The Lycan’s Lost Bride- Book 1
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The Lycan’s Lost Bride – Buch 1

Diese Geschichte enthält Themen von: explizite bilder

Alle Rechte vorbehalten ©

Anmerkungen zur Geschichte

**AKTUELL GIBT ES EIN PROBLEM MIT DER INKITT-APP**, BEI DEM EINIGE SÄTZE IN MEINEN ROMANEN WIEDERHOLT WERDEN. ICH KANN DIESES PROBLEM NICHT BEHEBEN, DA ES NICHT AN MIR LIEGT, SONDERN AN DER APP SELBST**

Diese Geschichte enthält erotische Szenen und ist ab 18+.

Diese Geschichte ist nicht frei von Grammatik- oder Rechtschreibfehlern und wird noch bearbeitet.

© 2024 Daphne Anders „Alle Rechte vorbehalten“

„Dieser Roman ist ein reines fiktionales Werk. Die Namen, Charaktere und Ereignisse, die darin geschildert werden, sind Produkte der Fantasie der Autorin. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebend oder tot, Ereignissen oder Schauplätzen ist rein zufällig.“

Dies ist das erste Buch, zwei weitere werden folgen. Dieses Buch konzentriert sich auf die Gegenwart und das Wiedererscheinen von Frigg. Das nächste Buch wird Lycan Origins: Odin & Frigg heißen und sich auf ihr Leben (hauptsächlich ihre Vergangenheit) konzentrieren. Das dritte Buch wird der Abschluss sein und The Final Battle: Lycans against Werewolves heißen; es wird sich auf die Ereignisse konzentrieren, die zur Schlacht führen, sowie auf die Schlacht selbst.

Zusammenfassung

Lykantropen leben seit Jahrhunderten im Verborgenen innerhalb der Werwolf-Welt. So ist es für beide Spezies sicherer. Werwolfe haben keinen Grund, nach Stärke oder Unsterblichkeit zu gieren, solange die Existenz der Lykantropen ein Geheimnis bleibt. Odin dient seit fast 75 Jahren als Alpha-König und Oberherr der kanadischen Territorien. Doch das war nicht immer so; mit der Unsterblichkeit gehen notwendige Lebensveränderungen einher. Vor fast 75 Jahren verließen Odin und seine Familie ihre Herrschaft in ihrer Heimat Norwegen für ein Leben in Kanada. Doch der Verlust seiner Heimat ist nicht das Einzige, was er erlitten hat: Odin verlor auch seine Gefährtin und die Mutter seiner Kinder, Frigg, im Krieg. Jahrelang hat Odin im Geheimen gelebt, genau wie es seine Schöpferin, die nordische Göttin Freyja, wollte. Bis jetzt. Bis seine gemæcca, seine Gefährtin, wiedergeboren wurde. Frigg, die heute unter dem gewöhnlichen Namen Ava bekannt ist, ist gerade 18 Jahre alt geworden und die Tochter des Alphas der nördlichen Territorien. Sie sieht exakt so aus wie Frigg früher, besitzt jedoch keine ihrer Erinnerungen. Wird Ava vor ihrer schattenhaften, unbekannten Vergangenheit fliehen? Oder wird sie das Leben akzeptieren, das Odin ihr zu bieten hat?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
30
Rating
4.8 (54 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Odin:

Wir wurden nach dem Ebenbild der Götter erschaffen: Macht.

Auch wenn wir nicht dieselben Kräfte besaßen, galten wir in den Augen der Sterblichen selbst als Götter. Freyja formte uns mit eigenen Händen, schuf uns aus ihrem Blut.

Freyja ist die Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Kampfes und des Todes. Sie entschied, dass wir aus denselben Eigenschaften bestehen sollten. Sie schenkte uns die Macht der Lykaner, und so verbreitete sich durch unseren Biss das Werwolf-Gen. Wir erhielten Unsterblichkeit, gesteigerte Kraft und eine Neigung zu Krieg und Schlacht. Starben wir, wurden wir als Doppelgänger wiedergeboren und lebten weiter.

