Kapitel 1: Die Arbeits-Ehe und die Scheidung
Evelyn Pierce war die Sorte Frau, nach der sich jeder umdrehte. Das lag nicht nur an ihrer klassischen Schönheit. Es war vor allem das Selbstbewusstsein, das sie mit jedem Schritt ausstrahlte. Mit einunddreißig Jahren hatte sie schon mehr erreicht als andere in ihrem ganzen Leben. Als Direktorin für Strategie und Geschäftsentwicklung bei Calderstone Enterprises war sie ein echter Profi. Sie machte aus Sorgenkindern wahre Goldgruben und erfand Strategien, die die Konkurrenz sofort kopieren wollte. Ihr guter Ruf eilte ihr in jedem Sitzungssaal voraus.
Zehn Jahre bei Calderstone hatten sie geprägt. Sie fing als einfache Analystin an und wurde zu einer der wichtigsten Stützen der Firma. Eve war die Karriereleiter mit viel Disziplin und Eleganz hochgeklettert. An ihren Bürowänden hingen ihre Erfolge. Dort hingen die Auszeichnung als Mitarbeiterin des Jahres und gerahmte Dankesbriefe großer Kunden. Auch Fotos von ihr und ihrem Team waren zu sehen, auf denen sie erfolgreiche Projekte feierten.
Doch heute fühlten sich diese Erfolge nicht wie Siege an. Sie wirkten eher wie schwere Anker, die sie nach unten zogen.
Eve nippte an ihrem Kaffee und starrte auf ihren Laptop. Drei Absätze würden nun alles verändern. Ihr Magen zog sich zusammen, wenn sie an das kommende Gespräch dachte. Sie hatte es im Kopf schon dutzende Male geübt. Aber Sebastian Harper die Worte direkt ins Gesicht zu sagen, war eine ganz andere Hausnummer.
Zehn Jahre lang hatte sie geschuftet. Ein ganzes Jahrzehnt ihres Lebens war in Calderstone Enterprises geflossen. Das war wie teurer Whisky, den man einfach im Ausguss herunterspült. Ihr Titel klang auf Partys toll, hieß in der Realität aber nur eins: Sie verwandelte Kaffee im Akkord in Stresshormone. Sie hatte die Karriereleiter erklommen und Preise gesammelt. Sie hatte das Eckbüro ergattert und wurde zweimal Mitarbeiterin des Jahres.
Und was hatte sie davon? Graue Haare, die sie ständig auszupfte, und eine Koffeinsucht, bei der jeder Barista Mitleid bekäme. Außerdem konnte sie E-Mails im Schlaf beantworten. Wortwörtlich. Letzten Monat war sie zweimal mit dem Handy in der Hand aufgewacht, während auf dem Display noch halbfertige Antworten leuchteten.
Ich lebe den Traum, dachte Eve, als sie aus dem Aufzug in die Chefetage stieg. Diesen anstrengenden, seelenfressenden Traum, für den ich extra BWL studiert habe.
Dieser Freitagmorgen bei Calderstone sah aus wie jeder andere. Es war ein perfekt geplantes Chaos aus klingelnden Telefonen und tippenden Tastaturen. Dazu kam der leichte Geruch von verbranntem Kaffee aus der Teeküche. Eves Absätze klackerten auf dem Marmor, während sie durch das Labyrinth aus Glasbüros lief.
„Morgen, Eve!“, rief Hannah aus dem Marketing und winkte mit einem Stapel Unterlagen.
„Morgen.“ Eve lächelte zurück. Sie war froh über diese kurze Abwechslung, bei der es mal nicht um Zahlen oder Quartalsprognosen ging.
„Großer Tag?“, fragte Hannah und nickte in Richtung der Mappe unter Eves Arm.
