Kapitel 1
Beachtet bitte, dass es sich hier um eine Rohfassung handelt. Um meinen Lesern eine schnellere Fortsetzung bieten zu können, verzeiht bitte falsche Zeichensetzung oder Rechtschreibfehler. Ich bedanke mich im Voraus für euer Verständnis. :-)
Da dieses Buch, genau wie deren Teil 1 bei Galatea veröffentlicht wird, gibt es hier nur die ersten 5 Kapitel. Sobald die jeweiligen Veröffentlichungsdatums feststehen, teile ich es auf meiner Pinnwand mit.😉
Anführerin der Alphas Teil 2:
Nach dem unerwarteten Zusammenbruch von Lyra machen sich alle große Sorgen um sie. Als sie jedoch nach einigen Tagen aufwacht, hat sich nicht nur ihr Äußeres verändert, nein, auch ihr Verhalten ist anders als zuvor. Während Lyra darüber nachdenkt, sich allen als Anführerin zu offenbaren, gibt es erneut Probleme. Alpha Ritsch versucht nicht nur Vince zu entführen, sondern auch Lyra. Obendrein wird der Alphakönig auch noch auf ihr Rudel aufmerksam. Unerwartet trifft sie dann auch noch ihren nächsten Gefährten, der auf den ersten Blick perfekt zu sein scheint, zumindest bis sie etwas Verstörendes und Unglaubliches über ihn herausfindet. Für welche Optionen wird sich Lyra bei all dem Durcheinander entscheiden?
Yonar
Während Tom, Deniz und ich uns um das Rudel kümmerten, blieben Linus und Vince bei der seit drei Tagen bewusstlosen Lyra.
Durch meine Heilmagie fand ich zwar heraus, dass sie einfach nur körperlich und geistig erschöpft war, aber dennoch wusste ich nicht, wie lange es noch dauern würde, bis sie wieder aufwachte.
Sie hatte es irgendwie geschafft, ihren Alphamodus zu aktivieren und das, obwohl sie kaum trainiert hatte. Allerdings war das zu viel für sie, weshalb sie jetzt vollkommen erschöpft war.
Auf jeden Fall muss sie zukünftig mehr trainieren, bevor sie den Alphamodus wieder nutzen sollte.
Allerdings bereitete mir auch Vince große Sorgen, denn er blieb Tag und Nacht an ihrer Seite und ließ sich nicht davon abbringen. Selbst als ich meinen Beta-Befehl bei ihm an angewandt hatte, zeigte er überhaupt keine Wirkung auf ihn.
Die einzige Reaktion, die ich von ihm daraufhin bekam, war, dass sich sein Wolf in den Vordergrund drängte und mich sowohl warnend als auch vollkommen wütend anknurrte.
Noch während Tom und ich einige Unterlagen im Büro durchgingen, verband sie Linus plötzlich mit mir, wobei er panisch klang: „Yonar, komm bitte schnell her. Vince hat sich in seine Wolfsgestalt verwandelt und sich zu Lyra gelegt und jetzt verändert sich ihr Aussehen plötzlich. Ich… ich weiß nicht…was ich tun soll.“
„Ihr Aussehen verändert sich?“ Fragte ich nachdenklich, woraufhin Linus immer noch panisch erwiderte: „Ja, ich kann das nicht genauer erklären, du musst einfach herkommen und das mit eigenen Augen sehen.“
„Ich bin auf dem Weg!“ Erklärte ich, bevor ich die Verbindung abbrach und zu unserer Etage rannte, wobei mir Tom augenblicklich folgte.
Ehe wir jedoch einen Schritt in ihr Zimmer setzen konnten, begrüßte uns auch schon ein warnendes Knurren.
Fuck.
Anscheinend hatte der Wolf von Vince die volle Kontrolle, das konnte ich in seinen Augen deutlich sehen.
Vince
Ich konnte weder essen noch schlafen, noch ließ mein Wolf zu, dass ich mich auch nur einen Schritt von ihr entfernte.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich mich auch gar nicht von ihr entfernen wollte.
