Stuck With The Billionaire
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Gefangen beim Milliardär

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Zusammenfassung

Der Millionär Michael Denver schützt seine Privatsphäre mit aller Macht. Die atemberaubende Aussicht von seinem Schloss auf der Klippe sowie die rauen, stürmischen Elemente bieten genau die Isolation, die dieser rätselhafte Schriftsteller braucht, um von einer schmerzhaften Vergangenheit zu heilen. Die Sekretärin Jenny Mansell mag weltfremd und zurückhaltend sein, doch ihr Arbeitsstil war schon immer absolut professionell. Doch an ihrem ersten Arbeitstag für den geheimnisvollen Mr. Denver schreckt sie davor zurück, die Schwelle des Schlosses zu überschreiten. Jennys Herz bebt, doch nicht etwa wegen des einschüchternden Gebäudes – sondern wegen ihres faszinierenden neuen Chefs!

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
40
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Altersfreigabe
18+
Das ist ein Beispiel

KAPITEL 1

VIERZEHNTER Februar.

Die Schlagzeilen der Morgenzeitung lauteten:

EIN VERDIENTER VALENTINSSCHATZ FÜR BEKANNTEN AUTOR. Zum zweiten Mal in Folge hat Michael Denver den angesehenen Quentin Penman Literary Award gewonnen. Laut führenden Literaturkritikern ist er im Bereich der Psychothriller unübertroffen. Diesmal erhielt er den Preis für sein neues Buch Withershins. Damit gehört er zu den gefeiertsten Autoren seiner Zeit und kann bereits fünf preisgekrönte Romane vorweisen.

Trotz seines Erfolges hütet Michael Denver sein Privatleben streng. Er weigert sich, Interviews zu geben oder sich fotografieren zu lassen. Zuvor war er wegen seiner medienwirksamen Scheidung vom Topmodel Claire Falconer und Gerüchten über eine Versöhnung in die Schlagzeilen geraten.

Seine vier vorherigen Bücher wurden von Hollywood aufgekauft. Drei davon waren bereits große Kassenschlager im Kino. Withershins wird überall gelobt und als sein bisher bestes Werk bezeichnet. Es sieht ganz danach aus, als würde das Buch denselben Erfolg haben.

Michael legte den Hörer auf und fuhr sich mit den Fingern durch sein dichtes, dunkles Haar. Das Telefonat mit seinem langjährigen Freund Paul Levens hatte ihm endlich bei der Entscheidung geholfen.

Na ja, fast.

Er konnte eine persönliche Assistentin gut gebrauchen. Wenn Paul recht hatte und dieses Mädchen wirklich so ein Goldstück war, wäre sie genau die Richtige.

Nein, nicht die Richtige. Er brauchte sie einfach.

Michael mochte den Gedanken nicht, mit jemand anderem zusammenzuarbeiten. Er war es gewohnt, allein zu sein, und hatte den unangenehmen Moment lange hinausgezögert. Doch jetzt musste er notgedrungen umdenken.

Paul war gerade stellvertretender Direktor bei Global Enterprises geworden. Er hatte beiläufig erwähnt, dass er die ideale Frau für die Stelle kannte. Michael hatte daraufhin verschiedene Einwände vorgebracht. Diese waren – ungewöhnlich für ihn – alles andere als logisch.

„Hör mal“, sagte Paul mit ernstem Blick aus seinen blauen Augen. „Ich weiß, dass dir die gesamte Frauenwelt gestohlen bleiben kann. Nach deiner Scheidung haben sie sich förmlich auf dich gestürzt. Aber es sieht dir nicht ähnlich, dass du deinen gesunden Menschenverstand von solchen negativen Gefühlen vernebeln lässt.“

„Du brauchst eine gute Assistentin. Und ich biete dir hier eine erstklassige Kraft an. Glaub mir, Jennifer Mansell ist das Beste, was du bekommen kannst.“

Mit eiskalter Logik fragte Michael: „Wenn sie so gut ist, warum lässt du sie dann gehen?“

„Weil ich kaum eine Wahl habe. Die Chefetage hat beschlossen, dass wir wegen der aktuellen Wirtschaftslage Personal einsparen müssen, wo es nur geht.“

„Arthur Jenkins, ihr Chef, für den sie über drei Jahre gearbeitet hat, hatte vor kurzem einen Herzinfarkt. Er geht auf ärztliche Anordnung in den Ruhestand.“

Michael wollte ihn gerade unterbrechen, doch Paul sprach schnell weiter. „Wäre es nur darum gegangen, Jenkins zu ersetzen, hätte sich kaum etwas geändert. Aber so ist es nicht.“

„Der Inlandsvertrieb wird mit dem Export zusammengelegt. Und Cutcliff, der den Export seit über zehn Jahren leitet, hat bereits eine gute Assistentin.“

Ein amüsiertes Blitzen trat in Michaels waldgrüne Augen. Er bemerkte trocken: „Du versuchst also, mir diese Jennifer Mansell unterzujubeln?“

Paul, ein blonder, kräftiger Rugby-Spieler, seufzte. „Ich versuche, dir zu helfen. Gott weiß warum.“

Michael brummte nur. „Na gut, ich denke darüber nach.“

Paul blickte gen Himmel und sagte genervt: „Übertreib es bloß nicht mit der Dankbarkeit.“

Grinsend klopfte Michael seinem Freund auf die Schulter. „Danke.“

Trotzdem war es für ihn ein gewaltiger Schritt, eine Frau in seinem Büro zu akzeptieren, die ihm ständig vor der Nase herumlief.

