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Lost in You - Bekenntnis (Band 2)

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Zusammenfassung

ᴅᴏᴍᴇɴɪᴄᴏ Jahrelang lebte ich als Außenseiter in der Fremde, weit weg von den Schatten meiner Familie. Im Exil schwor ich mir, meine Emotionen und die Vergangenheit zu begraben - allen voran die verdammte Erinnerung an das unschuldige Mädchen, das mir in Vegas durch die Finger glitt. Als ich zurückkehre, um mein Erbe anzutreten, war ich auf alles vorbereitet: Auf Feinde. Auf Verrat. Auf einen gnadenlosen Krieg um die Macht. Aber auf eines war ich nicht vorbereitet. Auf 𝓼𝓲𝓮. Diablo. Eine wandelnde Sünde auf zwei Beinen. Ein einziger Blick auf sie genügt, und ich will sie. Mein Bruder erklärt sie zum absoluten Tabu, doch ich habe mich noch nie um Regeln geschert. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem ich zu allem bereit bin, um sie restlos zu besitzen - völlig blind für die Tatsache, dass ich genau den Geist jage, der mich all die Jahre nie losgelassen hat.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
5
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

🖤 Kleine Ankündigung: Seid ihr bereit für Diablo? 🖤

Hallo ihr Lieben! 🥰

Das Warten hat bald ein Ende! 🤩

Ich sitze gerade am Feinschliff für Band 2 und kann euch versprechen: Es wird düster, heiß, alles verzehrend und verdammt gefährlich.

Lexy und Domenico kehren zurück. Doch nichts ist mehr so, wie es in jener einen Nacht in Vegas war.

Jahre sind vergangen. Die Schatten um sie herum sind dichter geworden, ihre Seelen dunkler. Als sich ihre Wege erneut kreuzen, gibt es Problem: Sie wissen beide nicht, wer wirklich vor ihnen steht.

Macht euch bereit für ein Katz-und-Maus-Spiel, das euch an den Rand des Wahnsinns treiben wird. 🔥

Hier ist ein erster, exklusiver Teaser aus dem Prolog, direkt aus Domenicos Kopf. Exakt in dem Moment, als er am Morgen danach aufwacht ...



🔥SNEAK PEEK: PROLOG – BAND 2🔥



Domenico


Noch bevor ich die Augen öffne, weiß ich es.

Mein erster Instinkt ist der eines Mannes, der gelernt hat, in einer Welt aus Verrat und Blut zu überleben. Gut, flüstert die eiskalte, berechnende Stimme in meinem Kopf, jene Stimme, die mich seit Jahren an der absoluten Spitze der Nahrungskette hält. Ein sauberer Schnitt. Es ist das perfekte Ende für eine Nacht, die von Anfang an eine Anomalie gewesen ist. Keine salzigen Tränen im fahlen Morgenlicht. Keine weichen, klammernden Hände, die mich anflehen, zu bleiben. Kein dramatischer, überflüssiger Abschied, der mir nur Zeit rauben würde. Die Fremde ist gegangen, noch bevor der anbrechende Tag ihren Heiligenschein entzaubern konnte, und das ist exakt die Art, wie ich meine Geschäfte führe. Effizient. Skrupellos.

Aber mit Nachwirkung.

Ich schlage die Augen auf und starre an die Decke. Der Geruch ihrer süßen, unschuldigen Vanille hängt noch immer wie ein unsichtbares Netz in der Luft, vermischt mit dem herben Moschus meiner eigenen Begierde. Ein Phantomschmerz reißt an meiner Brust, als die Bilder der letzten Nacht ungefiltert auf mich einprasseln.

Ich sehe wieder das Casino vor mir. Das grelle, flackernde Neonlicht, die lachenden, gesichtslosen Massen. Und dann … dieser Bastard. Der Dreckskerl, der es gewagt hatte, seine schmutzigen Hände an sie zu legen. Selbst jetzt, Stunden später, ballen sich meine Hände unwillkürlich zu Fäusten. Ein dunkles, blutrünstiges Knurren vibriert tief in meiner Kehle. Er hat für sein Vergehen bitter bezahlt. Mit seinem erbärmlichen Leben.

