Prolog
Sicht des Autors:
„Ihr Frauen seid alle gleich. Ihr seid alle nur Goldgräberinnen und Huren“, sagte er mit einem angewiderten Blick.
Sie spottete: „Ja! Ich glaube, diesen Gedanken hast du von deiner Mutter.“
Damit hatte sie einen wunden Punkt getroffen. Er drückte sie gegen die Wand und würgte sie. Sie kämpfte darum, sich zu befreien. Sein Griff um ihren Hals wurde fester und schnürte ihr die Luft ab.
„Wage es noch einmal, von meiner Mutter zu reden, und ich breche dir das Genick.“ Er verlor die Beherrschung.
„L-Lass m-mich los“, brachte sie mühsam hervor. Ihre Augen verdrehten sich, weil er sie so fest im Griff hatte. Es wurde immer schwieriger für sie zu atmen. Ihr Gesicht lief rot an.
Er ließ ihren Hals los! Sie fiel zu Boden und fing an, heftig zu husten. Sie schnappte gierig nach Luft. Dabei rieb sie sich den Hals, der von seinem Angriff brannte.
„Ich werde dich niemals als meine Ehefrau akzeptieren“, brüllte er sie an.
Sie fand ihr Gleichgewicht wieder und stand vom Boden auf. Sie starrte ihn voller Hass an.
„Ganz meinerseits. Glaub bloß nicht, dass ich dich jemals als meinen Ehemann akzeptieren werde“, entgegnete sie mit derselben Heftigkeit.
„Wer glaubst du eigentlich, wer du bist? Vielleicht werfen sich Frauen an dich ran. Ich nicht! Du bedeutest mir nichts. Selbst wenn du der letzte Mensch auf dieser Welt wärst, würde ich mich für jede andere Option entscheiden, nur nicht für dich. Weil du mich anwiderst“, spuckte sie ihm die Worte ins Gesicht.
Sie beleidigte ihn und stachelte sein Ego an. Sie wollte nicht, dass das alles passiert. Sie hasste die Tatsache, dass er jetzt ihr Ehemann war.
„Ich werde dafür sorgen, dass du bereust, mich geheiratet zu haben“, sagte er.
„Ach bitte! Ich bereue schon jetzt so einiges“, sagte sie mit einem genervten Blick.
Sie ging ihm gewaltig auf die Nerven. Er grinste sie an und kam ihr näher. Sie wich nicht zurück und sah ihn weiterhin direkt an.
„Non preoccuparti mia moglie. Ti spezzerò a poco a poco“, sagte er mit böser Stimme.
(Mach dir keine Sorgen, meine Frau. Ich werde dich Stück für Stück brechen.)
„Voyons ce que mon cher Mari“, antwortete sie auf Französisch. (Mal sehen, mein lieber Ehemann.)
Er war überrascht, dass sie Italienisch verstand. Als er sie so verblüfft ansah, grinste sie ihn spöttisch an.
„Unterschätz mich nicht, Mr. Marcello“, sagte sie mit einem herausfordernden Lächeln.
„Ah! Es wird interessant werden, wenn ich dieses Selbstvertrauen bei dir breche. Warte es nur ab“, sagte er und verließ den Raum.
Zwischen ihnen gab es keine Liebe. Nur Hass. Sie hassten sich gegenseitig. Wird es ihm gelingen, sie zu brechen? Oder…