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In love with the Mafia daughter

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Summary

In den engen Gassen von Nikosia, wo die rivalisierenden Mafiafamilien das Sagen haben, in den dunklen Ecken der Stadt, entfaltet sich eine geheimnisvolle, verbotene Liebe. Ein gefährliches Spiel zwischen Leidenschaft und Risiko. Und wie wir wissen, alles, was verboten ist, schmeckt immer besser! Ein modernes Romeo und Julia aber mit einem Happy End? Ps:Deutsch ist nicht meine Muttersprache, aber ich hoffe, dass euch die Geschichte gefallen wird.🤞🏽

Status
Complete
Chapters
40
Rating
5.0 7 reviews
Age Rating
16+

Kapitel 1

„Bist du soweit? Das Auto wartet schon auf dich“ fragt mein Bruder, der in der Tür zu meinem Zimmer steht und mich erwartungsvoll ansieht. Ich bin nicht überrascht, in dieser Familie klopft niemand an. Das wäre ein unnötiger Luxus und offenbar zu viel von mir verlangt.

Ob ich wirklich bereit bin, weiß ich allerdings nicht. Statt seine Frage zu beantworten, wende ich mich meinem Spiegelbild zu. Mein extrem kurzes, ärmelloses schwarzes Kleid wirkt eher sexy als elegant, und die hohen Absätze machen es auch nicht besser. Aber das ist mir egal. Ich nutze jede Gelegenheit, mich herauszuputzen und einen Grund zu haben, diese Etage zu verlassen.

Er ist mein Schlüssel zur Freiheit, der mir erlaubt, das Haus zu verlassen. Durch ihn werde ich endlich einen Weg finden, aus dieser Familie herauszukommen. Deshalb werde ich alles tun, um den Eindruck zu erwecken, wie glücklich und verliebt ich bin. Ich halte es einfach nicht mehr aus, eingesperrt zu sein.

„Selina!“

Die Stimme meines Bruders reißt mich aus meinen Gedanken.

„Es ist keine Beerdigung, sondern deine Verlobung. Du solltest hin und wieder mal Farbe tragen“ teilt er mir ungefragt seine Meinung mit.

„Rot ist eine Farbe!“ erwidere ich und ziehe dabei den Lippenstift über meine Lippen. Mit einem schmatzenden Geräusch bestätige ich meine Zufriedenheit und werfe einen letzten prüfenden Blick auf mein Gesamtbild. Wenn er sich bis jetzt nicht Hals über Kopf in mich verliebt hat, wird er es spätestens jetzt tun.

„Beeil dich lieber!“ sagt er nur und verschwindet aus dem Zimmer.

Ein letztes Detail fehlt noch. Mit diesem Gedanken gehe ich zu meiner Kommode, öffne die kleine Schmuckschatulle und nehme eine Kette heraus. Es ist die Kette, die ich von meiner Mutter geerbt habe. Sie war ihr so wichtig, dass sie sie nie abgelegt hat. Mein Herz zieht sich schmerzhaft zusammen..ich vermisse sie unendlich.

Früher hatte ich ein normales Leben. Ich durfte zur Schule gehen, hatte keine Privatlehrer wie jetzt, und Freundinnen, mit denen ich Zeit verbrachte, wie ein ganz normaler Mensch. Einmal im Monat hatten wir unseren Mutter-Tochter-Tag. Aber vor drei Jahren starb sie plötzlich, und mit ihr verschwand meine Freiheit. Seitdem bin ich wie eingesperrt. Alles wird mir nach Hause geliefert: der Privatunterricht, die neuesten Designerkleider, Schuhe, Schmuck, alles, alles, was ich mir nur wünschen könnte.

Alles, außer ihr. Und meiner Freiheit.