Du hast ja keine Ahnung. „Nur ein ganz normaler Freitag.“
Sie ging weiter an den Arbeitsplätzen ihres Teams vorbei. Sie schnappte Gesprächsfetzen über den Henley-Auftrag und Wochenendpläne auf. David sah kurz von seinem Computer auf und hob seine Kaffeetasse zum Gruß. Claire telefonierte bereits. Sie sprach mit dieser künstlichen Begeisterung, die sie immer für schwierige Kunden aufsparte.
Zehn Jahre mit diesen Leuten. Zehn Jahre voller Strategiemeetings und Nachtschichten. Sie hatten Erfolge mit billigem Champagner aus der Büroküche gefeiert. Und jetzt –
Eve blieb vor Sebastians Büro stehen.
Ihre Hand schwebte vor der Tür. Ihre Finger zitterten so leicht, dass sie es fast selbst nicht merkte. Fast. Sie war schon tausendmal durch diese Tür gegangen. Immer hatte sie Berichte und Lösungen dabei gehabt. Sie war sich ihrer Sache immer sicher gewesen.
Diesmal war alles anders.
Sie strich ihren Blazer glatt und drückte die Schultern nach hinten. Sie versteckte ihre Nervosität hinter einer Maske aus Professionalität. Niemand sollte Evelyn Pierce verunsichert sehen. Er schon gar nicht.
Einmal tief durchatmen. Und noch mal.
Sie klopfte an.
„Herein.“
Sebastian Harper saß hinter seinem Schreibtisch wie ein König, der sein Reich überblickt. Und ehrlich gesagt, stimmte das auch fast. Er war der Chef von Calderstone Enterprises und ein Meister darin, Leute mit Blicken einzuschüchtern. Er war schuld an fast allen Überstunden, die Eve machte. Für diesen Mann war eine gute Work-Life-Balance ein Märchen – genau wie Einhörner oder kurze Meetings.
Nicht, dass Eve nicht dankbar war. Das war sie schon. Irgendwie. So wie man einem Fitnesstrainer dankbar ist, der einen fast umbringt, aber dafür Ergebnisse liefert.
„Schönen Freitag“, sagte Sebastian. Er klang dabei ungewohnt herzlich. Diese Freundlichkeit reservierte er für vielleicht drei Leute in der ganzen Firma. Eve hatte sich ihren Platz auf dieser Liste hart erarbeitet. Sie hatte einen starken Überlebensinstinkt und konnte seine Gedanken während Präsentationen fast schon lesen.
„Schönen Freitag“, antwortete sie. Ihr war klar, dass dieser Tag für ihn gleich nicht mehr so schön sein würde. Eve schloss die Tür hinter sich. Sie achtete ganz genau auf das leise Klicken des Schlosses. „Wie geht es dir?“
Sebastian sah wieder auf seinen Bildschirm. Er legte die Stirn in Falten, was meistens hieß, dass sein Terminkalender mal wieder überquoll. „Es wird ein langer Tag.“ Er blickte auf. Seine dunklen Augen wirkten trotz der frühen Stunde hellwach. „Was kann ich für dich tun, Eve?“
Die Frage blieb unbeantwortet im Raum stehen.
Jetzt oder nie. Es geht um alles.
Eve öffnete den Mund, schloss ihn wieder und öffnete ihn erneut. Sie kam sich vor wie ein Goldfisch im schicken Kostüm. Ihre Worte, auf die sie sich sonst immer verlassen konnte, machten plötzlich Pause.
Sebastian wirkte nun noch ernster. „Eve?“
Sie arbeiteten seit Jahren zusammen. Sie verbrachten mehr Zeit miteinander als die meisten Ehepaare. Sie wusste, wie er seinen Kaffee trank und wie er sich bei Verhandlungen verhielt. Sie kannte genau den Tonfall, der bedeutete, dass er gleich jemanden fertigmachen würde. Er wusste, dass sie ihren Tee mit Honig trank und sich bei der Arbeit auf die Unterlippe biss. Er kannte ihre Meinung zu allem, egal ob es um Markttrends oder den schlechten Kaffee im Büro ging.
