Kapitel 1
Es war ein verdammt hartes Jahr. Nachdem meine Mutter gestorben war, kam ich einfach nicht mehr klar, deshalb auch der Selbstmordversuch. Ich will nicht, dass das irgendwie routiniert klingt, aber was soll ich sonst sagen? Ich war an einem dunklen Ort und wollte einfach nur, dass alles vorbei ist, wisst ihr?
Zum Glück hatte ich eine gute Ärztin. Sie half mir zu verstehen, dass das Leben gar nicht so übel ist. Ja, ich bin immer noch depressiv, aber ich kämpfe mich durch. Und dann passierte etwas wirklich Verrücktes.
Die Ärztin machte meinen Vater ausfindig: Kyle Cohen. Ja, genau der Kyle Cohen. Der Star aus Radio Man, Bezwinger der Tiger und, seit kurzem, Shade of the Vampire. Es war schon schräg genug, endlich meinen Vater zu finden. Aber es war noch viel schräger zu wissen, dass er gerade einer der berühmtesten Typen auf dem Planeten ist.
Natürlich gab es am Anfang viel Misstrauen. Irgendwann meldeten sich die Anwälte meines Vaters, um alles zu bestätigen. Ein Teil von mir hatte gehofft, dass es nicht wahr ist, aber dann war es das doch. Ich hatte Angst vor irgendeiner emotionalen Reunion. Wie im Film eben. Mein Vater würde aus dem Auto steigen und mich sehen, wir würden uns umarmen und er würde etwas Beruhigendes sagen.
Aber so was passiert nur im Kino.
Er rief an. Das Gespräch war hölzern. Ich kann es ihm nicht mal verübeln. Ich saß in der Klapse und er hatte mich noch nie getroffen. Auf seine Art hat er sich wohl um mich gekümmert. Ich bin mir nicht sicher, ob es die beste Entscheidung war, mich in ein Privat-Internat abzuschieben. Aber was hätte er auch sonst tun sollen? Eine völlig Fremde bei sich aufnehmen und sie plötzlich von ganzem Herzen lieben?
Ich schätze, so was braucht Zeit. Ehrlich gesagt war ich froh über den Abstand. Mein Plan war: Abschluss machen, einen Job finden und wenn ich mein Leben im Griff habe, besuche ich Dad. Dann würde er sehen, dass ich nicht verrückt bin, und wir könnten Freunde sein.
Als ich in Brentmoor ankam, war ich erst mal platt. Klar, ich hatte mir den Laden online angesehen, aber das hatte nichts mit den Fotos zu tun. Es war riesig und alt. Die efeubewachsenen Mauern erinnerten mich an den Garten in der Psychiatrie, nur dass hier viel mehr Leute herumliefen.
Nachdem Mama gestorben war, verkauften die Anwälte das Haus, um ihre und meine Arztrechnungen zu bezahlen. Mein Zeug wurde eingelagert, genau wie Mamas Auto, das jetzt mir gehörte. Ich habe das Lagerabteil quasi leergeräumt, als ich aus der Klinik kam, und bin direkt zur Schule gefahren.
Ein paar Möbel habe ich zurückgelassen, weil ich sie nicht gebrauchen konnte. Ich sagte dem Lagerverwalter, er könne sie wegschmeißen. Ich fing ein neues Leben an.
So fuhr ich auf den Campus, mit meinem gesamten Hab und Gut im Auto. Ich ging zum Immatrikulationsbüro. Mein Vater – oder wahrscheinlich einer seiner Anwälte – hatte alles geregelt. Ich hatte eine Zimmernummer, einen Verpflegungsplan und sogar ein Budget für Bücher und Schulkram. Es fühlte sich ein bisschen wie Schweigegeld an, aber das war mir recht. Ich brauchte Zeit, um mich einzugewöhnen.