Eine Freundin hätte ich zwar noch, aber mein Vater mag sie nicht, weil sie halb orthodox und halb Muslim ist. Das hat mit unserer größten Feindfamilie, den Kiliç zu tun. Die ganze Nikosia weiß nicht, wie ich aussehe oder was wir machen. Es ist mir irgendwie unvorstellbar, aber alle denken, mein mächtiger Maffia-Vater liebt seine Tochter so sehr, dass er sie vor der Welt versteckt, um sie zu beschützen. Aber nein, ich bin einfach sein Besitz, ohne Gefühle, und ich bin jetzt auf dem Weg, jemanden zu heiraten, der ein guter Freund der Familie ist. Ich kenne ihn gut, wir haben seit unserer Kindheit alles miteinander geteilt. Wir sind nämlich Nachbarn. Aber trotzdem ist er nur ein Freund, Liebe spielt keine Rolle. Ich wünsche mir nicht mehr geliebt zu werden. Niemand wird mich wegen meines Namens lieben. Ich wünsche mir nur, wieder Freiraum zu haben, um aufatmen und mich lebendig fühlen zu können. Wir, die Manolas, betrügen einfach alle um uns herum, und ich betrüge mich selbst auch.

****

Ich stehe vor dem Restaurant, das meiner zukünftigen Familie gehört. Statt durch den Haupteingang zu gehen, entscheide ich mich, den Hintereingang zu nehmen. Niemand soll bemerken, dass ich zu früh angekommen bin. So habe ich die Möglichkeit, meine Gedanken ein wenig abzulenken.

Jeder hier kennt mich, also ist es kein Problem, durch die Küche zu gehen. Ich liebe das Chaos und den Trubel, der hier herrscht. Es ist laut, hektisch, voller Leben. Die Farben der Zutaten, die Stimmen der Köche und die intensiven Gerüche, die in der Luft hängen, all das vermischt sich zu einem lebendigen Durcheinander, das mich seltsam beruhigt. Mein Speichel sammelt sich in meinem Mund von den vielen verlockenden Düften, die mich umgeben. Es ist ein bisschen wie das Kratzen von Besteck auf einem Teller, das bei mir sofort Hunger auslöst.

Während ich an dem Köchen und dem Personal vorbeigehe, nicke ich ihnen freundlich zu und nehme mein Handy. Schnell schreibe ich eine Nachricht an Melissa:

„Hey, erinnerst du dich noch an unseren Plan für heute? -Selina“.

Mein Vater mochte Melissa nicht, aber ich schon, mir war das egal. Ich mochte sie, und das zählte. Doch nach all der Zeit bin ich mir nicht sicher, ob sie sich noch an unseren Plan erinnern kann.

Ich wollte einfach nur einen Cocktail genießen, bevor ich mich verlobe. Es ist schließlich mein 18. Geburtstag, ein Tag, der offenbar nur mir etwas bedeutet. Ich bin nicht mehr das kleine Mädchen, das allein in seinem Zimmer weint, weil niemand an seinen Geburtstag erinnert. Was dich nicht umbricht, macht dich stärker, sagt man. Und genau das gilt für mich und meine Familie. Ich habe gelernt, meine Gefühle sehr gut auszuschalten, als wäre ich, mein Herz aus Eis. Aber heute wollte ich mir einfach diesen einen Moment gönnen, einen Cocktail trinken, wie ein normales Mädchen in einem Restaurant.

Doch natürlich könnte das nicht passieren.

Warum sollte ed auch so einfach sein?!

Als ich durch die Küche zum Tisch ging, erstarrte ich. Dort saß mein Verlobter mit meinem Dienstmädchen. Sie trug eines meiner Kleider. Die beiden unterhielten sich eng beieinander, vertraulich Hand in Hand. Ich blieb überrascht stehen und beobachtete die beiden neugierig. Sie weinte. Ich konnte nicht hören, was sie sagten, aber plötzlich stand er auf, zog sie in seine Arme und küsste sie Leidenschaftlich.

Es war, als würde ich alles in Zeitlupe sehen. Meine Beine bewegten sich nicht, meine Wimpern zuckten nicht. Ich war wie erstarrt, ich konnte nur zusehen.

Ich kann das nicht glauben! Ich konnte das nicht zulassen! Mit mir kann niemand spielen! Ich spürte, wie die Wut in meinem Magen aufstieg, sich ausbreitete, wie ein unaufhaltsames Feuer.

„Du bist ein Manolas! Mit einem Manolas spielt man nicht! Zeig deine Macht, Selina!“ die Stimme meines Vaters hallte in meinem Kopf wider, laut, fordernd, wie ein Befehl, dem ich mich nicht entziehen konnte.