Dieses Schweigen jetzt war absolut untypisch für sie.
„Tja“, fing Eve an, hielt aber sofort wieder inne. Sie räusperte sich und versuchte es noch einmal. „Ich möchte kündigen.“
Sebastian starrte sie an. Er blinzelte kurz. „Was?“
„Ich möchte kündigen.“
Die Worte schlugen ein wie eine Bombe. Sebastian war zuerst verwirrt, dann ungläubig. Kurz sah es sogar nach Panik aus, bis er sich wieder fing.
„Was – warum?“ Die Frage klang scharf, fast wie ein Vorwurf.
Eve hatte diesen Teil geübt. Sie hatte vor dem Badezimmerspiegel trainiert wie für einen großen Auftritt. Aber jetzt, wo sie vor dem ratlosen Sebastian stand, waren alle Erklärungen wie weggeblasen.
„Persönliche Gründe. Ich habe beschlossen, dass es Zeit für ein neues Kapitel ist.“ Sie zwang sich zu einem Lächeln, das sich eher wie eine Grimasse anfühlte. Professionell und höflich, aber ohne die ganze Wahrheit zu verraten.
Sebastian musterte sie ganz genau. Er suchte wohl nach einer Erklärung, warum seine beste Kraft plötzlich den Verstand verloren hatte. Er spannte den Kiefer an. „Okay.“ Er machte eine Pause und rang sichtlich um Fassung. „Können wir wenigstens darüber verhandeln?“
„Ich habe drei Monate Kündigungsfrist.“ Eves Stimme blieb ruhig. Das war ein kleines Wunder. „Wir haben genug Zeit, um zu reden. Damit du dich daran gewöhnen kannst.“
Bevor er antworten konnte, drehte Eve sich zur Tür um. Sie wollte ihre Entscheidung nicht noch einmal überdenken. „Danke.“
Sie ließ Sebastian einfach dort sitzen. Er sah aus, als hätte man ihm gerade gesagt, dass es ab heute nie wieder Kaffee geben würde.
Die Tür fiel mit einem leisen Klicken ins Schloss.
„Was zum...“ Sebastian starrte auf die leere Stelle, wo Eve gerade noch gestanden hatte. Er überlegte fieberhaft, fand aber keine Antwort. „Was zur Hölle?“
Oliver Wells war stolz darauf, immer die Ruhe zu bewahren. Das gehörte zu seinem Job als Assistent von Sebastian Harper einfach dazu.
Doch die Nachricht auf seinem Handy brachte ihn an seine Grenzen.
In mein Büro. Sofort. Dringend.
Geheimnisvoll, dramatisch und irgendwie drohend – eben typisch Sebastian.
Oliver rückte seine Krawatte zurecht und ging den Flur entlang. Er ging im Kopf alle möglichen Katastrophen durch. Eine gescheiterte Fusion? Ein wütender Kunde? Oder regte sich wieder ein Vorstandsmitglied über neue Ideen auf?
Er klopfte einmal und trat ein.
„Sebastian.“ Oliver schloss die Tür. „Was ist passiert?“
Sebastian sah auf. Sein Gesicht war ernst. „Eine Katastrophe.“
Ach du Schande. „Und das heißt?“
„Eve hat gekündigt.“
Oliver blinzelte mehrmals. Er wartete auf den Scherz. „Guter Witz, Sebastian.“
„Das ist kein Witz.“ Sebastians Miene war finster.
„...WAS?“ Das Wort platzte lauter aus Oliver heraus als geplant. Er räusperte sich und fing sich wieder. „Aber ihr zwei – warum?“
„Ich weiß es nicht.“ Sebastians Stimme wurde lauter. Man merkte ihm seinen Ärger an. „Sie hat einfach gesagt, sie kündigt. Einfach so! Kannst du dir das vorstellen?“
Oliver biss sich auf die Lippen, um nicht zu lächeln. Was für ein Drama. Sebastian wirkte, als hätte man ihn persönlich verraten, nur weil jemand den Job kündigen wollte.
