herum, während ihre Eltern sie ermahnten, vorsichtig zu sein.


Bei der Erinnerung musste ich lächeln. Ich dachte an die Zeit zurück, als ich noch wie diese Kinder war. Das war, bevor alles den Bach runterging. Ich wollte aber nicht in Trübsal blasen, also entspannte ich mich und genoss die frische Brise.


„Wie kannst du es wagen?“, schrie plötzlich eine schrille Frauenstimme und störte meine Ruhe. Ich drehte mich um und sah zwei Frauen. Die eine schien der anderen gerade etwas erklären zu wollen. Die andere sah so aus, als wollte sie ihr Gegenüber am liebsten auf der Stelle lynchen. Sie trug schicke Klamotten, man sah ihr den Reichtum sofort an.


„Es tut mir so leid! Ich wollte Ihren Kaffee nicht auf Ihr Kleid schütten. Bitte, es war ein Versehen“, flehte sie. Doch die feine Dame war nicht zu beruhigen.


„Ein Versehen?“, spottete sie. „Bist du blind oder was?“ Sie drehte sich zu einer anderen Frau um, die ich vorher gar nicht bemerkt hatte. Sie schnappte sich deren Getränk und schüttete es über das flehende Mädchen. „Oh mein Gott, das war ein Versehen“, sagte sie mit einer piepsigen, hämischen Stimme. Das andere Mädchen schien von dem Theater genug zu haben. Aber so wie es aussah, traute sie sich nicht, etwas zu unternehmen. Ich hingegen hatte andere Pläne. Ja, ich kann meine Nase einfach nicht aus den Angelegenheiten anderer Leute raushalten.


Ich stand von meiner Bank auf und ging zu ihnen rüber. Ich näherte mich der reichen, verzogenen Göre von hinten und rammte ihr meine Schulter gegen die ihre.


„Aua! Pass doch auf! Was ist heute eigentlich mit allen los? Ist die ganze Welt blind geworden?!“


„Vielleicht bist du es einfach nicht wert, gesehen zu werden“, sagte ich laut genug, damit sie es hörte. An ihrem Blick merkte ich sofort, dass ich jetzt ihr absolutes Feindbild war. Das war mir aber egal. Sie starrte mich schockiert an, und ich hatte keine Lust, mir ihr Gejammer länger anzuhören. Ich nahm das schikanierte Mädchen an der Hand und ging weg.


„Dafür wirst du bezahlen!!“, schrie sie mir hinterher. Mir war das völlig schnuppe. Sollte sie doch zu ihrem Papi rennen und sich ausheulen.


„Das war ja mal richtig cool“, sagte das Mädchen, dessen Namen ich noch gar nicht kannte. Ich kniff die Augen zusammen und sah sie an. Sie grinste über das ganze Gesicht. Bevor ich überhaupt nachdenken konnte, platzte es aus mir heraus.


„Halt den Mund!“


*******


Vielen Dank, dass ihr die Reise mit diesem Buch zusammen mit mir beginnt. Dass ihr diese Geschichte lest, bedeutet mir sehr viel. Hab euch lieb.

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Starker Dialog

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author

I'm hooked. Won't stop until I finish!

2 Jahre
3
author

oh she's sassy I like her already

ein Monat
2
author

interesting

ein Monat

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