„Du musst es tun, um zu zeigen, wer du bist!“ Immer wieder drängte sich seine Stimme in meine Gedanken. Mein Hand begann zu zittern, vor Wut, vor Enttäuschung, vor all den Emotionen, die ich nicht mehr unter Kontrolle hatte. Als meine Finger den Revolver berührten, spürte ich das kalte Metall an meiner Haut. Es war schwer und hart, und die glatte Oberfläche des Griffs fühlte sich gleichzeitig vertraut und bedrohlich an.

Plötzlich wurde mir bewusst, wie sehr ich die Kontrolle über mich selbst verlor. Die Schwere der Waffe schien mir zu zeigen, dass ich auch die Kontrolle über meine Hoffnungen auf Freiheit verlor. Jeder Gedanken, sie zu benutzen, fühlte sich an, als würde ich ein weiteres Stück an meiner Träume begraben.. Ich bin nicht wie sie! Ich werde niemals wie sie sein! Kein Manolas, nicht in dem Sinne, wie mein Vater es wollte. Egal, wie sehr sie mich drängten, mich formen wollten, ich würde nicht zu ihnen werden.

Mit einem tiefenAtemzug, ließ ich den Revolver los. Der bekannte Stimme hallte erneut in meinem Kopf: „Schande! Was für eine Schande!“ aber ich wusste, dass es andere Wege gibt, dass ich den richtigen Weg gewählt hatte. Es musste andere Lösungen geben.

Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken, und verzweifelt spüre ich, als mir klar wurde, wie nah ich daran gewesen war, es zu tun.. zu benutzten. Meine Hoffnung auf eine bessere Zukunft fühlte sich unerreichbar. Es ist zerstört worden, innerhalb in einer Sekunde. Mit zusammengepressten Augen drehte mich um, griff nach einer Flasche Whisky und ging ohne nachzudenken. Mein Ziel war klar, der „Dämon“ der Club meines Bruders.

„Miss Manolas! Sie dürfen hier nicht rein!“ höre ich den Bodyguard hinter mir rufen. Seine Stimme ist streng, doch heute lasse ich mir nicht vorschreiben, was ich darf oder nicht.

„Selina?!“ Mein Bruder starrt mich überrascht an, als ich den Raum betrete. Ich sehe den Schrecken in seinen Augen, und einen kurzen Moment lang genieße ich es. Die Blicke der anderen am Tisch bohren sich in mich, aber das kümmert mich nicht im Geringsten.

„Wir müssen reden!“ sage ich entschlossen, ohne stehen zu bleiben. Ich marschiere direkt in das Nebenzimmer.

„Was machst du hier? Du solltest eigentlich..“ beginnt er, doch ich schneide ihm das Wort ab.

„Ich weiß, dass ich nicht hier sein sollte, aber ich brauche deine Hilfe!“ Meine Stimme ist fordernd, fast flehend, als ich den letzten Schluck aus der Whiskyflasche nehme. Der Alkohol schlägt mir inzwischen zu Kopf. Normalerweise vertrage ich viel, aber ich habe seit gestern Abend nichts mehr gegessen.

„Was ist passiert?“ fragt er überrascht. Ich kann die Verwunderung in seinen Augen sehen, schließlich habe ich ihn noch nie um Hilfe gebeten. Bisher war ich immer diejenige, die immer seinen Arsch gerettet hat.

„Ich werde ihn nicht heiraten!“ Meine Worte kommen schneller und entschlossener. Mit einer schneller Bewegung hole ich mein Handy heraus und zeige ihm die Bilder, die ich gemacht habe. Beweise, die keine weiteren Erklärungen brauchen.

„Ohohoo.. F*ck. Das ist nicht wahr?!“ lacht er spöttisch. Ja, mir ist es auch unglaublich und sein Lachen macht es nicht besser.

Sackgasse. Ich bin erleichtert, dass ich ihn nicht heiraten muss, aber gleichzeitig bleibt mir klar: so werde ich weiterhin eingesperrt sein.

„Hat er dein Herz gebrochen? Du armes Mädchen“ versucht er sich über mich lustig zu machen und lacht noch lauter, mit sein freches Grinsen provozierend.

