Kapitel eins: Auf der Suche nach ihrer Gefährtin
Laila Smithers schaute auf ihre Kamera und dann hoch zu dem Adler, der weit oben im Baum saß. Sie hatte schon etliche Fotos von dem prächtigen Vogel gemacht. Aber das verdammte Ding saß einfach nur da. Nicht besonders spannend.
Als der Vogel schließlich abhob, grinste sie. Mit einem Kichern fing sie an zu knipsen. Die Flügelspannweite war riesig und wunderschön. Sie erwischte ein paar gute Aufnahmen, bevor er am Himmel verschwand.
Ein tiefes Knurren ließ sie herumwirbeln. Vor Schreck hätte sie fast ihre Kamera fallen gelassen, aber sie hielt sie fest umschlungen. Ein wunderschöner grauer Wolf starrte sie an. Schnell schoss sie ein paar Fotos von ihm. Falls sie sterben sollte, konnte man wenigstens sagen, dass sie es auf Film festgehalten hatte.
Der Wolf setzte zum Sprung an. Sie schloss die Augen und drehte den Kopf weg. Sie wollte ihren eigenen Tod nicht mit ansehen.
Ein lautstarkes Brüllen erschreckte sie so sehr, dass sie zusammenzuckte.
Laila spürte, wie sich etwas an ihr vorbeischob. Sie hielt den Atem an, öffnete die Augen und sah, wie ein riesiger Braunbär den Wolf zu Boden riss. Automatisch knipste sie weiter, während der Bär und der Wolf kämpften.
Es war ein gewaltiger Anblick. Noch nie zuvor hatte sie einen Bären und einen Wolf in einer richtigen Schlägerei gesehen. Und genau das war es. Es erinnerte sie an eine Kneipenschlägerei.
Von rechts kam ein Geräusch. Sie drehte sich um und entdeckte einen zweiten Braunbären. Er lief um sie herum, um den Kampf zwischen dem anderen Bären und dem Wolf zu beobachten. Sie machte ein paar Fotos von dem neuen Bären. Dann widmete sie sich wieder dem Kampf.
Der Wolf stieß einen schrecklichen Laut aus. Dann konnte er dem Bären entwischen und rannte davon.
„Wahnsinn“, flüsterte sie.
Der Bär drehte sich zu ihr um. Blut tropfte von seinem Maul. Okay, sie hätte wohl schon vor langer Zeit weglaufen sollen. Jetzt war sie nicht mehr das Mittagessen für den Wolf, sondern das Abendbrot für den Bären. Oder vielleicht nur ein Snack, da es ja zwei von ihnen waren.
Der Bär kam näher und ihr Herz hämmerte laut gegen die Rippen. Sie schloss die Augen. Ihre Finger drückten automatisch den Auslöser der Kamera. Nahaufnahmen waren toll, aber sie würde nicht lange genug leben, um sie zu sehen.
Der Bär blieb nur Zentimeter vor ihrem Gesicht stehen. Sie spürte seinen heißen Atem. Sie schluckte schwer und versuchte, nicht in Panik zu geraten.
Soll ich mich auf den Boden fallen lassen und mich tot stellen?, fragte sie sich.
Ihr Vater hatte ihr früher mal gesagt, sie solle genau das tun, falls sie je einem Bären gegenüberstünde. Und nun war es so weit. Ein Bär war buchstäblich direkt vor ihrem Gesicht. Sie stand einfach nur da, mit geschlossenen Augen und unregelmäßigem Atem.
Der Bär schnupperte an ihrem Haar, und sie hätte fast aufgeschrien. Dann tat der Bär etwas völlig Unerwartetes.
Er leckte sie ab!
Na ja, es bringt wohl nichts mehr, sich tot zu stellen, dachte sie, während sie zu Boden sank.
