1 Frustration after concert- SKZ Felix
„Das hab ich gesehen!“ Jiwon zeigte klagend mit dem Finger auf Felix. „Das Lächeln war Fake gerade.“
Felix zog eine Augenbraue. Anstatt auf die Provokation einzusteigen, wie er es normalerweise tun würde verschränkte er seine Arme. „Na und? Ich muss ja auch nicht IMMER lächeln!“
Sie musterte ihn eingehend, nahm seine Aussage nicht persönlich. Inzwischen war ihre Freundschaft so eng, dass sie das niemals persönlich nehmen könnte.
„Okay... Felix was ist los? Was ist auf der Bühne passiert?“
„Nichts!“
Sie griff nach einem Kissen und schlug sanft gegen sein Bein. „Lüg nicht.“
„Jiwon...“
„Felix....“
„Changbin nervt- er hat alles ruiniert!“
„Ich?!“ Changbins rötlich getönte Haare tauchten in dem Türrahmen zur Loundge auf. „Was hab ich denn gemacht?“
„DU hast meine Hand gehalten am Ende.“
„Felix, das machen wir immer! Das ist unser Abschied. Wir fassen uns alle an den Händen.“
„Ja! Aber ich fasse immer nur Hyunjins Hand an- nur Hyunjins Hand und ich wollte das Hyunjin meine Hand nimmt!“
„Okay?“ Changbin hob verwirrt eine Augenbraue, während Felix tief durchatmete und sein Blick kurz hilfesuchend zu ihr huschte. Sie wusste, wollte niemanden verletzen, aber er wusste auch nicht, wie er es freundlich sagen sollte.
„Am Ende von jeder Show bin ich immer ziemlich emotional und es ist Hyunjin, der mich nur mit unserem kleinen Ritual ein wenig runterholt.“
Felix klang deutlich niedergeschlagen und frustriert und Changbin senkte betreten seinen Kopf. „Das tut mir Leid, Felix. Ich wusste nicht, dass es euer kleines ritual ist... Ich mach es wieder gut!“
Jiwon, welche noch immer neben Felix saß, stieß seine Schulter spielerisch an. „Problem gelöst?“
„Nein! Der Moment ist ruiniert!“
„Dramaqueen...“, murmelte sie liebevoll, ihre Finger strichen durch sein Haar. „Geh halt jetzt zu Hyunjin.“
Für Jiwon war es die Lösung, aber Felix schien noch immer zu zögern, lehnte sein Kopf gegen ihre Schulter.
„Das ist nicht dasselbe“, murmelte er.
„Aber es ist eine Alternative. Und die Nähe zueinander habt ihr trotzdem. Also hör auf so dramatisch zu sein!“
Sie lehnte sich gegen die Lehne der Couch und versuchte Felix ein wenig aufzumuntern. Aber das Problem mit Felix war, wenn er frustriert war, dann heiterte ihn nichts so schnell auf.
„Felix, geh zu Hyunjin.“
„Er wird mich hassen!“
„nein. Er war dabei und hat die Situation mitbekommen.“
„Und?“
„Fein...“grummelte sie und stand auf. „Wird er dich auch noch hassen, wenn wir Brownies für ihn backen?“
Seine Augen strahlten und er nickte begeistert. „Hilfst du mir? Er liebt die Brownies!“








