His Girl

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

„Auf die Knie.“ 
Ich hörte das Geräusch, wie er seinen Reißverschluss öffnete. Als ich einen kurzen Blick über meine Schulter warf, hatte er bereits seinen Gürtel abgelegt. 
„Auf die Knie, Hana“, sagte Gerard mit kalter Stimme. „Das ist das letzte Mal, dass ich das wiederhole.“ - - - - - Hana ist schon seit langer Zeit Gerards Pet. Er ist der einzige Mann, den sie begehrt, doch Gerard scheint ihre Gefühle nicht zu teilen. Das Leben als Pet/Sugar Baby sollte eigentlich nicht so schwer sein. Er gibt ihr das Beste, was man für Geld kaufen kann, und der Sex mit ihm ist besser als mit jedem anderen Mann, den sie kennt. Doch Hana will mehr. Sie möchte als mehr als nur ein beliebiges Eigentum behandelt werden. Sie will Coffee Dates und als eine Person mit Gefühlen vorgestellt werden. Also stellt sie dem älteren Mann ein Ultimatum, das beide verletzen wird, falls er Nein sagt. Wird Gerard ihrer Bitte nachgeben oder bedeutet dies das Ende ihres Arrangements? A/N: Wenn du Sinful Moans gelesen hast, wirst du dieses Buch wiedererkennen, da ich dort bereits einige Kapitel veröffentlicht habe. Du kannst dir SM gerne auf meinem Profil ansehen, wenn du auf Smut stehst. PS: Dieses Buch wurde durch meine Leser motiviert.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
38
Rating
4.9 16 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

1 || Keine Unterwäsche

„Er behandelt dich wie Scheiße“, nörgelte Cathie mir ins Ohr. Wir saßen in ihrem Auto und kauten Kaugummi wie zwei kleine Schlampen, die darauf warteten, abgeschleppt zu werden.

Ich warf einen kurzen Blick in den Seitenspiegel und rückte mein Kleid zurecht, damit man mehr von meinem Ausschnitt sah. Dann fuhr ich mir durch meine pinken Haare. Nicki Minaj war die Inspiration, aber langsam zweifelte ich an der Farbwahl. Gerard hatte es noch nicht gesehen. Ich sah aus, als hätte mich ein Einhorn ausgekotzt.

Gibt es diese Viecher überhaupt wirklich?

Cathie tippte mich an. „Ich meine es ernst, Hana. Du hast was Besseres verdient.“ Ich seufzte. Diese verdammte Unterhaltung hatten wir schon viel zu oft geführt. „Du hast was Besseres verdient als Gerard.“

„Ich weiß.“ Ich kaute hektisch auf dem Gummi und machte eine Blase, bis sie platzte und mir den Lippenstift versaute. Cathie reichte mir ein Papiertuch. „Ehrlich gesagt stehe ich darauf, wie Scheiße behandelt zu werden.“ Sie verschluckte sich bei einem Huster. Ich zuckte mit den Schultern. „Auf seine Scheiße.“

„Du bist krank.“

Und wie. Nur eine Wahnsinnige würde immer wieder zu einem Mann zurückkehren, der sie wie Dreck unter seinem Schuh behandelte. „Verrückt nach ihm.“ Und nach seinem Schwanz.

Wir saßen eine Weile so da, während sie auf ihrem Handy herumtippte. Ich hatte mir die Nägel noch nicht machen lassen. Beim letzten Mal hatte ich Gerards Eier zerkratzt, und das gefiel ihm gar nicht. Mir übrigens auch nicht.

Plötzlich klingelte Cathies Handy und ich erschrak. Ich zeigte ihr den Mittelfinger, sie gab ihn mir zurück und ging ran. „Hallo?“, sagte sie.

Ich starrte wütend auf die Tür des Hauses, das wir beobachteten. Gerard sollte mich hier draußen treffen, aber er ließ sich nicht blicken. Es brachte nichts, ihn anzurufen. Er ging sowieso nie ran.

