Chapter Kapitel 1 Die Uhr | June Und Die Mustangs by Autorin :D at Inkitt
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June und die Mustangs

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Summary

June, ein normales Stadtmädchen, das noch zur Schule geht. Hätte wohl nie erraten können, dass, wenn sie von der Schule zurückkommt, sich alles verändern würde. Ihre Mam sagte ihr erst nach der Schule, dass sie wegziehen würden. Heute noch!? Am selben Tag kamen sie nach Mexiko, ihr neues Zuhause. Sie fand eine seltsame Uhr, auf der Straße. Ohne zu überlegen, ob diese Uhr irgendwen gehören würde, nahm sie sie mit. Hab da an war alles anders.

Status
Ongoing
Chapters
13
Rating
4.5 2 reviews
Age Rating
13+

Kapitel 1 Die Uhr

*June*

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Das bin ich. June Raid

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(Freitag.)

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„Oh Mist, ich komme zu spät!“ Der Schulgong klingelte schon.

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Ich kam erst 5 Minuten später zu meiner Klasse.

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Die Lehrerin schimpfte: „June, du kommst mal wieder zu spät. Beim nächsten Mal rufe ich deine Eltern an!“

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Ich entschuldigte mich: „Entschuldigung, das kommt nicht mehr vor.“ „Das will ich auch hoffen“, sagte Frau Schiffmann.

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Die Mathestunden gingen endlich vorbei, da es sich wie eine gefühlte Ewigkeit anfühlte.

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Ich traff mich in der Pause mit meinen Freundinnen Mia, Lisa und Sarah. Wir verabredeten uns am Nachmittag. Der Schultag war zu Ende und ich ging nach Hause.

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Doch zuhause wartete auf mich eine größere Überraschung. „Hallo Mam, ich bin wieder zuhause!“, rief ich und wunderte mich. Warum hier so viele Kartons rumstanden, im Flur und in allen anderen Zimmern. „Mam, was machst du?“, fragte ich sie. Meine Mam kam aus der Küche und sagte zu mir: „Hi June, wir ziehen aus. Ich habe ihr keine Arbeit mehr und ich kann mir schon länger nicht mehr die Miete leisten.“ Ich war sehr überrascht und sauer, da sie mir von alldem nichts erzählt hatte: „Was!? Wohin ziehen wir denn hin?“ Meine Mam antwortete: „In der Nähe der Hauptstadt Mexiko, es sind leider ungefähr 5 Stunden Autofahrt.“ Ich konnte es nicht glauben.

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Ich würde mich heute Nachmittag das letzte Mal mit meinen besten Freundinnen treffen, niemals, das darf nicht geschehen! „Nein, Mam, ich werde nirgendwo hingehen!“ Stapfend ging ich weg, ich konnte Mam nicht mehr ansehen. Sie rief mir noch hinterher: „June, pack deine Sachen! Wir fahren in 2 Stunden los.“ Ich weinte und schrieb meinen Freundinnen, dass ich wegziehe, in 2 Stunden schon!

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Meine Freundinnen schrieben mir zurück: „Sollen wir dich gleich trotzdem besuchen kommen?“, da schrieb ich sofort zurück: „Wenn ihr könnt, könntet ihr zu mir kommen?“ Sie schrieben, dass es klappt.

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Ich packte meine Sachen in dieser Zeit ein, als sie noch nicht da waren. Was sollte ich tun? Ich musste sowieso meine Sachen packen, ob ich wollte oder nicht.

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Dann klingelte es endlich an der Haustür zu unserer Wohnung. ›Ding dong. Ding dong. ‹ Ich lief runter und meine Laune besserte sich, bis Mam mit mir redete. „Hast du deine Freunde eingeladen? “ Beleidigt antwortete ich: „Ja, das letzte Mal.“ Ich machte die Tür auf und begrüßte meine besten Freunde: „Hi, kommt rein.“ Im Chor sagten sie: „Hey, hey, hey!“ In meinem Zimmer wäre es besser, sich zum letzten Mal zu unterhalten: „Am besten gehen wir in mein Zimmer.“

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Sie stimmten mir zu. „Ja, okay. Wir haben sogar beschlossen, dass wir dir helfen beim Kofferpacken.“

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Ich bedankte mich für das Angebot und wir unterhielten uns, während wir packten.

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2 Stunden später …

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„Ich kann nicht glauben, dass wir uns heute trennen müssen“, sagte ich in einem traurigen Ton meiner Stimme. „Wir auch nicht. Wir werden dich auf jeden Fall besuchen kommen!“, sagten sie, doch jeder wusste, dass es wohl eher nicht klappen würde, außer in den Ferien vielleicht. „5 Stunden, meinetwegen. Das wäre viel zu weit, aber wir haben wenigstens ein Handy, damit können wir chatten.“, meinte ich. „Das machen wir!“ Jetzt mussten wir uns verabschieden. Es war sehr schwer, meine besten Freundinnen, die ich schon seit dem Kindergarten kenne, hier alleine zu lassen. „Tschüüüß!“, riefen wir uns im Chor zu.

