Phungs Reise der Lust

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Summary

Der 30-jährigen Phung läuft, wie so vielen Frauen heutzutage, etwas die Zeit davon. Obwohl sie in Ho-Chi-Minh-Stadt als Lehrerin lebt und gut Englisch spricht, ist es ihr bislang nicht gelungen, sich einen Mann zum Heiraten zu angeln. Idealerweise sollte es ein Ausländer mit einem angesehenen Beruf, nicht geschieden und jünger als 40 sein. Nun hat sie sich eine pikante Scharade ausgedacht, wie sie ihr Projekt fördern könnte …

Status
Ongoing
Chapters
4
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1: Phung ist auf der Suche

Vor ein paar Wochen hatte mich eines Samstags aus heiterem Himmel eine ehemalige Schülerin angeschrieben. Sie fragte mich, ob ich noch immer an derselben Schule arbeitete, wo sie vor acht Jahren als Universitätsstudentin ungefähr sechs Monate lang Englisch-Unterricht genommen hatte. Ihre Klasse war ein lustig zusammengewürfelter Haufen mit jungen Leuten zwischen 16 und 42 gewesen, wobei Phung seinerzeit ungefähr 22 war.

Phung war vielleicht 1,53 und hatte zumindest damals eine absolute Sahnefigur gehabt: Sportlich, mit biegsamen, ganz leichten O-Beinen und kleinen festen Brüsten. Fast immer hatte sie ihr schulterlanges Haar offen auf einer Seite gescheitelt getragen und eigentlich immer Jeans angehabt, wobei auf ihrer Facebook-Seite auch etliche Fotos von ihr waren, auf denen sie hübsche Kleider trug.

Wahrscheinlich war ihre Figur auch heute noch klasse, obwohl sie mittlerweile um die 30 sein musste, so dass ich ihre Frage, wo ich derzeit arbeitete, eilfertig beantwortete. Danach entspannen sich mehrere kurze Dialoge, in denen Phung meine Frau, unsere Ehe und unseren Sohn pries, wobei ich aber schnell den Verdacht entwickelte, dass hinter ihrer ursprünglichen Frage mehr steckte.

Ich teilte meinen Verdacht mit meinem ehemaligen Kollegen Robin, der Phung vor Jahren einmal gefragt hatte, ob sie sich nicht mit ihm eine Stunde in einem Hotel vergnügen wollte, was Phung aber ablehnen musste. Auch Robin war mittlerweile hier in unserer Kleinstadt mit einer Vietnamesin verheiratet und hatte eine Tochter, gestand mir aber, dass er sich zwar an seine herrlich dreiste Frage, aber nicht so richtig an Phung selbst erinnern konnte.

Gemeinsam mit ihm überlegte ich dann, nachdem ich ihm ein paar Fotos von ihr geschickt hatte, was Phung – von deren Seite aus nun ein paar Tage Phungstille herrschte – denn eigentlich wollen könnte. Seine Theorie war Geld oder Irgendwas mit Englisch, während ich den leisen Verdacht hatte, dass es im weitesten Sinne um Herzensangelegenheiten ging, wobei ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie nun plötzlich eine Affäre mit mir wollte.

Phung lebte schon seit sechs Jahren in Ho-Chi-Minh-Stadt, auch Saigon genannt, wo sie als Englischlehrerin arbeitete, wobei ihre Kommunikation mit mir dafür eher holprig und voller Fehler war. Als ich Phung fragte, ob sie sich nicht mit mir auf einen Kaffee treffen wollte, sagte sie mir aber überraschend ab; vorgeblich, weil sie am nächsten Tag wieder zurück nach Saigon musste, obwohl die Schulen ja den ganzen Sommer noch geschlossen waren.

Ein paar Tage später schnappte ich mir morgens mein Telefon vom Schreibtisch, um dann auf dem Bett liegend Sportergebnisse zu checken, bevor ich aufstehen würde, als Phung mir plötzlich eine kurze eindringliche Nachricht schrieb, dass sie meine Hilfe brauchte. Als ich sie aber fragte, worum es sich denn genau handelte, bekam ich mehrere Stunden lang wieder keine Antwort.

Natürlich dachte ich sofort wieder an Robin und seine Geld- oder Englisch-Theorien; andererseits schien mir die Tageszeit dafür zu ungewöhnlich. Wer fragt denn morgens kurz nach sechs nach einem Kredit oder nach Hilfe bei Hausaufgaben? Obwohl ich versuchte, mich nicht weiter von Phungs seltsamen, leicht kryptischen Kommunikationsversuchen ablenken zu lassen, ließ mich ihre Geschichte aber den ganzen Tag über auch nicht in Ruhe.

Andererseits fand ich den Gedanken, mit ihr über Herzensangelegenheiten oder auch etwas anderes zu plaudern durchaus spannend; auch, weil – wenn wir uns mal wieder träfen – mein Auge sich an ihrer Sahnefigur erfreuen könnte. Gerade ihr gesunder, junger, schwungvoller Arsch hatte in Jeans immer göttlich ausgesehen.

Vor Jahren hatte ich mich dann auch noch in ihre Beine verknallt, die ich nackt aber eher von Fotos oder Videos kannte. Sie waren recht kurz und ganz leicht muskulös; keine andere Frau hatte so eine geile Trennlinie zwischen den vorderen Oberschenkelmuskeln und den hinteren, zum Beispiel.

Ja, alles in allem war Phung schon ziemlich sexy, wobei ich ihr rhombenförmiges Gesicht nicht besonders schön fand: Sie hatte eine breitgequetschte Nase und auch einen recht breiten Mund, wobei ihre Zähne wiederum makellos waren. Unter ihren Augen hatte Phung ziemlich dicke Säckchen, was mir auch nicht so gefiel, wobei sie jede Menge Energie versprühte und im Großen und Ganzen wohl auch ein guter Mensch war.

Fast ein zu guter, wie sich herausstellen sollte. Phung ließ mich noch zwei Tage zappeln, aber dann erzählte sie mir endlich, womit ich ihr vielleicht helfen könnte: Sie brauchte einen Mann. Natürlich musste ich sofort an Robin denken, den sie hätte kultivieren und dann neben sich im Bett haben können – oder umgekehrt – wunderte mich aber, wieso sie ausgerechnet mich gebeten hatte, ihr bei der Suche nach einem Gatten zu helfen.

Um das Ganze etwas abzukürzen: Es sollte ein Ausländer sein. Im Prinzip hoffte Phung wohl, dass ich junge Englischlehrer kannte, die Single und bereit waren, sich hier in Vietnam für den Rest ihres Lebens niederzulassen und mit ihr eine Familie zu gründen. Wie ich es mit meiner vietnamesischen Frau getan hatte.

