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The queen of my heart!

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Summary

Libella und Leander. Fea-Hybrid und angehender Oberalpha. Ein Matebond, dass durch den Schlamm gezogen wurde. Doch kann es jemals wieder rein sein, wieder ganz? ~Das ist eine Frage, die Libella nach dem Angebot der Mondgöttin in ihrem Kopf zerpflückt. Kann sie Leander jemals verzeihen, kann sie ihn lieben, obwohl er sie zerstört und gedehmütigt hat? Gerade weiß sie nur eins, dass sie Zeit benötigt um die Fea und ihre Wölfin zu vereinen, um stärker zu werden, um endlich das zu werden, wozu sie bestimmt ist. Ihre Bestimmung- noch unklar... ~Leander hat seinen Vater getötet, doch damit ist nicht alles gelöst. Er ist weder im Reinen mit sich selbst, noch mit Libella. Wird sie ihm seine vielen Fehltritte verzeihen können? Wird er ihr Hybrid-Dahsein endlich akzeptieren können? Oder wird er ihr reines Wesen wieder Zerstören? Ein Matebond wird nie ohne Grund verknüpft. Sind beiden also zu Großem bestimmt oder war es ein Fehltritt der Mondgöttin? Wird das Band die beiden heilen können? Eine Geschichte voller Ups and Downs mit viel Emotionen und echten Gefühlen. Wird es zum Schluss für die wahre Liebe reichen? ~♡~ Warnung: Dies ist der 2te Band. Wenn ihr den ersten Band 'The ruler of my soul!' nicht gelesen habt, sind Zusammenhänge oft unklar. Ich empfehle die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen...

Genre
Fantasy
Author
Nina
Status
Complete
Chapters
59
Rating
5.0 (3 reviews)
Age Rating
16+

Chapter 1

Libella

Die Sonne kitzelte meine Nase, während ein frischer Wind sanft über meine Haut strich und die Grashalme sich unter mir bewegten, mich hier und da leicht pieksten, doch es störte mich nicht, ganz im Gegenteil, es ließ mich spüren, dass ich hier war, dass ich lebte, dass ich nicht mehr in diesen dunklen, kalten Räumen gefangen war, in denen jeder Atemzug schwer gewesen war...

Ich lag einfach nur da, ausgestreckt im Gras, und reckte mein Gesicht den warmen Sonnenstrahlen entgegen, sog die Ruhe in mich auf, die mich umgab, als hätte die Welt beschlossen, mir für einen kurzen Moment eine Pause zu gönnen.

Es war schön hier.

Keine Zellen.

Keine Schreie.

Keine Angst.

Nur Natur.

Im Hintergrund zwitscherten die Vögel, jeder sang sein eigenes Lied, ein wildes, unkoordiniertes Zusammenspiel, und trotzdem passte alles irgendwie zusammen, als hätte jede Stimme ihren Platz, als wäre es genau so richtig.

Und ich?

Ich konnte vielleicht nicht frei sein wie ein Vogel… aber ich konnte mein eigenes Lied schreiben.

Meine eigene Geschichte.

Mich selbst finden.

Doch genau das war das Problem.

Ich lag hier, an einer Weggabelung, und wusste nicht, welchen Pfad ich einschlagen sollte, weil jede Entscheidung, die ich traf, sich endgültig anfühlte, schwer, unumkehrbar, als würde ich mit jedem Schritt etwas hinter mir lassen, das ich vielleicht nie wieder zurückholen konnte.

Die Wahl zu haben, war nicht nur ein Geschenk.

Sie war auch eine Last.

Denn wenn man falsch wählte… merkte man es oft erst, wenn es zu spät war.

Und manche Dinge konnte man nicht rückgängig machen.

Nicht durch Worte.

Nicht durch Reue.

Und schon gar nicht durch leere Entschuldigungen.

Wie wusste man überhaupt, ob jemand eine Entschuldigung ernst meinte?

Früher hatte mein Alpha – oder wie man dieses Monster auch nennen wollte – die Entscheidungen für mich getroffen. Ich musste nicht denken, nicht abwägen, nicht fühlen. Ich musste einfach nur funktionieren.

