In medias res


In medias res
Die Morgenfrische lag wie ein schwerer Schleier über der Schlucht, da wo der Dungeon verborgen war. Es war windstill, nur das gedämpfte Tröpfeln von Wasser aus den über ihnen befindlichen Felsen war zu hören. Das Tor aus schwarzem Stein erhob sich vor ihnen, überwuchert von Flechten und Rissen, die so alt schienen wie die Berge selbst. Obwohl aus der Tiefe kein Laut zu hören war, schien der Eingang zu atmen, als ob er sie beobachtete.
Vorn stand Harlan Brück, ein Schild in der einen und ein Dolch in der anderen Hand haltend. Sein massiger Körper wirkte wie ein Bollwerk, während die Metallplatten im schimmernden Licht der frühen Sonne schwach glänzten. Wettergegerbtes Gesicht, das wie die umliegenden Felsen wirkte, und strubbeliges braunes Haar, das ihm in die Stirn fiel. Er war gelassen und fokussiert, wartete auf jeden ersten Angriff, um ihn abzufangen, selbst wenn dieser noch nicht erfolgte.
Leicht an einer Felsspitze gelehnt, trug Seran Voss eine dunkle Lederrüstung auf Schultern und Brust. Beim Marschieren war das kurze schwarze Haar zerzaust worden, und die Narbe oberhalb der linken Augenbraue trat zutage. Er war wortkarg und stolz, ließ die Klinge an der Hüfte leicht zucken und war jederzeit bereit vorzustoßen. Sein Blick huschte ständig über das Tor, die Runen und Risse, als könnte er sie allein durch Konzentration entschlüsseln.
Lira Dane stand etwas abseits, mit ihrem Zopf über die Schulter geworfen und ihren wachsamen, grünen Augen auf die Umgebung gerichtet. Die schlichte Lederkleidung folgte ihren Bewegungen, kaum Geräusch und kaum Gewicht. Sie nahm alles wahr, selbst die kleinsten Details: den Duft von nassem Stein, die mikroskopisch kleinen Bewegungen der Flechten und die feinen Wandlungen in der Luft.
Thalen Voss suchte in seinem Notizbuch, während seine Robe mit Tintenflecken leicht zerknittert war. Mit weit aufgerissenen Augen und halb geöffnetem Mund zitterten die Finger vor Aufregung. Er nahm jede Rune, jeden Schatten am Tor wahr, machte sich Notizen und murmelte leise Formeln und Vermutungen. Analytisch, wissbegierig und manchmal naiv – er betrachtete das Dungeon als ein riesiges, lebendiges Buch.
Leicht im Hintergrund stand Mira Falen, das Amulett mit dem Sonnensymbol über ihrer Brust schimmerte matt im Licht. Ihr Haar war hell und fiel über die Schultern, ihre weiße Kleidung war unberührt von Staub oder Schmutz. Sie legte warmherzig und bestimmt eine Hand auf die Brust, spürte die uralte Kraft hinter dem Tor und murmelte leise Gebete, als würde sie um Schutz für die Welt bitten.

Die Gruppe hielt einen Moment inne. Nur das gedämpfte Tropfen des Wassers war vernehmbar. Danach schaute Harlan auf das Tor. „Wir müssen herausfinden, wie wir eintreten können“, äußerte er ruhig und ohne Eile, doch jede Silbe hatte die Autorität eines Mannes, der weiß, dass er die anderen beschützen muss.
Unter ihren Händen fühlte der kalte Stein jede Regung und jeden Atemzug. Die blauen Runen auf der massiven Tür pulsierten schwach, als ob sie reagieren wollten, aber aus dem Inneren drang kein Laut. Harlan stemmte den Schild gegen die Wand, übte vorsichtig Druck aus und kontrollierte jeden Riss. „Nichts.“ Kein Spiel, kein Knarren – das Teil ist wie aus einem Stück gefertigt. Seran trat noch einmal vor, legte seine Hand auf die Klinge
und ließ seinen Blick über die Runen gleiten. „Wir haben an dieser Stelle einen neuen Dungeon entdeckt und befinden uns vor einer verschlossenen Tür.“ Na super. Seine Stimme war vor Frust triefend, und er wollte gerade weiter kritisieren, als Lira auf einen schmalen Grat entlang der Fugen deutete.
