The Lost Alpha Prince (Band 15 der Regal Eclipse Pack Serie)

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Zusammenfassung

Er ist sich unsicher, was mit ihm geschehen ist. Er ist ohne Erinnerungen aufgewacht und findet sich in der Gefangenschaft eines Wahnsinnigen wieder, der sein Blut will. Etwas stimmt nicht mit ihm, aber er hat keine Ahnung, was es ist. Sobald er frei ist, verspürt er keinerlei Verlangen, jemals wieder gefangen gehalten zu werden, und er wird alles Notwendige tun, um das zu verhindern. Doch als sie auftaucht, ist er sich nicht sicher, ob er das Risiko mit ihr eingehen soll, wenn er nicht einmal weiß, wer er selbst ist. Die Anziehungskraft ist jedoch unverkennbar. Sollte er die Chance mit ihr nutzen?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
78
Rating
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Altersfreigabe
18+

Prolog

Damien schlüpfte in Xaviers Sportwagen und zog die Tür hinter sich zu. Er sah seinen Cousin an. „Vielen Dank, dass du das machst.“

Xavier zuckte mit den Schultern. „Kein Ding. Ich habe ja keine Gefährtin, um die ich mich kümmern müsste.“ Er ließ den Motor an und setzte aus der Einfahrt zurück.

„Hattest du schon irgendwelche Träume?“, fragte Damien ihn.

Xavier seufzte. „Sie hat rote Haare. Blaue Augen. Einen perfekten Körper.“

„Wie lange schon?“

„Sicher seit sechs Monaten jetzt. Vielleicht auch länger, ich bin mir nicht sicher“, antwortete er.

„Viel zu lange“, murmelte Damien.

Xavier antwortete nicht darauf, was Damien kaum wunderte. Manchmal fragte er sich, ob Xavier überhaupt eine Gefährtin wollte. Er hatte sich immer so gut unter Kontrolle. Er arbeitete zwar als Vermittler, verbrachte aber auch viel Zeit mit seinen Aufgaben bei Remington Enterprises.

„Wirst du sie akzeptieren?“, wollte Damien wissen.

Xavier sah ihn stirnrunzelnd an. „Warum sollte ich nicht?“

„Was, wenn sie nicht dein Typ ist?“

„Was ist denn mein Typ?“

„Irgendein ruhiges, gehorsames Ding, das brav auf dem Bett liegt und für dich die Beine breit macht“, grinste Damien ihn an.

Xavier zeigte ihm den Mittelfinger. „Wohl eher auf den Knien und den Mund zu voll, um zu reden.“

Damien prustete los. „Am Ende kriegst du eine Frau ab, die dich auf die Knie zwingt.“

„Wohl kaum.“ Er parkte den Wagen, stieg aus und ging nach hinten zum Kofferraum.

„Wann hast du dir den geholt?“, fragte Damien, während er ebenfalls zum Heck lief.

„Vor etwa einem Monat. Ein schickes Teil“, sagte Xavier und griff nach seiner Tasche.

Damien nahm seine eigene Tasche. „Nicht gerade familienfreundlich.“

Xavier schnaubte und schlug den Kofferraum zu. „Ich habe sie noch nicht mal gefunden, und du planst schon, wie viele Welpen ich kriege. Du wirst noch vor mir Welpen haben.“

Damien verzog das Gesicht und Xavier funkelte ihn an. Sie gingen zum Flugzeug, stiegen ein und machten es sich für den Flug gemütlich. Damien lehnte sich zurück. Zum ersten Mal seit langer Zeit ärgerte er sich, dass er wegmusste. Er wäre lieber zu Hause bei Vanessa geblieben. Es passte ihm nicht ganz, dass sie ein Hybrid werden wollte. Das stimmte so eigentlich nicht. Ihm passte es eher nicht, wie lange Violet schon bewusstlos war.

Er hatte Angst gehabt, dass sie nicht mehr aufwachen würde. Das hätte Dylan völlig zerstört. Aber sie war wieder wach, und deshalb riss er sich jetzt zusammen. Vanessa ging ihm langsam unter die Haut. Seine wunderschöne Gefährtin würde ihn um den kleinen Finger wickeln, bevor er es merkte. Er verliebte sich ziemlich schnell in sie. Er wünschte sich fast, er hätte das Band zwischen ihnen noch vor der Abreise vollendet.

Er holte sein Handy raus und freute sich über eine Nachricht von Vanessa. Ich vermisse dich jetzt schon.

Ich vermisse dich auch. Morgen Nachmittag sollte ich aber wieder zu Hause sein. Dann ziehe ich dich aus und fick dich die ganze Nacht durch.