Um Phung zu zeigen, dass es mir ernst war, ihr zu helfen, brachte ich sogleich einen geschieden 35-jährigen Exkollegen von den Philippinen ins Spiel, der wegen seines Söhnchens noch hier in Vietnam lebte; seine Frau war mit dem Computertechniker an der Schule jahrelang fremdgegangen. Doch für den Filipino war Phung sich wiederum zu fein:

Nee, einen Geschiedenen möcht‘ ich nicht, war sie sich ganz sicher.

Nun wollte ich Phung nicht gleich offen und brutal daran erinnern, dass sie – mit ihrer schönen, aber doch auch hörbar tickenden Gebärmutter – vielleicht nicht allzu wählerisch sein konnte, aber wahrscheinlich wollte sie auch schon keinen Filipino, weil die oft recht weiblich wirkten und auch nicht allzu groß waren.

Herr Richard: Maximal 40, nicht geschieden; mit ordentlichem Beruf; nett, lieb und treu, schrieb Phung mir eine Stunde später, damit ich wusste, wonach ich suchen sollte.

Um der leidenden jungen Frau zunächst im übertragenen Sinne unter die Arme zu greifen, schlug ich vor, dass Phung sich in Saigon Zugang zu Ausländern verschaffte, denn anders konnte man ja keine Beziehung beginnen:

Finde heraus, wo sich Männer Deiner Zielgruppe aufhalten. Schließ Dich einem Pickle-Ball Klub an oder sowas Ähnliches! schlug ich also vor.

Phung gab zu, dass ihr diese Idee – dummerweise – noch nicht gekommen war und fügte kleinlaut noch an:

Ich spiele aber nur Federball. Und Fußball😉.

Dann geh dorthin, wo Ausländer Badminton spielen!

Natürlich versprach ich ihr, dass ich auch hier in unserer Kleinstadt nach einem Mann für sie Ausschau halten würde, wobei das wiederum leicht seltsam war, da sie ja in Saigon lebte. Naja, ich mochte Phung und fand sie durchaus sexy, so dass ich den nun wieder hergestellten Kontakt zwischen uns nicht unterbrechen wollte.

Phung bedankte sich schon im Voraus recht formell für meine Bemühungen, gestand mir endlich aber auch, dass ihr vietnamesischer Ex-Freund sie jahrelang hingehalten hatte und dass sie deswegen mit Anfang 30 noch Single war. Ja, das erklärte zumindest teilweise, wieso die an sich attraktive gesunde junge Dame noch nicht verheiratet war:

Wir waren vier Jahre zusammen, Herr Richard, aber er entschied sich vor drei Jahren, nach Japan zu ziehen, weil er familiäre und auch finanzielle Probleme hatte, schrieb sie mir am nächsten Tag noch leicht gestelzt, als ob sie den Text mit Hilfe einer Computerübersetzung erstellt hatte:

Er kommt einmal im Jahr nach Vietnam, aber ich kann nicht mit ihm nach Japan ziehen. Ja, ich habe all die Jahre auf ihn gewartet, aber nun haben wir vor Kurzem Schluss gemacht.

Oh, Phung. Sie hatte gedacht, alles richtig zu machen, aber dabei waren ihre blühendsten, fruchtbarsten Jahre einfach so verflogen. Als Angehörige der Mittelschicht war sie angehalten, bis zur offiziellen Verlobung oder gar Hochzeit Jungfrau zu bleiben, womit viele junge Vietnamesinnen auch kein Problem hatten. Aber nun, mit 30, wurde es langsam ernst für Phung.

Um ihr nicht die letzte Leichtigkeit zu rauben und mich auch ihrem Ton anzupassen, schrieb ich ihr, dass ich mich durchaus geehrt fühlte, ihr Vertrauen zu genießen und an solch einem schönen, intimen Projekt direkt beteiligt zu sein. Das erheiterte sie auch, wie sie mir schrieb, woraufhin sie das Ganze ein paar Tage später aber schon wieder abblasen wollte:

Herr Richard, ich habe mich entschieden, meine Finger ganz von der Liebe zu lassen, schrieb sie mir pathetisch: Die Suche nach einem geeigneten Mann ist so furchtbar frustrierend, dass ich wahrscheinlich glücklicher wäre, wenn ich sie ganz aufgäbe. Ich habe Angst, mich nicht verlieben zu können, doch wenn es dann passiert, hätte ich eine neue, andere und vielleicht sogar noch größere Angst.

Über Nacht hatte sich ihre Sprachgewalt gleich um mehrere Stufen verbessert, wie ich wohlwollend feststellte, aber der Inhalt ihrer Zeilen ließ mich nun wiederum ratlos und auch frustriert zurück. Die Angst, keinen Mann zu finden, konnte ich zwar nachvollziehen, aber was für neue Ängste kämen denn dann hinzu, außer den existentiellen, die ohnehin jeder hatte?

Auch, weil ich verheiratet und obendrein mehr als zwanzig Jahre älter als Phung war, wollte ich mich aber nicht mit ganzer Kraft in ihre Herzensangelegenheiten hineinhängen und ließ die Geschichte somit erstmal auf sich beruhen. Schon wissend, dass da gewiss noch etwas kommen würde.

Und ja: Wie bereits vermutet, lud Phung mich eine Woche später doch auf einen Kaffee ein – so, als ob sie in der Zwischenzeit auf wundersame Weise wieder aus Saigon zurück in ihr Dorf in der flachen Landschaft nördlich unserer Kleinstadt katapultiert worden war:

Oder Sie kommen mal zu mir nach Hause, zum Mittag. Sie könnten ihre Frau und ihren Sohn mitbringen, aber wir wollen ja auch etwas Delikates, Intimes besprechen. Vielleicht können Sie doch lieber allein kommen. Und vielleicht auch erst, nachdem meine Eltern ab halb zwei wieder arbeiten sind. Mein jüngerer Bruder ist bei der Armee, so dass wir am Nachmittag allein im Haus wären, schlug Phung vor.

Nun hätte ich fast Das elende Luder! ausgerufen; andererseits tat die kleine Sirene mir auch ein bisschen leid. Meiner Frau schlug ich aber gar nicht erst vor, mitzukommen; wenn ich ihr erzählt hätte, dass ich einer Quasi-Jungfrau helfen wollte, einen Mann zu finden, hätte sie sicher Lunte gerochen und mich nicht aufs Dorf zu Phung fahren lassen.

