Licht und Dunkelheit

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Zusammenfassung

Sie war niemals dazu bestimmt, Teil seiner Welt zu sein. Er wurde geboren, um sie zu beherrschen. Als Liva auf Matteo De Luca trifft, einen mächtigen und gefürchteten Mafia-Boss, verändert sich ihr Leben für immer. Hineingezogen in eine Welt voller Gewalt, Geheimnisse und Versuchung, ist sie hin- und hergerissen zwischen Angst und Verlangen. Doch im Schatten der Macht ist nichts sicher. Und sich in den Teufel zu verlieben, könnte sie alles kosten.

Genre:
Romance
Autor:
Msliaxo
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
50
Rating
5.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1: Licht trifft auf Schatten

Liva tanzte durch die morgendlichen Straßen von Rom, als wäre die Sonne nur für sie aufgegangen. In der Hand schwang sie einen coffee-to-go. Ihr langes blondes Haar fing das goldene Licht ein, und ein helles, ansteckendes Lächeln, das an eine Sommerbrise erinnerte, spielte auf ihren Lippen.

Sie liebte das Leben in all seiner chaotischen Schönheit. Ihre Freunde nannten sie liebevoll Il Sole, die Sonne. Immer positiv, immer voller Energie. Der Nebenjob in einer Blumenhandlung machte ihr nichts aus. Die kleinen Dinge des Lebens machten sie glücklich: der frische Duft von Lavendel am Morgen, das erste Lächeln eines Kunden, das Vogelgezwitscher über dem Lärm der Stadt.

Doch heute war alles anders.

Liva hatte sich nicht wie sonst verlaufen. Sie war einem streunenden Kätzchen in eine enge Gasse gefolgt. Ohne lange nachzudenken, war sie ihm hinterhergerannt.

Was sie in dieser Gasse sah... das hätte sie niemals sehen dürfen.

Zwei Männer.

Einer kniete am Boden, blutete und bettelte um Gnade.

Der andere stand groß über ihm. Er trug einen maßgeschneiderten schwarzen Anzug und sein dunkles Haar war streng nach hinten gegelt. In seiner Hand: eine Waffe.

Und dann –

Ein Schuss. Sauber. Schnell. Tödlich.

Liva japste. Gerade laut genug.

Der Mann drehte sich um. Langsam. Überlegt.

Ihre Blicke trafen sich.

Seine Augen waren von einem eisigen Silbergrau, scharf und undurchdringlich. Es lag kein Bedauern in ihnen. Keine Überraschung. Nur kalte Berechnung.

„Bleib stehen“, sagte er ruhig. Seine Stimme war tief und befehlend.

Aber Liva konnte nicht.

Sie rannte.

Ihre Beine trugen sie blind durch enge Gassen und über rissiges Kopfsteinpflaster, bis ihre Lungen brannten.

Sie hatte etwas gesehen, das sie nicht hätte sehen dürfen.

Und er hatte sie gesehen.

Matteo de Luca.

Der Name sagte ihr noch nichts. Noch nicht.

Doch bald würde sie es erfahren:

Niemand legt sich ungestraft mit einem de Luca an.

Nicht einmal dann, wenn man das Licht in der Dunkelheit ist.