Das Schicksal des Betas (MMF, Omegaverse)

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Ein begehrtes Beta-Weibchen, zwei traumhafte Alien-Ritter, ein Tyrann auf gnadenloser Jagd und jede Menge verbotene Begierden in einer weit entfernten Galaxie. MMF, ABO, Omegaverse Als zwei atemberaubende interstellare Ritter die unerfahrene und völlig ahnungslose Brandy aus den Fängen eines grausamen Alien-Warlords retten, ist sie hin- und hergerissen zwischen dem Ansturm exotischer sexueller Gelüste und ihrer puritanischen Moral. Während Brandy ihre Ängste überwindet – alte wie neue –, wird sie mutig genug sein, jedes Gesetz zu brechen, um ihre Liebhaber und das Baby, das in ihr heranwächst, für immer bei sich zu behalten?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
36
Rating
5.0 4 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Alpha Prime und die Entführung

Die meisten Männer, denen Brandi in den Gerichtssälen des Landes begegnete, waren dreckige Lügner. Egal ob Anwälte, Angeklagte, Staatsanwälte oder Richter. Sie glaubten alle, dass Frauen unter sie gehörten – und zwar mit breit gespreizten Beinen.

Hin und wieder, besonders wenn sie spät arbeitete, sah Brandi von ihren Bergen aus Papierkram auf. Sie ging dann zum Fenster, legte das Kinn in ihre Hände und starrte in den Nachthimmel. Ihr Herz klopfte schneller. Sie hoffte, dass es da draußen unter den Sternen eine andere Art von Männern gab. Wenn sie nur jemanden finden könnte, der stark und sanft zugleich war, fürsorglich und leidenschaftlich, dann könnte ihre Seele endlich aufblühen. Doch wenn die Sonne aufging, vergrub sie sich wieder in ihrer Arbeit. Sie hatte sich damit abgefunden, in ihrer Einsamkeit zu verkümmern.

Zu ihrem zweiunddreißigsten Geburtstag wünschte sich Brandi eine streunende Katze, die genauso wenig Glück hatte wie sie selbst. Aber von ihren Kollegen bekam sie nur eine Starbucks-Gutscheinkarte. Sie versprach sich, nach der Arbeit ins Tierheim zu gehen und sich ihr Kätzchen zu holen. Bis dahin musste sie sich auf ihren Job und die Presse konzentrieren.

Mit einem falschen Lächeln trat sie auf die Stufen des Gerichtsgebäudes hinaus. Ein Haufen Reporter drängte sich mit Mikrofonen um sie herum. Die Kameras klickten pausenlos.

„Miss Wine, Miss Wine! Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie die Bilder zum ersten Mal gesehen haben?“

„Mein Vertrauen in unser politisches System wurde missbraucht“, sagte Brandi. Ihre Antwort war, wie alles in ihrem Leben, genau vorbereitet. Das war viel besser, als echte Emotionen zu zeigen. Ungefilterte Gefühle wusste heutzutage niemand mehr zu schätzen. „Wir wählen Männer, die behaupten, strenge moralische Werte zu haben. Dabei lassen sie sich von ihren niedrigsten Instinkten leiten.“


Was haben sie mit meiner Beta gemacht? Der Alpha Prime Maddox schubste einen Erdling beiseite, der ihm die Sicht auf seine Beute versperrte. Die erbärmliche Kreatur wollte protestieren, hielt aber sofort den Mund. Er blickte an Maddox hoch – immer weiter hoch. Das Brustbein des Alpha Prime war auf seiner Augenhöhe, und die Schultern waren einfach gigantisch. Auf diesen massiven Schultern saß ein Hals wie eine Säule, überseht mit den Namen aller Planeten, die er erobert hatte. Als ob das nicht genug wäre, hatte Maddox das Gesicht eines Löwen und blickte grimmig drein.

Maddox drückte seine mächtige Brust nach vorn. Er spannte seine Bizeps an, die mit drei Zoll dicken Goldreifen verziert waren. Der einfältige Omicron Ravel hatte behauptet, dass Erdlinge kaum noch Gold trugen. Maddox hatte dem Wurm dafür die Nase gebrochen. Er hatte sich schon dazu herabgelassen, Jeans zu tragen. Seinen prächtigen Alpha-Körper mit billigem Blech zu schmücken, kam gar nicht infrage.

Maddox starrte den Erdling nieder. Schau her, Omicron, und verzweifle.

Der Erdling schluckte nervös. Das war ein Omicron, den er in die Schranken gewiesen hatte. Aber ein anderer kreischte direkt neben Maddox seine Beta an: „Und Sie sollen unsere beste Alternative sein, Ms. Wine?“

Der Alpha Prime tippte sich ans Ohr, um das schrille Echo loszuwerden. Er hätte dem unverschämten Omicron den Schädel einschlagen sollen. Aber die Beta auf der Steintreppe suchte die Menge mit ihren Augen ab und streifte dabei auch den Alpha Prime. Ihr rechtes Auge war etwa zwanzig Prozent dunkler als das linke. Das war das erste Zeichen für die kommende Veränderung, ihre prachtvolle Blüte.