Phung beschrieb mir recht detailliert, wo sich ihr Elternhaus befand, und schickte mir dann sogar noch einen Link zu einer Landkarte, wo ihr Haus genau war. Da ich ohnehin jeden Nachmittag allein Kaffeetrinken ging, schöpfte meine Frau wohl auch erstmal keinen Verdacht. Auf der recht langen Strecke hatte ich dann ausreichend Gelegenheit, mir den Nachmittag noch einmal auszumalen, aber mir fielen nur widersprüchliche Szenarien ein:

Wollte Phung, dass ich mit ihr ein Kind zeugte? Das war eher unwahrscheinlich, da ich weit älter als 40 war und sie auch nicht heiraten konnte. Sie hatte ja auch mehrmals meine Ehe als vorbildlich gepriesen, obwohl sie ja gar nicht genau wusste, wie unser Leben ablief. Andererseits fand sie unseren Sohn schön; ja, so einen Jungen hätte sie sicher auch gern – zur Not, wohl auch ohne Mann.

Aber Phung hatte mich ja auch sechs Jahre lang nicht kontaktiert; sie war somit garantiert nicht in mich verknallt oder fand mich übermäßig attraktiv. Oder? Andererseits wurde ja der Altersabstand zwischen uns jeden Tag kleiner; natürlich nicht rein mathematisch, aber doch kulturell. Nun, da sie Anfang 30 und erwachsen war, sprachen wir viel eher auf Augenhöhe, als es seinerzeit der Fall gewesen, als sie noch meine Schülerin war.

Doch damals war Phung ja sicher auch noch voller Hoffnung, dass sie – als mindestens eine Siebeneinhalb von zehn möglichen Punkten, mit ihrer gesunden Sahnefigur – einen jungen Mann zur Fortpflanzung sowie Familiengründung würde begeistern können. Aber jede Woche verringerte sich die Zahl begehrter Junggesellen auf dem Heiratsmarkt. Wobei frische Ausländer ab und an hinzukamen.

Das stimmte schon. Solche und ähnliche Gedanken trieben Phung wohl mittlerweile jeden Morgen um. Oder gleich den ganzen Tag. Aber was konnte sie denn von mir wollen?! Ein wenig reden; vielleicht darüber, wie sich Ausländer eine Ehe vorstellen? Oder noch ein paar Tipps, wo genau sie sich einen Mann angeln und wie sie ihn dann an sich binden konnte?

Natürlich verfuhr ich mich auf dem Weg zu Phung ein bisschen, aber dann langte ich an ihrem Haus an, das ich bereits von Fotos kannte. Ich fand vietnamesische Dörfer einfach göttlich; es umfing mich eine angenehme Stille, nachdem ich mit meinem linken Fuß den Seitenständer meiner Honda runtergedrückt und damit den Motor abgestellt hatte.

Abgesehen von ein paar gackernden Hühnern und zirpenden Zikaden kläffte nur ein Hund, aber dann trat Phung auch schon aus ihrem Elternhaus. Sie trug ein knielanges, recht einfaches, aber nicht unschönes weißes Kleid, und ihr schulterlanges glänzend-schwarzes dichtes Haar war wie früher auf der rechten Seite gescheitelt. Sie strahlte mich an und wirkte durchaus glücklich, obwohl ich ja wusste, dass sie den Blues schob.

Hinter ihr fiel mir nun ihre ältere orange-schwarze Honda Airblade auf, die der Generation vor meiner angehörte. Phung hatte das Teil damals als meine Schülerin schon gefahren, was ich immer furchtbar sexy fand, da es für sie ein wenig zu groß wirkte, Phung aber mit Elan wie eine Dompteuse damit umging. Ja, ihren Arsch in der engen Jeans und dazu noch die passende Denim-Jacke, durchaus: Phung war alles andere als ungeil.

Der Hund, der eine kleine Promenadenmischung war, sprang mittlerweile um Phungs leicht braungebrannte Beine herum, was den Verdacht erhärtete, dass sie den ganzen Sommer über hier gewesen und gar nicht nach Saigon zurückgedüst war. Aber wahrscheinlich hatte sie auch Schwanzfedern, sich persönlich mit mir zu unterhalten, denn ihr Englisch war ja wohl nicht ganz sattelfest.

Andererseits war der Ruf ihres Unterleibs wohl mittlerweile so stark und fordernd, dass sie fast alles tun würde, einen passenden, passablen Mann zu finden. Ihr Gesicht war über die Jahre schon gereift, um nicht zu sagen gealtert, aber das betraf uns ja alle. Doch ihre Figur und ihre Haut waren schon noch allererste Sahne, soweit ich das beurteilen konnte.

„Haben Sie gleich alles gefunden?“ fragte Phung fast schon ein wenig frivol, aber äußerst herzlich und einladend.

Ja, sie wirkte durchaus heiter gestimmt, nicht unbedingt wie eine verzweifelte junge Frau, der die Zeit davonlief. Was schön war zu sehen. Ja, wir würden heute hübsch plaudern und versuchen, ihren Optimismus wieder die Segel setzen zu lassen, damit Phung sich – wenn sie im September wieder in Saigon war – endlich einen schicken Ausländer angeln konnte.

Vor ihrem Elternhaus stand auf der Ostseite im Schatten ein steinerner Tisch mit zwei Bänken, wo sie mich auch gleich einlud, mich niederzulassen:

„Oder soll ich Ihnen erstmal das Haus zeigen?“ offerierte sie dann doch.

Ich zuckte nur mit den Schultern, aber dann war ich irgendwie neugierig, ihr Zimmer mal zu sehen. Und so nahm sie mich mit auf eine kurze Tour durch die Küche, wo sie Eiswürfel aus dem Fach oben im Kühlschrank nahm und in einen Krug mit Tee plumpsen ließ. Dann schwenkten wir in den hinteren Teil des Domizils, wo ich kurz in ihr Zimmer blicken durfte.

Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte; alles war beschaulich, angenehm hübsch und bescheiden. Die Familie war sicherlich nicht reich, aber auch alles andere als arm. In Phungs Zimmer hingen – wie in so vielen Häusern in Vietnam – gestickte Landschaften an der Wand, die sie sicher selbst produziert hatte.

Auch ihr Bett sah einladend aus, doch ich verkniff mir eine Bemerkung diesbezüglich. Natürlich. Auf dem Tisch im Flur lag überraschend eine Gitarre, und so fragte ich Phung, ob sie nachher mal ’was für mich spielen könnte:

„Wenn Sie wollen,“ lächelte sie charmant, doch nun traten wir wieder nach draußen, wo Phung mir sogleich einen Aschenbecher hinstellte, bevor sie mir ein Glas kalten Tee eingoss:

„Woher weißt du denn, dass ich rauche?“ versuchte ich mich zu erinnern.

„Ach, Sie haben doch immer, vor der Stunde …“

„Ja, das schon. Aber du kamst doch immer zu spät. Naja, ich hab‘ dich auch manchmal unten in den Hof rollen sehen, stimmt, auf Deiner Airblade. Ist das noch dieselbe?“ fragte ich sie nun, mit meinem Kinn rüber auf ihre ältere 125er Honda nickend.

