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Mated to my Enemy: eine widerwillige Werwolf-Geschichte

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Zusammenfassung

18+ mit ️ Szenen Aria, die Tochter des Alphas vom Silverclaw Pack, ist Ares versprochen, dem Alpha des Blackwater Pack, in einer Vermählung, die durch ihre Allianz die Stärke und Zukunft ihres Rudels sichern könnte. Doch als Alpha Axel vom rivalisierenden Moonlight Pack sie entführt, um die Allianz zu verhindern, findet sie sich zwischen Pflicht und Verlangen wieder. Während die Spannungen steigen und die Funken zwischen ihr und ihrem Entführer sprühen, muss Aria entscheiden, ob eine verbotene Liebe mit dem Feind das Risiko wert ist.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
38
Rating
4.9 (51 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1:

Aria:

Mein Name ist Aria Blackstone. Ich bin die Tochter des Alphas vom Silverclaw-Rudel. Ich bin erst siebzehn Jahre alt, aber ich trage bereits die Last der ganzen Welt auf meinen Schultern. Ich weiß, das klingt total klischeehaft, aber es ist die Wahrheit. Ich spüre das schon seit meiner Geburt.

Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich einen liebevollen Vater habe. Jemanden, der Verständnis zeigt und dem mein Glück wirklich am Herzen liegt.

Aber die Wahrheit ist: Das habe ich nicht.

Mein Vater ist zwar nicht gerade herzlich, aber er hat viele andere Eigenschaften. Diese habe ich auch geerbt.

Er ist das, was man einen echten Alpha-Krieger nennt. Das liegt ihm einfach im Blut. Für ihn gehört das eine untrennbar zum anderen.

Und ich bin genauso gestrickt.

Wenn Männer stark, wild und streng sind, nennt man sie Anführer.

Aber wenn Frauen stark, wild und streng sind, nennt man sie Miststücke.

Dieser riesige Unterschied zwischen den Geschlechtern ist der Grund, warum ich so bin, wie ich bin.

Ich bin durch und durch die Tochter meines Vaters. In mir steckt nichts „Mädchenhaftes“ oder „Empfindsames“. Ich gebe mich hart, weil ich es verdammt noch mal bin.

Mein Verstand und mein Charakter sind so gepolt. Ich lasse mir von niemandem ans Bein pinkeln.

Wäre ich ein Mann, fänden alle meine Einstellung völlig normal. Aber ich bin kein Mann, und genau da liegt das Problem.

Meine Mutter starb bei meiner Geburt. Vielleicht ist mein Vater deshalb so, wie er ist. Ein solches Trauma verändert einen Menschen.

Vielleicht sind mein Bruder und ich deshalb auch so geworden. Uns wurde beigebracht, keine Gefühle zu zeigen. Wir sollten uns nur auf den Krieg und das Militär konzentrieren. Training und Kämpfen standen an erster Stelle. Wir lernten, ehrgeizig zu sein und unsere Feinde niemals aus den Augen zu lassen. Unsere ganze Kindheit bestand aus Strategie, genau wie unser jetziges Leben.

Mit siebzehn hat sich in meinem Leben nicht viel geändert, bis auf eine Sache: In zwei Tagen ist mein achtzehnter Geburtstag.

Sobald ich achtzehn werde, wird sich vieles ändern. Aber nicht so, wie ihr jetzt denkt.

Wölfe erreichen mit achtzehn normalerweise das Alter, in dem sie ihren schicksalhaften Gefährten finden können.

Eigentlich sollte man sich freuen. Es ist ein Ritual des Erwachsenwerdens, bei dem man den Partner findet, den die Göttin für einen vorgesehen hat.

Aber mein Geburtstag wird ein wenig anders ablaufen.

An meinem achtzehnten Geburtstag werde ich nicht meinen Seelenverwandten finden. Es wird kein Tag voller Glückseligkeit sein.

Es wird ein Tag der Zweckmäßigkeit, der Strategie und der Bündnisse.

Mein Vater hat entschieden, dass Liebe nicht so viel wert ist wie eine starke Allianz. Er glaubt, dass ein Bündnis wichtiger ist als die Aussicht auf Liebe.

Ich widerspreche ihm da gar nicht mal. Ich verstehe seine Sichtweise und bin einverstanden. Ich weiß, warum er einen Ehemann – einen Gefährten, einen Alpha – für mich ausgesucht hat. Ich begreife, was die Paarung für meinen Vater bedeutet und welchen Wert meine Heirat für ihn hat. Und ich verstehe, warum er das so sieht.

Ich meine, könnt ihr euch vorstellen, was er durchgemacht hat? Er hat seine wahre Gefährtin bei der Geburt verloren – bei der Geburt seiner eigenen Tochter.

Deshalb hat mein Vater ganz vernünftig entschieden, dass mir dieses Schicksal erspart bleiben soll. Er will nicht, dass ich meine große Liebe durch den Tod verliere.

Ich weiß, was der Verlust meiner Mutter mit ihm angerichtet hat. Das Band zu zerreißen, hat ihn innerlich zerstört. Ich stimme gerne zu, so etwas nicht erleben zu müssen.

Mein Vater hat mich einem Alpha aus der Nähe versprochen. Er ist nicht direkt ein Feind, aber auch kein wirklicher Freund. Der Plan dahinter ist, dass unsere Verbindung die Rudel stärkt. Mein Vater war nie dafür bekannt, viele Freunde zu haben. Er hatte eher Feinde, besonders in den Rudeln an unseren Grenzen.