Und jetzt?

Jetzt hatte mich Selene ins kalte Wasser geworfen.

In ein Leben, das ich selbst gestalten musste.

Die Verantwortung lag bei mir.

Und sie wog schwer.

Schwer wie Beton, der sich auf meine Brust legte und mich daran erinnerte, dass ich nicht einfach weglaufen konnte.

Alia kratzte unruhig an der Oberfläche meines Bewusstseins, als hätte sie etwas zu sagen, als würde sie darauf warten, dass ich sie endlich zu Wort kommen ließ, und ich seufzte leise, bevor ich sie direkt ansprach.

„Kannst du nicht einfach in die Zukunft schauen?“, fragte ich etwas schnippischer, als ich eigentlich wollte. „Du hast doch gesagt, du kannst das.“

Ein genervtes Seufzen hallte durch meinen Kopf.

„Mäuschen…“, begann sie, und allein dieser Tonfall ließ mich innerlich die Augen verdrehen. „So funktioniert das nicht. Ich bekomme Dinge gezeigt, wenn Selene es für wichtig hält. Ich kann nicht einfach sagen: *Och, zeig mir mal, was morgen passiert.* Glaub mir, ich würde dir ja helfen, aber… wir müssen warten.“

Na super.

Eine Sackgasse.

Ice, die sich bisher ruhig im Hintergrund gehalten hatte, begann nun unruhig hin und her zu laufen, als würde sie selbst nach einer Lösung suchen, und ich spürte ihre wachsende Unzufriedenheit, dieses Bedürfnis nach Bewegung, nach Freiheit.

„Lass mich raus!“, kam es schließlich von ihr, und das war tatsächlich das Einzige Konstruktive, das sie beizutragen hatte.

Ich stöhnte leise auf, doch tief in mir wusste ich, dass sie recht hatte.

Ich brauchte das.

Wir brauchten das.

Die frische Luft.

Die Bewegung.

Das Gefühl von Freiheit.

Mit einem leisen Seufzen richtete ich mich auf, klopfte mir das Gras von der Kleidung und schloss für einen Moment die Augen, während ich mir Ice vorstellte.

Ihr weißes Fell.

Ihre klaren Augen.

Die Verwandlung setzte ein, meine Knochen knackten, mein Körper zog sich zusammen, und obwohl der Schmerz da war, war er heute… anders.

Nicht bedrohlich.

Sondern vertraut.

Fast beruhigend.

Und dann fiel ich auf vier Pfoten.

Die Welt veränderte sich sofort, wurde intensiver, schärfer, lebendiger, und Alia bekam einen Platz in der ersten Reihe, was sie mit einem leicht pikierten Seufzen kommentierte.

Ice verschwendete keine Zeit.

Sie sprintete los.

Über die Wiese, durch das hohe Gras, hinein in ein Weizenfeld, das sich wie ein goldenes Meer um uns legte, bevor wir in den Wald eintauchten, wo die Luft kühler war, dichter, erfüllt von tausend verschiedenen Gerüchen.

Wir rannten.

Sprangen.

Wichen aus.

Ein umgestürzter Baumstamm, über den wir hinwegsetzten.

Ein kleiner Bach, den wir mit einem Satz überquerten.

Und dann…

ein beinahe katastrophaler Zusammenstoß mit einem ahnungslosen Hirsch, der vor Schreck fast einen Herzinfarkt bekam.

Alia lachte laut auf.

„Sehr elegant!“, kommentierte sie trocken. „Soll ich dir Verkehrsschilder aufstellen?“

Ice ignorierte sie gekonnt.

Doch dann…

veränderte sich etwas.

Ein Schatten.

Schwarz.

Schnell.

Aus dem Augenwinkel.

Ich erstarrte innerlich.

Übernahm sofort die Kontrolle, drängte Ice leicht zurück, die sofort protestierte, doch ich ließ mich nicht beirren, meine Sinne waren plötzlich geschärft, mein Körper angespannt.

Da war jemand.

Nein…

nicht jemand.

Etwas.

Und dann sah ich ihn.

Schwarz wie die Nacht.

Rote Augen, die im Halbdunkel des Waldes aufblitzten.