Am Anfang gab es nur uns beide, und wir zeugten unsere eigenen Lykaner. Doch mit Freyjas Gabe kam ein Nachteil: der Verlust des Gedächtnisses.

Mein Name ist Odin, und meine Gefährtin hieß Frigg. Werwölfe wissen nichts von der Existenz der Lykaner. So ist es besser, dann können wir in Frieden leben. Ich diene seit 75 Jahren als Alpha der nördlichen Gebiete Kanadas – ohne meine Gefährtin. Werwölfe werden mindestens 500 Jahre alt, während Lykaner niemals sterben und wiedergeboren werden. Bislang lebten wir unentdeckt in Frieden. Bis ich *sie* sah.

Doch ich muss von vorne beginnen, ich eile mir wieder zu sehr voraus, wie so oft.

Mein Vater war ein Wikingerkrieger und lehrte mich, in seine Fußstapfen zu treten. Er hieß Ragnar und starb jung im Kampf, als ich erst acht Jahre alt war.

Damals hatte der Tod noch Bedeutung, besonders die Art, wie man starb. Er fiel als Krieger in einer Schlacht – das bedeutete, er würde nach Walhall kommen. Er nannte mich Odin, nach dem nordischen Gott aller Götter, dem Herrn über Krieg, Tod, Weisheit und Magie.

Mit sechzehn übernahm ich denselben Beruf, segelte in fremde Länder, stürzte Regierungen, eroberte Land und Beute. Ich lebte sorglos, umgeben von Frauen, die mich gern ins Bett holten, mir zu essen gaben und sich um mich kümmerten. Mein Leben schien einfach: Krieg und Lust. Mehr gab es nicht.

Mit dreiundzwanzig heiratete meine Mutter einen Fischer, der fest an die alten nordischen Götter glaubte. Und da sah ich *sie* zum ersten Mal. Frigg.

Ich hatte schon viele schöne Frauen gesehen und fast alle gevögelt. Frauen aller Art: blasse Haut, strohblondes Haar, feuerrotes Haar, braunes Haar, dunkle Haut – praktisch aus allen Kulturen.

Doch keine war so anmutig wie sie.

Sie war die Tochter des Fischers, des Mannes, der meine Mutter heiraten würde – und damit meine Stiefschwester. Doch mein Kopf hatte andere Pläne. Ich wollte sie besitzen, ihre Lippen kosten, ihre Brüste berühren, sie nehmen. Doch Frigg schien nichts von mir wissen zu wollen. Oder tat zumindest so.

Trotzdem konnte ich nicht aufhören, mich zu ihr hingezogen zu fühlen. Die meisten Frauen meines Volkes sahen ihr ähnlich, aber ihre Züge waren anders, einzigartig. Sie war schön, ohne Schminke oder künstliche Farben. Ihre Haut war makellos, ihre Augen so blau wie das Meer, auf dem ich segelte, ihr langes, sonnenblondes Haar fiel in natürlichen Locken. Und obwohl sie sich bescheiden in traditionelle Gewänder hüllte, sah ich die Rundungen ihres Hinterns und ihre üppige Brust. Ihre Schönheit war unbeschreiblich, mit nichts zu vergleichen. Noch nie hatte mich eine Frau so angezogen wie sie. Doch sie beachtete mich kaum. Höchstens wünschte sie mir Glück, wenn ich in den Krieg zog.

Doch etwas änderte sich an Frigg, als ich von einem besonders brutalen Kampf zurückkehrte. Ihr Blick war anders, traurig. Sie sah die Narben und Wunden, die meinen Körper übersäten, und die Schwäche in meinen Augen. Sie bestand darauf, mich zu pflegen. Sie kochte frische Fischsuppe, zerrieb Heilkräuter und strich mir eine Paste auf die Wunden, braute heiße Kräutertees und reinigte die eitrigen Stellen an meinem Körper. Sie opferte sogar ein Tier, um meinen nächsten Kampf zu segnen und die Gunst der alten Götter zu erbitten. Doch selbst nach all der Fürsorge wollte Frigg keine Beziehung mit mir.