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Als ich im Auto saß, steckte ich mir meine Kopfhörer ins Ohr und hörte so lange Musik.

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…3 Stunden vergingen.

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„Mist, der Tank ist leer.“ Gerade piepte die Anzeige. Ich bemerkte, dass etwas nicht stimmte, und zog einen Kopfhörer aus dem Ohr und fragte meine Mam: „Mam, was ist los?“, sie antwortete: „Der Tank ist leer. Gleich kommt aber eine Tankstelle.“ Wir befanden uns gerade auf der Autobahn. Mam fuhr zur Tankstelle und parkte sich zu einer Zapfsäule.

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Ich war immer noch sauer.

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Sie tankte voll ein und stieg nach dem Bezahlen wieder ins Auto ein und sagte zu mir: „Wir fahren nur noch 2 Stunden!“ „Mmh…“, ich antwortete beleidigt und kurz zurück.

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Nach 2 Stunden waren wir angekommen. In der Eingangstür stand „Willkommen in Mexiko“.

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P. S.: neben der Hauptstadt Mexiko, in einem kleinen Stadtviertel.

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Ein paar Meter vor der Eingangstür blendete mich etwas Seltsames. Ich fragte sofort meine Mam, da sie das eigentlich sehen sollte: „Hast du das auch gesehen?“ Meine Mam schüttelte den Kopf für ein „Nein“ und fragte mich: „Was denn?“ „Ach, doch nichts. Ich dachte nur, mich hätte etwas geblendet“, sagte ich als Ausrede, damit ich nicht so viel erklären musste.

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Meine Mam musste kurz auf das WC, die perfekte Tarnung, um nach diesem seltsamen Ding zu suchen. Ich sagte, ich müsste auch mal, aber ich erledigte kurz noch etwas. Ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich noch erledigen musste. Dann war meine Mam endlich im WC verschwunden.

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Ich stieg aus und beeilte mich zur ungefähren Stelle, die ich im Kopf hatte. Ich hatte es gerade gefunden und wollte es aufheben, als plötzlich ein Cowboy auf seinem Pferd mich ansprach: „Hi, suchen Sie etwas?“

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Ich erschrak mich kurz und antwortete ihm: „Äh, was? Achso, ja, ich hatte meine..“, ich sah auf den Boden und es war eine Uhr?! „Ich suchte meine Uhr, aber danke, ich habe sie gerade gefunden.“ Ich hob die Uhr hoch. Der Cowboy nickte und schob mir einen Gesichtsausdruck zu, als wäre ich ein Alien. Er fragte mich: „Du bist gerade erst hier angekommen, da ich dich nicht kenne. Wie kannst du deine Uhr hier verlieren, wenn du gerade erst hier angekommen bist?“, jetzt war es unheimlich. Er verdächtigte mich, als hätte ich ein schlimmes Verbrechen getan. Doch ja, es war wirklich sehr verdächtig.

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Ich dachte: „June, streng dich an! Wie kann ich ihm erklären, wie es passiert war?“ June, denk schneller!„Ich … ich ging hier lang, um auf die Toilette zu gehen, und hab gar nicht bemerkt, dass ich meine Uhr verloren hatte.“ Gut gemacht, June, das war eine gute Ausrede.

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„Ah ja, ja dann, vielleicht sehen wir uns mal wieder.“ Er lenkte sein Pferd weg und zog seinen Hut schnell nach unten, als ein Zeichen für „Tschüß“. Ich hoffe, ich werde ihn nie wiedersehen.

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Ich ging zurück zum Auto. Meine Mam war noch im WC, sie kam gleich danach und stieg auch ins Auto. Sie sah mich fragend an, sagte aber nichts und fuhr los zu unserem neuen Zuhause.

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Sie parkte das Auto und drehte sich zu mir und sagte zufrieden: „So, wir sind da, das ist unser neues Haus.“

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Ich starrte sie an. Sagte sie nicht, sie könnte sich unsere Wohnung nicht leisten, aber hier ein Haus oder was?! Ich fragte sie: „Das ist ja ein Haus. Ich dachte, du könntest dir eine Wohnung nicht leisten und jetzt ein Haus?“ Meine Mam lachte: „Hier in Mexiko ist alles günstiger und wir wohnen am Rand der Stadt, so konnte ich dieses Haus kaufen.“ Mein Gesichtsausdruck muss genauso aussehen wie mein Inneres: verwirrt, verblüfft und mit einer kleinen Prise Trauer.

