Prolog meines Buches

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Zusammenfassung

Es heißt, die Fäden des Schicksals weben zwei Kinder in eine Welt am Rande des Untergangs: Eines geboren in einer Nacht, in der weder Mond noch Sterne den Himmel zierten. Das andere unter einem Firmament, aus dem Sternschnuppen wie brennender Regen fielen. Sie sind kein Zufall. Mit ihnen erwacht eine uralte Prophezeiung. Zwei Seelen, verbunden durch Blut und das Gleichgewicht der Welt – mit der Macht, es zu bewahren … oder alles ins Chaos zu stürzen. Denn mit ihnen beginnt ein neuer Anfang. Oder das Ende.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Prolog

Man könnte meinen, diese Geschichte voller Magie und Wunder beginne wie eines dieser glücklichen Märchen. Doch lasst euch nicht täuschen – denn manche Geschichten, so wie diese, beginnen mit einer schmerzhaften Trennung.


In einer fernen Welt namens Saterios stand, am Rande eines düsteren Waldes, eine kleine Hütte. Ein weißhaariger Mann näherte sich dieser eine Frau – mit einem etwa zweijährigen Baby auf dem Arm und einem fünfjährigen Jungen an der Seite – öffnete die Tür, noch bevor er sie berühren konnte. „Du bist wieder da“, sagte sie. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus und ihre tiefblauen Augen leuchteten. „Wir müssen verschwinden meine Liebste, sie haben uns gefunden“, er trat ins Haus und begrüßte seinen Sohn. Das Lächeln der Frau verschwand uns sie sah ihm besorgt nach. Er begann, alles zusammenzupacken, während sie ihn fragte: „Amon, wie kann das sein? Wie konnten sie uns finden?“ „Ich weiß es nicht – aber wir müssen sofort weg!“ „Wie viel Zeit bleibt uns?“ „Ich schätze, zwei Stunden, bis sie hier sind.“ Er sah sie sanft an und strich ihr über die Wange. „Ich werde nicht zulassen, dass sie dir oder unseren Kindern etwas antun.“ Sie nickte, und die Familie floh.

Doch sie kamen nicht weit – finstere Gestalten tauchten auf und umzingelten sie. Amon schob seine Familie schützend hinter sich, als ein großer Mann in dunkler Rüstung auf sie zutrat. „So, so... versuchst du also, mit der Hure und den Bälgern zu fliehen?“ Seine Stimme war düster und klang, als sprächen zwei Wesen gleichzeitig. „Lass sie in Ruhe. Die Seelenfresserin will schließlich mich.“ Amon sah ihm direkt in die Augen.

Der Mann zuckte mit den Schultern. „Gut, von mir aus.“ Amon wandte sich seiner Frau zu. Sie schüttelte den Kopf, doch er lächelte nur. „Geh mit den Kindern. Ich komme zurecht – wie immer.“ Sie hob die beiden Kinder hoch, sah ihn ein letztes Mal an und rannte los. Der kleine Junge drehte sich noch einmal um, schrie: „PAPAAAAAAA!“

Amon winkte ihm hinterher und sah dem Mann wieder ins Gesicht – der lachte nun laut, als die Frau verschwunden war. „Hah! Denkst du wirklich, es wäre so einfach? Die Seelenfresserin will alle aus deiner Blutlinie!“ Amon wollte hinterherstürzen, doch die Untergebenen des Mannes hielten ihn zurück und streckten ihn nieder.


Währenddessen verfolgten andere Untergebene die Frau mit den Kindern und griffen an. Sie wurde am Bein verletzt und schrie auf. Zwei fremde Wesen kamen ihr zur Hilfe, um ihr Zeit zu verschaffen.

Sie drückte ihrem Sohn das Baby in die Arme. „Cyrian, mein Schatz – pass gut auf deine Schwester auf.“

Cyrian nickte unter Tränen. Die Mutter öffnete hastig ein Portal. „Los, geh! Beeil dich, mein Kleiner.“

Cyrian machte sich auf den Weg, doch im Moment, als er das Portal betrat, raste ein schwarzer Blitz auf sie zu.

Vor Schreck drehte Cyrian sich mit seiner Schwester zur Seite – und der Aufprall schleuderte sie beide durch das Portal. Dann waren sie verschwunden.