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42 Tage Ausnahmezustand

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Zusammenfassung

Engel oder Schlampe? Dazwischen bleibt kein Platz für mich. Dabei will ich einfach nur guten Sex und echte Nähe - ohne Beziehungsdrama. Gibt es das? Sommerferien bei Lars in Aachen versprechen genau das: 42 Tage gemeinsam seltsam sein. Und Sex als Fünf-Gänge-Menü.

Status:
vor 6 Tagen
Kapitel:
32
Rating
4.8 (4 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Reibungspunkte

Der Bus ist mal wieder sehr voll, die Luft schwer und feucht. Obwohl ich gerade frisch geduscht aus dem Fitnessstudio komme, klebt das T-shirt schon wieder an mir.

Im Fitnessstudio ist mir ein Mann aufgefallen. Diese Lippen. Ich glaube ich bin ihm auch aufgefallen. Er hatte diesen intensiven Blick. Ich habe mich aber nicht getraut ihn anzusprechen. Ob er nächste Woche wieder da ist?

Er ist ja eigentlich viel zu alt für mich. So Ende zwanzig, Anfang dreißig? Er wirkt wie jemand, der seinen Platz im Leben schon gefunden hat.

Das ist zwar attraktiv, macht ihn aber für mich vollkommen unpassend, wo ich doch gerade kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag den ersten Lufthauch Freiheit aus der Entfernung erahnen kann.

Mein Rücken fühlt sich wohlig warm an. Das mit dem beim Sport Stress abbauen funktioniert aber nur bedingt. Das Genörgel meiner Mutter habe ich immer noch im Ohr.

Ich strecke mich. Ich sehne mich nach Berührungen, nach nackter Haut. Es ist Monate her, dass ich auch nur jemanden geküsst habe.

Im Bus ist kein Platz. Ich spüre Atem in meinem Nacken. Ich blicke nach hinten: Direkt hinter mir steht der Mann aus dem Fitnessstudio.

Der Bus ruckelt und kommt zum Stehen. Leute schieben sich an uns vorbei. Sein Oberkörper streift meinen Rücken. Noch mehr Leute steigen ein, pressen uns zusammen. Ich spüre sein haariges Bein an meinem Bein. Ich halte den Atem an.

Ich sollte versuchen auf Abstand zu gehen, aber er fühlt sich so gut an. Der Bus bremst.

Mein Po wird mit Wucht gegen seinen Schritt gepresst. Er trägt nur eine dünne Jersey Shorts. Durch meinen luftigen Sommerrock spüre ich ganz deutlich die harten Konturen.

Er fasst mich am Arm, damit ich nicht komplett das Gleichgewicht verliere. Seine Hand ist rau. Der Bus ruckelt. Er verlagert das Gewicht.

Ich spüre ihn an meinem Po, seinen Atem in meinem Nacken. Seine Hand liegt noch immer auf meinem Arm. Der nächste Halt.

“Kann ich bitte durch?”

Die Frau hinter uns hat es eilig und schubst ihn aus dem Weg in mich rein. So zusammengepresst verharren wir einen Moment. Er nimmt die Hand von meinem Arm. Der Bus rumpelt und quietscht.

Seine Hand streift meine Brustwarze. Diese Berührung schießt mir direkt zwischen die Beine.

Vor uns ist es etwas leerer geworden. Die Hand ist wieder da. Er schiebt mich sanft zur Seite und stellt sich mit dem Rücken zum Fenster. Jetzt stehen wir uns gegenüber.

Sein Bein steht zwischen meinen Beinen. Wir sehen uns an. Sein Blick ist eine Mischung aus hungrig und nachdenklich. Dass graue Augen soviel Feuer haben können.

Der Bus hält abrupt an. Sein Bein reibt an meinem. Es wird wieder voller.

Die Masse presst mich näher an ihn ran. Sein Oberschenkel ist zwischen meinen Beinen. Wir sehen uns an. Ernst. Ich werde noch weiter gegen ihn gepresst. Sein nackter Oberschenkel drückt wie ein Keil zwischen meine Beine. Der Bus ruckelt.

Ob er merkt, wie pitschnass ich bin?

Mein Kopf ist jetzt unter sein Kinn gepresst. Sein Adamsapfel hüpft. Ein einzelner Wassertropfen läuft ihm den Hals hinunter. Sein Duschgel ist frisch mit einer holzigen Note. Ich atme tief ein. Sein Adamsapfel hüpft wieder.

