Introduction
Rauch erfüllte in Windeseile die Luft. Überall um mich herum schrien Menschen, und plötzlich wurde ich in ein dunkles Loch gezogen. Eine Frau flüsterte: „Bleib hier, dann werden sie dich nicht finden. Passt aufeinander auf und versprecht mir, dass ihr eure Linie fortführt. Ich liebe euch mehr, als ihr jemals wissen werdet.“ Ich griff nach ihr, doch sie war fort.
Alles wurde still und dunkel.
Wir waren zu acht, alle im Alter zwischen zwei und acht Jahren, und drängten uns in einem kleinen Schrank zusammen. Wir hatten schreckliche Angst, aber niemand von uns sagte ein Wort, als wir draußen vor der Tür Schritte hörten. Wir vernahmen Männerstimmen, die sagten: „Lasst keinen Tisch unumgedreht und keinen Raum unkontrolliert. Unser Befehl lautet, niemanden am Leben zu lassen.“ In diesem Moment entstand ein unglaublicher Lärm. Es klang, als wäre eine Herde in den Raum gestürmt und hätte alles auf den Kopf gestellt. Es wurde so laut und wir hatten solche Angst, aber keiner von uns gab einen Mucks von sich. Bald war der Lärm vorbei und die Stimmen waren verstummt.
Es fühlte sich an, als wären wir eine Ewigkeit dort drin gewesen. Plötzlich riss die Tür auf und wir kauerten uns voller Furcht zusammen. Waren die Männer zurückgekommen? Hatte ihnen jemand verraten, dass wir hier waren? Doch dann streckte sich uns eine sanfte Hand entgegen und half uns heraus. „Habt keine Angst, Kinder. Ich bin hier, um euch zu helfen. Mein Name ist Alpha Pierson vom Trinity Pack. Ihr müsst mit mir kommen, aber wir müssen uns beeilen.“ Wir folgten ihm alle, während er uns durch den Wald zu einem wartenden Lastwagen führte. Er lud uns ein und wir fuhren los.
Stunden später kamen wir bei einem großen, wunderschönen Haus an, das von einem riesigen Tor umgeben war. Der Truck hielt an und eine Stimme ertönte aus einem Lautsprecher. Ein Tor öffnete sich und wir fuhren hinein. Sobald wir drin waren, waren überall Leute, die uns aus dem Truck halfen. Ein Mann mit sanften Augen und schwarzem Haar half mir herunter. Er fragte mich nach meinem Namen und ob ich wüsste, wo meine Eltern seien. Ich sagte: „Anna...“
„Anna! Wach auf.“ Ich schreckte hoch und wünschte, ich könnte diesen Teil des Traums endlich hinter mir lassen, doch aus irgendeinem Grund endet er immer hier.