Sie öffnete die Platte mit einem leisen Ruck – und langsam schob sich die schwere Steintür zur Seite, während Staub von den Kanten rieselte. Es handelte sich um ein dumpfes Geräusch, vergleichbar mit dem Grollen eines in der Distanz ablaufenden Felssturzes. Thalen machte sich rasch im Notizbuch vermerkend zu schaffen: „Sehr interessante Vorrichtung, wird sofort festgehalten.“
In dem Raum entzündeten sich der Reihe nach die blauen Fackeln; ihr Licht schimmerte in der Finsternis wie Herzschläge. Niemand sprach. Harlan positionierte sich vorne, Schild emporhaltend und bereit, alles abzufangen. Seran trat dicht hinter ihn, Klinge bereit in der Hand, die Augen noch skeptisch. Lira ist rechts, die Hände sind leicht angehoben, bereit, auf Fallen zu reagieren. Mira zur Mitte hin, das Amulett schwach glühend, und Harlan an der Front, ein lebendiger Schild.
„Mist“, murmelte sie. „Selbst wenn diese blauen Flammen strahlen – es bleibt zu dunkel.“ „Mira, bist du in der Lage, Licht wirken zu lassen?“
„Ja“, antwortete Mira, während ihre Lippen sich kaum bemerkbar bewegten. Sie rief ihre Lichtgöttin an, und über ihr manifestierte sich ein Lichtball, der allmählich den Korridor erleuchtete und die Schatten in mildes Licht verwandelte.
Thalen trat einen Schritt näher heran, seine Augen waren weit aufgerissen. „Dieser Dungeon ist einzigartig.“ Ich habe schon einige besucht, aber so etwas … Die blauen Fackeln und die Runen an den Wänden – das sind Seelensteine. In dieser Menge sind sie nur in den siebten Ebenen zu finden, wenn man Glück hat, ein paar, aber hier so viele auf einmal – unglaublich.
Zufrieden nickte Harlan. „Also hat es einen gewissen Wert.“ Es ist gut, dass wir hier sind.
Lira trat einige Schritte vor, während ihre Finger über die Wand glitten. „Ich werde die Vorhut übernehmen.“ Wenn hier Fallen sind, wird niemand von uns überrascht sein. Sie bewegte sich vorsichtig und schrittweise, mit geschärften Sinnen.
Während die Gruppe dem Gang folgte, ertönte plötzlich hinter ihnen ein dumpfes Krachen. Die Eingangstür war erneut geschlossen. Seran rief: „Mist!“ Hat hier jemand etwas angefasst? Das kann doch nicht wahr sein! Doch die Worte verhallten, ehe sie etwas bewirkten.
Sie machten sich auf den Weg zur Tür und kontrollierten sie aus allen Blickwinkeln. Seran stemmte den Fuß dagegen und schob mit der Schulter, doch das Gestein bewegte sich nicht einen Millimeter.
„Thalen, ist es dir möglich, sie irgendwie zum Explodieren zu bringen?“, erkundigte sich Seran mit sorgenvoller Miene.
„Bedauerlicherweise nicht“, erwiderte Thalen. „Erdmagie ist mein einziges Fachgebiet, und das hier das ist kein Stein.“ Etwas, das metallisch erscheint. Selbst die Wände sind vergleichbar. Meine Zauber werden zurückgeworfen.
„Und nun?“, fragte Harlan mit auf die Hüften gelegten Händen und gerunzelter Stirn.
„Es gibt bestimmt einen zweiten Ausgang“, äußerte Seran kurz. „wir müssen einfach suchen.“ Stück für Stück.