Ich holte meinen Schlüssel und suchte mein Wohnheim. Auf dem Weg dorthin bestaunte ich das gewaltige Gebäude. Es war eine umgebaute Villa, die früher einmal Jebidiah Brentmoor gehörte. Ich hatte gelesen, dass die Zimmer oft seltsame Grundrisse haben. Man hatte einfach Wände in die bestehenden Prunkräume gezogen, um Wohnheimplätze zu schaffen. Nach einer kleinen Wanderung fand ich mein Zimmer, schloss auf und ging rein.
Drinnen fläzte ein schwarzes Mädchen auf einem der Betten und tippte auf ihrem Handy herum. Sie hatte langes, braunes lockiges Haar, große Augen und lange Fingernägel. Sie trug die Schuluniform, hatte aber den Rock ein ganzes Stück hochgezogen. Sie sah von ihrem Handy auf.
„Hi, ich bin Ivy“, grüßte ich. „Ich glaube, das ist mein Zimmer.“
„Jep! Hey! Ich bin Victoria Westbrook, aber du kannst mich Tori nennen“, lächelte sie und stand auf. „Lass dich drücken, Roomie!“
„Danke“, lächelte ich.
„Setz dich, lass uns quatschen“, sagte sie und lotste mich zu ihrem Bett. „Wir müssen uns erst mal kennenlernen.“
„Ähm, okay“, stimmte ich zu.
„Meine Familie kommt ursprünglich aus North Carolina. Mein Vater ist Admiral bei der Navy“, erklärte sie. „Ich wurde in Weddington bei Charlotte geboren, bin aber hier in der Gegend aufgewachsen. Und du?“
„Oh, äh, ich bin in der Nähe von Pittsburgh aufgewachsen und... das war’s eigentlich auch schon“, antwortete ich etwas schüchtern.
„Und was ist mit deiner Familie?“, hakte sie mit einem süßen Lächeln nach.
„Es gab nur mich und meine Mutter, aber ich habe sie letztes Jahr durch Krebs verloren“, gestand ich und sah zu Boden.
„Oh Gott, das tut mir so leid, das wusste ich nicht“, sagte sie mitfühlend.
„Ja, es war schwer, aber es hatte auch etwas Gutes“, erklärte ich. „Sie haben meinen Vater ausfindig gemacht, und er konnte mich hierher schicken.“
„Warte, du wusstest also nicht, wer dein Vater ist?“, fragte sie.
„Nein, es war... meine Mutter wurde schwanger und hat mich alleine großgezogen“, erzählte ich ihr. „Aber jetzt, wo ich weiß, dass Kyle Cohen mein Dad ist, ich...“
„Warte mal, DER Kyle Cohen? Der Filmstar?!“, quiekte sie plötzlich völlig aus dem Häuschen. „Oh mein Gott, ich liebe ihn! Du musst ja total ausrasten vor Freude!“
„Naja, weißt du, es ist kompliziert“, versuchte ich zu erklären. „Ich kenne ihn ja gar nicht, also... Aber ich habe eine Halbschwester, die auch hier zur Schule geht. Heather Cohen. Kennst du sie?“
„Willst du mich verarschen?“, sagte sie fassungslos. „Heather ist deine Halbschwester? Das ist ja verrückt. Wir sind beste Freundinnen.“
„Oh!“
„Naja, wir waren es mal.“
„Oh.“
„Ja, es ist gerade etwas schwierig“, gab Tori zu.
„Warum seid ihr keine besten Freundinnen mehr?“, fragte ich.
„Das ist eine lange Geschichte“, sagte sie und sah weg. „Aber wir sollten dich erst mal einrichten. Lass mich dir beim Auspacken helfen.“
Tori ging zu dem Karton mit meinem Zeug und öffnete den Deckel. Darin lagen einige meiner alten Klamotten.
„Sind das deine Anziehsachen?“, fragte sie.
„Ja, ein Teil davon.“
„Mädchen, wir müssen dich dringend in die Läden schleppen“, bestand sie darauf. „Du brauchst ein Makeover und ich muss jemanden aufhübschen.“
„Ich habe nicht wirklich viel Geld für so was“, gab ich zu.