~~
„Paxton! Was hast du getan?!“
Paxton sah seinen Bruder an. „Ich konnte nicht anders, sie roch so gut.“
Es war nicht die Art von gut, bei der er ihren üppigen Körper fressen wollte. Nein, keineswegs. Es war die Art von gut, die ihn dazu brachte, sie auf eine ganz andere Weise kosten zu wollen.
„Stellt sie sich tot?“, fragte Park, während er auf das Mädchen zuging.
Paxton stieß sie mit seiner Nase an. „Nein, sie ist ohnmächtig geworden.“
Park brummte: „Ich schätze, so lässt sie sich leichter hier wegbringen.“ Er verwandelte sich zurück in seine menschliche Gestalt.
Paxton verwandelte sich ebenfalls. Er sah zu, wie sein Bruder das Mädchen auf den Arm nahm. „Wie hat Stephaun überhaupt von ihr erfahren?“
Park sah seinen Zwilling an. Sie waren identisch. Niemand konnte sie voneinander unterscheiden. Nur ihre Mutter war dazu in der Lage gewesen, aber sie und ihr Vater waren längst tot.
Vor vielen Jahren, als sie erwachsen wurden und bereit waren, ihre Gefährtin zu finden, hatte ihnen ein Schamane geholfen. Er hatte ihren Stamm besucht und ihnen eine Vorhersehung gegeben, wie sie sie finden würden. Sie suchten schon sehr lange. Ein paar Mal dachten sie, sie hätten sie gefunden. Aber keine dieser Frauen konnte Paxton und Park auseinanderhalten.
Durch ihr Band als Wandler standen sie sich näher als menschliche Zwillinge. Es überraschte sie daher nicht, als der Schamane ihnen sagte, es gäbe nur eine Frau für sie. Und sie würde beide gleichermaßen lieben.
Sie würde ihnen Söhne schenken, die die Welt der Gestaltwandler regieren würden, wenn sie erwachsen wären. Wie genau diese Prophezeiung wahr werden sollte, wollte er nicht verraten.
Als Park dieses Mädchen vor ein paar Wochen in einer Bar gesehen hatte, war er von ihrem Duft fast überwältigt worden.
„Der Duft einer Blume wird dich verzaubern, und du wirst wissen, dass du deine Gefährtin gefunden hast.“
Der Duft anderer Frauen war zwar auch stark gewesen, aber er hatte sie nie so umgehauen wie dieser. Seitdem sie sie gefunden hatten, beobachteten sie sie, um zu sehen, wie sie so drauf war. Sie liebte die Natur und fotografierte einfach alles.
Okay, ja, es war ein bisschen stalkerhaft. Aber verdammt, es war eine lange Zeit vergangen und sie wurden langsam ungeduldig.
„Schnapp dir ihre Kamera“, sagte Park und lief los.
Paxton hob die Kamera auf und sah sich die Fotos an. Er pfiff durch die Zähne und blickte zu Park auf.
„Was soll ich mit den Bildern machen?“
„Lösch die, auf denen du gegen Stephaun kämpfst. Und alle Nahaufnahmen von dir.“
„Und was ist mit denen von dir?“, fragte Paxton, während er mit dem Löschen begann.
Park lächelte. „Lass eins von mir und eins von dir drauf.“
„Und der Wolf?“
„Lösch sie...“ Park hielt inne und sah seinen Bruder an. „Warte, nein. Lass die Bilder, auf denen nur der Wolf zu sehen ist. Sie muss wissen, wie er aussieht. Sie muss wissen, was er tun wird, wenn er sie wieder allein erwischt.“
„Alles klar“, sagte Paxton mit einem Nicken.
„Wir müssen herausfinden, wie Stephaun sie gefunden hat“, sagte Park und ging weiter.
„Stimmt“, antwortete Paxton.
