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The Wedding

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Summary

Die Welt wird seit Jahren von den Vampiren regiert. Seit diese sich aus dem Untergrund erhoben haben haben sie die Menschen in den Schatten gestellt. Wir probieren Widerstand zu leisten, doch haben sie neue Methoden entwickelt. Menschen werden aus den Städten gerissen und zu den Vampiren gebracht. Was mit ihnen geschieht weiß keiner.

Status
Ongoing
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
18+

Der Anfang

Menschen wurden auf die schlammigen Straßen gezogen. Die Vampire zogen sie mit roher Gewalt an die Stellen, an welche sie die Person haben wollten. Es war einfacher für un, einfach das zu tun, was sie durch die kühle Nacht schrien. Die einzige Tageszeit, zu welcher man sie auf den Straßen sehen konnte. Die Kaltblütigen, welche die Welt an sich gerissen hatten, mit derselben Gewalt, mit welcher sie diese nun regierten.

Ich drückte den warmen Körper meiner Schwester etwas fester an mich, um sie zu wärmen und zu verhindern, dass sie mir aus den Armen gerissen werden konnte. Die dunklen Gassen verbargen uns von den leicht, von Mondlicht, beleuchteten Straßen. Die hohen Häuser machten es dem Mondlicht schwer, bis zu uns durch zu dringen. Wir mussten so schnell wie möglich von hier verschwinden. Raus aus der Statt, welche von den Wesen der Nacht heimgesucht wurden. Ich drückte mich fest an die kalten Hauswände. Die Steine, welche von den Hauswänden heraus stachen, bohrten sich schmerzhaft in meinen Rücken, doch ich durfte keinen Laut von mir geben, während ich mich so leise wie möglich hervor schob. Ich wollte verhindern, dass sie uns hörten. Man wusste nicht viel von den Vampiren, nur, dass sie schneller waren und um einiges besser riechen und auch sehen konnten als wir. „Wo ist Mama?“, fragte mich die verschlafenen kleine Schwester, welche im Gegensatz zu mir braune Locken hatte. Ich drückte sie etwas fester an mich, als ich meinen Fuß für einen Schritt vorschub und in eine kalte Pfütze trat. Mein zu großes Nachtkleid saugte sich augenblicklich voll mit dem, was die Menschen aus ihrem Bad auf die Straße kippten. Somit konnte ich wenigstens sicher sein, dass unser Geruch etwas besser abgedeckt war, doch konnte uns dieses gerade auch im Wald zum Verhängnis werden. Denn ein nasses Kleid konnte den Tod bedeuten. Es war zu kalt dafür, besonders da es kurz davor war wieder Richtung Wintermonate zu gehen.

Ich legte meine Lippen vorsichtig an das Ohr meiner kleinen Schwester und flüsterte „Mama gehts gut, wir müssen nur erst mal leise sein“ Sie nickte leise und vergrub ihr Gesicht an meine Brust, während ich die nächste größere Straße betrachtete, welche wir überqueren mussten, wenn wir in den Wald wollten, um uns zu verstecken. Am Ende der Straße konnte ich zwei Gestalten erblicken, welche die dunkle Uniform mit den glänzenden silbernen Knöpfen des Vampierkönigs trugen. Als sie um die Ecke bogen, überprüfte ich kurz noch einmal die andere Seite der Straße. Ich drückte Anela etwas fester an mich und legte eine meiner Hände an ihren Hinterkopf, um zu verhindern, dass ihr Kopf gegen meine Brust schlug, während ich über die Straße rannte. Hinüber in die gegenüberliegende Straße. In der Hoffnung, dass auch diese uns Sicherheit bieten würde. Ich konnte nur hoffen, dass wir hier lebend herauskommen würden. „Kommt Elladan auch mit uns?“ Anela zitterte in meinen Armen, weswegen ich mein Kleid so gut es ging etwas fester um sie legte. Ich hätte bevor fliehen daran, denken müssen uns etwas Wärmeres mitzunehmen. Auch wenn wir es bis zu morgen geschafft hätten uns zu verstecken konnten wir noch immer erfrieren. Doch wollte ich nicht an dies denken. Ich konnte nur hoffen, dass wir überleben würden. „Nein…“, sagte ich leise, da ich genau wusste, dass Elladan uns den Vampiren ausliefern würde. Er vergötterte die Vampire. Würde am liebsten selbst einer sein, doch dies war nicht erlaubt. Es würde seinen Tod und auch den des Vampirs bedeuten, wenn er verwandelt werden würde. Sie schaute mich mit ihren großen braunen Augen traurig an. Sie vergötterte unseren Bruder, doch in dieser Hinsicht konnte ich sie auf keinen Fall zu ihm lassen. Nicht, wenn die Blutsauger alle weiblichen Personen einsperrten.

