Gefangen in seinem Blick

Zusammenfassung

Die Fortsetzung zu „Bound by his gaze“ Y/N und Jia wagen in den USA einen Neuanfang, während Y/N langsam ihre wahre Identität als Min Ara entdeckt. Während sie sich an ihr neues Leben gewöhnt, bleibt ihre Vergangenheit allgegenwärtig – vor allem, da Jungkooks Besessenheit immer gefährlichere Züge annimmt. Als er sie unerbittlich verfolgt, beginnt die Grenze zwischen Obsession und einer unzerbrechlichen Verbindung zu verschwimmen. Kann sie die Ketten seiner Besessenheit sprengen, oder wird sich ihre Verbindung in etwas unerwartet Intensives verwandeln? Disclaimer: Dies ist ein Werk der Fan-Fiction und rein fiktiv. Die in dieser Geschichte dargestellten Charaktere sind nicht mein Eigentum. Die Ereignisse, Verhaltensweisen und Darstellungen in dieser Geschichte sind vollkommen frei erfunden und spiegeln nicht die realen Persönlichkeiten, Handlungen oder Überzeugungen der beteiligten Personen oder Institutionen wider. Diese Geschichte dient ausschließlich der Unterhaltung und sollte nicht als Abbild der Realität verstanden werden. Alle in dieser Geschichte verwendeten Bilder gehören nicht mir. Sämtliche Credits gehen an die rechtmäßigen Eigentümer und Schöpfer.

Genre:
Romance
Autor:
Heetal
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
82
Rating
4.8 6 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

„Hast du wirklich geglaubt, du könntest mir entkommen?“


Du schrecktest hoch, deine Brust hob und senkte sich schwer. Dein Geist steckte noch immer in diesem lebhaften Albtraum fest. Einen Moment lang wusstest du nicht einmal, wo du warst, während die Reste des Traums dich noch fest im Griff hatten. Seine durchdringenden dunklen Augen, die Art, wie sein Schatten über dir aufragte, und das erdrückende Gefühl seiner Gegenwart – es fühlte sich alles so verdammt echt an.

Du schütteltest den Kopf und zwangst dich, dich umzusehen. Das sanfte Morgenlicht fiel durch die Vorhänge deines Zimmers in der kleinen Wohnung, die du mit Jia in den USA teiltest. Weit weg von ihm. Weit weg von allem.

Doch egal, wie weit du gelaufen warst, die Albträume ließen dich nie wirklich los.

Seufzend warfst du die Decke zurück und schwangst die Beine aus dem Bett. „Es ist vorbei“, flüstertest du dir selbst zu, auch wenn die Worte hohl klangen. Es war ein Jahr her, seit du geflohen warst, und acht Monate, seit du dieses neue Leben begonnen hattest, aber die Paranoia war immer noch da.

Du gingst ins Badezimmer und spritztest dir kaltes Wasser ins Gesicht. Als du in den Spiegel starrtest, bemerktest du die blassen Augenringe. Schlaf war in letzter Zeit ein Luxus, den du dir nur selten gönntest. „Er kann mich hier nicht finden“, murmeltest du, als würde es wahr werden, wenn du es nur laut aussprachst.






Der Duft von Kaffee und Pfannkuchen empfing dich, als du in die Küche kamst. Jia war schon da und summte leise eine Melodie, während sie die Pfannkuchen wendete.

„Guten Morgen“, sagte sie und warf dir lächelnd einen Blick zu. Doch ihr Lächeln verblasste ein wenig, als sie dein Gesicht sah. „Wieder eine schlimme Nacht?“

Du nicktest, nahmst dir eine Tasse und schenktest dir Kaffee ein. „Derselbe Albtraum“, gabst du zu. „Es ist, als wäre er immer da, selbst wenn er es nicht ist. Gestern nach der Party fühlte es sich so echt an, als hätte er direkt neben mir gestanden. Aber in einem Wimpernschlag war er weg.“

Jia seufzte und stellte einen Teller mit Pfannkuchen auf den Tisch. „Y/N, du hast diese Träume schon seit Monaten. Gehst du eigentlich noch zur Therapie?“

„Ja“, antwortetest du und setztest dich. „Jede Woche. Aber es hilft nicht so sehr, wie ich gehofft hatte. Die Angst… sie verschwindet einfach nicht.“

Jia setzte sich dir gegenüber, ihr Gesichtsausdruck wurde sanfter. „Ich verstehe das. Was er dir angetan hat, das kann man nicht einfach vergessen. Aber du bist jetzt in Sicherheit. Yoongi hat dafür gesorgt. Jungkook weiß nicht, wo du bist, und er kann dir nichts tun.“

Du nicktest und wolltest ihr glauben. „Ich weiß. Es ist nur schwer, das Gefühl loszuwerden, dass er da draußen irgendwo auf mich wartet.“

Jia streckte die Hand über den Tisch aus und legte sie tröstend auf deine. „Vielleicht ist er da draußen, aber wir lassen nicht zu, dass er dich findet. Du bist nicht allein, Y/N. Du hast mich und du hast Yoongi. Du bist sicher.“

Bei ihren Worten schnürte es dir die Kehle zu, aber du brachtest ein kleines Lächeln zustande. „Danke, Jia. Ich weiß nicht, was ich ohne dich machen würde.“

Sie grinste, drückte deine Hand und stand auf. „Tja, du steckst nun mal mit mir fest, also denk gar nicht erst darüber nach. Jetzt mach schnell, sonst kommen wir zu spät zum Unterricht.“

Du musstest leise lachen, dankbar für ihre unbeschwerte Art. Du schnapptest dir deine Tasche und folgtest ihr aus der Wohnung.

Die Sonne schien, die Straßen waren belebt und alles wirkte normal. Aber während du zum Campus gingst, konntest du nicht verhindern, dass du dich immer wieder über die Schulter blicktest – nur für alle Fälle.


Anmerkung der Autorin

Ich freue mich riesig, Teil zwei mit euch allen zu teilen! Ich kann immer noch nicht glauben, wie viel Liebe 'Bound by His Gaze' bekommen hat – es war meine allererste Geschichte. Ich hoffe, ihr zeigt hier genauso viel Liebe, indem ihr votet, kommentiert und mich unterstützt, meine Süßen!😁😍

Macht euch auf einige erwachsene Themen in dieser Geschichte gefasst. Sie ist bereits als „mature“ gekennzeichnet, daher wird es keine separaten Warnungen geben.