Mira faltete die Hände, murmelte ein Gebet: „Möge uns die Sonnengottheit und ihre Mutter führen.“ Ein weiches Glimmen umgab sie und spiegelte sich in den Runen an der Tür wider.
Die Gruppe fing an, die Umgebung systematisch zu durchsuchen. Jeder Schritt, jeder Blick konnte einen Hinweis bieten, und jedes Geräusch könnte eine Falle verraten. Harlan blieb vorne, Seran direkt hinter ihm, Lira rechts mit Augen scharf wie Messer, Mira in der Mitte mit einem pulsierenden Lichtball, Thalen stets einen Schritt zurück mit Notizbuch bereit.
Der Flur war lang. Nur Klänge aus der Distanz waren zu hören, jedoch keine Ungeheuer. Thalen steckte sein Notizbuch weg und meinte: „Es ist echt merkwürdig.“ „Wir sind schon eine lange Zeit in diesem Gang, aber kein einziges Monster ist erschienen.“
Lira machte ein leichtes Nicken. „Der Zauberer hat recht. Keine Fallen, keine Bewegung.“ Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich fühle ein Kribbeln, wie vor einem Sturm.
„Ach, hört mit diesem Quatsch auf“, knurrte Seran. „Ihr seht an allen Ecken Gespenster, wo lediglich Staub liegt.“
Harlan, der ein paar Schritte vorausging, hob die Hand. „Hallo Leute!“ Meiner Meinung nach habe ich etwas entdeckt! Seine Stimme hallte dumpf von den Wänden wider.
Seran trat neben ihn. „Endlich mal.“ Vielleicht der Ausgang? Oder wenigstens ein Schritt in diese Richtung. Los, lass uns gehen.
Alle rückten nach. Mira war die letzte Person. Sie schaute nochmals zurück – die Seelensteine an den Wänden erloschen nacheinander, einer nach dem anderen, bis der Gang hinter ihr in völlige Finsternis tauchte. Ein kalter Schauer lief ihr den Rücken entlang. Sie umschloss ihr Sonnensymbol fester und murmelte ein leises Gebet.
„Komm schon, Mira“, rief Seran über die Schulter zurück. „Halte dich eng an uns.“
Tief durchatmend folgte sie den anderen. Der Gang erweiterte sich in Breite und Höhe, bis sich das Gewölbe zu einer riesigen Halle öffnete. An den Wänden und an der Decke krabbelten überall leuchtende Käfer, deren Körper in einem kalten Blau schimmerte.
Das Licht erstreckte sich weit, ließ die Schatten tanzen und verwandelte den Steinboden in ein unheimliches Schimmern.
Dann erblickten sie.
Vor ihnen bewegte sich eine Gruppe von massiven Insekten – Funkenkäfer. Jeder war fast so groß wie ein Mensch, hatte einen glänzenden Chitinpanzer und kleine, hellblaue Blitze, die zwischen seinen Fühlern knisterten. In der Luft lag ein leises Summen, das wie elektrisches Singen klang.

Seran zog sein Schwert hervor. „Bereitet euch vor!“
Mit Nervosität blätterte Thalen in seinem Notizbuch. „Das kann nicht wahr sein.“
„Meinen Aufzeichnungen zufolge leben Funkenkäfer viel tiefer, mindestens drei Ebenen unter uns.“
„Ist doch egal!“, rief Harlan, der bereits einen Schritt nach vorn machte und seinen Schild emporhielt. „Wichtig ist, dass sie ein paar Münzen mitbringen.“ „Ihre Panzer bringen paar Groschen!“
Kaum hatte er das ausgesprochen, kamen drei der Käfer auf ihn zu-gestürmt. Ihre Beine klackten auf dem Steinboden, und kleine Funken sprühten bei jedem ihrer Schritte. Als Harlan den ersten Gegner mit dem Schild zurückstoßen, knisterte es laut, als der Aufprall einen Funkenregen auslöste. Der Käfer wirkte kaum beeindruckt.