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Wir gingen ins Haus rein und schauten uns alles an. Es gab auch ein zweites Stockwerk. Mit meinem gefühlten letzten Atemzug sagte ich zu Mam: „Das Haus ist doch viel zu groß für uns.“ Sie schüttelte den Kopf. „Dann geh mal nach oben, es ist nämlich dein Zimmer, June.“ Ich ging nach oben und sah, dass die Treppe direkt an einem kleinen Flur endete. Ich ging weiter, es war nur eine Tür zu einem Zimmer und das war mein eigenes Zimmer. „Wow, das ist ja wunderschön!“ Ich trat ein und war sprachlos. Ich hatte auch ein eigenes Badezimmer, cool.

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Ich machte mir mein Zimmer gemütlich, nachdem die Kartons ausgeladen waren. Meine Mam berichtete: „So, die vom Auto die Kartons sind alle im Haus, die Möbel und schweren Kartons kommen nach.“

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Mir fiel wieder diese seltsame Uhr ein, die ich mitgenommen habe. Ich sagte zu ihr: „Okay, gut. Ich geh mal in unseren Garten.“ Sie nickte. „Okay June, komm aber um 20:00 Uhr wieder rein.“ Mit einem Nicken ging ich in den Garten.

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Ein bisschen weiter weg vom Haus und fand ich eine Hütte. Da versteckte ich mich. „Wie funktioniert nur diese Uhr?“, fragte ich mich ungeduldig. Die Uhr sprach plötzlich zu mir: „Hallo, wenn du mich benutzen willst, musst du diese Fragen beantworten. Wie heißt du?«

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Ich: „June Raid.“

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Uhr: „Wann hast du Geburtstag?“

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Ich: „17.08.“

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Uhr:,, Welches Lieblingstier hast du?“

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Ich: „Es ist das Pferd.“

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Uhr: „Erstelle deinen eigenen Avatar.“

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Ich: „Wow, es gibt alles, über Pferde, Aussehen bis zu Rassen. Ich nehme eine Stute, Rasse Mustang. Sie hat ein caramel-orange-braunes Fell. Braune Mähne und Schweif. Braune Augen und hat so … eine Art Tigermuster. Extra Wunsch: die Mähne lang, fertig!“

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Das ist Junes Avatar-Pferd!
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Das Avatar-Pferd war neben der Uhrzeit zu sehen.

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Uhr: „Sag Verwandlung!“

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Ich tat es verwirrt.„Verwandlung“ und verwandelte mich in das Avatar-Pferd, das ich erstellt hatte! Ich bekam eine kurze Panikattacke, doch zum Glück verschwand sie schnell. Stattdessen freute ich mich. Ich galoppierte aus der Hütte in die Prärie. Und noch weiter Richtung Wald. Als ich vorm Wald war, kamen Junghengste zu mir gelaufen.

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(Junge wilde Hengste, diese sind ab 1–2 Jahren von ihrer Herde abgestoßen worden.)

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Jetzt suchten sie ihre eigene Herde.

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„Hey, was wollt ihr?“ Lasst mich in Ruhe!“, schnaufte ich, doch diese lachten nur. Sie jagten mich, aber ich konnte gerade so entkommen.

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(Junghengste versuchen, Stuten zu kriegen, selbst wenn diese schon in einer Herde sind. Um einfach ihre eigene Herde aufzubauen.)

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Ich flüchtete zu einer bestehenden Herde. Natürlich musste der Leithengst überprüfen, ob es Gefahr gab.

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Der Leithengst: „Hallo, was machst du hier allein? Es ist gefährlich hier draußen und ganz besonders ohne Herde!“ Ich wusste gar nicht, was ich sagen sollte, aber ich wusste, dass ich lügen musste, also erzählte ich: „Ich … ich … ich komme von einer Wildherde, die ich verloren habe! Alle wurden eingefangen, doch ich konnte entkommen. Wie heißt du eigentlich?“

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Er: „Ich heiße Bold und du? Oh, das tut mir leid. Wenn du möchtest, würde ich dich aufnehmen in meiner Herde!“ Ich: „Ich heiße June. Ja, gerne.“

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Bold: „Ja, komm. Geh zu den anderen und herzlich willkommen!“

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Eine Stute in Bolds Herde sagte: „Mir gefällt diese Sache überhaupt nicht!“ Eine andere Stute: „Mira, dir gefällt es nicht, weil du in Bold bist!!" Mira: „Das stimmt nicht!“ Ärgerlich ging Mira.