„Jaja, die ist mittlerweile elf Jahre alt. Bald zwölf,“ lachte Phung, fragte mich aber dann aus irgendeinem Grund, ob ich mich noch erinnern konnte, wie ich mal Hien im Unterricht das Telefon entrissen hatte.

Hien hatte daraufhin angefangen zu weinen.

„Oh, ja. Die hat es aber auch übertrieben …“ rechtfertigte ich mich.

„Und mich haben Sie auch mal rundgemacht, weil ich im Unterricht kurz telefoniert habe,“ erinnerte Phung mich nun.

Sollte mir das jetzt peinlich sein?!

„Naja, komm, Phung: es gibt doch Grenzen,“ verteidigte ich mich ein bisschen ungeschickt; plötzlich unschlüssig, ob ich damals richtig gehandelt hatte.

War Phung immer noch sauer auf mich? Nach acht Jahren?

„Nee, heute versteh‘ ich das auch. Aber damals … naja, ich bin ja selbst seit sechs Jahren Lehrerin, in Saigon, wie Sie wissen …“ seufzte sie: „Aber ich habe gerade erfahren, dass ich einen Teil meines Masterprogramms auch von hier aus machen kann, online. Deshalb bin ich auch so plötzlich schon wieder da. Und dann den ganzen Herbst hier,“ strahlte sie, als ob sie darüber richtig froh war.

Und auch schon Pläne hatte. Nun, die Erklärung, weshalb sie nach drei Wochen in Saigon nun doch schon wieder hier war, war schlüssig, wobei ich nicht wusste, wieso sie lieber hier als in Saigon war, wo sie freier leben konnte und es auch mehr Ausländer gab. Aber, na gut: Sie hatte sich ja ohnehin nie in deren Nähe begeben. Außerdem liebte sie ihre Eltern, und das Leben hier in der Provinz war auch wesentlich preiswerter. Und letztlich auch schöner.

Ich rauchte mittlerweile und trank ab und zu mal von dem Tee, dem aber recht viel Ingwer beigemischt war. Das schmeckte zwar gut und war gesund, löschte aber den Durst nicht, und so fragte ich Phung, ob sie nicht einfach Wasser hätte. Sie sah mich an, als ob sie sagen wollte Sie Weichei, ist Ihnen der Tee zu stark? stand aber dann nochmal auf und ging zurück ins Haus.

Ja, die Zikaden zirpten immer noch, während ich auf die Reisfelder nebenan blickte, die wohl bald abgeerntet werden würden. Die lange Reihe Betelnusspalmen entlang der Straße sah auch schön aus, genau wie die beiden jungen Kokospalmen hier am Eingang. Der kleine Hund hatte sich aber vorhin schon zu den Nachbarn verzogen.

Als Phung wieder zurückkam, drückte der Wind ihr leichtes Kleid in ihren Schoß, der viel zu lange inaktiv gewesen war, aber sicher auch hübsch duftete, an diesem warmen Sommer-Nachmittag. Ja, sollte ich nun das Problem nochmal aufs Tapet bringen? Ach, Phung hatte mich ja zu sich bestellt; somit konnte sie auch den Anfang machen, dachte ich zu mir.

Naja, wahrscheinlich war ihr das Ganze auch leicht peinlich, so dass es wohl doch besser wäre, wenn ich ihr eine Brücke baute. Andererseits wusste ich ja noch gar nicht genau, was sie eigentlich von mir wollte. Sollte ich sie in die Kreise der Ausländer hier in der Stadt einführen? Allerdings kannte ich gar nicht so viele davon, da ich Expats oft eher öde fand.

„Und, was machen wir mit der Suche nach einem Mann?“ fragte ich sie nun jovial, wie ein Onkel, nachdem ich mir noch eine Kippe angesteckt hatte.

„Naja, ich hab‘ mir ’was überlegt. Aber ich weiß nicht, ob Sie damit einverstanden sind,“ murmelte Phung erstmal nur leicht kryptisch.

Sie hatte dabei mit ihrem Rock gewedelt – wie, um ihren jungen, bereiten Schoß zu lüften – wobei ihre Beine für mich leider nicht zu sehen waren, da sie mir gegenübersaß, die Tischplatte mir aber die Sicht auf Phungs untere Hälfte verdeckte.

„Nur raus mit der Sprache!“ ermunterte ich sie nun etwas fordernder: „Willst du mit mir zusammen diesen Herbst hier in der Stadt auf Derby gehen? Mal in ’ne Bar oder so …“

Natürlich dachte ich gleich wieder an Trang, die unheimliche süße Kellnerin.

„Naja, das vielleicht auch. Aber ich hab‘ auch noch eine andere Idee,“ erwiderte sie opak.

Würde Phung mir endlich sagen, was das war, oder musste ich raten und erneut nachhaken? Nun stand sie nochmal auf und offerierte, von drinnen Kekse und eine zweite Flasche Wasser zu holen. Vielleicht war ihr Vorschlag ja so monumental, dass wir uns vorher noch stärken sollten?

Letztlich stand auch ich auf, um mich noch ein wenig umzusehen und entschied mich, gleich noch pinkeln zu gehen. Phung wies mir den Weg ins Bad, fügte aber gleich noch an, dass ich eigentlich auch an der Hecke am Feldrain hinter dem Haus gehen könnte, was ich letztlich auch machte.

Während ich mich nun erleichterte, fragte ich mich nochmal, was Phung vorschweben könnte; mir dabei die flache fruchtbare Landschaft besehend. Ich staunte wieder, wie schon so oft, wie hoch die Berge am Horizont waren, die man allerdings im gleißenden Nachmittagslicht nicht besonders deutlich sah.

Nachdem ich mich wieder an den Tisch vorm Haus gesetzt hatte, entschloss Phung sich allerdings, sich neben mir – anstatt gegenüber – niederzulassen. Ich rückte ein wenig, damit sie auf der Bank ordentlich Platz hatte und drehte meinen Oberkörper ihr zu. Mein rechter Arm lag nun auf der Lehne, und ich hätte ihre linke Schulter oder ihr Haar berühren können.

Was ich aber erstmal nicht machte. Selbstverständlich nicht. Stattdessen besah ich mir ihr angenehmes reiferes Gesicht noch einmal genauer: Ja, ihre Nase war unten sechs oder sieben Zentimeter breit, was irgendwie aber auch wieder cool war. Ihre Brüste wirkten eher klein, wobei die dann doch wieder perfekt zu ihrer sportlichen, knuffigen Figur passten.

Phungs Fingerkuppen spielten und nestelten verlegen mit dem Saum ihres Kleides, das immerhin die unteren zehn, zwölf Zentimeter ihrer leicht gebräunten schlanken Oberschenkel preisgab. Aber ja: Auch ihre Knie, Hände und Arme waren schön; ziemlich elegant und energisch.