„Verdammte Scheiße, die Teile sind geladen!“, rief Seran und machte einen Seitensprung, um einen Flankenangriff zu starten. Als sein Schwert den Panzer traf, prallte es mit einem dumpfen Klonk ab. „Zu hart!“ Ich haue drauf wie auf eine Wand!
Lira rief von hinten: „Dann ziele nicht auf den Panzer, sondern auf die Beine oder die Fühler!“ Sie zog ihren Bogen auf und schoss einen Pfeil ab – der erste prallte ab, der zweite landete zwischen zwei Panzerplatten und ließ den Käfer aufschreien, ein durchdringendes Sirren erfüllte den Raum.
Mira hob ihr Symbol hoch und murmelte ein Gebet. Um Harlan legte sich ein goldener Schimmer – ein Schutzzauber, der den Schaden minimierte. Ein kurzer Lichtschein, dann glomm die Aura um ihn, schwächer als gewöhnlich. Ihr Atem war schwer. „Das ist alles, was ich tun kann ich muss Mana sparen.“ Hier reicht das Licht. Der Lichtball über ihr erlosch, und nur die blauen Käferlichter blieben zurück.
Als Harlan und Seran sich Rücken an Rücken positionierten, flogen die Funken. Harlan wehrte zwei Attacken ab, während Seran einen weiteren Käfer mit einem präzisen Schlag auf die Beine traf – diesmal brach ein Stück des Chitins ab, doch der Schaden war gering.
„Zu fest eingepanzert!“ fluchte Seran. „Ich kann so viel hacken, wie ich möchte!“
„Wir dürfen sie nicht zu sehr verletzen!“, rief Thalen, der sich auf den Boden hinter ihnen kniete und seine Hände auf den Stein legte. „Wenn sie ausreichend Schaden nehmen, laden sie sich selbst auf – und dann entladen sie alles gleichzeitig!“ Wenn das eintritt, sind wir alle am Boden!
„Na toll!“, fauchte Seran. „Was ist dein Vorschlag?“
„Ich versuche, den Boden unter ihren Füßen ins Wanken zu bringen.“ „Aber ich benötige Zeit!“
„Dann bekommst du sie!“ Harlan wurde von Seran angeschaut. „Wir werden sie voneinander trennen!“ Ich gehe nach rechts, du nach links. Bewege sie, aber bleib vorn!
„Begreift!“ Harlan atmete tief ein und drängte seinen Schild vorwärts. Ein Knall, ein Funkenregen – der Käfer wankte. Harlan schaltete seine Fähigkeit Unterdrückung ein, und auf einmal wirkte die Luft um die Ungeheuer herum wie eingedickt. Ihre Bewegungen wurden weniger energisch, und die Blitze ließen nach.
„Jetzt, Seran!“, schrie Harlan.
Seran stürmte vor, glitt an dem ersten Käfer vorbei und traf ihn gezielt zwischen Hals- und Brustpanzer. Es sprühten Funken, der Käfer schrie auf, fiel kurz zurück, aber stand wieder auf.
Lira ergriff die Gelegenheit und positionierte drei Pfeile nacheinander – surr, surr, surr –, einer traf ins Auge, und der Käfer zuckte heftig, während sein gesamter Körper zu leuchten begann.
„Zurück!“, bellte Thalen. „Er wird sich gleich entladen!“
Harlan zog sich geschickt zurück, der Käfer vibrierte, dann – BUMM! – schlug ein greller Blitz aus seinem Körper auf die Wand ein und ließ Rauch aufsteigen. Als das Licht schwächer wurde, lag das Insekt ruhig.
„Einer weniger“, keuchte Seran. „Wie viele sind es noch?“
Lira antwortete „fünf“ und zielte bereits auf den nächsten.
Mira murmelte ein weiteres Gebet, diesmal für eine kleine Heilung für Harlan, dessen Arm leicht verbrannt war. „Nicht anhalten!“ Ich werde euch oben halten!
