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White Wolf Hybrid

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Zusammenfassung

Ihr Name ist Alexis Morris… und sie ist gerade nach Woodland Flats gezogen, um bei ihrer Tante zu leben, nachdem ihre Mutter verstorben ist. Sie entstammt einer langen Linie von Hexen, und obwohl sie nicht weiß, wer ihr Vater ist, weiß sie, dass er ein hochgeborener Werwolf ist. Das weiß sie, weil sie sich an ihrem 14. Geburtstag in einen riesigen weißen Wolf verwandelt hat. Der Name ihres Wolfes ist Arielle. Ihre Tante Helena besitzt die Apotheke und versorgt alle Einheimischen mit Zaubertränken, Elixieren und Kräutern… sie ist die einzige lebende Verwandte, von der sie weiß. Sein Name ist Blake Sterling und er ist der Alpha des Sterling Moon Pack.. ein stolzer Mann, der nicht an Seelenverwandte glaubt.. er ist davon überzeugt, dass sie einen schwach machen. Er hat nicht nach ihr gesucht, weil er schlichtweg nicht interessiert ist. Er genießt das Single-Leben und mag die Dinge so, wie sie sind. Was passiert, wenn er erkennt, dass die neue Hexe in der Stadt seine Mate ist? Und was passiert, wenn er feststellt, dass sie weder von seinem Titel noch von seiner Einstellung beeindruckt ist? Wendet sich das Blatt für diesen arroganten Alpha? Ihm steht womöglich der Ritt seines Lebens bevor!

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
44
Rating
4.9 (312 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1 ~ Tante Helena

Umzugstag! Alexis Morris verlässt Tifton, um zu ihrer Tante Helena zu ziehen. Es sind noch zwei Wochen bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag. Sie spürt die Last, eine Waise zu sein, und ist bereit für ein neues Abenteuer. Alles ist besser, als die Trübsal der letzten zwei Jahre weiter mit sich herumzuschleppen.

Ihre Mutter wurde vor zwei Jahren krank. Die Heiler konnten nichts für sie tun. Es war eine mysteriöse Krankheit, die ihr den Verstand raubte. Vor drei Wochen gab sie den Kampf schließlich auf. Aber für Alexis hatte ihre Mutter sie schon an dem Tag verlassen, als die Diagnose kam und sie sich nicht mehr an ihre Tochter erinnern konnte.

Jetzt ist die Versicherungssache geklärt, das Haus verkauft und der Schulabschluss in der Tasche. Nichts hält Alexis mehr in Tifton. Sie schaut nach vorne. Sie weiß, dass sie irgendwo da draußen einen Vater hat, aber es ist ihr egal, wer er ist. Er hat mit ihrer Mutter geschlafen und war am nächsten Morgen verschwunden. Er hat sie einfach im Bauch ihrer Mom zurückgelassen! „Meine Mom wollte mir nie sagen, wer er ist. Aber es interessiert mich auch gar nicht! Wer weiß, wie viele Samen der überall im Land verstreut hat!“

Sie freut sich riesig auf den Umzug nach Woodland Flats in North Dakota. Der Schnee wird bestimmt toll! Sie will Schlittschuhlaufen lernen, Ski fahren und lernen, wie man dort Auto fährt. Das kann doch nicht viel anders sein, als auf regennassem Lehm zu fahren, oder? Oder???

Helena kam zur Beerdigung ihrer Mutter nach Georgia und lud Alexis ein, bei ihr zu wohnen und ihr Handwerk zu verfeinern. Sie fragte sie, ob sie in ein paar Jahren die Apotheke übernehmen wolle, die Helena gehört. Jetzt hat sie ein Ziel vor Augen und wird nicht mehr allein sein!

Dort gibt es Platz für Arielle zum Laufen. Alexis muss nur als Lone Wolf im Sterling Moon Pack vereidigt werden. Da sie noch nie in einem Rudel war, will sie ihren Status als Lone Wolf nicht aufgeben. Sie weiß, dass sie ein Problem mit Autorität hat. Da sie selbst als Alpha geboren wurde, könnte das Schwierigkeiten geben. Helena erzählte ihr, dass der Alpha, Blake Sterling, damit einverstanden ist, dass Alexis in der Stadt wohnt, solange sie keinen Ärger macht. Na bitte! Autorität ist in ihrer Erfahrung gleichbedeutend mit Arroganz. Alles klar! Sie kümmert sich um ihren Kram und er sich um seinen. Kein Problem!

Was Alexis nicht klar ist: Arielle ist eine seltene Wölfin. Nicht nur, weil sie ein Hybrid ist, sondern weil sie eine weiße Wölfin ist. Es gibt weniger als 50 davon auf der ganzen Welt. Man sagt, sie seien gesegnete Wölfinnen der Mondgöttin – und immer weiblich. Manche glauben sogar, dass weiße Wölfe ihre Töchter sind. Arielle ist ziemlich eingebildet und eigentlich ein echtes vorlautes Miststück, aber Alexis liebt sie über alles. Sie ist ihre beste Freundin und sie ähneln sich in vielerlei Hinsicht!

Der Anhänger ist beladen und an ihren LandRover Defender 130 angekoppelt. Das war der einzige Luxus, den sich Alexis gönnte, bevor sie den Rest des Versicherungsgeldes anlegte. Sie hat nur ihre persönlichen Sachen eingepackt. Ihre Kunstsachen, ihre Sammlung alter Vinyl-Platten aus den 70ern, ein paar Lieblingsstücke ihrer Mutter und ihre Kleidung. Ein Neuanfang ist genau das, was sie jetzt braucht!