„Gefalle ich Ihnen eigentlich?“ fragte Phung mich nun etwas unvermittelt, aber letztlich durchaus passend, nachdem sie ihren Kopf mir zugewandt hatte.

Nachdem ich anfangs nur verdattert genickt hatte, pries ich nun ihr Gesicht und, besonders, ihren jungen Leib, der es mir wirklich angetan hatte. Ich war neugierig, nun auch mal die Trennlinie zwischen den beiden Oberschenkelmuskeln an der Seite live zu sehen, wobei sie dafür wohl aufstehen müsste. Was ich in dem Moment aber nicht wollte:

„Schlag mal Dein Kleid zurück, damit ich deine Beine sehen kann!“ bat ich sie stattdessen, leise keuchend.

Und hoffend, dass ich nicht zu weit gegangen war. Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war, dass Phung ihr Kleid wirklich gleich bis in ihren Schoß zurückzog und dass sie eine leichte violette Sporthose unter ihrem schönen weißen Rock trug. Gut, hätte sie einen weißen Spitzenslip mit Gaze vorn getragen, hätte sie ihn wohl nicht gleich so entblößt, aber mit der flattrigen glatt-glänzenden Sporthose hatte sie offenbar damit kein Problem.

Und warum auch?! Sie war jung und gesund, trug oft auch recht kurze Röcke und Kleider, wenn sie hier in den Tropen unterwegs war, trieb Sport und wusste ja sicher, dass ihre Beine mehr als passabel waren. Doch nun grinste sie mich schon fast schelmisch an:

„Ich hab‘ gerade meine Tage,“ ließ sie mich vergnügt, fast schon spitzbübisch und auch ein bisschen stolz wissen, was wohl die violette kurze Hose erklärte.

„Hast du Krämpfe?“ platzte ich heraus, weil ich immer noch verdattert war; angetan von der Schönheit ihrer Schenkel sowie der ganzen Situation überhaupt, die von Minute zu Minute sinnlicher und aufregender wurde.

Mein Gott: Phung, meine Schülerin von vor acht Jahren, hatte gerade ihren Rock gelupft, um mir ihre berückenden Beinchen zu präsentieren.

„Gestern hatt‘ ich Krämpfe, aber heute geht’s schon wieder. Und morgen ist‘s vorbei,“ sagte sie mir erleichtert und atmete tief durch.

Dennoch sah es nicht so aus, als ob Phung heute mit mir vögeln wollte, denn sie wusste ja auch gar nicht, dass ich Periodensex durchaus goutierte. Die Schmierung war ja zumeist obergöttlich, aber ihre Einladung heute hier zu ihrem Haus hatte doch sicher auch irgendeine sexuelle Komponente. Was konnte das aber sein?

Da ich erstmal nicht wusste, wie ich geschickt nachfragen konnte, legte ich meine Hand ganz vorsichtig auf ihren linken Oberschenkel, was uns beide sofort elektrisierte.

„Phung, wir sollten das nicht machen … das weißt du ja,“ brachte ich letztlich hervor, wobei ich mir in dem Moment schon sicher war, ihr letztlich nicht widerstehen zu können.

„Ja, ich weiß, Herr Richard. Ich fühl‘ mich auch ein wenig schlecht,“ seufzte sie, bevor sie anfügte, nachdem sie mit geschlossenem Mund geschluckt hatte und ordentlich rot angelaufen war: „Ich weiß mir aber nicht mehr anders zu helfen.“

„Was schwebt dir denn eigentlich vor?“ hakte ich nun doch einfach nach, mir ihre menstruierende Pussy vorstellend.

War Phung eigentlich ordentlich behaart? Und vielleicht gar noch Jungfrau?

„Naja, ich hab‘ Ihnen ja von meinen Ängsten geschrieben: Zum einen, die, keinen Mann zu finden. Aber was mich fast noch mehr umtreibt, ist, dass ich es verreißen könnte, wenn ich dann doch mal einen gutaussehenden Ausländer treffe.“

Oh. Willst du das Ganze sozusagen mit mir proben? Wir könnten vorgeben, uns nicht zu kennen und uns in der Stadt treffen … in einer Art Rollenspiel …“ schlug ich somit vor.

„Ach, naja … d- das ginge vielleicht auch. Aber ich hatte mir eher ged-gedacht, dass Sie vielleicht einmal die Woche hierherkommen könnten, und wir dann … naja, dass Sie mir … ein bisschen auf die Sprünge helfen, sozusagen.“

So, nun war es endlich raus. Ufff.

„Aber du hast ja immer von meiner Ehe in den höchsten Tönen gesprochen. Und nun willst du eine Affäre mit mir?“ stellte ich sie auf die Probe.

„Ach, Quatsch. Keine Affäre. Ich will nicht, dass Sie sich von Ihrer Frau trennen …“

„Ein Kind?“ hakte ich auch gleich noch nach.

„Nein, das auch nicht, ohne Mann,“ war sie sich sicher und schaute mich lange an.

Als ich nicht sofort etwas erwiderte, erklärte Phung sich noch ein bisschen weiter:

„Herr Richard, ich habe in meinem Leben vielleicht zehnmal Sex gehabt. Wenn überhaupt. Oft im Dunkeln, im Nachthemd, unter der Decke. Ich weiß gar nicht so richtig, wie das alles geht. Und ich habe auch keine Worte dafür, auf Englisch.“

Phung wirkte plötzlich ernster als jemals zuvor, natürlich, wobei um ihren Mund herum auch ein scheues Lächeln spielte. Würde sie mich nun erinnern, dass ich ja schon einmal ihr Lehrer war? Sollte ich sie bitten, Zettel und Stift zu holen, um nun hier am Tisch sexuelles Vokabular zu pauken?

„Du willst sozusagen, dass ich dich ein bisschen einreite?“ fragte ich stattdessen flapsig.

Sie hatte sicher nicht komplett verstanden, was ich meinte, aber ich fand die Formulierung geil und treffend.

„Ich will mich quasi vorbereiten, auf das, was hoffentlich doch noch kommt. Auf den, der …“ nickte sie, stolz über ihren genialen Bumskurs-Einfall.

Dem ich mich ganz gewiss nicht würde entziehen können. Witzigerweise saß Phung immer noch neben mir mit ihrem Rock hochgeklappt, so dass ich nun ganz vorsichtig begann, die glatte, warme, feste und doch auch weiche Haut ihres linken Oberschenkels zu streicheln.

Phung seufzte kaum hörbar und schloss auch kurz die Augen, woraufhin ich ihr gestand, dass ich es aber reichlich ungewöhnlich fand, dass sie mich ausgerechnet während ihrer Periode hierhergebeten hatte:

„Naja, morgen hab‘ ich keine Zeit. Und am Wochenende ist mein Vater hier. Er arbeitet bei der Stadtverwaltung. Ich dachte aber auch, dass heute nur so eine Art Vorgespräch wäre. Sie müssen doch bestimmt darüber nachdenken, um eine Entscheidung zu treffen, ob Sie … mit mir …“

„Ach, Phung, Sex und Nachdenken schließen sich eher aus,“ schnaufte der Satyr.