„Das hier ist Brentmoor“, lachte sie. „Geld spielt keine Rolle. Ich lade dich ein. Die Kreditkarte meines Vaters hat kein Limit. Und ich auch nicht!“
„Oh, das ist lieb“, wiegelte ich ab. „Aber das kann ich nicht annehmen.“
„Oh nein, ist es dir peinlich?“, fragte sie sichtlich besorgt. „Das wollte ich nicht.“
„Nein, nein, schon gut“, sagte ich. „Das letzte Jahr ohne meine Mutter war einfach nur verdammt hart.“
„Warst du bei einem Therapeuten? Ich gehe manchmal zu einem“, gestand sie. „Das Leben kann echt mies sein. Ich würde das definitiv machen, wenn einer meiner Eltern sterben würde.“
„War ich“, gab ich zu, ohne ins Detail gehen zu wollen. „Sogar ziemlich lange. Sie hat mir wirklich geholfen.“
„Das ist gut“, sagte sie etwas verlegen. „Sag einfach Bescheid, wenn ich zu viel quatsche.“
„Nein, ich bin hier die Komische“, widersprach ich. „Ich war kaum unter Menschen. Meine sozialen Fähigkeiten sind quasi eingerostet.“
„Dann hast du Glück, denn Leute kennenlernen ist praktisch mein Hauptfach“, lächelte sie. „Ich kenne hier jeden auf dem Campus. Deine Halbschwester zum Beispiel.“
„Ach ja?“, fragte ich interessiert.
„Nur damit du es weißt, sie ist nicht ganz einfach“, sagte Tori. „Nicht, dass ich schlecht über sie reden will.“
„Ich kenne sie ja nicht mal, also...“
„Naja, so oder so würde ich nicht über die Familie lästern. Familie ist alles, sagt mein Dad immer.“
„Wie kommt es, dass du schon so viele Leute kennst, wenn du genau wie ich im ersten Semester bist?“, fragte ich.
„Es gab eine Orientierungswoche“, erwähnte sie. „Die hast du wohl verpasst. War ein Riesenspaß! Außerdem kennen sich viele von uns schon ewig. Wir waren auf den gleichen Schulen und so.“
Es entstand eine lange Pause. Ich wünschte, ich wäre besser darin, mit Leuten zu reden.
„Ich sollte den Rest meiner Sachen aus dem Auto holen“, schlug ich vor. „Danach können wir weiterquatschen.“
„Ja“, stimmte sie zu. „Ich helfe dir, indem ich... das hier schon mal sortiere.“
Tori fing an, meine Klamotten zu sortieren, aber ich hatte das ungute Gefühl, dass sie nur nach Teilen suchte, die man wegwerfen konnte. Ich hätte nichts gegen neue Sachen, aber nach meinem Aufenthalt in der Klapse fühlte ich mich ein bisschen fett. Dort gab es kaum Sportmöglichkeiten und ich war so gelangweilt, dass ich nur gegessen habe.
Als ich zurück zum Auto ging, bemerkte ich, wie einer der anderen Studenten es anstarrte.
„Schau dir die Schrottkiste an“, murmelte er. „Da hat wohl einer vom Hausmeister-Team vergessen, wo er parken darf.“
Ich wartete ein paar Sekunden, bis er weggegangen war. Meine Güte, diese Kinder waren echt verwöhnt. Tori schien nett zu sein, wenn auch ein wenig ahnungslos. Wenn man im puren Luxus aufwächst, hat man wohl kein Gespür dafür, wie die andere Hälfte der Welt lebt.
Ich schnappte mir noch ein paar Kisten und ging zurück zum Zimmer. Tori wartete schon. Sie hatte alle Klamotten aus dem ersten Karton in ordentliche Stapel aufgeteilt. Die ganze Drecksarbeit mit den schweren Kisten blieb an mir hängen. Sie kam wohl nicht auf die Idee, mir beim Tragen zu helfen, anstatt im Zimmer auf mich zu warten.
