Gestohlenes Wolfsblut

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Zusammenfassung

( Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven). Als sie aufwachte, schmerzte ihr ganzer Körper. Sie konnte sich kaum regen, als ob das nicht schon genügte, hatte sie keinerlei Erinnerungen, wer oder wo sie war. Gleichzeitig hatte sie das Gefühl, das ihr etwas sehr Wichtiges fehlte, genommen wurde. Die, die sich in der nächsten Zeit um sie kümmerten, verbargen etwas vor ihr, etwas sehr Großes, wie es schien. Wird sie es schaffen herauszufinden, wer sie war? Wird sie herausfinden, was es mit diesen merkwürdigen Leuten, die sich einerseits um sie kümmerten, aber andererseits Geheimnisse vor Ihr hatten und ihr gleichzeitig wehtaten zu durchschauen? Werden ihr Körper und ihre Seele sich jemals von den Torturen, die sie durchmachen musste, erholen können?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
46
Rating
4.8 57 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1


Gestohlenes Wolfsblut


Beachtet bitte, dass es sich hier um eine Rohfassung handelt. Um meinen Lesern eine schnellere Fortsetzung bieten zu können, erfolgt erst später eine Korrektur der Zeichensetzung und der Rechtschreibung. Ich bedanke mich im Voraus für euer Verständnis. :-)


*************************************************************Pro Woche lade ich ein neues Kapitel hoch. Auch zwischenzeitlich erfolgen zusätzliche Uploads von Kapiteln. Damit ihr nachvollziehen könnt, zu wann diese erfasst werden, schaut hin und wieder gerne auf meiner Pinnwand vorbei.

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Arina

Als ich aufwachte, spürte ich sofort Schmerzen die meinen ganzen Körper durchzogen.

Zähneknirschend versuchte ich mich langsam aufzurichten, scheiterte aber kläglich. Am Ende konnte ich wirklich nur meinen Kopf leicht bewegen der gefühlt kurz vorm platzten war.

„Oh du bist endlich wach“, hörte ich eine mir unbekannte Stimme.

Ich zwinkerte noch ein paarmal, bis ich eine Frau in einem Kittel erblickte. Sie war sehr dünn, hatte ein freundliches blasses Gesicht und kurze dunkelbraune lockige Haare.

„Wo bin ich?“, fragte ich, als ich mich umsah, und erkannte, dass ich in einer Art Krankenzimmer war.

„Keine Sorge, du bist in Sicherheit. Du bist im Krankenhaus. Ich bin übrigens Karin, deine behandelnde Ärztin."

Ich runzelte die Stirn und fragte „was ist denn passiert?“

Die Frau sah mich verwirrt an, doch dann fragte sie „weißt du es denn nicht mehr? Weißt du, wie dein Name lautet?“

Ich überlegte und überlegte, jedoch fiel mir weder ein was geschehen sein könnte noch erinnerte ich mich an meinen Namen.

„Ich. Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht“, antwortet ich, während meine Tränen mir über mein Gesicht liefen.

Mir wurde klar, dass ich gar nichts mehr wusste, ich wusste nicht einmal, wer ich war, noch konnte ich mich an irgendjemanden erinnern.

Die Panik ergriff mich, ich spürte, wie mein Herz mir fast aus der Brust sprang und mein Körper begann zu zittern. Warum? Warum nur? Wieso konnte ich mich einfach an nichts erinnern? Wer war ich und wieso hatte ich das Gefühl, dass mir etwas Großes genommen wurde?

„Ganz ruhig, beruhige dich“, sagte sie sanft zu mir, doch statt mich zu beruhigen, schürte ihr Aussage nur noch mehr meine Panik.

„Ich soll mich beruhigen? Ich weiß nicht mal, wer ich bin, verdammt“, kreischte ich.

Dann spürte ich nur einen Piecks, entsetzt sah ich zu der Stelle, an der ich ihn spürte und erblickte eine Spritze.

Ich blickte die Frau wortlos an, die nur sagte „bitte entschuldige, ich hatte keine andere Wahl.“

„Wieso? Wieso?“, hauchte ich.

Kein Moment später verschlang mich wieder die Dunkelheit.