Der Bus rumpelt über die hügeligen Straßen. Ich spüre jede Bewegung zwischen meinen Beinen auf seinem Bein.

Wenn ich jetzt die Zunge ausstrecke, könnte ich den Wassertropfen von seinem Hals lecken. Ob der salzig schmeckt?

Seine Beinhaare kratzen. Meine Brustwarzen reiben an seinem T Shirt. Ich schnappe nach Luft.

Der Bus wird etwas leerer. Ich könnte jetzt auf Abstand gehen.

“Ich muss nächste Station aussteigen,” flüstert eine Stimme an meinem Ohr. Sie klingt wie Schmirgelpapier.

Ich könnte das als Aufforderung verstehen, ihm Platz zu machen. Dann wäre es so, als sei nichts gewesen. Es war nur eine Aneinanderreihung von Zufällen, die Enge, aber das will ich nicht. Ich könnte ihn fragen, ob er nächste Woche wieder im Fitnessstudio ist, aber das klingt so banal.

Ich habe seit ein paar Minuten sein Bein geritten. Für die Fassade banaler Nettigkeiten ist es zu spät und seine Hobbys oder sein Beruf interessieren mich im Moment so gar nicht. Der Zug ist längst abgefahren. Ich will, dass es jetzt weitergeht.

Ich hebe den Kopf und sehe ihn an. Er starrt mich an, ruhig. Mein Hunger siegt über meine Angst vor Ablehnung.

“Hast du jetzt noch Zeit?” frage ich ihn.

Es ist eher ein Krächzen. Ich tue so was eigentlich nicht. Es ist riskant. Er könnte ein Psychopath sein, ein Serienmörder.

“Magst du mit mir aussteigen?” schlägt er vor. Ich nicke. Der Bus hält. Ich nehme meine Sporttasche vom Boden. Wir steigen aus.

“Kommst du mit zu mir? Ich wohne direkt gegenüber von der Haltestelle”, sagt er. Er fährt sich mit den Fingern durch die feuchten Haare, so dass sie ganz wirr vom Kopf abstehen. Er macht so was wohl auch nicht so oft.

Es ist total verrückt, was ich hier tue, aber der kühle Wind in meinem Schritt bestätigt mir, dass die letzten zwanzig Minuten wirklich passiert sind. Es ist extrem selten, dass ich eine derartige Anziehung zu irgendjemand verspüre.

Ich sehe seitlich zu ihm hoch, sehe ihn in die Augen, dann auf seine Lippen. Die möchte ich auf meiner Haut spüren, zwischen meinen Beinen. Ich streife seinen Arm und nicke. Wir gehen über die Ampel und bleiben kurz darauf vor einem Hauseingang stehen.

Er nimmt seinen Rucksack vom Rücken und beginnt darin zu kramen, erwischt den Hausschlüssel und steckt ihn ins Schloss. Seine Hände zittern. Die Finger sind ganz schön dick.

Die Haustür ist offen. Er hält mir die Tür auf und ich streife im Vorbeigehen seinen Arm. Er nimmt meine Hand.

Wir gehen eine Treppe hoch. Er schließt die Haustür auf. Die Tür fällt ins Schloss.

Er dreht sich zu mir um. Wir starren uns an. Seine Hand geht in seine Haare.

Ich sehe auf seine Lippen. Die sind mir schon im Fitnessstudio aufgefallen. Ich gehe auf ihn zu. Dann prallen wir auf einander.

Seine Hand liegt auf meinem Rücken, sein Bein ist wieder zwischen meinen Beinen.

Seine Lippen drücken weich und kräftig auf meine Lippen. Seine Zunge streicht über meine Zunge, Bei jeder Bewegung seiner Zunge zuckt es zwischen meinen Beinen.

Seine Hand wandert von meinem Rücken unter den Gummizug meines Rocks zu meinem Po, Er knetet meine Pobacke. Der Tanga ist klitschnass. Jede Bewegung drückt mich gegen sein Bein. Seine Hand geht unter meinen Tanga.

“Dieses nasse Ding ziehe ich dir jetzt aus,” kündigt er an und lässt das Band zwischen meinen Beinen kurz zurückschnellen.