Trotzdem war es eine nette Geste. Sie versuchte freundlich zu sein, und ich brauchte gerade mehr nette Menschen in meinem Leben. Es hatte keinen Sinn, daraus ein Drama zu machen, schon gar nicht so früh in unserer WG-Zeit.
Nach zwei weiteren Gängen schleppte ich ein paar alte Milchkisten rein. Ich dachte, die wären gut als Stauraum, und ich hatte gehört, dass die Internatsschüler so was benutzen. Ich hatte sie aus einem Müllcontainer gefischt und sauber gemacht, aber sie waren grau und ziemlich mitgenommen.
„Was ist das denn?“, fragte Tori.
„Milchkisten“, sagte ich. „Keine Ahnung. Ich dachte, weißt du, so als Regal.“
„Hm“, erwiderte sie und versuchte, sich mit der Idee anzufreunden. „Weißt du, ich habe ein paar Bandanas. Wenn ich die drüberlege, geben sie vielleicht ganz gute Nachttische ab. Stört es dich, wenn ich ein bisschen damit rumexperimentiere?“
„Nein, eigentlich nicht“, zuckte ich mit den Schultern. „Ich kann sie auch wegschmeißen, wenn sie dir nicht...“
„Nein, nein, auf keinen Fall!“, rief sie. „Die... die werden super.“
„Weißt du was“, sagte ich, als ich wieder ins Zimmer kam und die Tür schloss. „Ich sollte ehrlicher zu dir sein. Wir sollten es beide sein.“
„Was? Wie meinst du das?“
„Ich bin arm, weil meine Mutter an Krebs gestorben ist. Es hat all unsere Ersparnisse aufgefressen und ich habe ihr Haus verloren. Das hat mich fertiggemacht. Emotional. Ich hatte einen Nervenzusammenbruch und war die letzten neun Monate in Therapie“, gestand ich. „Ich will einfach mit offenen Karten spielen, weil... naja, ich habe gerade keine Freunde. Ich möchte, dass wir Freunde werden, und dafür braucht es Ehrlichkeit.“
„Wow, okay“, sagte sie sichtlich beeindruckt. „Alles klar. Ich hasse diese Milchkisten. Ich will dieses Zimmer verdammt cool einrichten, weil ich mit deiner Halbschwester befreundet war und wir es jetzt nicht mehr sind. Ich will ihr keinen Grund geben, mich zu kritisieren. Oder dich. Klingt das unsicher?“
„Ein bisschen, aber es ist ehrlich“, atmete ich aus. „Dadurch fühle ich mich besser.“
„Haben wir gerade Freundschaft geschlossen?“, lachte sie.
„Ja, ich glaube schon!“, rief ich und umarmte sie.
Die Spannung und die Befangenheit waren plötzlich weg. In diesem Moment wusste ich, dass Tori und ich gute Freundinnen werden würden. Vielleicht sogar beste Freundinnen.
Meine Therapeutin hatte recht gehabt. Ich hatte mich überwunden. Ich war ein Risiko eingegangen, und es hatte sich voll ausgezahlt. Ich hatte eine neue Freundin, eine neue Mitbewohnerin und fühlte mich von Minute zu Minute wohler in meiner Haut. Was machte es schon, dass ich nur billige Klamotten hatte? Ich war nun mal arm. Dazu musste ich einfach stehen. Das war nur eine Phase, und es würden bessere Zeiten kommen.
Als ich zum vierten Mal vom Auto zurückkam, fand ich den Großteil meiner Sachen auf einem riesigen, ordentlichen Stapel vor.
„Welcher Stapel ist das?“, fragte ich.