Leanders Wolf.

Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich hatte hn in Wolfsform noch nie gesehen, doch ich erkannte ihn sofort!

Diese Präsenz…

Diese Anziehung…

Sie traf mich mit voller Wucht, zog an mir, riss an etwas tief in mir, etwas, das ich nicht kontrollieren konnte, etwas, das mich dazu bringen wollte, auf ihn zuzugehen, mich ihm zu nähern, als wäre es das Natürlichste auf der Welt.

Doch gleichzeitig…

kam die Angst.

Der Schmerz.

Die Erinnerungen.

Und ich tat das Einzige, was sich richtig anfühlte.

Ich drehte mich um und rannte.

Schnell.

So schnell ich konnte.

Der Wind peitschte mir entgegen, meine Pfoten trommelten über den Waldboden, während mein Herz raste, nicht nur vor Anstrengung, sondern wegen dem, was hinter mir war.

Für einen kurzen Moment blieb es still.

Zu still.

Er war irritiert.

Ich hatte ihn überrascht.

Und genau das verschaffte mir einen Vorsprung.

Doch er war ein Jäger.

Und ich wusste…

dass er mich nicht einfach laufen lassen würde.

Ein Knurren hallte hinter mir auf.

Tief.

Dunkel.

Und dann setzte er sich in Bewegung.

Schneller.

Stärker.

Unerbittlich.

Ich spürte ihn, ohne ihn sehen zu müssen, spürte, wie er näher kam, wie die Distanz zwischen uns schrumpfte, während mein Körper alles gab, während ich mich zwischen den Bäumen hindurchwand, über Wurzeln sprang, mich nicht einmal umzudrehen wagte.

Die Anziehung wurde stärker.

Gefährlich.

Verlockend.

Und genau das machte mir Angst.

Ich rannte schneller.

Bis ich endlich das Haus erreichte, meine Lungen brannten, mein Herz hämmerte, und ich stürzte durch die Tür, zurück in meine menschliche Form, kaum dass ich die Schwelle überschritten hatte.

Und dann…

prallte ich fast mit Sean zusammen.

„Whoa—!“

Er wich gerade noch rechtzeitig aus, packte mich an den Schultern, um mich zu stabilisieren, während ich keuchend vor ihm stand, völlig außer Atem.

„Alles okay?!“

Doch bevor ich antworten konnte…

hörte ich ihn.

In meinem Kopf.

Seine Stimme.

Leise.

Dunkel.

„Du forderst ihn heraus.“

Mir lief ein Schauer über den Rücken.

„Dieses Mal konnte ich mich noch zurückhalten…“

Ein kurzer Moment.

Ein gefährliches Flüstern.

„…das nächste Mal vielleicht nicht mehr.“

Mein Atem stockte.

„Denn wenn Mates sich jagen…“

Seine Stimme wurde rauer.

„…und der männliche Wolf seine Gefährtin fängt…“

Ein Herzschlag.

„…darf er sie markieren.“


Sooo, und was haltet ihr von dem ersten Kapitel im 2. Band? Ich freue michüber Kommentare zum Klappentext, zum Cover und zum Titel😍


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Good Writing

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Compelling Plot

5

Compelling Plot

Great Character

6

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Strong Dialog

5

Strong Dialog

View 2 previous comments…
author

Habe ich im ersten Buch etwas überlesen? Libella hatte sich doch noch gar nicht in einen Wolf verwandeln können, oder? Ich habe in Erinnerung, dass sie sich nicht verwandeln könnte. Ich bin etwas irritiert.

6 months
1
author

es ist ein sehr schöner Anfang. Interessant ist wie Ice anscheinend ihren Gefährten möchte und hinterher jagt. Die beiden Wölfe scheinen sich einig zu sein. Leander scheint, Libellas Distanz zu respektieren. Ich würde es schön finden, wenn Ice punktuell den wölfischen Flirt aufrecht erhält, um die Spannung das Knistern voranzutreiben. Vielleicht schaffen die beiden Wölfe es ja, Leander und Libella in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen.

6 months
1
author

Bin gespannt wie die zwei es hinbekommen. Fängt schon gut an .

4 months
1

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