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Date mit dem Totmacher - Dark Romance

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Zusammenfassung

Laura besucht endlich ihre Schwester, die seit Jahren in Irland lebt. Dort läuft sie Kieran Gallagher über den Weg. Sie ist von Anfang an von dem beeindruckenden Mann fasziniert und lässt sich auf ein Date mit ihm ein. Sie ahnt nicht, dass er der Auftragskiller des hiesigen Mafia-Bosses ist. Kieran weiß, dass er sie nicht mehr gehen lassen kann, und als sie versucht, vor ihm wegzulaufen, entführt er sie kurzerhand. Er nimmt sich vor, sie geduldig an sich zu gewöhnen und sie von seinen Gefühlen für sie zu überzeugen. Aber Laura hat eine Art an sich, die seine schlechtesten Seiten zu Tage bringt, sodass er ihr immer wieder den Killer in sich zeigt.

Status:
Auszug
Kapitel:
46
Rating
5.0 (10 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

1.Laura

Irland … Land meiner Träume? Nein, eigentlich nicht. Es ist das Land, das mir meine Schwester weggenommen hat.

Ich kann nicht behaupten, dass ich sonderlich erbaut von der grünen Insel bin. Aber Viola lebt hier, und deshalb hat es mich nun auch hierher verschlagen. Zum Glück nur, um Urlaub zu machen. Meine Gefühle sind gemischt, als ich am Shannon Airport am Gepäckband stehe und auf meinen Koffer warte.

Viola und ich haben uns seit über zehn Jahren nicht gesehen. So lange ist es her, dass meine ältere Schwester hier mit ihrer Studentengruppe Urlaub gemacht, und sich verliebt hat. In Ronan Doyle, diesen irischen Supermann. Er kam, sah, siegte. So ungefähr jedenfalls, so hat sie mir das damals erzählt.

Für mich war das ein erheblicher Schlag. Es gibt nur noch Viola und mich, wir sind alles, was wir an Familie haben. Und dann wandert sie einfach aus, heiratet nach Irland und ich habe das Gefühl, ich bin gar nicht mehr wichtig für sie.

Natürlich hat sie den Kontakt nicht abreißen lassen, aber es ist anders. Früher konnte ich mit allen meinen Problemen zu ihr kommen, mich immer bei ihr ausheulen. Es gab kein Problem, bei dem mir meine große Schwester nicht mit einer Lösung helfen konnte. Jetzt ist sie nicht mehr da, und ich muss mit allem selbst fertigwerden. Die Lücke, die ihr Weggehen hinterlassen hat, hat sich bis heute nicht geschlossen.

Ich weiß, es wird schwer werden, mir all diese Enttäuschung nicht anmerken zu lassen. Ich sollte die Vergangenheit ruhen lassen, nicht wahr? Zumal Viola endlich schwanger ist, und das ist auch der Grund, warum ich jetzt hier bin. Es geht ihr nicht gut, sie braucht Hilfe. Sie muss liegen, sie darf nicht aufstehen bis zur Geburt, und deshalb hat sie sich an mich gewandt. Sie will mich jetzt bei sich haben.

Mit viel Zähneknirschen habe ich mich überwunden und Ronan mein Ticket bezahlen lassen. Meinen Schwager. Von dem ich nicht mal weiß, wie er aussieht, weil er es – angeblich – hasst, fotografiert zu werden. Tatsächlich habe ich nicht einmal ein Hochzeitsfoto von den beiden bekommen, und ich verstehe nicht, warum das so ist.

Ich weiß nicht, was ich von ihm halten soll. Viola macht ein riesiges Geheimnis daraus, womit er sein Geld verdient, aber er ist reich. Sie lebt in Luxus, und sie hat mir versichert, dass es ihm nicht wehtut, mir meine Reise von München hierher zu bezahlen.

Limerick. Ich weiß nicht viel über die Stadt, in der sie jetzt lebt, nur, dass sie am Fluss Shannon liegt. Aber ich denke, den Rest werde ich schneller herausfinden, als mir lieb ist.