„Das ist der Stapel, den wir zur Altkleidersammlung bringen sollten“, verkündete Tori. „Sobald ich dich in ein Geschäft kriege.“
„Ach komm, ist es echt so schlimm?“, fragte ich. „Ich mag dieses Sweatshirt.“
„Das ist höchstens dazu da, um hier im Zimmer rumzugammeln.“
„Das klingt fast wie meine Mutter“, scherzte ich.
„Oh, ich bin wie deine Mom“, sagte Tori gerührt. „Aber es ist nicht alles furchtbar. Das Oberteil hier und die Jeans finde ich gut.“
Ich verließ das Zimmer und ging wieder zum Auto. Diesmal versuchte ich, drei Kisten auf einmal zu tragen. Da ich nicht viel sehen konnte, dachte ich mir, dass die Leute mir schon Platz machen oder jemand die Tür aufhalten würde. Pustekuchen. Alle auf diesem Campus waren so in ihre Handys vertieft, dass sie gar nicht hinsahen, wo sie hinliefen. Und da passierte es: Ich rannte voll in Sebastian rein.
Ich stolperte gegen ihn, und die Kisten samt Inhalt flogen in alle Richtungen. Sebastian war groß, muskulös und trug die Schuluniform. Irgendwas an dieser Uniform ließ jeden gut aussehen. Mit seinen schwarzen Haaren und seinem perfekt symmetrischen Gesicht sah er mit diesen hellbraunen Augen auf mich herab.
Auf der Stelle war es um mich geschehen. Wer wäre das nicht gewesen? Ich meine, mein Vater war ein weltberühmter Schauspieler, aber Sebastian sah mindestens genauso gut aus. Nein, doppelt so gut.
Ich landete auf meinen Händen und starrte ihn völlig dämlich an. Ein paar Sekunden lang begriff er gar nicht, was passiert war. Er sah sich nur das ganze Chaos auf dem Gehweg und im Gras an und fragte sich wohl, warum jemand so viel Müll mit sich herumschleppte.
Dann sprach er, und seine Stimme war ein tiefer Bariton. Das Vibrieren dieser Stimme ging mir durch Mark und Bein. Ich wusste seinen Namen noch nicht, aber ich wollte ihn wissen. Ich wollte alles über ihn wissen.
„T-t-tut mir leid“, stammelte ich. „Ich habe zu viel auf einmal getragen. Aus meinem Auto. Ich habe mein Auto ausgeladen.“
Toller Start, Ivy. Ehrlich jetzt.
„Kein Problem“, lächelte er und hielt mir die Hand hin. „Ich bin Sebastian Lattimore, und wer bist du?“
„Ivy Jones“, sagte ich, nahm seine Hand und ließ mich von ihm auf die Beine ziehen.
Ich konnte die Kraft in seinem Körper spüren, als er mich aufrichtete. Seine Stärke und seine Selbstsicherheit waren extrem anziehend. Ich starrte in sein Gesicht und verlor mich für einen Moment in seinen Augen.
„Schön, dich kennenzulernen, Ivy“, lächelte er. „Bitte, lass mich dir mit dem ganzen Zeug helfen. Du bist doch Kyle Cohens Tochter, oder?“
„Ähm, ja, bin ich“, sagte ich etwas unbeholfen. „Woher... ich bin doch gerade erst angekommen. Woher weißt du das?“
„Meine Freunde und ich machen es uns zur Aufgabe, alles über unsere Mitschüler zu wissen“, grinste er. „Ich habe schon einiges über dich herausgefunden, und natürlich kennt jeder den Namen Kyle Cohen.“
Ich bemerkte, wie die Leute anfingen zu starren, und ich hatte das ungute Gefühl, dass das hier in eine andere Richtung ging. Zuerst dachte ich, er flirtet mit mir, aber jetzt wirkte es eher so, als würde er mich abchecken. Er hob meine Sachen auf und legte sie zurück in den Karton, aber er betrachtete sie dabei mit Verachtung.
„Wir alle wissen, wer Sie sind, Ms. Jones“, sagte er mit einem leicht finsteren Unterton.