Der 28-Tägige Kampf: Überleben im Amazonas

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Summary

"Der 28-tägige Kampf: Überleben im Amazonas" handelt von 29 Menschen - 24 Passagiere und 5 Crewmitglieder -, die nach einem Flugzeugabsturz im dichten Amazonasdschungel stranden. Sie müssen gegen die Natur kämpfen und lernen, weit weg von der Zivilisation zu überleben. Dabei werden ihr Mut, ihre Überlebensfähigkeiten und ihr Zusammenhalt auf die Probe gestellt. Werden sie es schaffen, gemeinsam die Herausforderungen zu überwinden und dem Dschungel zu entkommen?

Status
Complete
Chapters
10
Rating
n/a
Age Rating
16+

Über den Wolken des Amazonas

Aqua", das war die Firma, bei der ich, Põlo, als Wirtschaftspsychologe tätig war. Meine Arbeit erfüllte mich mit Leidenschaft, denn sie bot eine unglaubliche Vielfalt. Soeben lenkte ich mein Auto auf die Zufahrt des Flughafens Soã Sofiã, erfüllt von Vorfreude auf die bevorstehenden Tage. Wir standen vor einem spannenden Firmenprojekt in Guyana, bei dem es darum ging, Wasserleitungen zu bewerben und anschließend zu errichten.


Nach einem stressigen Durchgang durch die Sicherheitskontrolle erreichte ich schließlich das Gate. Glücklicherweise hatte ich noch eine halbe Stunde Zeit, bevor der Flug, der uns quer über den Amazonas führen sollte, abheben würde. Also nahm ich auf einem der zahlreichen Sitzplätze Platz und vertiefte mich in die Lektüre der heutigen Zeitung.


"Põlo", hörte ich jemanden rufen. "Ah, hallo! Seid ihr auch schon voller Vorfreude auf den bevorstehenden Flug?", fragte ich meine Arbeitskollegen, die sich nun zu mir gesellt hatten. Sie antworteten: "Natürlich! Die Chance, den grünen, endlosen Teppich des Amazonas von oben zu sehen, bekommt man nicht alle Tage."


Unsere Unterhaltung wurde  von der Durchsage unterbrochen: "Alle Passagiere des Fluges AA133 bitte zu Gate 9." "Das ist unser Flug!", rief Albertõ aus. Ohne zu zögern machten meine Kollegen und ich uns auf den Weg zu unserem Gate. Wir durchquerten den Gang, begleitet von dem Gedanken, diesen später mit wunderbaren Erinnerungen wieder zu verlassen.

Ich stieg ins Flugzeug,suchte meinen Fensterplatz und setzte mich neben meinen Kollegen Fredirõ. Er war schon genauso gut gelaunt wie ich und die anderen. Als die Durchsage kam , dass wir uns anschnallen sollten ,schnellte ich mich an und umklammerte Fest die Armlehen. Fredirõ fragte ob alles in Ordnung sah ,denn ich sah laut ihm sehr ängstlich aus. Ich meinte zu ihm:,, Es ist alles gut." Doch das stimmte nicht ich war noch nie geflogen und hatte deswegen Angst vor dem Start. Doch die panische Angst , die mich zum Schwitzen veranlasste, verschwand genauso schnell wie Soã Sofiã. Es war nur noch der saftige grüne, endlos weiter Teppich des Amazonas zu sehen. Es sollte eine wunderbare Reise werden. Doch ich wusste noch nicht , welches dramatische Abenteuer uns bevorstand. So schlummerte ich friedlich ein bis...