Zusammenfassung
Zusammenfassung
Sie stimmte zu, einen Fremden zu heiraten, um ihrer sterbenden Großmutter ein friedliches Ende zu ermöglichen. Er willigte ein, weil seine Großmutter drohte, ihm seine Firma wegzunehmen. Keiner von beiden hatte damit gerechnet, sich zu verlieben.
Lavinia Voss ist zwanzig Jahre alt, erschöpft und kurz vor dem Zusammenbruch. Tagsüber erträgt sie einen Chef, der ihre Verzweiflung schamlos ausnutzt. Nachts sitzt sie am Krankenbett ihrer Großmutter und sieht dabei zu, wie die Frau, die sie großgezogen hat, immer schwächer wird. Es gibt kein Geld, keine Hilfe und keinen Ausweg, den sie sehen kann. Nur ein Gebet, bei dem sie sich nicht einmal sicher ist, ob es überhaupt jemand hört.
Jack Massion ist neunundzwanzig, kontrolliert und hat sich ein Imperium aufgebaut, basierend auf der Gewissheit, dass ihn niemand um seiner selbst willen will. Als seine resolute Großmutter ihm befiehlt, die Enkelin ihrer ältesten Freundin zu heiraten – oder die Firma zu verlieren –, unterschreibt er den Vertrag, schickt einen Ring und bleibt auf einem anderen Kontinent. Es ist nur ein Geschäft. Bis es das eben nicht mehr ist.
Lavinia zieht in sein Haus ein und füllt es mit geretteten Pflanzen, Pfannen vom Flohmarkt und Steinen von Krankenhausparkplätzen. Das Vermögen, das er ihr zur Verfügung stellt, rührt sie kaum an. Sie geht zur Arbeit, ins Krankenhaus, ins Bett und wieder von vorne. Sie bittet ihn nie um etwas.
Jack beobachtet alles aus der Ferne – das Bankkonto, auf dem sich nichts tut, die gebrauchten Pfannen, die Art, wie sie stundenlang auf einem Plastikstuhl sitzt und die Hand ihrer Großmutter hält. Stück für Stück bröckelt seine Fassade. Und als sie schließlich an einer Krise zerbricht, muss er die schwerste Lektion seines Lebens lernen: Sie braucht ihn nicht, um irgendetwas zu reparieren. Sie braucht ihn nur, damit er bei ihr bleibt.
The Contract ist eine Slow-Burn-Romanze über zwei verletzte Menschen, die aus den falschen Gründen heiraten. Sie bauen sich aus ausrangierten Möbeln, schlechtem Kaffee und dem sturen Glauben daran, dass gute Dinge von Dauer sein können, ein echtes Leben auf.








