Kläff,Renn und Angst eine Wolf & Rudel –Geschichte

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Summary

Eine Rudelgeschichte? Naja, eigentlich geht es hier um 3 Geschwister. Kläff, Renn und Angst. Es sind drei Wölfe. Sie wurden von ihrem Rudel schon vor langer Zeit – als Jungwölfe – getrennt. Die Suche haben sie längst aufgegeben, doch das Leben geht weiter, und es kommt anders als gedacht…

Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
16+

Kapitel 1: Tuvero

!!!!DANKE FÜRS LESEN!!!!

⚠️ Achtung!: Beleidigungen und möglicherweise Gewalt kommt vor!

Kläff (wolfsfarben) und Renn (schwarz) streifen irgendwo herum. Ich bin Angst (weiß). Ich wurde so genannt weil.. naja, nicht weil ich immer Angst habe, das stimmt nicht. Gerade habe ich Angst, also nein, ich mache mir einfach nur Sorgen! Wo sind meine Brüder?? Da stimmt doch etwas nicht! Aber.. wenn ich hier weggehe.. dann verlasse ich meinen Platz und unser Lager könnte überfallen werden! Heulen kann ich jetzt auch nicht einfach. Aber ein rufendes jaulen könnte ich mir doch schon mal erlauben...! Oder etwa doch nicht? »Egal, mach jetzt einfach!« Ok. Ich tu's! Ich jaule so laut und kläglich wie ich kann, dabei komme ich mir schon richtig bekloppt vor, so erwas hier abzuziehen! Ich bin doch kein Jungwolf mehr! Endlich kommen Kläff und Renn aus dem Gesbüsch gerannt! „Na da seid ihr ja endlich!!“ sage ich überglücklich. „Huff.. was war denn los?“ fragt Renn. „Ich weiß nicht, ihr wart so lange weg!“ sage ich. „Das macht dann genau 1 Stunde und 45 Minuten..“ meint Kläff. „Du wirst immer komischer“, fügt er hinzu. „Ach echt?!? Gut, dass das nicht nur mir auffällt!“ sagt Renn. Ich gucke sie an und verdrehe meine Augen, obwohl es, wenn sie es jetzt so sagen, sogar mir selbst auffällt. Ich spüre etwas, oder nein.. ich spüre nichts mehr. Es ist, als hätte mich meine Seele verlassen. Als würde ich gar nicht mehr so leben, wie früher. Sowohl meine Psyche als auch meine körperliche Gesundheit verschwindet von Tag zu Tag mehr. Ich war früher der schnellste, stärkste, intelligenteste, jetzt kann ich kaum mehr die selbe Leistung erbringen wie ein großer Kojote!

Schnell schüttle ich diesen Gedanke ab. Ich habe einfach lange nichts mehr geübt, und ich bin auch ziemlich hungrig. Mehr als 4,2 Tage (ja, ich habe mitgezählt) hatten wir keine Erfolgreiche Jagd mehr. Die nächste kommende Jagd muss erfolgreich sein!

„Sollten wir nicht endlich etwas fressen?“, frage ich ungeduldig. „Ja, du hast recht!“ sagt Renn entschlossen. Er führt uns größtenteils an. Er war schon von klein auf ein Anführer. Er ist gerecht, selbstbewusst, mutig, verlässlich, und ein unermüdlicher Verteidiger. Alle behandeln ihn mit Respekt.


„Kommt. Unten im Tal habe ich eine Herde Rehe gesichtet. Wir werden mit führung von mir uns vorsichtig annähern. Wir schlagen erst zu, wenn ich es sage. Es wird ein verletzliches Tier herausgesucht, und getötet. Es wird unsere letzte Jagd auf größeres Wild. Wir haben nicht mehr genügend Energie für eine anstrengende Jagd, deshalb müssen wir uns, wenn sie ohne Erfolg bleibt, eine Alternative suchen. Bitte vermasselt es uns nicht… Dann können wir jetzt losgehen.“ sagt er. Wir laufen los.

Relativ schnell "erfassen" wir ein Reh, jenes deutlich schwächer erscheint als der Rest. Zuerst trennen wir es von seiner Gruppe, dann hetzen wir es etwas, bis ihm endlich ein Fehler passiert. Er stolpert, rennt dann aber sofort wieder in hoher Geschwindigkeit. Egal, denn darauf haben wir gewartet. Es wird an der Kehle gepackt, und nach unten gerissen. Denn Rest kann man sich eigentlich schon denken.. Jedenfalls war die Jagd erfolgreich, komischerweise gleich beim ersten Anlauf, das kommt relativ selten vor, und vorallem dann nicht, wenn man außer seinen Kräften ist! Wie dem auch sei, wir konnten uns gut an ihm stärken.

Wir gehen gemeinsam zurück zu unserem Lager. Doch als wir ankommen knurrt uns ein Wolf an. Es ist ein mittelgroßes, eher kleines Männchen, doch trotz seiner Größe ist es voller Entschlossenheit und schreckt nicht davor zurück gegen uns zu kämpfen. Seine Austrahlung ist riesig. Renn tritt vor. „Was willst du hier? Verschwinde!“ sagt er dominant, allerdings nicht aggressiv. „Fresse und auf den Boden mit euch!“ faucht er uns an. „Argh ich polier dir deine hässliche Visage!!“ bellt Kläff. Daraufhin lacht der Fremde. Kläff springt vor und packt sein Ohr, das Blut läuft.🩸 Renn packt Kläff leicht und ich den fremden Wolf. Beide gehen auseinander. Ich schaue den Fremden an. Sein Fell glänzt, seine Augen, leuchten. Er riecht nach Moos und nach Regen. Für einen kurzen Moment lang, als sich unsere Blicke treffen, scheint es so, als würde die Zeit stehenbleiben.

Doch dann komme ich wieder in die Realität zurück. Ich schüttle mich kurz und tue das, was ich mit einem fremden, bedrohlichen Wolf machen muss, ich knurre,beiße ihn in die Kehle, er währt sich und packt meine Schnauze, aber ich drücke fester zu, und er wird ohnmächtig …


!!Fortsetzung folgt!!!