Endlich taucht mein abgegriffener Koffer auf dem Band auf, ich greife ihn mir und gehe zum Zoll. Die Formalitäten sind schnell erledigt. Sogar erstaunlich schnell. Kommt es mir nur so vor, oder wird die Dame hinter dem Schalter erstaunlich blass, als ich auf ihre Frage, was ich in Irland will, antworte, dass ich meine Schwester Viola und meinen Schwager Ronan Doyle besuchen will, um ihr bis zur Geburt ihres Kindes beizustehen. Danach werde ich regelrecht übereifrig durchgewunken.

Nun, mir soll es recht sein.

Ich verschwende keinen weiteren Gedanken an diese Merkwürdigkeit. Jetzt ist es nämlich so weit, ich werde Ronan kennenlernen. Meinen Schwager, das ist er ja tatsächlich. Der, um den Viola so ein großes Geheimnis macht, sodass es unsere Zuneigung regelrecht negiert hat.

Mein erster Blick auf ihn ist atemberaubend. Dieser Mann ist so attraktiv, dass mir regelrecht die Luft wegbleibt. Ich halte mich erst einmal ein wenig verborgen, eine Gruppe Touristen dient mir als Sichtschutz. Hinter ihren feisten Leibern verstecke ich mich, damit ich ungestört gaffen kann.

Hölle, ist der Kerl groß. Der misst mindestens zwei Meter, überlege ich mir. Breit in den Schultern, schmal in den Hüften. Die untere Hälfte des markanten Gesichts ist von einem Dreitagebart bedeckt, der diese Bezeichnung eigentlich schon gar nicht mehr verdient. Das dunkle, glatte Haar hat er lässig aus dem Gesicht gekämmt, doch da ist eine Strähne, die ihm in die Stirn fällt. Es juckt mich in den Fingern, sie wegzustreicheln. Auf die Entfernung kann ich die Farbe seiner Augen nicht erkennen, aber ich sehe, als er sich nun über die rebellische Haarsträhne kümmert, dass seine Hände tätowiert sind.

Er trägt Schmuck, das ist schon sehr ungewöhnlich. Aber es passt zu den Tätowierungen auf den Handrücken, und unwillkürlich frage ich mich, wo er noch überall tätowiert ist. Aber der schicke dunkle Anzug, den er trägt, lässt darauf natürlich keine Rückschlüsse.

Laura, du hast ein Problem. Ganz laut schrillen in meinem Kopf die Alarmglocken. Wenn das dein Schwager ist, dann solltest du ganz schnell damit aufhören, alleine schon bei seinem Anblick zu sabbern. Gar nicht zu reden von der verräterischen Feuchte, die sich in meinem Schritt breitmachen will.

Das darf wirklich nicht sein, dass ich wegen meines Schwagers geil werde, oder?

Immer noch gaffe ich.

Er kommt mir vor wie eine einsame Insel. Überall drängen sich die Leute, sie haben es eilig. Sie suchen nach ihren Angehörigen, die sie vom Flughafen abholen, oder sie eilen weiter zu einem anderen Terminal, weil sie einen Weiterflug erwischen müssen.

Auch meine Sichtschutz-Touristen haben sich nun geeinigt und verlassen mich. Mit einem tiefen Durchatmen umfasse ich den Griff meines alten Koffers fester und gehe auf meinen Schwager zu. Und als er mich bemerkt und sich unsere Blicke treffen, sehe ich in jeansblaue Augen.

Augen, die bei meinem Anblick aufleuchten, die mich in Besitz nehmen. Die mich ansehen, als wollte sie mich gleich hier und jetzt vögeln. Und ich weiß: Laura, jetzt hast du ein Problem. Du bist am Arsch!

Diese Reise wird eine Katastrophe.

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Schockierend

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

8

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

5

Toller Charakter

Starker Dialog

6

Starker Dialog

author

Oh Gott.. Oooooh Gott. was passiert hiiiiiiier ? 🫨

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2
author

wow das fängt ja schon gut an....🖤

9 Monate
2

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