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Bold ging zu mir und fragte mich: „Gut eingelebt? Ich weiß, es ist nicht das Gleiche, aber ich finde es gut.“

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Ich: „Doch, es gefällt mir sehr gut. Danke noch mal.“

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Bold: „Überhaupt kein Problem. Sag mal, wir haben Herbst und du bist nicht schwanger?“

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(Stuten werden mit 2–3 Jahren rossig, das bedeutet, dass die dann ihre Periode haben. Meistens geht die wilde Befruchtung von März bis August.)

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Ich: „Wieso fragst du mich so was? Nein, tatsächlich nicht.“ Bold: „Weil, das klingt jetzt komisch, aber diese ist so frisch.“ Ich schmunzelte, wusste aber nicht ganz, ob es ein Kompliment war.

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Nicht lange, kamen plötzlich die Junghengste und der Rappe (schwarzer) Hengst, der noch keine eigene Herde hatte. Die Hengste stürzten sich auf Bolds Herde. Sie versuchten, diese auseinanderzubringen. Bold schaffte es, seine Herde zu beschützen. „Verschwindet!“, schrie er. Der Rappe heißt Raven und sagte: „Irgendwann werde ich es schaffen!“

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Wilde Hengste mussten hart sein und zeigten sehr selten ihre Verletzungen.

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„Puh, das war knapp. Geht es euch allen gut?“, fragte er seine Herde. Alle wieherten: „Alles sei gut.“

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Es wurde langsam dunkel und ich musste nach Hause. Ich: „Bold, ich muss los, aber ich komme wieder, okay?“ Bold: „Wohin willst du gehen? Hast du nicht erzählt, du hättest deine Herde verloren?“

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Ich: „Das stimmt alles. Kannst du mir bitte vertrauen? Ich komme morgen wieder, okay?“ Bold gab auf und stimmte zu. Ich galoppierte los und wieherte ein „Tschüß“.

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Auf dem Weg nach Hause fand Raven, der Rappe, mich. Er musste mich gerochen haben und schon jagte er mich in einem Waldstück und dann weiter auf einer vertrockneten Wiese. Ich blieb stehen und stieg hoch. Raven war stärker, doch auf einmal kam ein anderer Hengst. Dieser sah aus wie ich, nur dunkler. Er rief zu mir: „Lauf!“ Und das tat ich, schneller als vorher.

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Ich war an der kleinen Holzhütte und verwandelte mich zurück.

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Meine Gedanken: „Wie es wohl diesem Hengst geht?“

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Aber meine Gedanken verschwanden schnell, denn es war über 5 min. der Zeit. Ich rannte los und kam 10 min. Später an.

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Mam: „June, wo warst du?“ Ich: „Ich war … Ich … Ich finde es doch wirklich schön.“ Meine Mam freute sich über diese Worte von mir sehr und wir aßen gemeinsam unser Abendessen.

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Strong Dialog

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author

Endlich mal eine Pferdegeschichte - und auch noch aus der Sicht von Pferden. Den Ansatz finde ich gut, kommt zwar etwas überraschend, dass sich June in ein Pferd verwandeln kann, aber das macht es auch interessant, 😉

10 months
2
author

Oha! Das ist eine sehr ungewöhnliche Perspektive - aber auf jeden Fall gelungen! ♥️

5 months
2
author

Ich freu mich, dass ich diese Pferdegeschichte gefunden habe.
Ich weiß nicht, wie viel und wie ehrlich die Kritiken sein sollen, die du bekommen möchstest, daher hier mein ehrlicher Eindruck. Die Idee auch mit dem Perspektivenwechsel durch die Verwandlung ist toll. Auch finde ich es schön, dass du Erklärungen und Ergänzungen durch Klammern in den Text einfügst.
Was mir aufgefallen ist, ist, dass du relativ schnell erzählst. Alleine dieses Kapitel hätte das Potenzial für die dreifache Länge, wenn einige Stellen etwas weiter ausgeschmückt wären. Der Umzug und der Abschied von den Freunden kommt zum Beispiel sehr plötzlich und bekommt sehr wenig Screentime. Für die Zukunft empfehle ich dir, die Figuren etwas weiter auszuschmücken und sie mehr und emotionaler Interagieren zu lassen.
(Ich schreibe das hier, weil ich selber an den Anfängen meiner Schreibtätigkeit diesen Fehler gemacht habe. Ich hoffe, dass du diese Kritik als das siehst was sie ist: Ein Verbesseungsvorschlag und keine persönliche Kritik an dir.)
Du wirst sehen: Mit der Zeit wird das mit dem Schreiben einfacher und deine Texte werden Qualitativ hochwertiger.
Deine Geschichte ist in keinem Fall schlecht und ich werde weiterlesen. Wenn du weitere so lange ehrliche Kritik haben möchtest oder Tipps, wende dich gerne an mich. Ansonsten gibt es von mir nur noch Rückmeldungen auf Inhaltlicher Ebene.
LG
Katelli

2 months
1

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