Prolog
Die Turmuhr schlägt Zwölf und sie hastet durch den Wald. Eine Stimme in ihrem Inneren flüstert „Lauf, lauf weiter, lauf schneller!“, sie spürt wie die Angst langsam ihren Rücken hochkriecht und sie zu übermannen droht. Doch die Stimme in ihrem Kopf drängt sie weiter zu rennen. Ein gellender Schrei ertönt und die Vögel verstummen. Da! Ein fernes Licht! Wenn sie es nur soweit schafft, ist sie gerettet. Sie blickt voller Angst zurück nur, um direkt hinter sich schwarze schnell näherkommende Gestalten zu erkennen. Plötzlich wispert etwas in ihrem Kopf: „Sieh nach vorne!“ Doch gerade als sie nach vorne blickt, spürt sie einen tiefen Schlag in die Magengrube und...









Normalerweise lese ich nicht in dem Genre „Fantasy“. Dein Buch hat mich neugierig gemacht und so wage ich einen Blick rein.
Zum Klappentext:
Ich finde ihn gut geschrieben.
Du fokussierst dich auf das Wesentliche.
Du hast ihn spannend geschrieben und deine Fragen machen neugierig, um in dein Buch reinzuschauen.
Zum Prolog:
Ich liebe es, dass du die Zeitform „Präsens“ gewählt hast. Viele Bücher sind im Präteritum geschrieben. Gerade im Fantasy Bereich.
Schau dir noch mal ein paar Sätze an. Denn manchmal bist du ins Präteritum gerutscht.
Man spürt, dass die Protagonistin vor etwas flieht und die Angst sie fast um den Verstand bringt.
Ein bisschen schade ist es, dass der letzte Satz so abrupt endet.
Hier hätte ich mir gewünscht, dass du vielleicht noch etwas schreibst wie „Doch gerade, als sie nach vorne blickt, spürt sie einen tiefen Schlag in der Magengrube und sie sinkt mit einem Keuchen in sich zusammen.“
Vielen Dank für dein Feedback, ich werde nochmal drüber lesen und die entsprechenden Stellen überarbeiten.