Never Have I Ever

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Zusammenfassung

Sophie will weder Liebe noch Romantik, sie will nichts anderes, als einen weiteren Tag zu überstehen. All das ändert sich, als sie auf Ibiza ankommt und den köstlichen James Graves trifft. Eine so heftige Chemie kann man nicht ignorieren. Und während Sophie sich öffnet und James an sich heranlässt, beginnt sie zu fühlen, dass es eine glückliche Zukunft für sie geben könnte ... Doch ihre Vergangenheit verfolgt sie immer noch, und man kann nur eine gewisse Zeit lang davonlaufen ...

Genre:
Romance
Autor:
S.A. Penny
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
43
Rating
4.8 205 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Prolog

Ich brach auf dem Boden zusammen. Alles drehte sich. Ich rang nach Luft, während sich meine Brust zuschnürte.

Tot.

Dieses eine Wort änderte alles.

Ich konnte mich nicht beherrschen, während mir die Tränen über das Gesicht liefen.

Beide Eltern waren getötet worden.

Ich hörte den Arzt reden, aber ich begriff nichts davon. Mein Vater hatte unsere Familie einmal so beschrieben: Wenn man sich gegen diese Leute stellte, gab es kein Entkommen. Man kam nicht mit dem Leben davon.

Meine Koffer standen im Mietwagen vor dem Krankenhaus. Den neuen Reisepass und die Flugtickets hatte ich in meiner Handtasche, die ich fest umklammerte. Das war meine einzige Hoffnung, am Leben zu bleiben. Ich wollte neu anfangen und der Hölle entkommen, die mein Leben geworden war.

Mein Herz brach wegen meiner Mutter und meinem Vater. Ich würde mir niemals verzeihen können, was sie durchgemacht hatten. Ich wusste, dass sie gelitten haben mussten. Mein Ehemann war kein Mann, der zu Gnade fähig war.

Meine Eltern hatten immer alles getan, um mich zu beschützen. Wenn ich eine Chance auf die Flucht haben wollte, musste ich so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus verschwinden.

Der Arzt beugte sich zu mir hinunter und reichte mir die Hand.

„Ihr Ehemann ist auf dem Weg, Mrs Dyer. Warum setzen Sie sich nicht erst einmal hier hin?“

Ich stand ohne seine Hilfe auf. Meine Beine zitterten so sehr, dass es mich alle Kraft kostete, aus dem Zimmer zu wanken.

Er rief mir hinterher, aber ich marschierte mit gesenktem Kopf zum Treppenhaus. Der Empfangsbereich war voller Menschen. Als ich durch die Halle ging, sah ich einen vertrauten schwarzen Bentley vorfahren.

„Scheiße…“

Ich zog die Kapuze meines Mantels hoch und huschte durch eine Tür.

„Kann ich Ihnen helfen?“

Ich wirbelte herum und sah einen älteren Mann an, der mich angesprochen hatte. Er hielt einen Wischmop und ein Warnschild für frisch gewischte Böden in der Hand. Seine buschigen Augenbrauen waren zusammengezogen.

Meine Brust fühlte sich an, als würde sie zusammengedrückt. Ich presste meinen Rücken gegen die Wand.

„Ich-ich muss h-hier warten“, stammelte ich. „Bitte...“

Sein Blick wanderte über mich und blieb an meinem Hals hängen. In meiner Eile hatte ich meinen Schal im Auto gelassen. Ich wusste genau, was er da sah.

„Hören Sie, wenn Sie wollen, kann ich jemanden rufen? Sie wirken sehr mitgenommen…“

Seine Stimme klang jetzt sanfter, als würde er mit einem Kind sprechen.

„Da ist niemand. Ich muss nur eine Minute hier warten, das ist alles“, flehte ich. Meine Augen und Wangen brannten vor Hitze.

Er wirkte nicht überzeugt, aber zum Glück nickte er.

„Gibt es einen anderen Ausgang?“, murmelte ich. Die Zeit rannte mir davon, und ich war zu unruhig, um hier auszuharren.

„Hier unten ist ein Notausgang, aber-“

„Danke.“ Ich unterbrach ihn, bevor er den Satz beenden konnte, und eilte den Flur entlang.

Ich holte tief Luft, um mich zu beruhigen, und drückte die Tür auf. Das helle Tageslicht blendete mich. Ich war an der Seite des Krankenhauses herausgekommen. Das bedeutete, dass ich einen weiteren Weg zum Mietwagen hatte.

Meine Beine zitterten beim Gehen. Ich unterdrückte den Drang zu rennen. Das war sie, meine einzige Chance, mit dem Leben davonzukommen. Als das Auto endlich in Sichtweite war, keimte Hoffnung in mir auf. Ich war fast da….

Dann sah ich ihn. Er stand auf der anderen Seite des Parkplatzes und schrie wütend in sein Handy. Mir drehte sich der Magen um. Bevor er sich umdrehen und mich sehen konnte, rannte ich los.

Ich nestelte an den Schlüsseln herum. Meine Hand zitterte so stark, dass ich nicht einmal den Knopf zum Aufschließen drücken konnte. Die Versuchung war riesig, mich umzudrehen und zu schauen, ob mein Mann mich gesehen hatte. Aber ich wollte es nicht riskieren.

Sobald ich im Wagen saß, verschwendete ich keine Zeit mit dem Anschnallgurt. Ich fuhr so schnell wie möglich davon.

„Mach schon...“, jammerte ich, als ich am Parkplatz-Ausgang hinter einer Autoschlange halten musste.

Mein Blick wanderte zum Rückspiegel. Ich erlaubte mir einen letzten Blick auf den Mann, den ich einmal geliebt hatte.

Mein Ehemann war nicht immer ein Monster gewesen. Aber von dem Jungen, mit dem ich aufgewachsen war, war nichts mehr übrig.

Mein bester Freund und Seelenverwandter.

Er war schon vor langer Zeit verschwunden.

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Scotch on the Rocks *Abgeschlossen*

Racing Hearts *Abgeschlossen*

Ride (Tierney’s Story) *In Arbeit*

Scotch on the Rocks (Deans Sicht) *In Arbeit*

Never Have I Ever (Georgia & Richard).

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