GUILTY OF LOVING YOU

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Zusammenfassung

Adrian Blackwood ist einer der gefürchtetsten Anwälte der Stadt – brillant vor Gericht, rücksichtslos bei Verhandlungen und berüchtigt für sein hitziges Temperament. Die Leute respektieren ihn, die Leute fürchten ihn, doch niemand wagt es, ihm nahezukommen. Bis Elena Hayes in seine Welt tritt. Eine ruhige, sanftmütige Jurastudentin, die alles ist, was Adrian nicht ist – einfühlsam, geduldig und gelassen. Doch in dem Moment, als er sie sieht, beginnt seine Obsession. Was mit verstohlenen Blicken beginnt, entwickelt sich bald zu einer Liebe, so intensiv, dass sie beide verzehrt. Adrians Beschützerinstinkt grenzt an Wahnsinn, seine Leidenschaft wird gefährlich. Und als Familie, Gesellschaft und die Umstände sie auseinanderreißen, stürzt Adrians Welt in die Selbstzerstörung. Doch eine Liebe wie ihre verblasst niemals – sie brennt, sie hinterlässt Narben und sie fordert, gelebt zu werden.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
65
Rating
4.7 12 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1: Der zerbrochene Anwalt

Hallo Leser,

ich habe eine kleine Bitte. Bitte verurteilt die Geschichte nicht zu schnell. Lest sie erst ganz durch, bevor ihr euch eine Meinung bildet. Danach habt ihr jedes Recht dazu. Denn das passiert bei den meisten meiner Geschichten. Wenn euch die Story nicht gefällt, warum lest ihr sie dann bis zum Ende, nur um dann zu sagen, dass ihr die Handlung oder die Charaktere nicht mochtet?😅😅

Wenn es nicht euer Genre ist, ist das völlig in Ordnung – ihr könnt jederzeit aufhören zu lesen. Aber Kommentare wie „das ist kopiert“ oder „das ist langweilig“ gleich am Anfang zu schreiben, ist ein bisschen unfair.

Diese Geschichte ist nicht kopiert. Sie ist von einem Konzept inspiriert, aber alles andere stammt aus meiner eigenen Fantasie und Arbeit. Ich hoffe, ihr versteht das und lest sie mit offenem Geist.


Das Glas zersplitterte mit einem ohrenbetäubenden Knall an der Wand, und Scherben regneten über den polierten Boden von Adrian Blackwoods Penthouse. Sein Brustkorb hob und senkte sich schwer. Sein Kiefer war so fest zusammengepresst, dass er die Knochen hätte brechen können. Die Whiskeyflasche in seiner Hand war halb leer. Sein Hemdkragen war offen, und die Krawatte hing locker um seinen Hals wie eine Schlinge.

„Verschwind aus meinen Augen“, brüllte er und knallte die Flasche auf den Tisch. Der junge Mitarbeiter, der dumm genug gewesen war, ihm um Mitternacht Fall-Updates zu bringen, zuckte zusammen und hastete ohne ein weiteres Wort aus dem Raum.

Adrian fuhr sich mit der Hand durch sein dunkles Haar und atmete schwer. Sein Handy vibrierte. Er warf einen flüchtigen Blick darauf – eine unbekannte Nummer – und schleuderte es quer durch den Raum. Das Gerät prallte gegen die Wand, der Bildschirm zersplitterte und reihte sich in das Chaos aus Glasscherben ein, die auf dem Boden verstreut lagen.

Nichts davon spielte eine Rolle. Nichts.

Weil sie nicht hier war.

Elena.

Allein ihr Name entfachte ein Feuer in seinen Adern. Jedes Mal, wenn er die Augen schloss, sah er ihr Gesicht vor sich – ihre sanften braunen Augen, die Art, wie sie den Blick senkte, anstatt ihn anzusehen, und die sanfte Geduld, die ihn in den Wahnsinn trieb. Und die Stille. Gott, ihre Stille. Sie verfolgte ihn lauter als jeder Schrei.

Er goss sich ein weiteres Glas ein, seine Hände zitterten diesmal. Er war Adrian Blackwood, der skrupelloseste Anwalt der Stadt – der Mann, der einen Zeugen mit einer einzigen Frage zerreißen konnte und der im Gerichtssaal Karrieren wie ein Raubtier mit seiner Beute zerpflückte. Richter respektierten ihn. Gegner fürchteten ihn.

Aber ohne sie? Da war er nichts weiter als ein Mann, der langsam in Stücke zerfiel.

Die Tür flog wieder auf. Diesmal war es nicht der Mitarbeiter. Es war Marcus, sein engster Freund und Partner in der Kanzlei. Die einzige Person, die mutig – oder dumm – genug war, in Adrians Sturm zu treten.

„Du machst dich kaputt“, murmelte Marcus und stieg über die Scherben. „Noch ein Drink und du tauchst morgen vor Gericht auf und stinkst wie eine verdammte Kneipe.“

Adrian höhnte und schwenkte den Whiskey. „Das Gericht ist mir völlig egal.“

Marcus musterte ihn mit scharfen Augen. „Es geht wieder um sie, oder?“

Adrian antwortete nicht. Das musste er auch nicht. Sein Schweigen sagte alles.

Einen langen Moment lang war nur der ferne Lärm der Stadt zu hören, der durch die Fenster drang. Dann seufzte Marcus. „Du kannst nicht so weitermachen. Du kannst nicht ewig in der Vergangenheit leben.“

Adrian knallte das Glas so hart auf den Tisch, dass es Risse bekam. Seine Stimme war ein Knurren.

„Die Vergangenheit ist alles, was mir geblieben ist.“

Er stand auf, die Schultern breit, die Augen dunkel vor Zorn – und Schmerz. „Willst du wissen warum, Marcus? Willst du wirklich wissen, wie Elena Hayes mich zerstört hat?“

Marcus blieb still.

Adrians Blick schweifte zur Skyline der Stadt, aber seine Stimme war nun tief, schwer und erfüllt von einem Schmerz, den kein Sieg vor Gericht heilen konnte.

„Alles begann an dem Tag, als sie bei Blackwood & Co. anfing. Eine Jura-Studentin im ersten Jahr. Still. Unschuldig. Die Art von Mädchen, die nicht in meine Welt passte. Und doch…“

Seine Lippen verzogen sich zu einer Mischung aus einem Grinsen und einer Grimasse.

„…wurde sie zu meiner ganzen, verdammten Welt.“