„Das ist überraschend“, sagte Oliver neutral. „Wo ihr beide doch ständig zusammenarbeitet.“
„Wir haben drei Monate, um sie umzustimmen.“ Sebastian lehnte sich vor. Die Überraschung war dem Tatendrang gewichen. „Find heraus, was los ist. Such nach dem Grund für diese kopflose Aktion.“
Oliver legte den Kopf schief. Er musste fast lachen. „Sebastian, wenn du es nicht weißt, wie soll ich es dann wissen? Ich meine, ihr seid unzertrennlich –“
„Das ist ja das Problem!“, rief Sebastian aufgebracht. „Ich weiß es eben nicht.“
Oliver nickte langsam. „Gut. Ich schaue mal, was ich tun kann. Ganz vorsichtig natürlich.“
Er verließ das Büro und ließ den grübelnden Sebastian zurück.
Na dann. Oliver zupfte sein Sakko zurecht und grinste in sich hinein. Dass Sebastian wegen einer Kündigung so die Fassung verlor, war wirklich interessant.
Zeit für ein Gespräch mit Eve Pierce.
„Eve.“ Oliver tauchte an ihrem Schreibtisch auf. Er versuchte zu lächeln, wirkte aber so kühl wie ein Wintermorgen in London.
„Ja?“, antwortete Eve und strahlte ihn unschuldig an.
„Tu nicht so unschuldig.“ Sein kühles Lächeln blieb. „Du weißt genau, was du getan hast.“
„Vielleicht.“ Eves entschuldigender Blick war in etwa so echt wie eine Werbebotschaft. „Du musst schon genauer werden.“
Olivers Beherrschung bröckelte. „Evelyn Pierce.“ Er beugte sich vor und senkte die Stimme. „Ich bin zwar nur der Assistent, aber verdammt noch mal, wir wissen alle, wer die meiste Zeit mit Herrn Oberschlau verbringt. Und jetzt –“ Er starrte sie an. „Erklär mir das.“
„Bald darfst du diesen Posten wohl übernehmen?“, schlug Eve unschuldig vor.
„Ich hasse dich so sehr, Evelyn.“ Er legte theatralisch die Hand aufs Herz, als hätte sie ihn schwer verletzt. „Kann ich dich bestechen?“
„Tut mir leid.“ Eve zuckte mit den Schultern. „Ich musste es tun.“
Bevor Oliver weiter meckern konnte, kam Hannah mit zwei Tassen Kaffee vorbei. „Bestechung am Freitag? Darf ich mitmachen?“ Sie lachte, sah dann aber Olivers Gesicht. „Oh. Du bist ja wirklich sauer.“
„Sie hat etwas Schreckliches getan.“ Oliver wandte sich an Hannah. „Ich hasse sie. Nur vorübergehend, aber trotzdem – ich hasse sie.“
„Och Mensch.“ Hannah tätschelte Olivers Schulter. „Evelyn, was hast du denn angestellt?“
„Gar nichts.“ Eves unschuldiges Lächeln hätte jeden überzeugt.
Das Geheimnis blieb erst mal bei den dreien: Eve, Oliver und Sebastian, der gerade in seinem Büro verzweifelte.
Sebastian saß an seinem Schreibtisch und überlegte wie ein Schachprofi.
Was ist der Grund?
Beförderung? Nein – er hatte ihr erst vor zwei Monaten eine Stelle als Senior Director angeboten, darüber wurde noch verhandelt.
Überstunden? Er bezahlte ihr jede einzelne Stunde. Und das sehr gut.
Mehr Gehalt? Eve konnte gut verhandeln. Sie hätte sicher etwas gesagt.
Sie arbeiteten seit zehn Jahren zusammen. Ein ganzes Jahrzehnt. Sicher, es war oft stressig und manchmal gab es viel Druck. Aber er hatte sie immer belohnt und gefördert.