Es brodelt nahezu in mir. Er geht ein Stück zurück. Seine Hände greifen mir von unten unter den Rock und greifen den Tanga von beiden Seiten, ziehen ihn mir die Beine runter, bis er auf meinen Sneakern liegt.

Er kniet nun vor mir. Er sieht mich an, während seine Hände zurück unter meinen Rock wandern. Eine Hand streichelt meinen Po. Die andere Hand wandert nach oben und geht zwischen meine Beine.

“So nass,” sagt er. Sein Kopf ist unter meinem Rock. Meine Beine zittern. Ich spüre seinen Atem.

“Schmeckst du auch so gut wie du riechst?”

Ich spüre einen Finger in mir drin. Es schmatzt. Der Finger bewegt sich, Dann ist er weg.

“Köstlich”

Ich spüre seine Lippen an meiner Klitoris. Er gibt ihr einen Kuss, ganz zart, mit Zunge, sanfte Kreise.

“Ich muss mich hinsetzen,” keuche ich.

“Kannst du noch einen Moment aushalten?” fragt die Stimme unter meinem Rock.

Zwei Finger pressen jetzt in mich hinein. Ich fühle mich so voll. Er beginnt mich von innen zu massieren, leicht.

Dann taucht er unter meinem Rock hervor. Eine Hand massiert mich noch immer. Mit der anderen zieht er mir den Rock runter.

“Setz dich in den Sessel hinter dir,” sagt er.

Ein Blick über die Schulter zeigt, dass drei Schritte hinter mir ein schwarzer Ledersessel mit einem Schaffell steht.

Er sieht mich prüfend an und fasst an den Saum meines T Shirts. Ich nicke. Das T Shirt fliegt zu Boden. Wo ich schon dabei bin, schmeiße ich den BH gleich hinterher.

“Setz dich doch,” sagt er, während seine Hände mir über die Brustwarzen streichen, nur der Hauch einer Berührung.

Ich drücke meine Brust gegen seine Hände, aber er nimmt die Hände runter und dreht sich um.

“Ich bin gleich wieder da.”

Er geht aus der Tür. Ich ziehe meine Sneaker, die Socken und meinen Tanga aus, gehe barfuß die drei Schritte rückwärts über den weichen Teppich. Dann lasse ich mich in den Sessel fallen.

Das Schaffell streichelt meinen Po. Es ist angenehm warm an meinem Rücken.

Ich sehe mich um. Ich sitze in einem kleinen Wohnzimmer. Ikea ist deutlich zu erkennen. Es sieht so fertig aus, funktional. Möbel vorhanden, Thema abgehakt.

Ich höre eine Zimmertür. Er kommt wieder.

In der Hand hält er eine Packung Kondome. Das Thema wäre also geklärt.

Er schmeißt sie neben den Sessel auf den Boden und kniet sich vor den Sessel zwischen meine Beine und fasst mir unter die Kniekehlen, zieht mich an die Sesselkante.

Ich spüre seinen heißen Atem zwischen meinen Beinen, auf meiner Klitoris. Er pustet. Ich drücke meinen Po hoch, strecke mich ihm entgegen. Mehr. Dieses Grinsen ist absolut unanständig.

“Möchtest du was?”

“Du weißt ganz genau, was ich will,” keuche ich.

“Weiß ich,” gibt er zu, während eine Hand meinen feuchten Oberschenkel knetet, und die andere Hand zu meiner Brust wandert, “Aber es ist schön es zu hören.”

“Deinen Mund zwischen meinen Beinen, jetzt!.” zische ich.

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Gutes Schreiben

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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Starker Dialog

author

Das erste Kapitel startet schnell und heiß. Man merkt was man wohl vom Rest des Buches erwarten kann. Es macht neugierig wie es weitergeht

6 Monate
2
author

Liest sich schon prickelnd, muss ich sagen 😉

3 Monate
1
author

Ich werde auf jeden Fall mal reinlesen, aber Horror ist eigentlich nicht so mein Ding. Gefühlt gibt es im Erotikbereich auf Inkitt fast nur Horror, letztlich immer das gleiche, nur immer noch einmal etwas krasser.

Ich bin aber gespannt auf deine Geschichte, wenn du eigentlich Horror schreibst. Guter Horror beginnt im Kopf.

3 Monate

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