Ist das ein Versprechen? Dylan ist mit Violet rausgegangen, damit sie sich verwandeln kann. Dimitri und Zoey sind hier und leisten mir Gesellschaft.

Gut. Ich bin froh, dass du nicht allein bist.

Der Flug verlief etwa anderthalb Stunden lang ruhig, bis sie in ein Unwetter gerieten. Die Turbulenzen wurden heftig. Damien steckte sein Handy ein und schnallte sich fest. Sein Blick huschte zu Xavier, der dasselbe tat.

„Davon kriegt man ja Flugangst“, sagte Xavier, während beide sich anspannten.

„Wem sagst du das“, murmelte Damien und krallte sich in die Armlehnen.

Sie hörten einen lauten Knall. Dann bebte die Maschine und ging in den Sturzflug über. Damien sah Xavier an und schluckte schwer. Das würde übel werden. Er wusste, dass er überleben würde, aber wehtun würde es trotzdem.

Ein lautes Krachen hallte durch das Flugzeug und er kniff die Augen fest zusammen. Er hörte Xavier laut fluchen, dann schlug ihm kalte Luft entgegen. Er öffnete die Augen und sah, dass das Flugzeug auseinanderbrach. Er suchte seinen Cousin, doch der gesamte hintere Teil der Maschine war weg. Xavier war verschwunden. Damiens Herz raste. Plötzlich krachte das Flugzeug auf den Boden. Ein brennender Schmerz riss durch seinen Körper, Hitze folgte, und dann wurde alles schwarz.

***

Dylan war speiübel. Er fühlte sich fast so wie damals, als die Nachricht kam, dass Celeste sich das Leben genommen hatte. Das hatte damals ihr gemeinsames Band zerrissen. Aber das hier war sein Bruder. Er liebte Damien. Die Verbindung zu ihm war viel stärker als alles, was er je für Celeste empfunden hatte. Sie war fast so stark wie die Bindung zu Violet, seiner Gefährtin.

Er hielt ihre Hand jetzt ganz fest. Immer wieder sagte er sich, dass Damien nicht tot war. Er spürte, dass das Band zu seinem Zwilling noch fest und unversehrt war. Er konzentrierte sich wieder auf das Gespräch.

„Das Flugzeug startet hier in etwa zwanzig Minuten. Die Maschine ist im Süden von Missouri runtergegangen. Dort gab es gerade ein schweres Unwetter mit heftigen Stürmen. Mehr wissen wir noch nicht. Ich bleibe hier und behalte die Polizei und die Krankenhäuser vor Ort im Auge. Viel Glück“, sagte Trevor.

Dylan sah Malachi an. „Halte mich auf dem Laufenden. Ich habe ihm versprochen, auf Vanessa aufzupassen, und das werde ich tun.“

Kai nickte. „Ich gebe dir Bescheid, sobald wir ihn gefunden haben.“

Dimitri kam auf ihn zu. „Dad und ich fliegen hin. Passt du auf Zoey für mich auf?“

Er nickte.

Dimitri umarmte ihn kurz. „Wir bringen ihn zurück.“

„Ich weiß. Ich spüre, dass er noch lebt. Und ich weiß, dass er nicht sterben kann.“ Er schüttelte den Kopf. „Bringt ihn einfach nach Hause.“

„Natürlich. Zoey kommt gleich rüber.“

Die beiden Brüder umarmten sich noch einmal, dann wandte sich Dylan zu Violet. „Lass uns nach Hause gehen.“

Sie nickte und sie verließen den Raum.

Am Abend rief Dimitri bei Dylan an. „Wir haben ihn. Er ist okay, aber er hat schwere Verbrennungen. In ein paar Tagen sollte er wieder fit sein. Er fliegt gerade mit Tyler und den Piloten zurück. Die beiden hat es auch erwischt.“

„Und Xavier?“, fragte Dylan stirnrunzelnd.

„Wir können ihn nicht finden.“

„Was?“

Dimitri seufzte. „Er ist nicht hier. Damien ist zu weggetreten, um uns etwas zu sagen. Deshalb haben wir ihn auch schon vorgeschickt. Wir suchen weiter nach Xavier.“

Dylan spannte den Kiefer an. „Soll ich vorbeikommen und helfen?“

„Nein. Bleib bei unseren Gefährtinnen. Sag mir Bescheid, wie es Damien geht. Wir suchen hier weiter nach ihm“, sagte Dimitri.

„Okay. Mach ich. Wir hören uns bald.“

„Sag Zoey, dass ich sie liebe. Ich rufe sie gleich noch an. Hab dich lieb, kleiner Bruder“, sagte Dimitri leise.

„Ich dich auch. Findet ihn.“