Verdammt, er wollte sie bald zur Vizepräsidentin machen.
„Warum nur, Evelyn?“, murmelte Sebastian in den leeren Raum.
Es ergab einfach keinen Sinn.
Sein Handy vibrierte. Meeting in fünf Minuten.
Sebastian stand auf. Er wirkte dabei so schwerfällig, als ginge es zu einer Hinrichtung und nicht zu einem normalen Termin.
Oliver ging neben Sebastian den Flur entlang. Er ratterte wie gewohnt die Details für das Meeting herunter. „Patricia zeigt die Quartalszahlen. Richard hat Neuigkeiten zum Henley-Konto. Marcus will besprechen –“
„Mm-hmm.“ Sebastians Brummen verriet, dass er mit den Gedanken ganz woanders war.
Oliver seufzte. Das würde anstrengend werden.
Im Konferenzraum saßen die besten Leute der Firma. Überall waren Tablets und Ausdrucke zu sehen.
Patricia fing mit ihrer Präsentation an. Auf dem Bildschirm waren viele bunte Grafiken und Tabellen zu sehen.
„Das Budget liegt achtzehn Prozent über den Erwartungen“, sagte Patricia stolz.
„Wenn das Budget so toll ist“, unterbrach Sebastian sie langsam, „warum sollte ein Kunde dann gehen?“
Stille.
Patricia blinzelte. „Wie bitte?“
„Der Kunde. Wenn alles gut läuft, warum sollte jemand den Vertrag kündigen?“
„Wir... wir haben diesen Monat gar keine Kunden verloren.“ Patricia schaute verwirrt in ihre Unterlagen.
„Nur mal angenommen.“ Sebastian machte eine Handbewegung. „Wenn alles super ist, was bringt jemanden dazu, einfach aufzuhören?“
Oliver schloss die Augen. Oh Mann.
Richard versuchte, die Situation zu retten. „Nun, manchmal wollen Kunden alles aus einer Hand oder –“
„Richtig.“ Sebastian nickte, als hätte Richard gerade die Welt erklärt. „Und Calderstone ist eine erfolgreiche Firma, oder?“
Alle am Tisch murmelten zustimmend.
„Warum geht dann jemand ohne Beschwerde? Ohne Vorwarnung?“ Sebastian sah in die Runde. „Warum würde ein wichtiges Teammitglied einfach... verschwinden?“
Marcus rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her. „Reden wir noch über Kunden?“
„Tun wir das?“ Sebastian klang, als wüsste er es selbst nicht genau.
Oliver rieb sich die Nasenwurzel. Sebastian war eigentlich ein Genie, aber jetzt verarbeitete er Eves Kündigung mit seltsamen Vergleichen aus der Arbeitswelt.
Diese drei Monate würden eine echte Katastrophe werden.
Patricia räusperte sich. „Sollen wir... mit den Zahlen weitermachen?“
„Bitte.“ Sebastian winkte ab. Er stellte danach noch drei weitere Fragen, bei denen es eigentlich nur um Mitarbeiterzufriedenheit und Wertschätzung ging.
Als das Meeting zu Ende war, schauten alle nur noch ratlos drein.
Oliver packte seine Sachen zusammen. Er überlegte schon, wie er das Ganze wieder geradebiegen konnte. „Das war ja mal wieder sehr dezent, Sebastian.“
„Was?“, fragte Sebastian ehrlich verwundert.
„Nichts.“ Oliver stand auf. „Soll ich deine nächste Krise für Montag planen oder willst du sie lieber am Wochenende haben?“
Sebastian sah ihn böse an. „Ich habe keine Krisen.“
„Klar. Und ich bin der Papst.“ Oliver lächelte freundlich. „Mein Fehler.“
Er ließ Sebastian zwischen den leeren Kaffeetassen zurück.
Drei Monate.
Oliver würde definitiv mehr Alkohol brauchen, um das durchzustehen.