Wäre Pauls Schützling ein Mann gewesen, wäre es vielleicht anders. Aber selbst dann war er sich nicht sicher, ob er die Anwesenheit eines anderen Menschen ertragen konnte.

Fast eine Woche verging. Er hätte eigentlich längst in seinem Haus auf dem Land, Slinterwood, sein müssen, um mit seinem neuesten Buch zu beginnen. Er war jedoch immer noch unschlüssig.

Dann rief ihn seine Ex-Frau Claire an. Sie erzählte ihm, wie sehr sie ihn vermisse und wie gerne sie ihn wieder in ihrem Leben hätte. Das verbesserte seine Laune kein bisschen.

Sie war fest davon überzeugt, dass sie nur mit den Fingern schnippen musste, um ihn zurückzubekommen. Das machte ihn wütend. Es verstärkte nur seine Abneigung gegen Frauen, besonders gegen solche, die Sex als Waffe benutzten, so wie sie es getan hatte.

Am selben Morgen rief Paul an und stellte klar: „Das ist deine letzte Chance. Am Freitagabend ist Miss Mansell die Gastgeberin auf Jenkins’ Abschiedsfeier. Danach ist sie weg.“

Da Michael nicht sofort antwortete, schlug er vor: „Weißt du was? Schau sie dir doch einfach mal kurz an. Sie ist hübsch anzusehen, ohne zu sehr abzulenken. Und ich bin mir sicher, dass sie nicht der Typ ist, der sich dir an den Hals wirft.“

„Wenn du sie persönlich kennenlernen willst, stelle ich dich einfach als einen Freund von mir vor. Wenn nicht, bleibst du im Hintergrund und beobachtest das Ganze diskret.“

Michael war zwar nicht in Partylaune, entschied sich aber für Letzteres.

„In der Zwischenzeit“, versprach Paul, „werde ich so viel wie möglich über sie herausfinden.“

Am Freitagabend um acht Uhr stand Michael auf dem Balkon des prachtvollen Ballsaals im Mayfair Hotel. Er war halb hinter den üppigen Blättern einer Dekopflanze verborgen. Unten fand die Abschiedsfeier für Arthur Jenkins statt.

Schon jetzt bereute er es ein wenig, gekommen zu sein. Sicher, er brauchte Hilfe, aber eine gute Assistentin musste ja keine Frau sein. Um Paul zu beruhigen, wollte er jedoch abwarten, was dieser zu sagen hatte, und einen Blick auf diese Miss Mansell werfen.

Er hatte sich einen Platz fast gegenüber dem Podium ausgesucht, wo später eine Ehrung stattfinden sollte. Von dort aus hatte er die gesamte Gesellschaft gut im Blick.

Ein Orchester auf dem Podium spielte Tanzmusik. Viele Paare drehten sich auf der Tanzfläche. Die restlichen Gäste standen in Gruppen zusammen, lachten und unterhielten sich, während die Kellner Champagner ausschenkten.

Es war ein wirklich glanzvoller Abend. Arthur Jenkins war über dreißig Jahre bei Global Enterprises gewesen. Trotz der drohenden Wirtschaftskrise wurde an nichts gespart.

Die Frau, wegen der Michael gekommen war, war noch nicht zu sehen. Bisher hatte er sie nur flüchtig aus der Ferne bemerkt. Sie war groß und schlank. Ihr dunkles Haar trug sie elegant hochgesteckt. Sie trug ein knöchellanges Chiffonkleid in sanften Südseefarben wie Aquamarin, Lapislazuli und Gold.

Paul, der als Einziger von seiner Anwesenheit wusste, hatte sie und Arthur Jenkins ihm gezeigt.

„Was konntest du über sie herausfinden?“, fragte Michael leise.

„Nicht viel“, antwortete Paul. „Die Personalabteilung konnte mir nur sagen, dass sie vierundzwanzig Jahre alt ist. Sie gilt als ruhig und tüchtig. Sie kam direkt von einer Wirtschaftsschule in New York zu Global.“

„Ihre Kollegen sagen, dass sie ihren Job gut gemacht hat. Sie wird als freundlich beschrieben, bleibt aber eher für sich.“

„Noch etwas?“

„Über ihr Privatleben ist kaum etwas bekannt. Aber ich habe über den Flurfunk gehört, dass sie eine Zeit lang einen Verlobungsring getragen hat.“

„Seit sie ihn vor ein paar Monaten abgelegt hat, haben wohl einige Männer im Büro ihr Glück versucht. Sie hat aber alle eiskalt abblitzen lassen. Es sieht so aus, als hätte sie genug von Männern.“

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chrisxania
chrisxania

can someone tell me if this is a cpmlete story or not? i have read 3 stories this week that said they were complete when they really weren't.help please

2 Jahre
donna
donna

I hope this story is complete it sounds interesting

2 Jahre

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