Meine Männer haben sich ordentlich um dieses Stück Dreck gekümmert. Wir sind in Vegas – hier verschwinden täglich Menschen. Wahrscheinlich haben sie seine Überreste längst meilenweit außerhalb der Stadtgrenzen in den glühenden Sand der Mojave-Wüste geworfen. Ein Festmahl für die Kojoten und Geier unter der unbarmherzigen Sonne Nevadas. Ein blutiges, namenloses Ende für einen Mann, der vergessen hat, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die man nicht anfasst. Dinge, die mir gehören.

Obwohl die Bestie in mir danach gierte, dem Wichser eigenhändig die Zähne einzuschlagen, ihm bei lebendigem Leib die Haut abzuziehen und das Blut von meinen Knöcheln zu lecken, habe ich mich zurückgehalten. Zum ersten Mal. Und wieso?

Wegen ihr.

Ich sah in ihre aufgerissenen, verängstigten Augen und wusste: Wenn ich hier vor ihr zum Monster werde, rennt sie weg. Ich wollte den hässlichen, pechschwarzen Makel meiner Welt von ihr fernhalten. Ich wollte ihre strahlende, zerbrechliche Unschuld nicht mit dem Anblick einer verstümmelten Leiche und dem kupfernen Gestank von frischem Blut traumatisieren. Also habe ich meine wahre, grausame Natur erstickt und den verdammten Beschützer gespielt. Den edlen Ritter in einer Welt, die absolut keinen Platz für Märchen hat.

Aber hier … hier in diesem Bett gab es keinen edlen Beschützer mehr.

Als sich die Türen des Penthouses hinter uns schlossen, fiel die Maske. Sie wollte es. Ich hätte einen Schlussstrich ziehen sollen. Ich hätte ... Doch der animalische Drang, sie mit Haut und Haaren aufzufressen und in meiner Finsternis einzusperren, hatte mich völlig eingenommen, noch bevor ich mir ihren Geschmack auf der Zunge zergehen ließ.

Ich war ihr Erster.

Dieser Gedanke pulsiert wie ein zweiter, gewaltiger Herzschlag in meiner Brust. Er pocht in meinen Adern, heiß und unerbittlich. Ihr unschuldiges Blut auf den Laken zeigte mir, was für ein unschätzbares, heiliges Geschenk sie mir dargebracht hatte. Es war mein verdammter Ritterschlag. Und in eben diesem einen, flammenden Moment der absoluten, nackten Hingabe – als sie sich mir völlig ergab – formte sich ein anderer Gedanke. Hart, unauslöschlich und in meine schwarze Seele gebrannt wie ein göttliches Gesetz:

Ich werde ihr Letzter sein.

Die Nacht mit ihr war … Ich kann es nicht in Worte fassen. Ich bin ein Mann der Unterwelt. Ich kenne raues Verlangen. Ich kenne flüchtige Lust. Frauen waren für mich stets nur weiche, willige Hüllen; ein Mittel zum Zweck, um den körperlichen Druck abzubauen. Gesichtslose, austauschbare Körper, die kamen und gingen und niemals auch nur den Hauch einer Spur in mir hinterließen.

Daher verstehe ich nicht, wie sie das Unmögliche möglich machen konnte. Noch nie hat eine Frau meine meterdicken Mauern so mühelos zu Staub zerschmettert. Nie hat mein Körper so unverkennbar, so abartig besessen auf jemanden reagiert. Fuck. Es war kein sanfter Spaziergang durch einen geheimen Garten, es war, als hätte man mir die Tore zu meinem persönlichen, unberührten Eden aufgestoßen, nur damit ich es mit meinen blutigen Händen entweihen konnte. Jeder Kuss, jede verzweifelte, fordernde Berührung war wie ungestrecktes Adrenalin direkt in meine Venen. Ich war ein Verdurstender in der unendlichen Wüste meiner eigenen Sünden, dem sie den allerersten, heiligen Tropfen Wasser auf die rissigen Lippen legte.