Ich hörte sie nicht kommen, doch auf einmal standen die beiden Vampire von eben genau vor uns. Sie schauten mit ihren dunklen Augen auf uns herab. Der größere der beiden hatte dunkelblaue Augen oder aber auch schwarze, was man aufgrund des wenigen Lichts nicht genau ausmachen konnte. Der kleinere der beiden, welcher mir meine Schwester entriss, hatte unnatürlich dunkelgrüne Augen.

Er hatte mir Anela unsanft aus den Armen gerissen, weswegen sie anfing zu schreien und um sich schlug. Ich probierte mich auf ihn zu stürzen, doch sein Kamerad hielt mich von hinten fest. Dennoch probierte ich, mit aller Kraft zu meiner Schwester zu gelangen. Doch es war, als hielte mich Stein gefangen. Seine Haut, um meine Arme, war eiskalt. „Lass sie los“ fuhr ich den Vampir an, was ihn seine Zähne wie einen wütenden Hund vorführen ließ. „Libitina“ schluchzte sie in den Fängen des blutrünstigen Monsters, während ich unsanft nach hinten gezogen wurde. Zunächst dachte ich, dass ich gegen eine Hauswand geknallt war, doch war es der Körper des anderen Vampirs. „Glaub mir… Ihr beiden entkommt uns nicht mehr.“ Er löste seine Hände eine Millisekunde, welche ich probierte zu nutzen, um zu entkommen, doch zur schnell legten sich einer seiner Arme wieder fest um meinen Körper, während die andere Hand meine roten Locken zur Seite strich, damit mein Hals frei lag. Ich zitterte leicht aufgrund der kalten Finger, welche mich an einer empfindlichen Stelle meines Körpers berührten. Es war mehr als nur unangenehm. Ich wollte weg. Weg von den beiden. Wollte mir meine Schwester nehmen und rennen. Wollte hoffen, dass das alles nur ein böser Alptraum ist, doch es war keiner. Schon vor Tagen hatten wir die Nachricht bekommen, dass die Vampire die jungen Mädchen aus den Städten entführten, nur bis heute hielten wir es alles für reine Panikmache, denn normal hielten sich die Vampire zurück, solang wir ihnen alles geben, was sie wollten. „Wir sollten sie zu den anderen bringen“ hörte ich eine tiefe raue Stimme hinter mir. „Oh nein“ Anela probierte sich weiter aus den Fängen zu befreien und auch ich probierte denjenigen hinter mir meine Ellbogen zwischen die Rippen zu rammen, doch schien ihn dies wenig zu interessieren, denn er rührte sich kein Stück. „Ich bin es leid… Immer machen wir die Drecksarbeit für die da oben und das nur, weil wir Vammans sind. Ich bin es leid“ er kam mit meiner Schwester auf dem Arm näher zu uns, bevor er seine Zähne in ihren Hals jagte. Aus ihrem Körper kam ein lauter, schriller Schrei, bevor ihr Körper dem komplett nachgab und sich nicht mehr werte. „Nein“, schrie ich und griff nach ihrer Hand, da sie nah genug bei uns standen, um es mir zu ermöglichen. Ich hatte es schon oft gesehen, wie ein Vampir einen Menschen aussaugte, doch es bei seiner Schwester zu sehen war etwas komplett anderes. Es schmerzte. Man hatte das Gefühl es verschwimmt alles vor seinen Augen, was auch an den Tränen lag, welche meine Wange hinter liefen. Ihr Körper verlor immer mehr an Farbe. Sie war noch ein Kind. Keine 4 Jahre und schon beendeten die Vampire ihr Leben, welches sie nie richtig gelebt hatte.