„Außerdem müssen wir Kontakt zu ihr aufnehmen. Wir müssen wissen, ob unsere Gefühle diesmal echt sind.“
Paxton sah ihn an. „Ich denke, der Angriff heute war Beweis genug.“
Park schnaubte. „Er weiß nur, dass wir einen Verdacht haben. Du weißt, es gibt nur einen Weg, um sicherzugehen, dass sie die Eine ist.“
Paxton nickte. „Das nächste Mal, wenn wir sie in der Bar oder im Club sehen.“
„Genau“, sagte Park und sah auf sie herab. „Sie ist jedenfalls viel hübscher als die anderen.“
Paxton grinste. „Was haben wir für ein Glück, was, Bruder?“
~~
Laila öffnete die Augen und blinzelte.
Wo bin ich?, fragte sie sich, während sie sich umsah.
Sie setzte sich auf, als sie begriff, wo sie war. Sie lag in ihrem Bett, zu Hause. Wie zur Hölle war sie hierhergekommen?
Meine Kamera!, schoss es ihr durch den Kopf. Sie wollte gerade aus dem Bett springen.
Sie entdeckte ihre Kamera auf dem Nachttisch und atmete erleichtert auf. Sie nahm sie in die Hand und ging die Bilder durch, die sie heute gemacht hatte.
Die Fotos vom Wolf waren da. Ein Schauer lief über ihren Rücken. So schnell würde sie dort nicht mehr hingehen.
Die Bilder vom Kampf zwischen Bär und Wolf waren weg. Hatte sie sich das alles nur eingebildet? Nein, die Erinnerung war viel zu lebendig dafür. Dann fand sie die Fotos der Bären. Aber von jedem war nur noch ein einziges Bild übrig.
Was war mit ihren Fotos passiert? Und wie war sie nach Hause gekommen? Das Letzte, woran sie sich erinnerte, war dieser eine Bär, der an ihr schnupperte und sie dann ableckte...
„Was zur Hölle ist hier eigentlich los?“
Sie betrachtete die zwei Bilder der Bären. Sie sahen identisch aus, doch sie konnte Unterschiede erkennen.
Derjenige, der rechts von ihr gestanden hatte, war hellbraun, fast golden. Der andere war dunkler, eher ein reines Braun.
Auch in ihren Augen sah sie etwas anderes. Der goldene Bär schien ein sanfteres Gemüt zu haben. Der dunkle Bär wirkte dagegen wilder, aggressiver.
Wären sie Männer, wären sie totale Gegensätze, abgesehen von ihrem Aussehen... Woher zum Teufel wollte sie das wissen?
~~
„Ist sie hier?“, fragte Paxton, während er und Park sich in der Bar umschauten.
„Nein“, antwortete Park stirnrunzelnd.
„Wir können noch im Club nachsehen“, sagte Paxton und klopfte seinem Bruder auf die Schulter.
Park nickte und sie wollten gerade gehen.
„Oh. Nein. Das. Werdet. Ihr. Nicht“, sagte eine vertraute Frauenstimme hinter ihnen.
Beide stöhnten auf. Sie drehten sich um und setzten ein künstliches Lächeln auf.
„Penny“, sagte Paxton mit gespielter Begeisterung.
Sie schnaubte. „Komm mir bloß nicht so.“
Park blickte von Penny zu seinem Bruder und wieder zurück. „Das hast du nicht wirklich getan“, sagte er mit einem Stöhnen.
„Nein, habe ich nicht“, sagte Paxton.
„Nein. Aber ich schon“, sagte Penny und leckte sich über die Lippen, „und mir wurde mehr versprochen.“
„Paxton!“, grollte Park.
Paxton sah seinen Bruder an. „Ich dachte, sie wäre die Richtige. Sie mag uns beide...“
„Wir hatten den Test noch nicht gemacht“, zischte Park.
„Was für ein Test?“, fragte Penny.
„Ist jetzt auch egal“, sagte Paxton achselzuckend.
Park rollte mit den Augen. „Schön“, sagte er und ging davon.
„Wo will er denn hin?“, fragte Penny und sah Park hinterher.
„Aufs Klo, ich muss auch mal. Warum wartest du nicht an der Bar auf uns?“
Sie leckte sich erneut über die Lippen. „Na gut. Aber ich will heute Nacht noch ordentlich was geboten kriegen“, sagte sie und starrte auf seinen Schritt.