Alpha Andreas

Wie zur Hölle konnte ich nur so einen missratenen Sohn haben? Er sollte sie nur disziplinieren, sie unterwerfen, damit sie sich ihm fügt, stattdessen hat dieser Nichtsnutz sie fast umgebracht.

Wenn sie wirklich gestorben wäre, wäre es ein Desaster. Ohne sie können wir vergessen, dass sich uns das Limmingtenrudel anschließt.

Vor Wut schlug ich mit der Faust auf meinen Schreibtisch. Augenblicklich hörte ich ein Knarzen und sah, wie er dadurch direkt einen langen Riss bekam.

Immerhin habe ich ihn entsprechend bestraft. Ich ließ ihn in denselben Raum, in dem sie sich vorher befand an. Ich ließ seinen Kumpanen die Peitsche auf seine Haut donnern. Und sofern er währenddessen auch nur einen Ton von sich gab, gab es einen Peitschenhieb mehr.

Oh, es war einfach erfüllend dabei zuzusehen.

Ich bin ein Mann, der die Folter quasi erfunden hat, andere leiden zu sehen, war mein Lebenselixier. Ein Genuss, den ich zu jeder Zeit bekommen konnte, denn ich war schließlich der Alpha und alle taten, was ich sagte. Wer nicht sofort spurte, wurde augenblicklich bestraft.

So wie die Kleine aussah, hatte mein Sohn zumindest das von mir geerbt, allerdings hatte er noch einiges zu lernen.

Nachdem er fast ohnmächtig zusammengebrochen war, immerhin hatte er fast einen Tag meiner Folter überstanden, überbrachte ich ihm die freudige Nachricht, dass ich mich ab jetzt um die Kleine kümmern werde.

Sein Blick war einmalig.

Ein Klopfen ertönte.

„Herein!“, sagte ich in meinem strengen Ton.

Sofort erhellte sich meine Stimmung, denn ich erblickte, Doktor Karin. Oh, diese Frau ist ein Tagestraum von Sex, irgendwann werde ich sie ficken.

„Alpha“, sagte sie zur Begrüßung, während sie unterwürfig den Kopf senkte.

Ich grinste mir innerlich einen, die unterwürfigen waren schon immer die besten.

„Was gibt es?“

„Nun, sie ist aufgewacht“.

„Wunderbar. Es wurde Zeit, das sie richtig erzogen wird. Geh!“

Doch statt zu gehen, bleib sie stehen und wurde immer nervöser, was mein Interesse weckte.

„Raus mit der Sprache!“, verlangte ich.

„Ihre Verletzungen sind anscheint schwerer als gedacht“, währenddessen konnte ich ihre Angst riechen. „Beim CT konnte ich eine Schwellung ihres Gehirns entdecken. Als sie aufwachte, schien sie normal zu sein. Doch dann stellte ich eine Amnesie fest. Sie kann sich an nichts mehr erinnern, sie weiß nicht einmal mehr, wer sie ist oder wie ihr Name lautet“.

„Schwachsinn, die spielt dir nur was vor“, knurrte ich.

„Alpha bitte“, flehte sie, während sie anfing vor Angst zu zittern.

Ich liebte es, wenn andere Angst vor mir hatten. Denn nur so konnte man ein Rudel führen. Jag ihnen Angst ein und sie werden sich unterwerfen.

„Sie wurde seit Wochen unter Eisenhut gestellt, ihre Wunden heilen nicht oder sind stark vernarbt. Sie hatte eine Panikattacke, weil sie mir ihren Namen nicht nennen konnte. Alpha bei allem Respekt, ich musste sie betäuben und ich erkenne eine Amnesie, wenn ich sie sehe.“

Wow, es erstaunte mich, dass sie sich getraut hat, mir entgegenzutreten und erneut das Wort zu erheben.

Sie schien es wirklich ernst zu meinen.

„Nun gut, dann bring mich zu ihr, ich will es mit meinen eigenen Augen sehen.“

Sie lächelte leicht, was meinen Schwanz sofort erhärten ließ. Wenn sie nicht unsere einzige Ärztin im Rudel wäre, hätte ich sie schon längst über den Tisch gebeugt und sie hart gefickt.