Mir entglitt ihre Hand, als der Vampier sie los lief und sie fiel unsanft auf den Boden. „Nein!“ entkam es meiner kehle und ich probierte zum allerersten mal nach unten hin zu entkommen. Nach unten auf den Boden zu meiner schwester.

Da der Vampire hinter mir nicht damit gerechnet hatte, schaffte ich es auch. Doch anstatt wegzurennen, war ich so dumm und kniete mich zu meiner Schwester, nahm sie in den Arm und drückte mit meiner Hand auf die zwei blutigen löcher, in welchen kurz zuvor noch die zähne gesteckt hatten. Ein Schluchzen kam über meine Lippen, während ich unsanft hoch gezogen wurde. Ich hielt ihren Körper fest, doch der kleinere der beiden entriss ihn mir und schmiss diesen mit Leichtigkeit von uns weg auf die Straße. Ich wollte hinterher, doch es war unmöglich den griff zu entkommen. „Ihr Bastarde der Hölle“ zischte ich und probierte alles um aus den Griffen des großen Mannes zu entkommen, doch dieser beobachte mich nur belustigt. Er wusste, dass es für mich unmöglich war mich gegen ihn zu wehren und ich wusste es ebenso und auch wenn ich es schaffen würde zu entwischen. Sie würden nicht lange brauchen, bis sie mich wieder gefangen hatten. „Sie sollten wir dennoch zu den anderen bringen, ansonsten könnten wir Probleme bekommen“ hörte ich hinter mir, weswegen der andere nickte und mich seinen Kameraden abnahm, indem er mich über seine Schulter schmiss. Meine Füße baumelten in der Luft, ich probierte meine Knie in seinen Bauch zu schlagen, während meine Hände wie verrückt auf seinen Rücken schlugen. Irgendeine Schwachstelle mussten diese Monster haben. Sie konnten nicht vollkommen unsterblich sein. Es musste eine Möglichkeit geben, wie ich ihnen entkommen konnte. Es musste eine geben. Sie konnten nicht einfach das tun, was sie wollten. Doch ich merkte, dass meine Bemühungen nichts brachten. Unbeirrt führten sie ihren Weg vor. Ich musste eine andere Möglichkeit finden zu entkommen. Es brachte mir nichts, mich gegen sie zu wehren.