Anrufe waren tabu. Unsere SMS bestanden meistens daraus, dass er mir befahl, was ich anziehen sollte und wann und wo wir uns trafen. Dann fickte er mich durch wie die Schlampe, die ich war. Alles lief nach seinen Regeln ab.

Heute hatte er sich für ein lockeres, kurzes Kleid entschieden, das kaum meinen Hintern bedeckte. Mir gefiel es. Das bedeutete meistens eine schnelle Nummer in seinem Truck, bevor der richtige Fuck in einem der Hotels folgte, die ihm oder seinen reichen Freunden gehörten.

„Süße, ich muss los.“ Cathie zeigte auf ihr Handy. „Steven hat gerade angerufen.“ Steven war ihr Sugar Daddy. Er finanzierte ihren luxuriösen Lifestyle und hatte ihr auch dieses Auto gekauft. Sie hupte noch einmal, genau wie vor fünfzig Minuten, als wir ankamen. Aber niemand kam raus. Sie schenkte mir ein entschuldigendes Lächeln und ich tätschelte ihre Schulter. „Er braucht mich.“

„Ich komm schon klar“, sagte ich und stieg aus dem Wagen.

„Sicher?“ Ich nickte. „Hab dich lieb.“

„Ich dich auch“, antwortete ich und ging auf das Haus zu.

In diesem Moment kam Gerard mit zwei Freunden aus dem Bungalow. Er stand oben auf der Holztreppe, wirkte majestätisch und strotzte vor Sexappeal. Ich winkte ihm zu. Er musterte mich von oben bis unten und sah dann weg. Keine Überraschung.

Er stellte sein Weinglas auf den Couchtisch des kleinen Balkons und stieg die Stufen hinab. Unten angekommen, winkte er mich mit gekrümmtem Finger zu sich. Ohne zu zögern, eilte ich zu ihm.

Er hielt eine Hand hoch, um mich auf Abstand zu halten. Ich stampfte mit dem Fuß auf wie ein Kind, dem man die Süßigkeiten verweigert. Er knurrte nur. Er hatte mich über eine halbe Stunde warten lassen. Das Mindeste wäre eine Umarmung oder ein Kuss gewesen.

„Baby“, quengelte ich.

Der Abstand zwischen uns fühlte sich riesig an, aber ich wagte nicht, ihn zu überbrücken. Sonst würde er mich nach Hause schicken, ohne mich kommen zu lassen. Das hasste ich.

„Ich bin nicht dein Baby.“

Ich warf einen Blick in Cathies Richtung. Ihr Auto war weg, sie hatte die Szene also nicht mitbekommen. Sie hatte Glück. Ihr Sugar Daddy war nur zwanzig Jahre älter und behandelte sie wie eine Prinzessin. Er kaufte ihr alles, was sie wollte.

Gerard behandelte mich wie Scheiße, aber er fickte mich dafür umso besser. Besser als jeder andere Typ. Deshalb schluckte ich alles hinunter. Den ganzen Schmerz, den seine Worte verursachten. Meine Wangen röteten sich, als ich merkte, dass seine Freunde sich das Lachen verkneifen mussten.

„Tu wenigstens so, als würde ich dir etwas bedeuten“, flüsterte ich.

Er verschränkte die Arme vor der Brust. Seine Bizeps spannten sich an und ich erhaschte einen Blick auf das Tattoo, das mich damals so angezogen hatte. Er trug gern Tanktops, weil sie seinen trainierten Körper betonten. Gerard mochte zwar 25 Jahre älter sein als ich, aber mit seinen 47 sah er keinen Tag älter als 30 aus. Seine Muskeln und sein Reichtum sprachen für sich. Und sein Schwanz. Heiliger Gott. Das war der Grund, warum ich immer wieder zurückkam.