Harlan war unbeweglich wie eine Mauer. Vier der Käfer hatten ihn im Blickfeld, schlugen mit funkenübersäten Beinen gegen seinen Schild. Seran hatte es mit einem Fünften zu tun, der um sich schlug und dessen Atem nach Ozon roch. Thalen schrie von hinten: „Mein Zauber ist bereit!“ „Führt sie zur Mitte!“
„Kapiert!“, rief Seran und lief los. „Harlan, lass deinen Spott los und gib sie mir!“ Ich bin schneller – zieh dich zurück! „Kommt sofort!“ Harlan brüllte und trat einen Käfer zurück. Dann duckte er sich, rollte zur Seite und ließ Seran an ihm vorbeistürmen. Lira begriff augenblicklich ihre Absicht. Sie stellte das Schießen ein, zog sich mit Mira etwas zurück und spannte den Bogen nur noch zur Deckung.
Mitten in die Halle rennend, schlug Seran mit seinem Schwert sowohl gegen Stein als auch gegen Panzer. „Kommt schon, ihr schimmernden Mistviecher!“ Die Funkenkäfer reagierten augenblicklich: Alle fünf richteten sich auf ihn aus, klickten geräuschvoll mit ihren Beißzangen und rannten auf ihn los. „Verdammte Scheiße, Thalen!“ „Mach endlich!“ rief Seran, während er zurückwich und den Moment perfekt abpasste. „Ja, ja, kommt gleich!“ Thalen machte einen Kniefall und legte beide Hände auf den Boden. Seine Lippen bewegten sich rasch, die Erde vibrierte. Der Untergrund um Seran fing an, zu vibrieren.
Daraufhin KRRRCK! – schossen gewaltige Erdstacheln aus dem Steinboden. Sie durchstachen die Käfer wie Lanzen, wobei Funken sprühten und ein beißendes Zischen zu hören war. Ein grelles Licht zuckte, dann herrschte Ruhe.
Als ein letzter Blitz in die Decke schoss, sprang Seran gerade noch zur Seite. „Puh, das war gerade noch rechtzeitig.“ Er setzte sich auf, atmete mit Mühe und blickte zu Thalen. „Du geniales Dummchen.“ „Wie konntest du das wissen?“ Völlig erschöpft grinste Thalen, noch immer kniend. „Meine Dokumentationen.“ Oben sind sie hart gepanzert, während sie unten weich sind. Ihr Gewicht übt Druck auf die Platten aus, wodurch sie sich nach innen verlagern. Daher stehen Sie ungünstig. Seran musste lachen. „Du hättest mir das auch vorher sagen können!“
„Ich wollte sicherstellen, dass es funktioniert“, keuchte Thalen und ließ sich auf den Rücken sinken. Harlan ging zu den aufgespießten Käfern, riss eine Chitinplatte heraus, aus der noch kleine Blitze zischten. „Zeit für Beute“, grinste er und hielt das schimmernde Stück hoch. Lira schulterte den Bogen, näherte sich ihm und nickte zustimmend. „Das bringt gutes Geld ein.“ Und für Fallenbauer Funkenpulver.
Mira näherte sich vorsichtig, und legte ihre Hand auf einen der gefallenen Käfer. Ein letzter Lichtschein erlosch. „Sie brannten wie Sterne und jetzt herrscht Ruhe.“
Die Gruppe begann mit der Arbeit. Während Thalen jede Ausbeute präzise dokumentierte, fingen Seran und Lira an, die Käfer sachgerecht zu zerlegen. Harlan legte die stabilsten Chitinplatten auf einen Stapel zur Seite, kontrollierte ihr Gewicht und Material, während Mira die leuchtenden Reste säuberte, um sie später für Rituale oder Tränke zu verwenden.
Das Klirren der Werkzeuge und das leise Knistern der noch elektrisierten Panzer durchdrangen den Gang. Die Luft war schwer von einem ozonartigen Geruch.