Obendrein hatte ich das Gefühl, dass ich mit ihr stärker verbunden war als vor ihrem Kampf mit den Rebellen.
Selbst mein Wolf Terius sah sie bereits als seine vorbestimmte Gefährtin an, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
Ja, ich mochte sie nicht nur, ich hatte auch Gefühle für sie, aber dass sie meine wahre Gefährtin, meine zweite Chance sein könnte, war für mich einfach undenkbar.
Wenn es so wäre, hätte ich das längst spüren müssen.
Sobald ich das jedoch zu meinem Wolf sagte, knurrte er mich nur an und verfiel in Schweigen.
Und obwohl Yonar erklärt hat, dass sie einfach nur erschöpft ist, wurden sowohl meine Sorgen um sie als auch meine Nervosität immer größer.
Mit jeder Minute, die verging, hoffte ich umso mehr, dass sie endlich aufwachte.
Allerdings wartete ich bereits drei Tage, ohne dass sie sich auch nur einen Millimeter rührte.
Verdammt.
Ich fühlte mich so nutzlos wie noch nie zuvor.
Hier neben ihr zu sitzen und nichts tun zu können, war die reinste Folter für mich.
Gefühlt waren meine Nerven bereits am Ende, als dann jedoch Terius auch noch urplötzlich mit mir um die Kontrolle kämpfte, hatte ich keine Chance gegen ihn.
Er leitete die Verhandlung ein, sprang auf Lyras Bett und legte sich direkt neben sie, wobei ich auch sofort Funken an den Stellen spüren konnte, an denen mein Wolf sie berührte.
Wie zur Hölle war das nur möglich?
Während die Funken immer stärker wurden, begann sich ihr Körper auch noch etwas zu verändern, was mich erst recht stutzig werden ließ.
Doch wie aus dem Nichts verschwanden die Funken, wobei mein Wolf sofort laut aufknurrte und in unseren Gedanken brüllte: „MEINS!“
Und genau in dem Moment öffnete Yonar ihre Zimmertür und sah meine Wolfsgestalt völlig schockiert an.
Selbst Tom sah aus, als würden ihm gleich die Augen rausfallen.
Doch erst als sie näherkamen, fiel mir auf, dass sie nicht Terius so anstarrten, nein, sie starrten Lyra vollkommen perplex an.
Genau in dem Moment gab mir mein Wolf wieder die Kontrolle zurück.
Mein Blick wanderte auch direkt zu Lyra.
Ihre Haare waren jetzt viel länger und glänzender als zuvor.
Ihre Gesichtszüge waren noch markanter und fraulicher, wobei ich nicht umhinkam, ihre vollen Lippen anzustarren.
Augenscheinlich ist sie auch noch fünf oder zehn Zentimeter gewachsen.
„Ach du heilige ….“, begann Tom zu flüstern, wobei sie ihre Augen aufschlug und uns allen damit die Sprache verschlug.
Ihre Augen glühten in einem weinroten Ton, bevor sie ein paar Mal zwinkerte und sie sich wieder in ihrer normalen Farbe zeigten.
Ich dachte letztens im Wald, dass ich mich geirrt hatte, doch jetzt wurde mir klar, dass sie damals schon diese roten Augen hatte, auch wenn ich sie nur wenige Sekunden gesehen hatte.
„Lyra? Wie fühlst du dich?“ Fragte Yonar besorgt, während er sich auf die Bettkante setzte und sie besorgt zu Mustern begann.
Sie war zwar etwas blass, flüsterte dann aber: „Ich habe Durst.“
Linus rannte daraufhin sofort los und kam nur wenige Sekunden später mit einem Glas Wasser zurück, was er ihr direkt übergab.
Sie trank alles in einem Zug aus und sah sich dann in unserer Runde um.
„Warum seid ihr alle hier?“ Fragte sie nach wenigen Sekunden, wobei ihre Stimme leicht kratzig klang.