Aus diesem Grund stellte ich nach einer Weile meine Versuche ein und ließ sie mich durch die schäbigen Straßen in Richtung Marktplatz tragen. „Wie gerne ich diesen Blutre zeigen würde, dass sie sich den Platz nicht verdient haben“ Ich spürte die Hand desjenigen, der mich trug unter mein langes Nachtkleid, welches mir an meinen Körper klebte, doch zum glück wurde die Hand von den anderen von dort weggeschlagen. „Noch nicht… Wir sind noch nicht so weit.“ erwiderte dieser kaum hörbar, bevor sie auf den Marktplatz traten, wo die älteren alle zusammen standen, während die jungen Mädchen in die Wagen einsperrten, zu den anderen aus den anderen Städten. „Wir haben noch eine“, riefen meine Begleiter. Ich hörte unter der Menge einen Aufschrei. Mein Blick wanderte sofort dahin. Ich erkannte meine Mutter, welche die Hände vor den Mund zusammen geschlagen hatte. Ich schämte mich dafür, ihr in die Augen zu sehen. Ich hatte ich versprochen mich und meine Schwester in Sicherheit zu bringen und ich hatte versagt. Sie war Tot und ich vermutlich bald auch. „Es tut mir leid“ forte ich leise mit meinen Lippen und ließ meinen Kopf nach unten fallen, damit meine Locken meinen Blick verdeckten. Ich wollte sie nicht anschauen. Fühlte mich elend. Ich hätte schneller sein müssen. Hätte eher auf die Gerüchte hören müssen und wie einige wenige schon vorher verschwinden müssen. Dann wäre ich jetzt nicht hier. Dann müssten meine Eltern nicht mit ansehen, wie ich von den Vampiren mitgenommen wurde. „Bei ihr war noch ein anderes Mädchen, braune Locken, 4 Jahre alt“, hörte ich die hämische Stimme meines Bruders über die Menge rufen. Er tat wirklich alles, um sich bei den Vampiren beliebt zu machen. Ich spürte, wie der Griff um einen Körper fester wurde, weswegen ich erschrocken die Luft einzog. Scheinbar versetzte sie es in Panik, dass er es gesagt hatte. Es konnte nur zu gut sein, dass sie niemanden umbringen durften und das hatten sie getan. „Wie kannst du es wagen!“, die Stimme meiner Mutter klang anklagend, als würde sie nicht verstehen, warum ihr Sohn dies sagte. Sie hatte mir nie geglaubt, als ich ihr gesagt hatte, dass ihr Sohn uns alle jederzeit ausliefern würde, doch jetzt sah sie es mit ihren eigenen Augen, denn sie konnte ja nicht wissen, dass Anela Tot war. Sie ging vermutlich davon aus, dass ich es zuvor noch geschafft hatte meine Schwester in Sicherheit zu bringen

Unsanft wurde ich in den metallenen Wagen geschmissen, in welchen schon zu viele andere waren. Ich fiel auf sie, was einigen ein schmerzhaftes Stöhnen entlockte. Noch bevor ich mich aufrichten konnte, war die Tür hinter mir wieder mit einem lauten quietschenden Geräusch verschlossen. Ich saß fest in einem silbernen Käfig auf einem Wagen, welcher von Pferden gezogen wurde. Unsanft wurde ich zur Seite geschoben. „Pass auf“ fauchte mich eine schwarzhaarige an. Ich probierte in die hinterste ecke zu kommen, da diese am leersten war. Der Käfig war nicht hoch genug, um in diesen stehen zu können. Er erlaubte mir grade so eine gebückte Haltung und ich war nicht gerade die größte Person. Es war für uns unmöglich, nicht aufeinander zu sitzen. Diejenigen, welche als Erstes hier waren hatten allesamt einfach nur Pech, da alle auf sie drauf geschmissen wurden.

Ohne eine Vorwarnung setzte sich der Wagen in Bewegung. Ich fiel unsanft gegen die Gitterstäbe und rutsche dabei an diesen herunter, wobei ich halb auf einem kleinen Mädchen landete. Mit ihren braunen Locken erinnerte sie mich an meine Schwester, doch sie war es nicht, denn das mädchen vor mir war vielleicht gerade mal 2 Jahre älter als sie. Ich schluckte schwer. „Ist okay“, sagte sie kraftlos. Sie war eindeutig nicht aus dieser Stadt, denn sie war zu abgemagert dafür. Wir mussten die letzte Stadt gewesen sein vor dem Palast, doch dieses Mädchen musste von weiter wegkommen, denn sie war nicht erst seit heute auf diesen Wagen. Vorsichtig probierte ich etwas wegzurücken, da ich ihr nicht weh tun wollte. Lieber saß ich halb auf wen anderes als auf diesen kleinen zierlichen Wesen.

Chapters
1. Der Anfang
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