Paxton unterdrückte den Drang, mit den Augen zu rollen, und machte sich auf den Weg zur Herrentoilette.
„Und, wer testet sie?“, fragte Paxton, als er seinen Bruder sah.
„Ich mache das. Du hast es ja schon fast vermasselt.“
Paxton lachte. „Eigentlich habe ich sie schon vernascht. Gleich zweimal.“
Park stöhnte und verdrehte die Augen. „Ich will das gar nicht wissen. Du weißt genau, dass wir unserer Gefährtin treu bleiben sollen.“
Paxton spottete: „Der Schamane hat nichts von Blowjobs gesagt. Außerdem war das vor über hundert Jahren. Hat er wirklich erwartet, dass wir so lange die Füße stillhalten?“ Er hielt inne und starrte seinen Bruder an. „Das gibt’s doch nicht. Du meinst doch nicht- Verdammt noch mal, Park. Es sind hundertzwanzig Jahre vergangen...“
„Hundertzweiundzwanzig“, korrigierte Park.
Paxton warf die Hände in die Luft. „Hoffen wir einfach, dass wir sie bald finden. Gott, deine Eier müssen mittlerweile schon lila sein.“
Park schnaubte. „Lass meine Eier aus dem Spiel.“
„Also gar nichts...“
„Keine Frauen“, sagte Park. „Es wurde einfacher, als es endlich Pornos gab.“
Paxton lachte. „Lass uns unsere Gefährtin finden.“
Park nickte, zog sich das T-Shirt über den Kopf und reichte es seinem Bruder. Paxton nahm das Shirt seines Bruders und gab ihm seins. Sie lächelten sich an, während sie die Shirts tauschten.
„Dein Shirt steht mir besser“, sagte Paxton grinsend.
Park rollte mit den Augen. „Verpiss dich.“
Paxton lachte. „Mach schon, wir müssen sie finden. Du musst echt mal wieder flachgelegt werden.“
Park schnaubte, nickte seinem Bruder zu und verließ die Toilette. Er entdeckte Penny an der Bar und ging auf sie zu. Er hoffte, sie hielt ihn für Paxton, denn er hatte sie noch nie leiden können. Sie trug viel zu viel Make-up und zu wenig Kleidung.
Sie war Paxtons Wahl gewesen. Klar, sie roch nach Blumen, aber das taten alle menschlichen Frauen. Bei ihr war der Duft jedoch schwach. Er hätte sie gar nicht bemerkt, wenn Paxton ihn nicht auf sie aufmerksam gemacht hätte.
„Hey Süße“, sagte Park, trat von hinten an Penny heran und legte die Arme um sie.
„Paxton“, schnurrte Penny und drehte sich zu ihm um. „Wo ist dein Bruder?“
Park lächelte. „Noch im Bad. Wollen wir hier verschwinden?“
Sie grinste. „Sehr gerne. Um ehrlich zu sein, mag ich deinen Bruder nicht besonders. Er ist mir viel zu brav. Ich würde dich am liebsten ganz für mich allein haben.“
Park verzog das Gesicht. Er mochte diese Frau zwar nicht, aber das saß.
Paxton tauchte mit einem breiten Grinsen auf und legte seinen Arm um Parks Schultern.
„Hat sie bestanden?“, fragte er.
Park schüttelte den Kopf und Paxton seufzte.
„Tut mir leid, Süße“, sagte Paxton stirnrunzelnd.
Penny sah verwirrt aus. „Was ist hier los? Ich dachte, du wärst Paxton“, sagte sie und zeigte auf Park.
