Introduction
Ja, ich ziehe in das Vereinigte Königreich. Für das College. Ich habe allen erzählt, ich wollte die Welt erkunden, meine Komfortzone verlassen und etwas Neues ausprobieren. Aber die Wahrheit ist ein bisschen komplizierter. Ich hatte Streit mit meinen Eltern. Ich fühlte mich in einer Version meiner selbst gefangen, die einfach nicht zu mir passte. Und vielleicht wollte ich ihn tief in meinem Inneren einfach nur vergessen.
Luke.
Der Typ, in den ich verliebt war. Vielleicht bin ich es immer noch. Mein Kopfkissen weiß definitiv, wie oft ich noch wegen ihm weine. Er hat mir meine Unschuld genommen und mir dann gesagt, dass wir besser nur Freunde bleiben sollten. So einfach war das natürlich nicht. Das ist es nie. Aber genau hier beginnt diese Geschichte. Sie beginnt mit ihm.
Everything Meant Nothing ist eine Geschichte über die erste Liebe, den ersten Liebeskummer und all die Dinge, die man einfach nicht loslassen kann. Die ersten drei Kapitel spielen in dem Sommer vor dem College; ein Handlungsstrang, den ich Summer After Him nenne. Dort fängt alles an.
Dann ziehen wir um. Neue Stadt. Neues Land. Neues Wohnheim. Neue Mitbewohner. Neue Ablenkungen. Neue Gefühle, für die ich noch nicht bereit bin. Aber dazu kommen wir noch.
Im Moment ist da immer noch nur er.
Charaktervorstellung
Troy
Ich bin Troy. Ich bin gerade neunzehn geworden. Schwul, nicht geoutet, frisch mit Liebeskummer und aktuell damit beschäftigt, so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Ich schreibe gerne Tagebuch, trinke Eiskaffee, zocke Videospiele und zerdenke jedes einzelne Wort, das ich jemals gesagt habe. Ich bin in einer konservativen Stadt aufgewachsen, in der ich gelernt habe, leise zu sein, meinen Sperrbildschirm zu verstecken und Fragen, auf die ich nicht antworten wollte, einfach wegzulächeln. Diesen Sommer versuche ich herauszufinden, wer ich ohne ihn bin. Und ohne all das andere, was ich angeblich sein sollte.
Luke
Und dann ist da noch Luke.
Zwanzig. Quarterback. Breite Schultern, eine krasse Kieferpartie, dieses arrogante kleine Grinsen, auf das in Filmen alle reinfallen. Er war süß, manchmal. Und vorsichtig. Und verwirrend. Er sagte, ich sei ihm wichtig. Er hat mich geküsst, als würde er es so meinen. Und dann sagte er, es sei keine Liebe.
Ich wünschte, ich könnte ihn hassen.
Aber das kann ich nicht. Vielleicht liebe ich ihn tief in mir drin immer noch. Es war nicht leicht, über ihn hinwegzukommen, aber ich versuche es.
P.S. Während sich die Geschichte entfaltet, werdet ihr nach und nach neue Charaktere kennenlernen.
Anmerkung des Autors: Der erste Teil heißt Summer After Him. Ich konzentriere mich mehr auf die Handlung und die Emotionen, auch wenn es natürlich heiße Szenen geben wird. Versprochen. Stellt es euch wie einen Slow Burn mit Herz vor.
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