Ich streiche mir mit der Hand hart über das Gesicht, als könnte ich die Erinnerung an ihre Haut so einfach fortwischen. Der ultimative Kontrast meines eigenen Handelns schlägt mir lachend ins Gesicht. Ich, ein eiskalter Mörder, habe sie nach dem Akt gefüttert. Ich habe sie in meine Arme genommen und wie eine unbezahlbare Porzellanpuppe in das Bad getragen.

Ich schließe die Augen und sehe es wieder vor mir. Wie das warme Wasser über ihre blasse Haut floss. Wie ich ihr mit einem weichen Tuch das Blut von den zitternden Schenkeln gewaschen habe, behutsam und ehrfürchtig, als wäre ich ein Pilger an einem heiligen Schrein. Und als wäre es nicht schon absurd genug, habe ich frische Laken aufgezogen und buchstäblich ein Nest für sie gebaut, weil der bloße Gedanke, dieses zarte Wesen in den nassen, wilden Trümmern unserer Leidenschaft liegen zu lassen, auf einmal unerträglich war.

Es war der Moment gewesen, in dem die absolute Obsession endgültig das Steuer meines Verstandes übernommen hatte.

Ich hätte weitermachen können. Gott, ich wollte es. Jede verdammte Faser meines Körpers brüllte danach, sie unter mich einzusperren und sie bis in die Unendlichkeit zu ficken, bis ihr Körper mir restlos alles gegeben hätte, was er besaß. Doch der, fast schon lähmende Wunsch, sie zu beschützen – sie zu bewahren –, war am Ende stärker als mein eigener, kranker Hunger.

Ich wuchte mich aus dem Bett. Es wird Zeit, mich wieder meiner Realität zu widmen, anstatt einem Phantom nachzujagen, das bereits in den Flur geflüchtet ist.

Der dunkle Marmorboden unter meinen nackten Füßen ist eiskalt, als ich langsam in Richtung Bad gehe. Durch die bodentiefen Panoramafenster sehe ich, wie Vegas weit unter mir erwacht; gleichgültig, ohrenbetäubend laut und durch und durch verdorben. Ein neues Kapitel wartet auf mich. Ein Kapitel, getränkt in blutigen Pflichten, regiert von tiefen Schatten und gnadenlosen Mafia-Entscheidungen, die über Leben und Tod von Tausenden richten werden.

Ich wuchte mich aus dem Bett. Es wird Zeit, mich wieder meiner Realität zu widmen, anstatt einem Phantom nachzujagen, das längst von Vegas verschluckt wurde.

Der Marmorboden unter meinen nackten Füßen ist eiskalt, als ich in Richtung Bad gehe. Durch die bodentiefen Panoramafenster sehe ich, wie die Stadt weit unter mir erwacht; gleichgültig, laut und durch und durch verdorben. Ein neues Kapitel wartet auf mich. Ein Kapitel, getränkt in blutigen Pflichten, regiert von Schatten und gnadenlosen Mafia-Entscheidungen, die über Leben und Tod richten.

In einer Welt wie dieser hätte sie ohnehin keinen Platz gehabt, denke ich kalt, während ich das Wasser der Dusche aufdrehe und mich in die harten, vertrauten Strukturen meines Lebens zwinge. Mein Imperium, mein Fundament, besteht aus Leichen, Lügen und Verrat.

Sie atmet Licht.

Ich atme Asche.

Diese fragile, wunderschöne Ángel wäre in dem grausamen Dreck meines Kartells zermalmt worden.

Obwohl mein strategischer, analytischer Verstand klaglos akzeptiert, dass es so am besten ist – dass es ein Segen ist, dass sie fort ist, noch bevor ich überhaupt die Möglichkeit hatte, ihren Namen zu erfahren –, lindert dieses logische Wissen den physischen Druck in meiner Brust nicht im Geringsten. Im Gegenteil. Es lässt ihn brennen. Tiefer, heißer, vernichtender.

Ich weiß es jetzt noch nicht, aber dieses Brennen wird mich begleiten. Mich jagen. Und dann werde ich die Wahrheit begreifen:

Sie war keine Eroberung. Sie war eine Offenbarung.

Das Ende einer Nacht. Und der Anfang meines Abgrunds.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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