„Naja, wenn Sie wollen, blas‘ ich Ihnen schnell Einen. Das hab‘ ich schon paarmal gemacht,“ offerierte Phung leicht überraschend, aber nicht implausibel: „Aber ich müsste vorher nochmal ins Bad. Sie wissen schon …“

„Naja, wenn du mir Einen bläst, solltest du dafür aber mindestens halbnackt sein, damit sich meine Latte besser entwickelt. Ich bin natürlich auch neugierig auf Deinen Körper. Den hab‘ ich übrigens schon immer gemocht.“

Phung schien leicht überrascht, ob meines Geständnisses, bedankte sich aber auch gleich mit einem hinreißenden Lächeln für das Kompliment.

„Herr Richard, ich weiß nich‘ … ich bin heute irgendwie noch nicht vorbereitet auf … auf das alles,“ schränkte sie sich nun plötzlich wieder leicht ein.

„Zieh dir doch ein einfaches Kleid an, wenn du im Bad fertig bist … ohne BH. Du hast doch bestimmt ein‘s, in dem du Badminton spielst. Vielleicht ein älteres, dunkles, wo es nichts macht, wenn ein bisschen Blut drankommt,“ schlug ich als Kompromiss vor und bemerkte, wie ich immer neugieriger und geiler auf ihren sportlichen kleinen Körper wurde.

„Na, kommen Sie, wir geh’n mal rein,“ bat Phung mich mit zitternder Stimme.

In der Küche zeigte sie auf einen Stuhl, auf den ich mich aber doch nicht setzte, weil ich einfach viel zu aufgeregt war. Phung war in ihrem Zimmer verschwunden – wohl, um nach einem entsprechenden Kleid zu suchen. Als sie wortlos ins Bad schnürte, sah ich, dass sie ein weiches schwarzes Teil in der Hand hatte, aber nun trat ich nochmal kurz nach draußen.

Wie ein Löwe im Käfig tigerte ich auf und ab, verkniff mir aber, eine zu rauchen, weil wir uns ja wohl in zehn Minuten küssen würden. Immerhin konnte sie heute nicht schwanger werden; andererseits war sie wohl ohnehin noch nicht so weit, sich frech meinen Kolben einzuverleiben. Ja, dass Phung mir Einen blasen wollte, sollte für heute erstmal reichen.

Immerhin wusste ich schon mal über ihren Zyklus Bescheid. Letztlich setzte ich mich aber doch in der Küche hin, um auf sie zu warten. Wie im Fieber blickte ich mich um, während meine Ohren rauschten und ich keinen klaren Gedanken fassen konnte: Mein Gott, da wollte Phung über die nächsten Monate wirklich eine Art Bumskurs mit mir machen.

Einen Master-Kurs, wie es klang. Gerade, als ich angefangen hatte, darüber nachzudenken, was wir nächste Woche machen könnten, bevor sie wieder ihre fruchtbaren Tage hätte, trat die junge Schönheit aber aus dem Bad. Das Kleidchen, das sie nun trug, war schwarz, mit weißen Säumen. Im Prinzip war es nichts anderes als ein langes, relativ dickes, weiches, dehnbares Unterhemd, das ihre herrliche Figur betonte.

Was wohl wirklich ideal war, für das, was wir vorhatten. Wobei das wiederum noch gar nicht klar war. Phung war mittlerweile nähergetreten und fragte mich, ob wir uns noch einmal draußen niederlassen sollten. Das hätte das Vorspiel zwar schön verlängert, aber ich war mir ziemlich sicher, dass keiner von uns beiden die Geduld für die süßen Qualen der Agonie aufbringen würde.

So regte ich an, uns in ihr Zimmer zu begeben, wo ich vorschlug, dass sie vielleicht noch schnell ein dunkles Handtuch aufs Bett legen sollte, was Phung auch sofort einleuchtete. Ich hatte ihr zunächst bei ihren Verrichtungen zugesehen, doch nun zog ich mich ganz prosaisch aus und warf meine Kleider auf den zweiten Stuhl am Tisch; auf dem ersten lag ihr weißes Kleid von vorhin.

Phung staunte verdattert, sagte aber nichts – wenn sie Erfahrungen sammeln wollte, fand ich es albern, nur meinen Schwanz quasi verschämt aus meinem Hosenstall zu holen. Außerdem wollte ich selbstverständlich auch nicht, dass in einer halben Stunde Blut oder Gewebereste meine Kleider zieren würden.

Als ich nackt vor ihr stand, schob Phung unerwartet sich langsam und lasziv ihre Träger die Arme runter, um mir ihre berückenden Brüste zu zeigen. Die beiden süßen Früchte waren rundlich und noch straff, mit überraschend dunklen, rostbraunen Areolen, die gar nicht mal so klein waren und auch hübsche knusprige Bläschenringe aufwiesen.

„Herr Richard, d-das kommt nun d-doch alles etwas pl-plötzlich,“ stammelte sie, nachdem wir uns kurz geküsst und ich ihre linke Brust mit meiner Daumenbeuge umfangen hatte.

„Naja, ich muss ja auch sehen, wie ernst dir das ist,“ erwiderte ich, wobei das für Phung vielleicht ein wenig ominös klang.

Ich übergab ihr meinen Schwanz, während ich ihre Seiten streichelte, ihr nun buchstäblich unter die Arme griff, und dann endlich auch unter ihren Rock langte, um zu fühlen, ob sie eigentlich noch einen Slip trug. Ja, da war ein glatter, enganliegender, mit einer Binde drin, wie es sich anfühlte. Irgendwann lehnte ich mich nach vorn, um an ihrer Brust zu nuckeln, wobei sie mich erinnerte, dass wir auch nochmal länger reden müssten:

„Aber nicht jetzt. Ich weiß schon …“ hauchte sie erregt, während ich mit meiner Zunge über ihren sich versteifenden Nippel flickerte.

Ich war mir nicht schlüssig, ob ich ihren Slip runterziehen sollte oder lieber ihr dabei zusehen wollte, wie sie es machte. Letztlich striff ich ihr Röckchen nach oben, um mir ihren Schlüpfer zu besehen, der silbrig-hellgrau war und zurückhaltend schick aussah.

Da sich in ihm aber eine Binde befand, wäre es wohl besser, wenn sie ihn runterzog, was sie nun auch machte. Überraschend eilfertig. Und auch wieder recht lässig und lasziv. Ja, Frauen wussten letztlich wohl alle instinktiv, wie das geht. Der helle Halbmond ihrer rechten Pobacke war ein Anblick für die sprichwörtlichen Götter gewesen.

