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ANDREJ

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Zusammenfassung

Latonya, die Tochter von Pachan Sergej, gerät in Lebensgefahr, als das Oberhaupt der russischen Bratwa niedergeschossen wird und ihr Vater dessen Platz einnehmen muss. Sergej vertraut seine Tochter Andrej an, der sie mit seinem Leben beschützen soll. Doch wird Latonya sich von Andrej beschützen lassen? „Diese Handschellen stehen dir gut, Printsessa... So läufst du mir wenigstens nicht davon.“ „Fick dich, Andrej“, zischt sie mich wütend an, während ihre leuchtenden Augen mich durchbohren und mich hart werden lassen. Es hatte etwas Unbeschreibliches, Latonya gefesselt vor mir zu sehen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich dich so sehen würde, moja krasawiza... Das nächste Mal hältst du besser deine Krallen bei dir, dich zu fesseln ist noch harmlos“, flüsterte ich ihr ins Ohr, was ihr eine Gänsehaut über den ganzen Körper jagte.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
25
Rating
4.9 (15 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Chapter 1

ANDREJ

„Ich will, dass du auf meine Tochter aufpasst, während ich weg bin, Andrej. Sorge dafür, dass sie dir nicht wieder abhaut. Die Lage ist gerade angespannt, und das weißt du besser als jeder andere.“

Latonya... Die Tochter unseres Pachan, Sergej, dem Anführer der Bratwa in Dallas, Texas. Er musste zurück nach Russland, um dort seine Geschäfte zu regeln, denn der Boss aller Bosse war erschossen worden. Jetzt lag es an Sergej, die Führung in Russland zu übernehmen. Das brachte viele Gefahren mit sich, denn seine Tochter wäre ein Ziel für Entführungen, Missbrauch und wer weiß, was ihr sonst noch alles zustoßen könnte.

Der Haken an der Sache? Latonya war ein verzogenes Gör. Ich kannte sie schon von klein auf. Schließlich war ich mit zwölf zur Bratwa gekommen und durfte mich als kleiner Dieb hocharbeiten. Jetzt bin ich bei Sergej, wickle die größten Geschäfte ab, wir schmuggeln Waren, dealen mit illegalen Drogen und verkaufen Waffen, die eigentlich verboten sind.

„Verstehen wir uns, Andrej?“, fragte Sergej mich. Ich nickte schweigend und prägte mir die Anweisung ein. Das würde eine Herausforderung werden, denn die letzten Männer, die auf Latonya aufgepasst hatten, waren zum Tode verurteilt worden, nachdem sie ihnen entwischt war.

Nicht mit mir. Nicht mit Andrej Petrov. Ich war dafür bekannt, ohne mit der Wimper zu zucken zu töten. Wenn es sein musste, würde ich Latonya in ihrem Zimmer einsperren und anketten.

Das letzte Mal, dass ich Latonya gesehen hatte, war sie vierzehn gewesen, und das Wort Pubertät war damals in aller Munde.

Latonya war jetzt eine erwachsene Frau... Zumindest hoffte ich, dass ihr Verstand mitgewachsen war. Sergej war ein strenger Vater, auch wenn Latonya aus einer unehelichen Beziehung stammte. Er hatte ihre Mutter umgebracht, nachdem er herausgefunden hatte, dass sie sich mit einem anderen Mann eingelassen hatte. Sie wuchs bei Au-pairs auf, hatte nie eine stabile Familie und war selbst so unbeständig wie ihr Leben.

Sergej erzählte uns, dass er sie eines Nachts in eine Privatklinik einweisen musste, weil ihr alles über den Kopf wuchs. Der Druck war groß, an jeder Ecke lauerte Gefahr, aber das ist das Leben in der Bratwa. So sind wir nun mal.

„Nun, der Jet landet bald. Dimitri und Nicholas werden sie herbringen. Der Rest liegt bei dir und dir allein. Du kannst jetzt niemandem trauen, selbst wenn sie sagen, es sei auf meinen Befehl. Verstanden?“

„Verstanden, Sergej ... Ich sorge dafür, dass sie sicher ist“, antwortete ich. Er seufzte schließlich genervt und lockerte seine Krawatte.

Sein Handy klingelte. Er nahm es ab, fluchte und verschwand im Nebenzimmer, um das Geschäft vor dem Ruin zu retten.

Ich seufzte ebenfalls und überlegte, wo ich Latonya am besten unterbringen konnte, damit sie sicher war und nicht weglaufen konnte. Ich musste aufmerksam wie ein Adler sein, bei dem Ärger, den Sergej jedes Mal mit ihr hatte, um ein Desaster zu verhindern.

Mein Handy vibrierte. Ich schaute auf das Display und sah, dass es Dimitri war, der jetzt bei ihr war.

DIMITRI: Wo sollen wir mit dieser Stadt-Schlampe hin?

ANDREJ: Ich bin mir sicher, dass du einen Kopf kürzer bist, wenn Sergej mitbekommt, wie du sie nennst.

DIMITRI: Wir mussten sie gegen ihren Willen hierher transportieren, sie hat mir fast die Augen ausgekratzt.

Ein Grinsen huschte über mein Gesicht und ich war froh, dass mir dieser Teil erspart geblieben war. Ich betete nur, dass sie es bei mir nicht versuchen würde, denn dann wäre ich derjenige, der ihr die Augen auskratzt, auch wenn Sergej das ganz und gar nicht gefallen würde.

ANDREJ: Bring sie zu mir nach Hause, ich kümmere mich um den Rest.

DIMITRI: Du solltest dir besser einen Käfig besorgen...

Wenn Dimitri wüsste, was ich zu Hause habe, würde er sich weniger Sorgen machen... Ich liebte es, Frauen abzurichten, sie gefügig zu machen, sie kurz zu halten und ihnen zu zeigen, wo es langgeht. Sergej wusste das und hielt mich wohl für den Richtigen, um ihr eine Lektion zu erteilen. Meine Vorlieben waren für mich und mein Sexleben bestimmt, aber nicht für Latonya... Zumal ich kein Interesse daran hatte, mich mit der Tochter meines Bosses einzulassen. Am Ende würde mein eigener Kopf rollen, und so loyal ich Sergej gegenüber auch war, dafür würde ich meinen Kopf nicht hinhalten.

Ich griff nach meinen Autoschlüsseln und machte mich auf den Weg nach Hause. Als ich die Straße entlangfuhr, sah ich Dimitris Mercedes schon in der Ferne.

Dimitri war früher angekommen als gedacht und wartete bereits vor meiner Haustür. Von Latonya war nichts zu sehen, er dachte wohl, es sei besser, sie im Auto zu lassen. Ich stellte mein Auto vor der Garage ab, schaltete den Motor aus, stieg aus und ging auf Dimitri zu.

„Da bist du ja endlich... Nimm sie mir ab“, wies er mich an und verdrehte die Augen. Ich schüttelte lachend den Kopf. „Mach dir keine Sorgen, sie wird mein kleinstes Problem sein“, antwortete ich, starrte auf die dunklen Fensterscheiben und biss mir auf die Unterlippe.

Komm raus, kleines Kätzchen...

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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author

I love it😍

2 Jahre
author

Intriguing start

ein Jahr

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