Park schnaubte. „Nein, ich bin der brave Bruder, Park.“
Penny hielt sich die Hand vor den Mund. „Oh, tut mir leid“, sagte sie und lachte, während ihre Wangen knallrot wurden. „Ich kann euch zwei einfach nicht auseinanderhalten!“
Paxton runzelte die Stirn. „Ja, genau da liegt das Problem.“
Penny blickte zwischen ihnen hin und her. „War es wegen dem, was ich gesagt habe? Es tut mir doch leid.“
Die Brüder schüttelten nur die Köpfe. „Tut uns leid, Penny“, sagten sie gleichzeitig, drehten sich um und gingen.
„Das tut mir leid!“, kreischte sie und stampfte wütend mit dem Fuß auf.
„Alter. Da sind wir ja gerade noch mal davongekommen“, sagte Paxton und blickte zurück zu Penny, die immer noch einen Aufstand probte.
„Sie war deine Wahl“, erinnerte ihn Park.
Paxton grinste. „Ja, aber sie hat es mir echt gut besorgt.“
Park rollte mit den Augen. „Mal sehen, ob das Mädchen im Club ist.“
~~
Laila saß in einer Nische in ihrem Lieblingsclub. Ihre beste Freundin Riley tanzte auf der Fläche mit einem riesigen Kerl, der aussah wie der unglaubliche Hulk, nur ohne die grüne Haut.
„Hallo“, sagten zwei Männer gleichzeitig und setzten sich ihr gegenüber in die Nische.
Lailas Augen wurden groß, als sie sie anstarrte. Sie waren wunderschön. Es waren eineiige Zwillinge, von den himmelblauen Augen bis hin zur gebräunten Haut. Nur ihre Haare waren anders. Sie sah, dass es ihre Naturfarbe war, aber es gab einen Unterschied. Der eine rechts hatte hellbraunes Haar, fast goldbraun, während der andere dunkleres Haar hatte. Ein richtiges Braun...
Genau so hatte sie ihre Bären beschrieben.
Tja, jetzt wusste sie wohl, wie sie als Menschen aussehen würden.
Beide hatten dichte braune Augenbrauen, aber nicht zu buschig. Die Härchen auf ihren muskulösen Armen waren weich und braun. Sie fragte sich, wie wohl ihre Brustbehaarung aussah. Im letzten Moment hielt sie sich davon ab, sich über die Lippen zu lecken.
Verdammt, was war nur mit ihr los?
„Ich bin Paxton“, sagte der Linke, „und das ist mein Bruder Park.“
Park lächelte sie an. Hätte sie Socken getragen, wäre sie sicher glatt aus ihnen herausgefallen.
„Ich bin Laila“, flüsterte sie.
Die Brüder lächelten sich gegenseitig an und dann sie. Warum hatte sie sie eigentlich noch nicht gebeten, den Tisch zu verlassen?
„Hättest du Lust zu tanzen?“, fragte Park.
Ihre Stimmen klangen ähnlich. Aber Parks Stimme erinnerte eher an Vollmilchschokolade, während Paxtons wie Zartbitterschokolade klang.
„Ich...“
„Ja, komm schon“, sagte Paxton, stand auf und zog sie sanft hoch.
Park verließ ebenfalls die Nische und folgte ihnen. Lailas Augen wurden noch größer. Wollten sie etwa, dass sie mit beiden gleichzeitig tanzte?
Riley beobachtete Laila, als die Brüder sie in ihre Mitte nahmen. Die Augen ihrer Freundin weiteten sich, dann reckte sie beide Daumen nach oben. Toll. Riley nervte sie schon seit der Schulzeit damit, dass sie endlich ihre Unschuld verlieren sollte. Aber gleich mit zwei Männern? Sicher wollten sie, dass sie sich für einen entschied. Oder?
Sie beobachtete die zwei Brüder. Sie hörten auf, sie zu umkreisen, und stellten sich direkt vor und hinter sie. Sie berührten sie nicht, aber sie spürte die Hitze ihrer Körper.
Sie blickte zwischen den beiden identischen Männern hin und her und bemerkte die kleinen Unterschiede. Sie gab ein leises Winseln von sich. Wenn sie wählen müsste, wüsste sie nicht wie.
Sie wollte sie beide.