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Amanda Dawson: Seerufe der Toten

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Summary

Als ein Fremder in Amanda Dawsons Büro auftaucht und behauptet, von einem Fluch besessen zu sein, hält sie ihn zunächst für verrückt. Doch dann legt er Beweise vor, die selbst Amanda nicht ignorieren kann. Plötzlich steht sie vor einem Fall, der jeder Logik widerspricht. Obwohl Bright Falls inzwischen unter der Überwachung des FBI steht und Amanda den Fall eigentlich melden müsste, beginnt sie heimlich zu ermitteln. Was als ungewöhnlicher Auftrag beginnt, entwickelt sich schnell zu einem düsteren Wettlauf gegen alte Geheimnisse, unheilvolle Zeichen und eine Bedrohung, die näher kommt, je tiefer Amanda gräbt.

Status
Complete
Chapters
28
Rating
5.0 3 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1 - Schatten über Bright Falls

„Sie müssen mir die Wahrheit sagen. Was geht in Bright Falls vor sich?“, fragte ich mit angespannter Stimme und fixierte Special Agent Wallace.

Wallace erwiderte meinen Blick, dann deutete sie auf den Stuhl vor ihrem Schreibtisch. „Sie sollten sich setzen. Was ich Ihnen jetzt sage, ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.“




Einen Monat zuvor…

Die Zeiten hatten sich in Bright Falls verändert.

Seit ich vor sechs Monaten den Entführer von drei Jugendlichen aufgedeckt hatte, war nichts mehr so, wie es einmal gewesen war. Kurz darauf war das FBI in die Stadt gekommen. Offiziell hieß es, der korrupte Sheriff Adams sei der Grund für ihr Auftauchen. Doch ich wusste längst, dass das nur ein Teil der Wahrheit war. Der wahre Grund lag tiefer und vor allem dort, wo niemand offen hinsah.

Das FBI hatte die Kontrolle über das Police Department von Bright Falls übernommen. Kein Fall blieb mehr einfach ein Fall. Alles wurde geprüft, abgewogen, einsortiert. Erst danach entschieden sie, ob sich die örtliche Polizei darum kümmern durfte oder ob es plötzlich zur Bundesangelegenheit erklärt wurde. Auch ich war davon nicht ausgenommen.

Ihre Anordnung an mich war eindeutig gewesen: Jeder Fall musste zuerst dem FBI gemeldet werden. Erst dann würden sie entscheiden, ob ich ihn übernehmen durfte oder nicht.

Ich war keine freie Privatdetektivin mehr. Ich war eher wie eine Marionette, deren Fäden jemand anders in der Hand hielt. Jemand, der sich nicht einmal die Mühe machte, so zu tun, als würde er mir vertrauen. Es fühlte sich an, als wäre ich wieder ein Kind, das jedes Mal seine Eltern fragen musste, ob es draußen mit den anderen spielen durfte.

Mehr als einmal hatten sie mir bereits Fälle entzogen.

Eine Begründung bekam ich nie. Es hieß jedes Mal nur knapp, der betreffende Fall falle in ihren Zuständigkeitsbereich. Eine Erklärung gab es nie und der Respekt für meine Arbeit oder für die Menschen, die bewusst zu mir kamen, weil sie eben nicht zur Polizei wollten, wurde ausgemerzt.

Die Präsenz des FBI machte den Bürgern von Bright Falls Angst. Diese Stadt war nie perfekt gewesen, aber sie war überschaubar. Die Menschen kannten einander. Sorgen blieben gewöhnlich im Ort, Gerüchte sowieso. Doch seit plötzlich schwarze SUVs durch die Straßen rollten und fremde Gesichter mit kühlen Blicken über alles wachten, hatte sich etwas verändert. Die Leute begriffen nicht, wie es sein konnte, dass wegen Sheriff Adams aus scheinbar gewöhnlichen Anliegen auf einmal FBI-Fälle wurden.