Fast zwei Wochen später, als ich geheilt war und ohne Hinken gehen konnte, zwang Frigg mich, mit ihr zum Altar der Götter zu steigen – tief im Wald, nahe einem Berggipfel. Ich betete sonst immer zu Odin und Thor, wenn ich in den Kampf segelte, doch Frigg lachte über meine Wahl des Altars. Sie meinte, das seien nur von Menschen gemachte Tempel, wir müssten die Götter auf die richtige Weise ehren. Sie wählte den Tempel der Freyja, und wir beteten, während sie einen großen Vogel opferte, sein Blut über den Altar goss und Kräuter und Waldblumen verstreute. Sie versprach, täglich für mich zu beten – für meine Gesundheit, meinen Sieg und meine sichere Rückkehr an diese nordischen Gestade. Und ich sollte mit ihr beten, wenn ich zurückkam.

Und sie hielt Wort. Tag für Tag betete sie allein für mich. Und wie versprochen gingen wir nach meiner Rückkehr ein Dutzend Mal im Jahr zum Altar, um Freyja zu huldigen.

Ich erinnere mich an diesen Tag, als wäre es gestern gewesen. Wir waren gerade 24 geworden. Frigg und ich waren nur Freunde – oder Stiefgeschwister, wie manche sagten. Sie hatte alle meine Annäherungsversuche abgewehrt und weigerte sich standhaft, eine Beziehung mit mir einzugehen. Ich war überrascht, denn mit jedem Kampf kehrte ich mit mehr Reichtum und Land zurück, doch Frigg kümmerte sich nicht darum. Stattdessen bestand sie darauf, mich zu heilen, wenn ich verwundet zurückkam. Noch nie hatte ich eine Frau getroffen, die keine Hintergedanken hatte – eine, die nicht meinen Schwanz, mein Geld, mein Land oder eine Heirat wollte. Sie wollte nichts von mir, egal wie oft oder hartnäckig ich es versuchte. Alles, was sie wollte, war für mich zu beten.

Unser Lykaner-Dasein begann an einem Mittsommerabend im Jahr 1505. Es war die Feier der Sommersonnenwende in einem kleinen Dorf in Norwegen, das einst Fjäll hieß – dort, wo Frigg und ich geboren wurden. An diesem Tag waren wir gerade 25 Jahre alt, denn unsere Geburtstage lagen im Winter.

Der Tag bestand aus dem Entzünden von Johannisfeuern, dem Sammeln von Kräutern für unsere heidnischen Rituale, Festmahlen mit den Gaben des Sommers, traditionellen Tänzen und Wahrsagerei. Frigg bestand darauf, zu Beginn des Mittsommerabends noch einmal zu Freyja zu beten.

Als wir zu Fuß den Berg hinaufstiegen, bot ich an, sie zu tragen, doch sie lehnte höflich ab. Als ich sie trotzdem auf die Arme nahm, wirkte sie verwirrt, protestierte aber nicht weiter. Ich sah, dass ihre Füße in den dünnen Schuhen bluteten.

Endlich erreichten wir den Fuß des Tempels. Kurz bevor wir eintraten, erschien eine Gestalt in Form eines riesigen, goldfarbenen Wolfs mit silbernen Augen. Ich erinnere mich, wie Frigg auf die Knie fiel, sich vor der Gestalt verneigte und immer wieder „Freyja“ und „Bletsan“ (Segen) murmelte.

Dann sprach der goldene Wolf auf Altnordisch. „Jeg vil gi deg en gave for din tro“ (Ich werde dir ein Geschenk für deinen Glauben geben), sagte sie, wobei ihr Blick zu Frigg wanderte, während sie mich mit Gleichgültigkeit musterte. „Du vil bli gitt en gave med enorm styrke og gaven til å skifte til utrolige vesener som ligner gudene selv. Jeg velsigner deg Frigg og dine utvalgte. Helt til vi møtes igjen.“ (Dir wird eine Gabe von ungeheurer Stärke zuteil und die Fähigkeit, dich in Wesen zu verwandeln, die den Göttern selbst gleichen. Ich segne dich, Frigg, und deinen Auserwählten. Bis wir uns wiedersehen.) Dann, ohne weitere Erklärung, erhielten wir unsere Gaben. Wir wurden zu Lykanern, und unser Leben änderte sich für immer.