„Das ist es ja gerade, Hana.“ Seine stechend grünen Augen durchbohrten mich. „Tust du nicht. Du wirst mir nie etwas bedeuten.“

Seine Freunde brachen in Gelächter aus. Haha. Überhaupt nicht lustig. Vielleicht hatte Cathie recht. Ich könnte mir jemand Besseres suchen. Jemanden, der wusste, wie man zärtlich ist, und der mich trotzdem gut ficken konnte.

Klar, er war stinkreich. Er gab mir Geld, aber das konnte die Intimität, nach der ich mich sehnte, nicht ersetzen. Ich wollte weggehen, aber er riss mich zurück und knallte meinen Rücken gegen seine steinharte Brust.

„Wo willst du denn hin?“, knurrte er mir ins Ohr. Er hielt meine Arme hinter meinem Rücken fest und ich wurde sofort feucht. Er war der einzige Mann, der mich wie eine Sklavin fickte. Und ich liebte es, im Schlafzimmer seine Sexsklavin zu sein. „Ich habe dich was gefragt, Schlampe. Wo willst du hin?“

Es wurde immer nasser zwischen meinen Beinen. Ich gehörte ihm, er konnte mich ficken, wann und wie er wollte. Keine Grenzen. Keine Rücksicht auf meine Pussy. Kaum Safety-Words. Einfach nur ein harter Schwanz, der in meine völlig bearbeitete Fotze hämmerte, bis ich kaum noch laufen konnte. Gerard konnte das. Verdammt gut sogar.

„Daddy...“, wimmerte ich. „Nirgendwohin. Es tut mir leid.“

Seine andere Hand wanderte nach vorne und packte meine Brust. Er kniff so fest in die Brustwarze, dass ich scharf die Luft einzog. „Das gefällt dir, oder?“ Er drehte den Nippel um, bis mir schwarz vor Augen wurde. Ich stieß einen atemlosen Laut aus. „Du liebst es, wie ich dich anfasse. Du liebst es, wie eine Schlampe behandelt zu werden.“

Es stimmte, aber ich wollte auch mal wie eine Lady behandelt werden. Er hat mich noch nie auf einen Kaffee eingeladen. Dabei liebe ich Kaffee. Ein Stöhnen entwich mir, als er meine Beine auseinanderdrückte. Seine Erektion presste gegen meinen Hintern. Ich wusste, dass ich den Schmerz seiner Worte vergessen würde, sobald er mich fickte. Er drehte uns beide um, schlug auf meine Brüste und kniff meine harten Nippel. Ich konnte es nicht richtig genießen, weil seine Freunde mich wie Geier anstarrten.

Ich war kein Stück Aas.

„Gerard.“

Er knurrte und ein Träger meines Kleides rutschte herunter. Eine Brust lag vor seinen Freunden frei. Sie kicherten wie boshafte Hexen. Einer rieb sich die Hände und zwinkerte mir zu. Es ekelte mich an, aber ich wurde nur noch geiler. Gerard begrapschte meine nackte Brust und ich zischte auf. Er behandelte mich wie Scheiße, aber ich liebte es. Ich brauchte seine Berührung.

„Deshalb kommst du immer wieder zu mir“, flüsterte er an meinem Hals. „Du bedeutest mir nichts. Du bist mir egal, aber das hält dich nicht auf. Du kommst trotzdem immer wieder angekrochen.“ Sein Atem auf meiner Haut ließ mich erschauern. Er schob mein Kleid hoch und gleitete mit einem Finger in meinen klitschnassen Slip. „Nass wie eine Läufige. Gerards kleine Schlampe und sonst niemandes.“

Ich stöhnte lauter, als er seine Finger in mich hineinstieß. Es fühlte sich fantastisch an. Der kleine Freund leckte sich über die Lippen. Widerlich.