Diese Angst hatte sich Stadträtin Clinton in den letzten Monaten geschickt zunutze gemacht. Sie versprach den Menschen, Bright Falls wieder zur Normalität zurückzuführen. Sie versprach, das FBI aus der Stadt zu drängen und ihnen ihre Sicherheit zurückzugeben. Viele wollten ihr glauben. Vielleicht mussten sie das auch, weil Hoffnung leichter zu ertragen war als die Wahrheit. Denn selbst wenn Clinton zur Bürgermeisterin gewählt wurde, konnte sie nicht einfach eine Bundesbehörde verschwinden lassen. Aber leere Versprechen waren in Wahlzeiten oft lauter als Tatsachen.

Ob ihre Worte Wirkung zeigten, sollte sich heute Abend entscheiden. Denn heute wurde in Bright Falls gewählt.

Ich stand mit Tessa bereits in der Schlange vor dem Wahllokal. Wir waren extra früh gekommen, in der Hoffnung, schnell wieder draußen zu sein. Offenbar hatten viele andere denselben Gedanken gehabt. Die Reihe zog sich durch den Flur, vorbei an Infotafeln, ausgeblichenen Plakaten und einem schwarzen Brett, auf dem noch Flyer von längst vergangenen Veranstaltungen hingen. Es roch nach nassen Jacken, altem Linoleum und abgestandenem Kaffee. Draußen drückte der graue Himmel schwer gegen die Fenster.

Tessa beugte sich leicht zu mir hinüber und senkte die Stimme. „Ich wollte heute eigentlich auch noch was anderes machen, außer in der Schlange zu stehen, nur um fünf Sekunden mein Kreuz auf die richtige Seite zu setzen.“ Ihr Ton war genervt, ihr Mund verzog sich zu einem schiefen Lächeln. „Nächstes Mal mache ich Briefwahl.“

Ich konnte es ihr nicht verdenken. Meine Beine taten inzwischen weh vom Stehen und die Stimmung um uns herum war gereizt. Zu viele Menschen auf engem Raum, zu viele unausgesprochene Sorgen, zu viel Spannung in einer Stadt, die in den letzten Monaten nie wirklich zur Ruhe gekommen war.

„Das hätte ich wohl auch besser getan“, murmelte ich. „Dann könnte ich mir diese Warterei sparen.“ Ich ließ den Blick durch die Schlange wandern. Manche tuschelten, andere starrten schweigend geradeaus. „Ich wette, wenn das FBI nicht in der Stadt wäre und die Furcht nicht so groß, dann wären heute nicht so viele Menschen hier.“

Tessa hob die Augenbrauen und zwinkerte mir zu. „Du weißt doch, warum das FBI hier ist. Du musst es den Leuten nur sagen.“

Ich verdrehte die Augen, obwohl ich genau wusste, dass sie mich damit absichtlich reizen wollte. „Glaub mir, wenn ich könnte, würde ich.“ Meine Stimme wurde leiser. „Aber aus dem Gespräch mit Special Agent Wallace sind am Ende nur noch mehr Fragen geblieben.“

Allein die Erinnerung daran ließ etwas Kaltes in mir aufsteigen. Diese Agentin war damals in mein Büro gekommen, mitten in einen Moment, der harmlos hätte sein sollen. Sie war hereingeplatzt wie ein Sturm mit einem Blick, der sich anfühlte, als würde er nicht nur mich ansehen, sondern alles unter meiner Haut mit.

Endlich rückte die Schlange ein Stück vor.

„War Shane schon wählen?“, fragte Tessa.

Ich nickte. „Er hat Briefwahl gemacht, weil er heute an der Bright Falls High als Wahlhelfer eingespannt ist.“

Noch immer fühlte es sich seltsam an, daran zu denken, dass Shane inzwischen Sozialarbeiter war. Es passte und passte zugleich nicht. Er hatte dieses weiche Herz, das er hinter all seiner lässigen Art oft besser versteckte, als ihm selbst bewusst war. Er hörte zu, wenn andere längst wegsahen. Er nahm Jugendliche ernst, die sonst nur als Problem abgestempelt wurden. Genau dafür liebte ich ihn. Für dieses ehrliche, stille Gute in ihm.