Minuten nach Freyjas Segen verwandelten wir uns. Und wir hatten keine Ahnung, was mit uns geschah.

Unsere Körper veränderten sich – von menschlicher Haut zu Wolfsfell, von lebendigen Augen zu Raubtieraugen mit langen, scharfen Zähnen, die Bärenhaut im Handumdrehen durchtrennten. Wo einst Hände und Sehnen waren, wuchsen nun mit Fell bedeckte Pfoten.

Frigg blieb ruhig, während ich dachte, wir hätten auf dem Fest statt Kräutern etwas Halluzinogenes gegessen. Irgendwie sprach Frigg in meinen Gedanken zu mir und offenbarte mir unser neues Wissen. Wir konnten uns telepathisch verständigen. Es fiel uns schwer, auf allen vieren zu laufen, doch bald schon rannten und sprangen wir durch die unberührte Wildnis. Alles, was ich sah, waren grüne Baumkronen, die an uns vorbeizogen. Noch nie hatte ich ein Tier so schnell laufen sehen.

Schließlich erreichten wir einen stillen Teich. Die Tiere der Umgebung hatten sich bei unserem Geruch verzogen. Wir waren die ultimativen Jäger. Es gab nur uns beide. Wir blickten in das klare Wasser und waren fasziniert von unserem Spiegelbild. Wir waren riesige Wölfe, gewaltig in Größe und Statur, beide schwarz mit goldenen Augen.

Ich erinnere mich an diesen Tag, als wäre es gestern gewesen. Er bedeutete so viel für uns. Er markierte den Beginn unserer Beziehung und unseres Lebens. An diesem Tag änderte sich alles für immer.

Frigg sah mich an, wie ich es mir immer gewünscht hatte: als Liebhaber. Doch sie gab sich mir nicht sofort hin – und ich hoffte, sie würde es auch nicht tun. Sie wartete, bis wir verheiratet waren.

Sie hörte nie auf, zu Freyja zu beten, unsere Traditionen zu ehren oder sich um mich zu kümmern. Frigg schenkte mir zehn wunderschöne Kinder, alles reinblütige Lykaner. Sie entschied, dass alle Namen tragen sollten, die die alten nordischen Götter ehren. Wir hatten fünf Söhne: Baldr, Thor, Heimdall, Tyr, Höðr – und fünf Töchter: Eir, Freya, Nerthus, Sif, Yggdrasil. Mit 25 Jahren blieben sie im selben Alter wie wir.

Sie betete bis zu ihrem Todestag. Sie starb in einem Krieg zwischen Rudeln in unserer alten Heimat.

Doch Freyja hatte uns versprochen, dass ein Lykaner, der stirbt, wiedergeboren wird. Also hoffte ich, dass Frigg zurückkehren würde.

Doch das ist Vergangenheit, und aus der Vergangenheit lässt sich nichts Gutes ziehen. Darüber reden wir ein anderes Mal.

Jetzt geht es um die Gegenwart. Darum geht es in dieser Geschichte.

P.S. Das zweite Buch *Origins: Odin & Frigg* wird ausführlich von ihrem Leben erzählen und alle Fragen beantworten. Dieses Buch handelt ausschließlich davon, wie Odin seine verlorene Braut Frigg wiederfindet.

Lass Daphne Anders wissen, was du von diesem Kapitel hältst!

Dreamsofhotmen
Dreamsofhotmen

Am already hooked...can’t wait to read their story💖💜

6 Monate
1
Fridah Joseph
Fridah Joseph

10 children omg!!!! Shocking and I'm totally hooked

4 Monate
1
Fridah Joseph
Fridah Joseph

10 children omg!!!! Shocking and I'm totally hooked

4 Monate
1

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