Vier Rudel grenzen an unser Gebiet. In eines davon werde ich einheiraten – das Blackwater-Rudel. Der Alpha dort ist genau so, wie man ihn sich vorstellt: gnadenlos, kalt und ein Krieger, genau wie mein Vater, mein Bruder und ich. Sein Name ist Ares und er ist achtundzwanzig Jahre alt. Alpha Ares vom Blackwater-Rudel soll mein gewählter Gefährte werden. Und ganz ehrlich, ich habe nichts dagegen.

Die drei anderen Rudel an unseren Grenzen sind eher Feinde als Verbündete.

Das Blackwater-Rudel liegt an unserer südlichsten Grenze. Das Moonlight-Rudel grenzt im Norden an uns, das Starlight-Rudel im Westen und das Midnight-Rudel im Osten.

Von diesen vier Rudeln ist Blackwater unser engster Verbündeter. Sie sind uns sehr ähnlich und denken oft nur an den Krieg. Früher haben sich mein Vater und Ares' Vater, Zeus, immer gut verstanden. Sie haben sich gegenseitig respektiert.

Unser größter Feind hingegen war das Moonlight-Rudel. Ihr früherer Alpha traute meinem Vater nicht über den Weg. Er war genauso ehrgeizig wie mein Vater, aber er war zwar hart, aber immer fair. Er wollte im Krieg nicht so weit gehen wie mein Vater. Deshalb kamen sie nie auf einen grünen Zweig. Unter Wölfen bedeutet das schlichtweg, dass man Feinde ist. Der jetzige Alpha von Moonlight ist der Sohn des alten Alphas. Er ist siebenundzwanzig Jahre alt und heißt Axel. Er ist ein guter Krieger, stark und strategisch begabt. Wegen dieser Eigenschaften muss man ihn im Auge behalten und als Feind betrachten.

Das Starlight-Rudel gehört ebenfalls zu unseren Rivalen. Sie sind zwar kleiner als das Moonlight-Rudel und weniger gefährlich, haben aber starke Krieger. Ihr Rudel wird jetzt von Bryan angeführt, dem Sohn des vorigen Alphas. Er ist wie der Alpha von Moonlight: ein starker Krieger mit einer wilden Truppe hinter sich. Außerdem hat er zehn Brüder. Aber Feind bleibt Feind, und wir beobachten sie ganz genau.

Das Midnight-Rudel bleibt meistens für sich. Trotzdem lassen wir sie nicht aus den Augen. Wir beobachten ihr Training und ihre Vorhaben. Da sie keine Verbündeten sind, sind sie automatisch Feinde. Ihr Rudel wird von Alpha Clark geführt. Er wartet nur darauf, die Führung an seinen Sohn Theo zu übergeben. Sein Sohn wird dieses Jahr achtzehn, genau wie ich. Ihr Rudel ist etwa so groß wie unseres, das Moonlight-Rudel und das Blackwater-Rudel.

Trotzdem bin ich froh, dass ich zu Ares’ Rudel komme. Mein Vater weiß, dass wir von den vier Nachbarn nur ihnen wirklich trauen können. Sie sind unser einziger echter Verbündeter.

Ares wird nicht nur ein wichtiger Partner für mein altes Rudel sein. Er ist auch einer der besten Alpha-Krieger in der ganzen Gegend. Er ist wild, hart und fackelt nicht lange. Er ist genau der Mann, den ich mir an meiner Seite vorgestellt habe. Dazu kommt, dass er verdammt gut aussieht. Er hat hellblaue Augen und gewelltes, karamellfarbenes Haar. Er ist über 1,88 Meter groß. Für einen Alpha ist das zwar eher klein, aber er ist immer noch viel größer als ich. Er hat breite Schultern und einen muskulösen Körper. Er wird auf jeden Fall ein passender Gefährte sein.

Ich weiß, was ihr jetzt denkt. Wie kann ich nur damit einverstanden sein, jemanden zu nehmen, den ich kaum kenne? Jemanden, der kalt und gefühllos ist? Warum gebe ich meinen Schicksalsgefährten für so eine Verbindung auf?

Glaubt mir, für mich ist das völlig okay. Ich will lieber einen gewählten Gefährten als einen, den die Göttin bestimmt hat. Das macht weniger Stress, weniger Schmerz und weniger Probleme.

Die Vorstellung, sich nicht um Gefühle scheren zu müssen, gefällt mir sogar. So kann ich mich auf die wichtigen Dinge konzentrieren: meine Familie, mein Rudel, mein Training und später die Ausbildung meiner Kinder.

Wenn beide Eltern Krieger sind, werden unsere Kinder sicher stark. Vor allem, wenn echtes Alpha-Blut in ihren Adern fließt.

Das ist es, was für mich zählt. Ich will meinen Kindern beibringen, stark zu sein und zu kämpfen, egal ob Junge oder Mädchen.

In zwei Tagen wird sich mein Leben grundlegend ändern, und zwar zum Besseren. Ich werde mit Ares verpaart und mein eigentliches Leben beginnt. Ich werde meiner Familie durch diese Verbindung Ehre machen. Und ich werde ihr noch mehr Ehre bringen, wenn ich seine Kinder zur Welt bringe.

Noch 48 Stunden, bis sich mein Leben für immer verändert.






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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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Starker Dialog

2 vorherige Kommentare anzeigen…
author

Sure... defy fate... then expect fate to give you warrior children? Fate laughs at "plans" & "expectations"... be funny if, granted the gift of kids, they turned out to be girly girls or... girly guys....

8 Monate
3
author

Funny thing aßout planning out your life to rigidly...there is no room for adaptability...and they NEVER go to plan😁🫣🤔🤷‍♀️🤦‍♀️🫨

6 Monate
2
author

such confidence, so amusing

4 Monate
2

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