Tessa lächelte flüchtig. „Ace wird wohl nicht wählen gehen, oder? Den juckt sowas doch nicht.“

„Er ist gar nicht in der Stadt“, sagte ich. „Er ist mit seiner neuen Freundin in Los Angeles.“

Kaum hatte ich es ausgesprochen, hörte ich selbst, dass es trauriger klang, als ich es gemeint hatte. Vielleicht lag es nur daran, dass sich in Bright Falls gerade alles veränderte und Ace ausgerechnet jetzt nicht da war. Vielleicht auch daran, dass seine Abwesenheit die Leere in meinem Alltag deutlicher machte.

Tessa schmunzelte. „Ach ja. Richtig. Ich glaube immer noch, dass er nur dort hinfährt, um seine App an Investoren zu pitchen. Seine Freundin Veronica hat er wohl eher zum Vergnügen mitgenommen.“

Ich stieß ihr leicht gegen den Arm.

„Aua.“

„Ace ist keiner, der Frauen nur zum Spaß mit nach Los Angeles nimmt“, sagte ich und sah sie streng an. „Ich glaube, er liebt sie wirklich.“

Tessa stupste mich mit der Schulter an. „War doch nur Spaß. Du bist in letzter Zeit einfach so ernst.“

Ich hielt kurz inne, atmete tief durch und spürte, wie schwer mir selbst mein eigenes Gesichtsausdruck vorkam. Sie hatte recht, ich war angespannt. Die letzten Monate hatten mich mürbe gemacht. Es war schwer, leicht zu bleiben, wenn man bei jedem neuen Tag das Gefühl hatte, beobachtet zu werden.

„Könnte vielleicht daran liegen“, sagte ich trocken, „dass mir die Kunden weglaufen, weil sie Angst haben, zu einem FBI-Fall zu werden.“

Tessas Blick wurde weicher. „Ich denke, sie werden bald wieder abziehen. Ich meine, allmählich werden sie ja wohl die Fälle von Sheriff Adams aufgearbeitet haben.“

Die Schlange bewegte sich erneut. Jetzt standen wir beinahe in der Tür zum Wahlraum. Von drinnen drang gedämpftes Stimmengewirr zu uns, das Rascheln von Papier, das Kratzen von Stühlen.

Ich beugte mich ein wenig zu ihr und flüsterte: „Glaub mir, die werden nicht so schnell wieder verschwinden.“

Dann waren wir endlich drin.

Die Wahlurne stand am anderen Ende des Raumes, schlicht und unscheinbar, dennoch wirkte sie in diesem Moment wie der Mittelpunkt der ganzen Stadt. Als hinge an dieser Kiste mehr als nur ein paar Stimmzettel. Als würde Bright Falls verzweifelt versuchen, sich selbst davon zu überzeugen, dass man Kontrolle zurückgewinnen konnte, indem man ein Kreuz auf Papier setzte.

Nachdem wir unsere Stimmen abgegeben hatten, fuhr Tessa zurück zur Redaktion der Bright Falls Daily und ich machte mich auf den Weg in mein Büro.

Schon das Aufschließen fiel mir schwerer, als es sollte.

Es machte mich jedes Mal traurig, zurückzukehren und die leere Fallwand zu sehen. Keine Fotos, keine Notizen, keine roten Fäden, keine offenen Fragen, keine Namen, die sich langsam zu einem Muster verbanden. Nur eine kahle Fläche, die mich anstarrte wie ein Vorwurf. Es war, als würde mein eigenes Büro mir jeden Tag zuflüstern, dass ich überflüssig geworden war.

Der Nachmittag zog sich endlos.

Das matte Licht hinter den Fenstern kippte langsam ins Fahle und die Stille im Raum wurde mit jeder Stunde dichter. Ich saß an meinem Schreibtisch, blätterte lustlos durch alte Unterlagen, starrte zwischendurch an die Wand und merkte irgendwann, wie meine Lider schwer wurden. Das Ticken der Uhr klang lauter als sonst. Fast einschläfernd.

Als schließlich die Tür aufging, fuhr ich so heftig hoch, dass mein Stuhl über den Boden scharrte.

