Back to Story

Average Ratings

  • Overall Rating
  • Plot
  • Writing Style
  • Grammar & Punctuation

What is your opinion?

fesselnde Geschichte

"„One in a Million“ beginnt mit einer intensiven, emotionalen Stimme, die den inneren Schmerz und die Schutzmauern der Protagonistin spürbar macht. Der Prolog wirkt wie ein Bekenntnis: Einsamkeit als Überlebensstrategie, Liebe als etwas Fremdes. Doch mit dem Auftauchen des geheimnisvollen Mannes als stiller Beobachter wird die Geschichte sofort spannungsgeladen. Die Autorin versteht es, Atmosphäre aufzubauen: In den wenigen Zeilen merkt man das Ringen mit Verletzungen und Ängsten. Die Erzählweise ist oft poetisch und bildhaft – das erzeugt einerseits eine starke Bildkraft, andererseits gelegentlich einen etwas schwülstigen Ton. Manche Wendungen wirken im Prolog allerdings auch ein wenig sehr idealisiert und dramatisch. Besonders eindrucksvoll ist, wie Schmerz und Hoffnung nebeneinanderstehen: Der Erzähler sagt nicht, dass er „gerettet“ wird, sondern gesehen – und das macht den Unterschied. Die Balance zwischen Dunkelheit und Licht, zwischen Wunden und Heilung wird als zentrales Motiv schon im Anfang gesetzt. Insgesamt macht der Einstieg Lust auf mehr: Ich würde gerne sehen, wie sich die Beziehung entwickelt, mit welchen Konflikten sie zu kämpfen haben und wie – oder ob – Heilung möglich ist. Für Leser:innen, die starke Gefühlswelten mögen und nicht vor dunkleren Themen zurückschrecken, ist „One in a Million“ ein vielversprechender Auftakt. "

  • Overall Rating
  • Plot
  • Writing Style
  • Grammar & Punctuation