„Marshall“, rief Gerard, und der kleine Typ mit dem Irokesen kam näher. „Willst du auch mal kosten?“ Er rammte einen weiteren Finger in mich. Ich stöhnte und konnte kaum noch stehen. Marshall nickte. „Na los, fass sie an.“

Der Protest erstarb auf meinen Lippen, als Marshall meinen Nippel in den Mund nahm. Seine Zunge umkreiste meine Brust, während Gerard zwei weitere Finger in meine Cunt schob. Er sah vielleicht nicht so gut aus wie Gerard, aber seine Zunge war fast so gut. Ich wurde nicht gerne geteilt, aber Gerard machte die Regeln. Und mein Körper gehorchte ihm einfach.

Sie machten weiter mit meinen Brüsten und meiner Pussy. Ich schloss die Augen, als seine Finger mich an den Rand des Wahnsinns trieben. Mein Körper spannte sich an.

Fast.

Gleich war es so weit.

Ein Gefühl von Leere durchzuckte mich, als er seine Finger plötzlich herauszog. Marshall trat zurück und ich schnappte nach Luft. Gerard wirbelte mich herum, sodass ich ihn ansah. Er drückte mich gegen die Wand und packte meine Arme fester. Ich biss mir auf die Lippen, weil ich so hilflos war. Seine grünen Augen waren dunkel vor Verärgerung, als ich mich ein wenig wand.

„Ich werde dich an den Abgrund der Lust bringen, Hana“, murmelte er so leise, dass meine Knie weich wurden. Ich versuchte, meine Beine aneinander zu reiben, aber er ließ es nicht zu. Er trat sie auseinander. „Ich werde deine feuchten Träume wahr machen. Aber das ist alles, was ich dir gebe. Nicht mehr und nicht weniger.“

Das hatte er schon bei unserem ersten Treffen auf der Sugar-Baby-Seite gesagt. Und genau das hatte ich gesucht. Einen guten Schwanz und jede Menge Kohle.

„Wenn dir das nicht passt, kannst du diese verdammte Sache hier beenden. Ich finde im Handumdrehen eine andere.“ Er strich mir die Haare aus der Stirn. Es war seine erste liebevolle Geste in den vier Monaten, die wir uns kannten. „Hana, willst du das?“

Ich schüttelte den Kopf. Woanders würde ich niemals so einen reichen Fickfreund finden. Und für mich stand guter Sex über der Liebe. Gerard war der beste Stecher überhaupt. Sein Geld hatte meine Karriere als Instagram-Influencerin erst ermöglicht. Das durfte ich jetzt nicht riskieren.

„Wenn du dich das nächste Mal beschwerst oder mehr verlangst, war's das. Du bist mein kleiner Spielzeug-Dreck und so bleibt es auch.“ Er stieß mich weg und ich landete auf dem Holzboden. Ich hatte keine Kraft, mich zu beschweren oder aufzustehen. Ich war genau da, wo ich hingehörte. Am Boden, wie das Stück Scheiße, das ich war. Seine Scheiße. „Haben wir uns verstanden?“

„Ja.“

„Gut.“ Ein angedeutetes Lächeln huschte über sein Gesicht. Er lächelte fast nie. „Geh heim, Hana.“ Mein Herz zog sich zusammen. Er hockte sich vor mich hin und fuhr mit dem Daumen über meinen Kiefer. „Nimm ein warmes Bad und komm morgen wieder. Zur selben Zeit. Ohne Unterwäsche.“

* * * * * * * * * *

Hallo zusammen! Wenn ihr Sinful Moans gelesen habt, wisst ihr, was euch in diesem Buch erwartet. Diese Geschichte enthält abfällige Kinks und einen entsprechenden Umgang zwischen den Hauptfiguren.

Es ist eine Age-Gap-Romanze. Einige Inhalte könnten für manche Leser unangenehm sein. Falls das auf euch zutrifft, ist dies eure Warnung. Aber wenn ihr weiterlest, hoffe ich, euch richtig feucht zu machen.

Updates: Jeden Mittwoch. Diese Geschichte ist strikt ab 18 Jahren.