„Nein, er hat meinen Stolz verletzt!“ ich spüre, wie die Wut in mir aufsteigt, es reicht für heute. Meine Stimme wird fester „Und du wirst dafür sorgen, dass ich ihn nicht heiraten werde!“

Er hebt eine Augenbraue herausfordernd. „Sonst?“

„Sonst erfährt Dad, was du wieder hinter seinem Rücken treibst!“ mein Worte sind messerscharf, und ich weiß, dass sie ihr Ziel treffen. Ich drehe mich einfach und verlasse den Raum.

„Selina! Wohin?“ fragt er und seine Stimme klingt plötzlich weniger spöttisch. Die Angst in seinem Tonfall ist unverkennbar.

„Tanzen!“ -rufe ich zurück.

Verdammt, es ist immer noch mein Geburtstag.

Der Club ist ein Ort voller Geheimnisse und intensiver Emotionen. Rote Lichter blitzen und tauchen die tanzenden Körper in ein hypnotisches Spiel aus Schatten und Glanz. Überall um mich herum bewegen sich halbnackte Menschen, verschwitzt und in Trance. Die Energie auf der Tanzfläche ist ansteckend. Ich lasse meine Wut und Frustrationen los und spüre, wie der Rhythmus durch mich hindurchfließt. Es ist, als würde die Musik mich von ihnen heraus reinigen, als könnte ich für einen Moment all meine Sorgen abstreifen.

Das einzig Gute an dem Club ist, dass alles, was hier passiert, auch hier bleibt. Ich kippe einen Shot nach dem anderen, während mein Körper sich im Takt der pulsierenden Beats bewegt. Jeder Schritt, jede Bewegung hilft mir, meine Gefühle zu verarbeiten und mich endlich frei zu fühlen.

Mein Körper schwebt, tanzt, fast wie von einer unsichtbaren Kraft gelenkt. In diesem Moment zählt nichts anderes, nur die Musik die Freiheit, und die Hitze, die den Raum erfüllt.

Plötzlich spüre ich zwei starke Hände an meiner Hüfte. Eine muskulöse Brust drückt sich an meinen Rücken, warm und unerwartet. Ich lehne mich gegen ihn, lasse die Gedanken los und lasse meinen Körper sprechen. Tänzerisch presse ich meinen Hintern an ihn, während meine Hüften sich verführerisch im Rhythmus bewegen. Seine Hand gleitet langsam über meinen Körper, wandert zielstrebig zu meinem Hals und hält mich fest. Ein leises Aufstöhnen entweicht meinen Lippen, und in diesem Moment drückt er seine Lippen fest auf meine. Sein Kuss ist fordernd, unaufhaltsam. Seine Berührung und sein Kuss lassen meinen Körper in Flammen aufgehen. Meine Lippen öffnen sich und laden ihn ein, und als seine Zunge meine berührt, durchströmt mich ein intensives Gefühl, ein Feuer. Ich stöhne leise, während ich den Kuss vertiefe, mich ihm hingebe, ohne an morgen zu denken.

Doch als ich meine Augen öffne, um Luft zu schnappen, treffen sich unsere Blicke. Die Dunkelheit glänzt in seinen Augen, wie ein stilles Versprechen, das das Feuer in mir weiter anheizt. Doch bevor ich etwas sagen oder tun kann, dreht er sich plötzlich um und verschwindet.

Wie aus dem Nichts.

Ich blicke noch einmal hin, doch er ist verschwunden. Einfach weg, als hätte ich ihn mir eingebildet. Schwer atmend stehe ich alleine da, mein Körper zittert, während die Musik um mich herum weiter pulsiert, als wäre nichts geschehen. Doch für mich hat sich alles verändert. Meine Haut kribbelt noch von der Wärme seine Hände, von der Intensität seines Griff. Ich habe noch nie zuvor so ein Feuer und so eine starke Lust in mir gespürt. Nicht einmal, als ich mit meinen Verlobten zusammen war. Ich meinte Ex Verlobten.

Mein Körper schreit nach mehr. Nach seiner Berührung, nach seiner Näher.

Aber wer war er?!









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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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author

Omg was für ein spannender Einstieg!!! 😍😍

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