Ich hatte ihr Kleidchen in der Zwischenzeit schon längst wieder gehengelassen, so dass ihr Schoß nun erstmal wieder bedeckt war. Hatte ich eigentlich auch ihren dunklen Schamberg für eine Zehntelsekunde gesehen, oder war das schiere Einbildung gewesen?

„Ich würde deine Pussy gern ein bisschen erkunden, will aber das Blut danach nicht überall hinschmieren …“ sagte ich Phung; sie indirekt fragend, ob sie schon so weit war, mir ihren herrlichen Schoß zu offenbaren.

Andererseits hatte sie sich übereifrig von ihrem Slip befreit, der mit der eingeklebten Binde nun neben unseren Füßen auf dem Boden lag.

„Naja, machen Sie doch … Sie können sich ja danach schnell die Hände waschen,“ schlug Phung vor, so dass ich nun meine Pranke wieder unter ihr Kleidchen krabbeln ließ, wo das süße aufgeregte Schmatzen der Guaven-Marmelade schnell höchste Genüsse ankündigte.

Hach, ist das schön, Herr Richard, Sie haben keine Vorstellung, wie lange das her ist, dass ich zum letzten Mal …“ gurrte Phung leise.

„Meine Frau und ich hatten auch schon ewig keinen Sex,“ keuchte ich, während meine Finger zärtlich weiter in Phungs Vestibülchen wühlten.

Phung hatte den ungeheuerlichen Fakt wohl überhört, schien aber eine Menge Schamhaar zu besitzen, wobei ich mich eher auf die pelzige saftige Tropenblume zwischen ihren Beinen konzentrierte. Dass ihr einfaches Kleid auf ihren Hüften lag und sie somit obenrum nackt war, war auch irre; genau wie der Umstand, dass ich ihre Möse zwar bespielte, sie aber noch gar nicht gesehen hatte.

Irgendwann schickte Phung mich aber ins Bad, wo ich mir nun schnell die Hände wusch. Als ich wieder in ihr Zimmer trat, war sie mit ihren Armen wieder durch die Träger geschlüpft und hatte sich auf ihr Bett gesetzt, wobei ihr Slip immer noch dort lag, wo sie ihn vor zehn Minuten hatte einfach fallen lassen.

Phung öffnete eilfertig ihren Mund, damit ich vor ihr zwischen ihren Knien stehend meine halbsteife Nudel zwischen ihre schön geschwungenen Lippen schieben konnte. Ich streichelte auch kurz ihr erhitztes Gesicht, aber nun stemmte ich meine Fäuste in meine Hüften und stieß bedächtig in ihrem Schlund, damit wir uns besser kennenlernen konnten.

Letztlich schob ich meine Hände aber doch wieder von oben in ihr Kleid, um mit ihren straffen, geschwollenen Möpsen zu spielen, nachdem ich nochmal ihr Gesicht und Haar gestreichelt hatte:

„Du machst das gut,“ nickte ich ihr zu, als sie einmal die Augen aufschlug und zu mir hochsah, worauf sie entgegnete:

„Aber ein bisschen komisch ist das schon, Herr Richard, oder? Ich dachte eigentlich, dass wir heute nur reden. Ich hab‘ ja meine Tage …“

„Naja, dir geht’s doch aber offenbar gut … komm: leg dich mal hin!“ bat ich sie flüsternd.

„Aber da können Sie ja gleich alles sehen,“ lachte sie charmant zurück.

„Das gehört doch dazu, Phung,“ sagte ich ihr pragmatisch, bevor ich mich auf den Boden kniete, wo ich dann ihre Oberschenkel innen entlangblickend unter ihrem schwarzen weichen Kleidchen endlich zum allerersten Mal ihre Pussy erblickte.

Oh, Mann, die war ganz stark. Irgendwie schien ihr Schamhaar relativ kurz zu sein, doch es war durchaus üppig, fast schon ausladend. Reif. Aber es war auch nicht zu dicht, so dass man recht deutlich sehen konnte, was sich darunter befand: Zwei längliche, ovale, helle Bananen, wobei ihre inneren Schamlippen sich mittlerweile wieder geschlossen hatten.

Dazwischen, unter ihrer schwarzen Wolle, glänzte und glitzerte es aber rötlich-sämig. Wie nicht anders zu erwarten, roch Phung heute etwas fruchtig und metallisch, so dass ich mich ihre glatten Oberschenkel in Richtung ihrer Mitte hochküsste, wobei ich heute ihre Pussy wohl noch nicht lecken würde. Nächste Woche, ganz bestimmt.

Gierig auf ihr betörendes, leise pumpendes Schätzchen blickend quetschte ich nun endlich ihr obergeiles Schenkelfleisch ordentlich mit beiden Händen und fühlte die geile Rille außen an meinen Fingerkuppen, die die Muskeln oben und unten trennte. Die Rille musste ich mir ebenfalls noch genau besehen.

Nachher, im Bad. Bald schmerzten mir aber die Knie, so dass ich Phungs Schenkel schwungvoll ergriff und die ganze schöne junge Frau um 90 Grad drehte, damit sie sich aufs Bett legen würde, auf dem ja schon das große dunkelblaue Badetuch ausgebreitet war.

Erregt wimmernd protestierte Phung sehr zaghaft, wie es klang, aber wir hatten den Point-of-no-return ja schon längst überschritten. Doch irgendwie fand ich es auch klasse, dass sie ihr Kleidchen noch trug und ich sie noch nicht splitterfasernackt gesehen hatte.

Ihr Kleid war selbstverständlich zurückgeschnappt, als sie ihre Beine angewinkelt und ihre Füße angezogen hatte, damit ich mich in ihren hungrigen Schoß betten konnte. Nachdem Phung mit einer Hand meine pochende Eichel dort justiert hatte, wo wir beide sie unbedingt hinhaben wollten, geriet ich in ihrem engen, doch perfekt geschmierten Futteral aber überraschend schnell nach oben.

Schmatzend jubilierte sogleich ihr ganzer junger Körper, der wirklich viel zu ausgehungert schien, um sich zu beherrschen und mir nun nur Einen zu blasen. Ihr Kopf lag hechelnd und leise quiekend direkt unter meiner Brust – relativ klein, wie Phung war – aber ihren heißen Atem in meinem Brusthaar zu spüren beflügelte mich wie selten etwas zuvor:

Oach, ooach, ooarr, ist das irre … Phung!“ jubilierte nun auch ich, während sie eigenartige Kaskaden kurzer kehliger Laute ausstieß; so, als ob sie sich nicht sicher war, ob sie das konnte oder durfte.

