My little fairy

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Summary

Valeria ist eine Fee und eine Dienerin unter ihrem Volk, als Waise hat sie es dabei nicht leicht. Besonders nicht wenn ihre Eltern als Verräter Verband wurden. Schließlich bricht auch noch der anhaltende Konflikt zwischen Feen und Werwölfen in einen Krieg aus. Ohne eine Chance werden die Feen von ihnen überrannt. Liebe Leser und Leserinnen, Das Buch ist pure Fantasie, ein Tor in eine andere Welt. Hier spielt nichts mehr eine Rolle, als sich treiben zu lassen und für einen Moment abzutauchen. Genießt die Geschichte von der kleinen Fee und dem großen bösen Wolf. Viel Spaß, wünscht euch eure Autorin Rodinia

Status
Ongoing
Chapters
4
Rating
4.3 3 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1

Ängstlich starrte sie auf ihre Hände hinunter, während sie sich bemühte möglichst leise zu atmen. Eine Aufgabe, die auf einmal wahnsinnig schwer für sie war. Vor einem kurzen Moment noch hatte sie wie jeden Tag, die Kartoffeln geschält. Eine lästige Arbeit, um die sie sich gerne drückte. Doch plötzlich erschallten von überallher die Sirenen, ein Geräusch das ihre Ohren merkwürdig klingeln ließ. Die Menschen konnten sie mit ihrer merkwürdigen Technik machen. Sofort waren alle in Panik ausgebrochen und hatten alles stehen und liegen gelassen, um aus der Küche zu fliehen. Nur sie war mal wieder vor Angst erstarrt gewesen und hatte sich lieber in eine der Schränke gezwängt.

Vorsichtig schielte sie durch einen Spalt, als die Tür nur wenige Meter von ihr entfernt donnernd gegen die Wand krachte und sie wimmernd zusammenzucken ließ. Die große Gestalt des Kriegers mit seinen langen Krallen war für Valeria angsteinflößend. Langsam trat er ein und schwenkte schnuppernd seinen Kopf in jede Richtung.

,,Ich rieche dich, kleine Fee." raunte er und ließ sie erschaudern. Wachsam ließ er seine Augen umherschweifen, als sie bei ihren Schrank schließlich stehen blieben und sie fixierten.

Erstarrt hielt sie die Luft an. ,,Hab ich dich." brummte er zufrieden. Das war für sie ihr Startschuss gewesen. Blitzschnell stürmte sie aus den Schrank, duckte sich unter seine Klauen hinweg und floh aus dem Raum.

Hektisch durchquerte sie den endlosen langen Flur, übersprang jede zweite Treppenstufe und bog in die unterschiedlichsten Gänge. Schon bald hatte sie den ganzen Palast durchquert um ihnen zu entkommen, doch es schien für sie aussichtslos. Diese Monster schienen überall zu sein.

,,Lasst keine Fee entkommen!" brüllte ein Wolf und übertönte kurz die qualvollen spitzen Schreie, welche von überall her schalten, ob von einer Fee oder einem Menschen konnte man nicht unterscheiden. Sicher war nur, es kam nicht von ihren Feinden, denn sie waren ihnen mit allem vollkommen überlegen. Dieser Krieg war für sie Sinnlos, jeder hatte gewusst wie er ausgehen würde und trotzdem hatten sie sich nicht ergeben wollen. Nun mussten sie mit den Konsequenzen leben.

Plötzlich spürte sie den Boden unter ihren Füßen nicht mehr, als sie mit gewaltiger Kraft gegen einer der Wände geschleudert wurde. Ein gefährliches Knacken ertönte von ihren Rippen und nur die Panik hielt sie im Hier und Jetzt.

Sie wollte nicht sterben, nicht heute, nicht so.

Keuchend schnappte sie nach Luft, während sie sich versuchte mit aller Kraft sich wieder auf ihre Beine zu hieven.

,,Du gehörst mir!" knurrte jemand und große Hände umgriffen ihre schmalen Handgelenke.

,,Nein!“ schrie sie als sie mit einem Ruck auf ihre Knie gezogen wurde und der Werwolfskrieger von vorhin gefährlich über sie aufragte. Seine Mundwinkel waren spöttisch nach oben verzogen, während sein innerer Wolf durch seine Augen ihr entgegensah.

,,Nummer 13.“ hauchte er ihr entgegen und hob sie mit einem Ruck über seine Schulter.

,,Lass mich runter!“ jaulte sie unter dem Schmerz als sich diese in ihre Rippen bohrte und trommelte hilflos auf seinen Rücken ein, während er sie wie einen alten Kartoffelsack durch die Korridore trug.

Wimmernd versuchte sie durch den Schmerz zu atmen, der sich immer mehr versuchte in den Vordergrund zu drängen.

Ihre Welt schwankte kurz, als er sie mit einem Brummen vor sich fallen ließ.

Vor ihr standen noch weitere von diesen Werwolfs- Kriegern, die dabei waren Feen und Menschen in Ketten zu legen. Dabei wurden sie nach Spezies sortiert, Menschen in den rechten und Feen in den linken Käfig. Es war ein schauriger Anblick. Sie waren für sie nicht mehr Wert als lästiges Ungeziefer, dachte sie bitter.

,,Hätte nie gedacht, dass Krieg so viel Spaß machen würde.“ lachte mein Entführer und betrachtete sie aus stolzen Augen. ,,Meine Nummer 13.“ tätschelte er ihren Kopf. Fauchend duckte sie sich unter seiner Hand hinweg.

Belustigt brummte einer der Wölfe.

,,Du jagst sie ja wie die Hasen.“ entgegnete er und griff schnell nach ihren Flügeln, als sie erneut versuchte, ihnen zu entkommen. Mit seinem Knie übte er auf ihren Rücken genügend Druck aus um sie zu Boden zu zwingen, während er mit einem geübten Handgriff ihre Flügel fesselte. Danach zwang er sie sich auf die Seite zu legen, um das selbe bei ihren Beinen und Armen zu wiederholen, während Valeria gleichzeitig versuchte seine Hände von sich zu schieben.

,,Aye ist sie niedlich." lachte er als er ihren verzweifelten Versuch bemerkte. Wütend schrie Valeria auf und biss ihm mit ihrer ganzen Kraft in den Arm.

,,Du verdammtes Biest!“ knurrend riss er sich los und schlug ihr gegen die Wange, wodurch ihr Kopf gegen den Boden geschleudert wurde. Benommen wimmerte sie und sackte zusammen, als der pulsierende Schmerz durch ihren Körper raste.

Sie hatte die Geduld und Kraft des Werwolfs deutlich unterschätzt.

,,Castor!“ fluchte jemand während sie behutsam hochgehoben wurde. ,,Sei vorsichtig! Jede Fee könnte eine Mate sein.“ befahl diese Stimme. Schwach ließ sie ihren Kopf auf seine Schulter hängen.

,,Verflucht, sie hat mir in den Arm gebissen. Du weißt wie verdammt spitz ihre Zähne sind." Knurrte Castor entschuldigend. ,,Jetzt kann ich sie stattdessen zu den Omegas bringen.“ hörte sie ihren Beschützer noch verärgert murmeln, als sie auch schon ins bodenlose Schwarze glitt.