Vor mir stand ein Mann. Er hatte einen Dreitagebart, trug ein beiges, kaputtes Hemd und eine zerrissene Hose, die aussah, als hätte er irgendwo im Gestrüpp gelegen oder wäre durch Felsen geklettert. Sein Gesicht war eingefallen, seine Augen gerötet und geweitet. Er sah sich hektisch um, als würde er befürchten, verfolgt worden zu sein.

„Kann ich Ihnen helfen?“

Er zuckte zusammen, als hätte ihn meine Stimme aus einem Albtraum gerissen. Dann sah er mich an. Seine Augen waren voller Angst.

„Sind Sie Amanda Dawson?“, fragte er mit zitternder Stimme.

Ich nickte. „Ja, die bin ich.“ Ich deutete auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch. „Wollen Sie sich setzen?“

Er ließ sich hastig nieder, als wäre allein das Sitzen ein Schutz vor etwas, das ihn noch immer im Rücken verfolgte. Sein Blick glitt durch mein Büro, über die Regale, die Tür, das Fenster. Orientierungslose Panik lag in jeder seiner Bewegungen und als er näher saß, stieg mir ein strenger Geruch in die Nase. Schweiß, Salz, nasser Stoff und etwas anderes.

„Können Sie mir helfen?“ Seine Hände ballten sich zu Fäusten und pressten sich hart auf seine Oberschenkel, als müsste er verhindern, dass sie anfingen zu zittern.

Um ehrlich zu sein, war mein erster Gedanke, dass ein Junkie vor mir saß, der entweder Geld, Drogen oder beides wollte.

Er beugte sich vor. Der Geruch wurde intensiver. „Ich bin verflucht.“

Ich musste mir das Lachen regelrecht verkneifen. Die Anspannung in meinen Schultern löste sich ein wenig, wenn auch nur aus blankem Unglauben. Er war ein Witzbold oder ein Verrückter.

„Sie sind verflucht?“, fragte ich und rang mühsam um ein ernstes Gesicht.

„Das bin ich.“

„Und wer hat Sie verflucht?“

Er sah sich noch einmal um, als wolle er absolut sicher sein, dass uns niemand hören konnte. Dass niemand dieses Gespräch belauschte, das ihn in seinen eigenen Augen vermutlich endgültig in die Irrenanstalt bringen würde.

Dann sagte er leise: „Die Piraten.“

Ich starrte ihn an. „Piraten. Sicher.“

Ich stand auf, ging zu meinem Visitenständer, zog eine Karte heraus und hielt sie ihm hin. „Wenn Sie wieder bei Sinnen sind und ernsthafte Probleme haben, können Sie mich anrufen.“

Sein Blick veränderte sich. Für einen Moment wirkte er nicht wirr, sondern verzweifelt. Er nahm die Karte, sah sie kurz an und zerriss sie dann vor meinen Augen.

„Nein“, sagte er gepresst. „Sie müssen mir glauben. Sie sind die Einzige, die mir helfen kann.“

Ein genervtes Seufzen entfuhr mir. Ich setzte mich wieder, griff nach meinem Stift und zog einen Block zu mir heran. „Na schön. Dann erzählen Sie mir mehr.“

Ehrlich gesagt war selbst das hier spannender, als den ganzen Tag auf eine leere Fallwand zu starren und darauf zu hoffen, dass endlich wieder etwas in mein Leben trat, das mich fühlen ließ, wofür ich diesen Beruf gewählt hatte.

„Ich war letzte Nacht auf Stone Island.“

Der Name ließ etwas in meinem Gedächtnis aufblitzen. Fremd und doch nicht ganz unbekannt.

„Stone Island?“ Ich runzelte die Stirn. „Wo ist das?“

„Eine Insel vor der Küste von Bright Falls.“

Dann erinnerte ich mich. Alex hatte mir einmal von dieser Insel erzählt. Es war nicht viel, aber genug, dass der Name irgendwo in meinem Hinterkopf hängen geblieben war wie ein alter Haken.

„Ich habe dort nur angelegt, um den Sturm abzuwarten“, fuhr der Mann fort. Seine Stimme war noch immer fahrig, aber jetzt lag darin auch etwas Fiebriges. „Doch als ich anlegte, hörte ich Gesang.“

„Gesang?“ Ich blätterte sinnlos auf meinem Notizblock herum. „Wohnt dort denn jemand?