Sie steht ein letztes Mal in ihrem Zimmer und dreht sich im Kreis, um sich zu verabschieden. Vor dem Spiegel bleibt sie stehen und betrachtet ihr schulterlanges, pflaumenfarbenes Haar und ihre violetten Augen. Arielle meldet sich zu Wort: „Siehst gut aus, Kleine! Sind wir bereit, Woodland Flats im Sturm zu erobern?“ „Und wie! Ein Neuanfang! Ein neues Leben!“ „Diesmal lassen wir uns nichts gefallen! Keine Zicken und keine Arschlöcher!“ „Abgemacht! Es wird Zeit, dass wir das Sagen haben!“

Drei Tage später kommt sie an und biegt in Helenas Einfahrt ein. Das Haus ist ein zweistöckiger Bau im viktorianischen Stil mit einer wunderschönen Veranda, die über die gesamte Vorderseite reicht. Im Dachgeschoss sieht man Gaubenfenster und im zweiten Stock gibt es zwei Balkone mit Blick auf den Vorgarten! Das Haus ist in einem schönen Hellblau gestrichen und hat weiße Fensterläden gegen die heftigen Winterstürme, von denen Helena erzählt hat. Alexis freut sich darauf, ihren ersten Sturm zu erleben, ist aber froh, dass sie noch ein paar Monate Zeit hat!

Helena kommt herausgelaufen und schließt sie in die Arme. „Ich bin so froh, dass du hier bist! Jetzt können wir jeden Tag zusammen verbringen, statt nur zwei Wochen im Jahr! Dich bei mir zu haben, ist das Beste, was ich mir vorstellen kann! Lass uns deine Sachen reinbringen! Es gibt viel zu tun!“ Alexis antwortet: „Ich freue mich auch! Morgen wird ein anstrengender Tag. Ich muss den Mietanhänger zurückbringen und mich dann mit Alpha Sterling treffen. Kommst du mit? Ich gebe zu, ich bin ein bisschen nervös. Mit Alphas umzugehen steht nicht gerade weit oben auf meiner Wunschliste.“ Helena lacht. „Blake ist ein charmanter junger Mann. Ein bisschen arrogant vielleicht, aber wenn du ihn siehst, wirst du verstehen, warum! Er hatte es im Leben nicht leicht und ist emotional eher verschlossen. Aber damit wirst du schon fertig!“ „Na toll“, denkt Alexis. „Das wird ja ein Spaß mit dem Kerl.“ Aber sie muss ihn ja nicht oft sehen, nur bei den Pflichtversammlungen des Rudels. Hoffentlich verlangt er nicht mehr von ihr als Alpha Brennan in Georgia!

Als alles ausgeladen ist, sagt Helena: „Komm mit, ich habe eine Überraschung!“ Sie folgt ihr nach oben auf den Dachboden. Helena öffnet mit einem breiten Lächeln eine Tür. „Ich habe das für dich herrichten lassen. Ich hoffe, es gefällt dir!“ Alexis betritt einen geräumigen Raum mit vielen Fenstern zum Garten und perfektem Licht. Ihre Tante hat ihr ein wundervolles Atelier eingerichtet. Es rührt sie zutiefst. Sie geht zu Helena und drückt sie fest an sich. Mit ihren 1,50 m versinkt sie fast in den Armen ihrer Tante. Sie flüstert: „Es ist wunderschön. Ich kann dir gar nicht genug danken! Es fühlt sich jetzt schon wie Zuhause an!“ Helena hält sie fest, bettet ihren Kopf an ihre weiche Brust und sagt: „Du gehörst zu mir! Ich würde alles tun, damit du dich wohl und glücklich fühlst!“

Das Auspacken im Schlafzimmer war eine ganz andere Nummer. Helena bestellte Pizza und öffnete eine Flasche Wein. Sie legte Steppenwolf auf den Plattenspieler und tanzte singend durch den Raum. Sie sang schrecklich schief, während Alexis ihre Kleidung wegräumte und die Kisten mit den Sachen ihrer Mutter verstaute. Es machte Spaß, und sie lachten und tanzten die ganze Nacht.

Am nächsten Morgen war sie früh auf den Beinen, geduscht und in ein hübsches Skaterkleid geschlüpft. Sie flocht sich die Haare, legte ein bisschen Mascara, Eyeliner und Lipgloss auf und schnappte sich ihre weißen Riemchensandalen. Sie flitzte nach unten, wo Helena schon wartete. Helena lächelte und sagte, dass sie bei Debbie’s Diner frühstücken würden, nachdem sie den Anhänger weggebracht hatten. Alexis nimmt ihre Hand und los geht’s.

Als sie den Diner betreten, bemerkt sie, dass Helena fast schon überdreht wirkt. Der Grund zeigt sich sofort, als ein attraktiver älterer Herr auf sie zukommt und ihre Hand nimmt. Ah! Helena ist verknallt! Wie süß! Helena lächelt Alexis an: „Das ist Max. Ihm gehört der Diner und er ist ein sehr guter Freund.“ Alexis nickt und lacht. „Ein Freund? Von Freunden wird man nicht so hibbelig, aber meinetwegen, nennen wir es so! Und wer ist Debbie?“ Max lacht laut und herzlich. „Ich habe den Laden vor fünf Jahren gekauft und den Namen einfach behalten! Der Diner war bekannt und beliebt bei den Leuten hier. Warum also unnötig Unruhe stiften?“ Sie nickt und bestellt Kaffee – viel Kaffee – und Pfannkuchen!

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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Starker Dialog

10 vorherige Kommentare anzeigen…
author

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2 Jahre
author

Cool story!

10 Monate
2
author

All of TJ'S Books are amazing! Everytime I reread one I think yep that's my favorite... but I say that each book is my favorite... Everytime!

10 Monate
1

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