„Phung, du weißt sicher selbst noch nicht, was du heute losgetreten hast,“ ächzte ich irgendwann, woraufhin sie mit mehreren langgezogenen A-has reagierte, die allesamt nach Zustimmung, Vorfreude und Hoffnung klangen.

„Ich.wollte.heute.eig.…eigentlich.noch.gar.nicht,“ rief Phung mir nun schniefend zu, bevor sie ihren Kopf hob und mir verzweifelt in den Nippel biss, was halbwegs schmerzte.

Ficken hast du vergessen, anzufügen,“ erinnerte ich sie lachend, denn das Ganze war ja auch zur Erweiterung ihres Vokabulars gedacht:

„Phung: ruf mal Fick mich! Härter!“ trieb ich sie nun an, damit sie ihre Hemmungen und Verklemmtheit irgendwann verlieren würde, während unsere Lenden weiter hastig wirbelten.

A-ha, Rich …, f-fick m-mich! rief sie nun wirklich zögerlich aus, was aber schon obergeil war, obwohl sie mich auch gleich noch erinnerte, dass wir nicht zu laut sein sollten, wegen der Nachbarn.

„Ja, okay. Aber das wird unser neues Motto, Phung,“ war ich mir schon jetzt sicher, und nun verspürte ich auch bereits das charakteristische Prickeln in meinen Lenden, während meine Eier weiter auf ihre Pobacken unter ihrem Damm schlugen.

Ja, beim nächsten Mal werd‘ ich sie schön langsam bis zum Orgasmus lecken, auch ihren geilen Arsch und ihre Rosette, versprach ich mir stillschweigend. Phung würde herrlich abspritzen und irgendwann vielleicht sogar auch mal pinkeln – wofür wir uns aber selbstverständlich einen anderen Ort als ihr Bett suchen müssten.

Wir vögelten noch zwei Minuten schwungvoll wie im Rausch weiter, bevor ich mich brüllend in ihrem engen, fast jungfräulichen Futteral verausgabte. Vor meinem geistigen Auge sah ich die weißlichen Flatschen in Zeitlupe ihren Muttermund bekleistern, aber halt mal: O-ha! Hatte Phung nicht gerade abgespritzt, während sie orgiastisch quiekte?

Es hatte sich so angefühlt, aber nun lag ich erstmal hechelnd und keuchend auf ihr. Ja, mein Sack war nass, und Phung knabberte an meinem Ohrläppchen, nachdem mein Dicker schlapper geworden und ich auf ihr nach unten gerutscht war. Meine nasse Eichel berührte nun ihren göttlichen Schenkel, aber plötzlich wollte sie, dass wir aufstehen und duschen gehen:

„Manchmal kommen Nachbarn spontan zu Besuch. Vielleicht sollten wir uns überhaupt woanders treffen …“

„Ja, mal sehen. Aber erzähl mir doch noch kurz, was dir eigentlich vorschwebt, über die nächsten Wochen,“ bat ich sie – mehr oder weniger zu unserer Unterhaltung – als wir unter der Dusche standen und sie sich fasziniert meinen rötlich-baumelnden Schwanz besah, bevor sie sich entschloss, ihn zu waschen.

„Um ehrlich zu sein: Alles, Herr Richard,“ antwortete Phung gierig lachend, als sie sich die Seife geschnappt hatte: „Ich will das ganze Programm durchprobieren: Blasen, Sie kommen auf meine Brüste, mein Gesicht, ich schlucke. Sex in allen möglichen Stellungen …“

„Willst du dich aber eher langsam steigern, oder wollen wir nächste Woche gleich mal ’was richtig Versautes machen?“ hakte ich nach, bevor ich sie bat, sich kurz umzudrehen, damit ich endlich auch mal ihren hellen Hintern in Ruhe bewundern konnte.

Der wirklich wunderschön war: rundlich, straff und fest. Und perfekt proportioniert. Nicht zu schmal und nicht zu breit. Im Prinzip war ihr Oberkörper wie die Gitarre geformt, die draußen im Flur lag. Als ich meine beseifte Hand langsam zwischen ihre Beine schob, um ihre menstruierende Pussy zärtlich zu waschen – wofür ich fast meine Knie beugen musste; klein, wie sie war – drehte sie ihren hübschen Kopf und lachte zu mir hoch:

„Wir machen eine Mischung: Das, was normale Leute beim Sex so machen, aber dann auch mal ’was richtig Versautes, ja. Und: Das Zeug, das Sie gerade in mich gespritzt haben, hab ich auch noch nie richtig gesehen,“ gestand sie mir, während ich sie von hinten umarmte und meine Hände mit ihren nassen, festen Brüsten spielten.

„Aber wir müssen auch vorsichtig sein,“ hauchte ich in ihr Ohr, bevor ich ihr Haar küsste.

„Ja, klar. Wenn uns aber doch mal jemand zusammen sieht, dann sagen wir, dass Sie mir Englisch beibringen. Aber wir können nun definitiv nicht einfach aufhören, mit dem Sex. Jetzt, wo sie mich nackt gesehen haben, müssen wir weitermachen,“ war sie überzeugt.

Naja, das stimmte schon: Phung war über ihren Schatten gesprungen und hatte sich mir fast ganz nackt offenbart; nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Seele. Und sie hatte den betörenden, absolut obergeilsten Plan gefasst, sich von mir über die nächsten Wochen und Monate in die Kunst der Erotik und körperlichen Liebe einführen zu lassen.

Irgendwie war meine Hand nun doch wieder zwischen ihren relativ kurzen Beinen gelandet, aber da das Zeug heute mit Blut und Geweberesten vermischt war, wollte ich nicht frech in ihrem Schätzchen bohren; nein, nächste Woche würde es ja eine frische Ladung geben. Oder gar zwei.

Plötzlich in Eile, spülten wir uns ab, küssten uns zwischendurch noch kurz – wobei ich ihre Brüste und dann auch nochmal ihren Hintern knetete – bevor Phung mich schon mal mit einem Handtuch zum Abtrocknen zurück in ihr Zimmer schickte, wo ich mich dann auch mit dem Anziehen beeilte.

Als Phung in ein Badetuch gewickelt in ihr Zimmer trat, warf sie ihren Kopf nach hinten und hielt mir ihren Mund zum Abschied hin:

„Machen Sie schon mal los, Richard. Ich brauch‘ noch ein wenig mit dem Anziehen. Ich muss das alles auch erstmal verdauen,“ hauchte sie verschmitzt.

Ich steckte mir draußen eine Kippe an, bevor ich mich wieder auf meine Honda und den Helm aufsetzte.

„Nehmen Sie die Flasche Wasser mit, für die Fahrt! Und die Kekse können wir ja beim nächsten Mal essen,“ rief Phung lachend, auf die Packung zeigend, nachdem sie drin im Haus im Halbdunkel stehend doch nochmal in die Nähe des Türrahmens getreten war.