„Niemand wohnt dort. Genau deshalb hat es mich ja irritiert.“ Er schluckte schwer. „Ich folgte den Stimmen, bis ich zu einem Schlitz in der Wand kam. Die Stimmen kamen aus dieser Höhle. Ich holte meine Taschenlampe vom Boot und ging hinein.“

Ich schüttelte ungläubig den Kopf. „Sie sind ganz schön lebensmüde.“

„Ich dachte, jemand bräuchte meine Hilfe“, sagte er. „Also ging ich rein und dann fand ich es.“ Seine Augen wurden groß, glänzend, als würde allein die Erinnerung ihn wieder verschlingen. „Einen Schatz, den Sie sich beim besten Willen nicht vorstellen können.“

„Und jetzt sind Sie reich?“

Sein Gesicht erstarrte. „Ich wollte ihn mitnehmen aber als ich danach griff, fühlte ich mich plötzlich seltsam. Ein stechender Schmerz schoss mir durch die Brust.“

„Sie hatten also einen Herzinfarkt?“, fragte ich trocken.

„Nein!“ Mit voller Wucht schlug er auf den Tisch, sodass mein Stift verrutschte. „Der Fluch hat von mir Besitz genommen!“

Ich lehnte mich zurück und musterte ihn einen Moment. Die Nervosität in seinem Blick und das Schweißglänzen auf seiner Stirn schrie nach echter Angst.

„Es tut mir leid“, sagte ich ruhiger, „aber es fällt mir wirklich schwer, Ihnen das zu glauben. Ich hoffe, Sie verstehen das.“

Er stand abrupt auf.

Bevor ich reagieren konnte, packte er den Saum seines zerrissenen Oberteils und zog es hoch.

Was ich sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.

Von seiner Brust aus zogen sich schwarze Adern über seine Haut, dick und dunkel, als würden sie sich unter seinem Fleisch ausbreiten wie Tinte in Wasser. Das waren keine normalen Blutgefäße. Es sah tatsächlich so aus, als würde etwas von innen Besitz von ihm ergreifen, wie ein Virus, das ihn verschlang.

Ich sprang so schnell auf, dass mein Stuhl nach hinten kippte und scheppernd auf den Boden fiel.

„Sehen Sie es?“, keuchte er. „Ich bin nicht verrückt. Ich bin verflucht!“

Für einen Sekundenbruchteil war alles in mir leer. Dann kam die Erinnerung mit voller Wucht zurück.

Ich dachte an die Worte von Special Agent Wallace vom FBI.

In diesem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher, als wieder eine verschwundene Katze als Fall zu haben. Etwas Einfaches und Banales. Irgendeine harmlose Angelegenheit, die nicht nach Wahnsinn roch.

Denn all das hier, seine Geschichte, der Fluch, diese schwarzen Adern, erinnerte mich an das, was mir Special Agent Wallace vor Monaten gesagt hatte.

Mit Bright Falls stimmte etwas nicht.

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

3

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Strong Dialog

5

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author

Super Einstieg! Und ich bin echt begeistert, wie gut und anders der Schreibstil im Vergleich zum ersten Teil ist 🤩👏🏼 sehr sehr gut. Ich freue mich auf die kommenden Kapitel ☝🏼

4 months
2
author

Es fühlt sich gut an, wieder in Bright Falls zu sein. Es gelingt Dir, die Stimmung des ersten Teils direkt wieder aufleben zu lassen, es ist fast wie ein Nachhausekommen. 😁 Und der "drohende" Fall beginnt sehr spannend. Dazu die durch das FBI gedämpfte Stimmung in der Stadt, und die Andeutungen auf das zurückliegende Gespräch... Ein schöner Cliffhanger. 👍

3 months
2
author

Etwas stimmt in der Tat nicht in Bright Falls. Ein neuer Fall, ein Fluch, eine Wahl und das FBI schnüffelt immer noch rum. Amanda Dawson ist zurück 😍

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