Between ice skating and Basketball

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Zusammenfassung

Fynn ist DER Eisläufer. Wundervolle Sprünge und total sicher auf dem Eis. Doch leider spielt er nicht nur den eiskalten Läufer. Er hat ein Herz aus Eis und Matthews setzt alles daran dieses Herz auftauen zu lassen. Boy×boy ✨️ Basketballer × ice skating 🏀✨️🌹⛸️🫶🏽

Genre:
Romance
Autor:
Girly xx
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
27
Rating
n/a
Altersfreigabe
13+

Chapter 1

Matthew


Der Schweiß brennt noch leicht in meinen Augen, während ich mir mein Trikot über den Kopf ziehe und meine Sporttasche über die Schulter werfe. Wir haben das Trainingsspiel gewonnen, und ich grinse noch vor mich hin, während ich mit ein paar Teamkollegen abklatsche, die in die andere Richtung verschwinden.

Als ich um die Ecke zu meinem Spind biege, sehe ich ihn. Fynn. Der Typ, von dem man sagt, er sei auf dem Eis genauso unterkühlt wie die Fläche selbst. Ich finde sein Talent beeindruckend, aber wir haben bisher kaum ein Wort gewechselt – was meistens an seinen abweisenden Blicken liegt.

Ich bleibe an meinem Spind stehen, der direkt neben seinem liegt, und strahle ihn mit meinem typischen, offenen Lächeln an. „Hey, Fynn! Wieder Überstunden auf dem Eis gemacht?“, frage ich locker und fahre mir kurz durch meine braunen Locken, um sie zu bändigen. „Pass auf, dass du nicht festfrierst, du siehst heute noch blasser aus als sonst.“

Ich lehne mich entspannt gegen die Metallspinde und warte auf eine seiner gewohnt knappen oder fiesen Antworten, während ich meine grünen Augen neugierig auf ihn richte.



Fynn :

"Halt die schnauze Beautfort. Immerhin habe ich talent in dem was ich mache." Dann schlage ich meinen spind übertrieben laut zu und stapfe erhobenen hauptes davon


Matthew


Ich zucke kurz zusammen, als das metallische Scheppern seines Spinds durch den schmalen Gang hallt. Wow. Jedes Mal, wenn ich denke, ich könnte das Eis brechen, wirft er mir nur noch mehr Steine vor die Füße.

„Immerhin ist mein Talent nicht so zerbrechlich wie deins, Fynn!“, rufe ich ihm hinterher, während ich versuche, mir das Grinsen zu verneifen. Es ist fast schon faszinierend, wie viel Energie er in diese Ablehnung steckst. Aber ich merke, wie mich sein „Beautfort“ – so distanziert und förmlich – mehr wurmt, als es sollte.

Ich schnappe mir meine Tasche und laufe mit ein paar schnellen Schritten los, um zu ihm aufzuschließen. Meine Beine sind länger, also habe ich kein Problem, neben Fynn herzulaufen, während er mit erhobenem Haupt Richtung Ausgang stapfst.

„Hey, jetzt sei nicht so“, sage ich, diesmal eine Spur sanfter und ohne den spöttischen Unterton. „Ich hab’s nicht so gemeint. Dein Programm heute Morgen sah... eigentlich ziemlich krass aus. Ich stand kurz an der Bande und hab zugesehen.“

Ich werfe ihm einen Seitenblick aus meinen grünen Augen zu, gespannt, ob dieses winzige Kompliment Fynns eisige Fassade wenigstens ein kleines bisschen zum Schmelzen bringt. „Was ist los? Hat dein Trainer dich heute wieder gequält, oder ist das einfach dein Standard-Modus gegenüber Leuten, die nett zu dir sind?“


Fynn:

"Kümmer dich um dich selbst." Ich sehe zu seiner freundesgruppe, ein haufen basketballer wie Matthew hinüber. Sie glotzen dumm. "Deine 'freunde' warten. Beautfort". Sage ich und renne zu meinem Fahrrad



Matthew

Ich bleibe kurz stehen und schaue rüber zu meinen Jungs. Sie lachen, schubsen sich gegenseitig herum und werfen mir fragende Blicke zu, warum ich überhaupt Zeit mit dem „Eisklotz“ verschwende. Als ich wieder zu Fynn sehe, ist er schon fast bei den Fahrradständern.