Yonar begann daraufhin: „Wir haben uns große Sorgen um dich gemacht, du warst ganze drei Tage ohne Bewusstsein. Wie geht es dir? Tut dir etwas weh?“
Sie nickte nur, bevor sie emotionslos sagte: „Mir geht es gut, ihr braucht euch wirklich keine Sorgen zu machen. Lasst mich jetzt allein. Ich brauche jetzt dringend ein Bad.“
Für meinen Geschmack verhielt sie sich viel zu zurückhaltend oder eher gesagt, sehr abweisend, was selbst meinen Wolf unruhig werden ließ.
Doch sagte Yonar dann auch schon in einem sehr gefassten Ton: „Kommt Leute, sie braucht etwas Zeit für sich.“
Während alle anderen sich aus dem Zimmer verzogen, verwandelte ich mich in meine menschliche Gestalt zurück, aber dennoch bewegte ich mich keinen einzigen Zentimeter von Lyra weg.
Sie sah mich nur mit gerunzelter Stirn an, stand dann aber auf und ging, ohne ein Wort zu sagen, in ihr Badezimmer.
Wieso kam es mir jetzt so vor, als wäre sie noch distanzierter als sonst?
Am liebsten wäre ich ihr direkt nachgegangen.
Meine Nacktheit störte mich zwar nicht, doch sie jetzt im Bad zu bedrängen, wäre ein Fehler.
„Du solltest vielleicht eine Dusche nehmen und dich anziehen“, ertönte plötzlich Yonars Stimme.
Ich drehte mich augenblicklich um und stellte fest, dass er immer noch im Türrahmen stand und sehr nachdenklich aussah.
Wusste er vielleicht, warum sie sich so anders als sonst verhielt?
Ich ging auf ihn zu, wobei ich fragte: „Weißt du, was mit ihr los ist? Irgendetwas stimmt mit ihr nicht, das kann ich spüren.“
Yonar sah mich daraufhin mit einem undeutbaren Blick an und fragte: „Du kannst es spüren?“
Ich nickte nur, bevor er hinzufügte: „Das ist sehr merkwürdig. Spürst du auch etwas, wenn du oder dein Wolf sie berührt?“
Er wusste es?
Aber wie?
Mein entgleistes Gesicht muss ihm als Antwort gereicht haben, denn er nickte mit einem leichten Grinsen und drehte sich um.
Bevor er jedoch aus meinem Blickwinkel verschwand, sagte er in einem leicht amüsierten Ton: „Du solltest dich frisch machen. Ich gehe davon aus, dass sie später mit dir reden möchte. Denk aber daran, sie nicht zu sehr zu bedrängen oder etwas von ihr zu fordern, wofür sie noch nicht bereit ist. Lyra hatte es wirklich nicht leicht und wenn meine Vermutungen richtig sind, wird sich bald so einiges ändern.“
„Was soll denn das bedeuten?“ Erwiderte ich vollkommen verdutzt, wegen seiner Aussage, doch war Yonar dann auch schon verschwunden.
„Jetzt geh schon und mach, was er gesagt hat.“ Stellte Terius fest, woraufhin ich noch verwirrter war als zuvor.
Seid wann war er mit Yonar einer Meinung?
„Mach schon. Junge du siehst scheiße aus, so kannst du ihr nicht noch einmal gegenübertreten.“ Fügte mein Wolf hinzu, woraufhin ich mich tatsächlich ohne Widerworte in Bewegung setzte.









Das irgendwann der Bann sich aufhebt von dem unterdrückten Gefährtenband, war klar.🤨🤔
Aber du roten Augen?! Ich tippe ja immer noch auf halb wolf, halb Vampir? 😌😌
Schöne Einleitung 🫶
Ach schön, es geht weiter. Und es wird wieder verwirrend. Das er sie spüren kann, die Verbindung, trotz des Schutzzaubers, sagt ja schon eine Menge aus. Aber die Verbindung/ das kribbeln war dann ja weg durch die Augen. Die Frage ist nur warum. Wenn die anderen mit ihrer Vermutung recht haben, dann wird sie ein anderes Wesen. Ein Vampir. Sie verwandelt sich und das würde die Änderung ihrer Wesensart erklären. Würde auch erklären warum sie mehrere Gefährten hat. Ach der arme Vince tut mir ja schon leid 🤭