„Die sind gar nicht so übel, wenn man sie erst mal kennt!“, rufe ich ihm noch hinterher, aber ich weiß, dass es bei Fynn auf taube Ohren stößt.

Irgendwas an seiner Art lässt mich aber nicht locker. Dass er meinen Nachnamen immer so betont ausspuckst, als wäre er ein Schimpfwort, reizt mich mehr, als es sollte. Ich ignoriere das Rufen meiner Teamkollegen „Hey, Matt! Kommst du? Pizza-Abend!“ und jogge stattdessen mit großen Schritten hinter Fynn her zum Parkplatz.

Gerade als er sein Schloss aufschließen willst, tauche ich neben ihm auf. Ich bin nicht mal außer Atem.

„Fynn, warte kurz“, sage ich und stelle mich so hin, dass ich zwar nicht seinen Weg blockiere, aber er mich auch nicht komplett ignorieren kann. Ich schaue auf sein Fahrrad und dann auf den wolkenverhangenen Himmel. „Es fängt gleich an zu schütten. Mein Fahrer steht da vorne beim Haupteingang. Er könnte dein Rad hinten in den Wagen werfen und ich bring dich nach Hause. Ernsthaft. Kein Hintergedanke, keine dummen Sprüche mehr.“

Ich schaue fynn ehrlich an, die grünen Augen jetzt ohne das spöttische Funkeln. „Komm schon, lass den Stolz einmal kurz im Spind. Du wirst sonst klatschnass.“


Fynn :

"Vielen Dank. Nicht jeder ist stein reich und weiß nicht wo er sein geld verschwenden kann. Lieber werde ich nass, als mit einem schnösel wie dir mitzufahren. Außerdem warten deine 'freunde' schon auf dich".


Matthew


Ich ziehe die Augenbrauen hoch und atme tief durch. Autsch. Der „Schnösel“ hat gesessen. Ich weiß, dass mein Hintergrund und das Geld meiner Familie oft ein Vorurteil sind, aber bei ihm klingt es fast so, als wäre es ein Verbrechen, wohlhabend zu sein.

„Es ist kein Verschwenden, wenn man jemandem helfen will, der im Regen versinkt“, murmle ich, aber fynn ist schon dabei, sein Rad loszureißen.

Ich sehe, wie die ersten dicken Tropfen auf den Asphalt klatschen und seine blonden Haare sofort dunkler färben. Meine Freunde hupen jetzt ungeduldig von der anderen Seite des Parkplatzes, aber ich ignoriere sie komplett. Ich sehe nur ihn an, wie er da bei seinem Fahrrad steht und mich so voller Verachtung ansieht.

„Weißt du was? Du hast recht“, sage ich plötzlich und trete einen Schritt zurück, die Hände abwehrend erhoben. Mein Tonfall ist jetzt nicht mehr charmant, sondern fast schon ein bisschen enttäuscht. „Fahr nach Hause, Fynn. Hol dir eine Erkältung ab, nur um mir zu beweisen, wie abgehärtet du bist. Ich dachte nur, wir könnten vielleicht mal... normal reden. Ohne dass du mir den Kopf abreißt.“

Ich drehe mich um und gehe langsam Richtung der schwarzen Limousine, die am Rand wartet. Doch bevor ich einsteige, bleibe ich noch einmal stehen und rufe über die Schulter:

„Aber eins noch: Talent hast du. Aber Anstand lernt man auf dem Eis wohl nicht, was?“

Ich steige ein und ziehe die Tür zu, während der Regen jetzt richtig lospeitscht. Durch die getönten Scheiben beobachte ich, ob Fynn wirklich losfährt oder ob der Wolkenbruch ihn doch noch zum Umdenken zwingt.