Maddox’ Phallus schwoll an. Ihre aufkeimende Fruchtbarkeit weckte in ihm ein wahres Urbedürfnis. Die lächerliche menschliche Kleidung spannte bis zum Zerreißen. Der Hosenstall war mit einem metallischen Ding verschlossen, das den großen Phallus des Alpha Prime gefangen hielt. Maddox biss die Zähne zusammen. Das war das letzte Mal, dass er auf einen Sklaven wie Ravel hörte. Ein erregter Alpha muss frei herumlaufen können, um ein Omega oder ein Omicron zu finden. Er muss seine Erektion darin versenken und seine sexuelle Kraft stolz zur Schau stellen.

Während Maddox die Erniedrigung auf diesem Drecksplaneten ertrug, sprach die Beta. „Das bin ich“, sagte sie.

„Was macht Sie da so sicher?“, schrie ein Reporter neben Maddox. Aber der Alpha Prime hörte dem dummen Geschwätz nicht mehr zu. Der Klang in der Stimme der Beta ließ seine Eier fast platzen. Er brauchte eine Entladung. Egal auf welcher Welt er war, er ließ sich nichts verweigern. Er hielt seinen Phallus mit einer Hand fest und packte den Erdling-Omicron im Nacken – genau den, der ihm vorhin die Sicht versperrt hatte. „Du wirst mich jetzt befriedigen. Komm mit.“

Der Omicron zitterte vor Angst, was Maddox’ Laune direkt verbesserte. Er würde keine Zeit damit verschwenden, den Widerstand dieses Unterwürfigen zu brechen. Kein Erdling konnte sich seiner Macht entgegenstellen. Er musste diesen kleinen Ausflug schnell hinter sich bringen, sonst verpasste er den Moment, sich seine Beta zu schnappen. Und das wäre fatal.

Sie stand kurz vor ihrer Paarungszeit und war fast bereit für die Ernte. In einem perfekten Universum würde er sie sofort nehmen, sobald er sie auf sein Schiff gebracht hätte. Direkt in der Luftschleuse, vor den Augen der gesamten Crew. Ein Omega würde auf Knien warten, um die Dreifach-Vereinigung ihres Alphas zu vollenden.

Leider war die Beta noch nicht bereit, gepfählt zu werden. Die Wölbung ihres Unterbauchs war noch zu sanft. Ihre Nippel zeichneten sich kaum durch die enge Kleidung ab, und der süße Duft ihrer Feuchtigkeit war zu schwach. Sie knospte, aber sie blühte noch nicht. Er könnte sie ficken, aber sie könnte seinen Samen noch nicht empfangen.

Maddox bereute es nicht, etwas zu früh gekommen zu sein, um seinen Anspruch anzumelden. Omicron Ravel hatte sich Sorgen gemacht, wie die ahnungslose Beta auf die Enthüllung reagieren würde. Der Idiot hatte sogar vorgeschlagen, dass er – ein niederer Omicron! – zuerst auf der Erde landen sollte, um sie vorzubereiten. Absolut lächerlich!

Je eher seine Beta in seinem Harem war, desto schneller würde sie reifen und gefügig gemacht werden. Und desto mehr Kinder würden ihm die Omegas diesmal gebären. Betas waren so kostbar wie zerbrechlich. In seinem Besitz hielten sie nie lange durch, und es dauerte ewig, bis sie blühten. Dabei dürstete er nach dem nächsten Schwung Kinder.


Brandi spürte einen gierigen, raubtierhaften Blick auf sich. Sie erschauderte und war für einen Moment abgelenkt, aber zum Glück lag ihr die Antwort schon auf der Zunge.

„Keine Schwänze, keine Probleme!“, rief sie.

Ein Lachen ging durch die Menge. In gewissen Kreisen nannte man sie die „Hai-Jungfer“, was ihr bei Liberalen Sympathiepunkte einbrachte. Sie brauchte diese Art von Aufmerksamkeit, um Bezirksstaatsanwältin zu werden. Dafür war sie hart genug. Sie hatte ein dickes Fell und ein starkes Herz. Einsam, aber stark.

Sie hätte eigentlich mitlachen sollen, aber sie schaffte es nicht. Nicht einmal ein Schmunzeln. Der Jäger starrte sie so unverfroren an und war sich seiner Macht über sie so sicher, dass ihr jede Freude verging.

Wie sie ihn bis zu diesem Moment hatte übersehen können, wusste sie nicht. Der schreckliche Mann war mindestens einen Kopf größer als alle anderen. Ein Riese, der selbst NBA-Spieler überragte. Sein schwarzes Leder, die Goldketten und Nieten waren übertrieben machomäßig. Jedes Stück Haut war mit seltsamen Symbolen tätowiert. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Sie sahen aus wie Penisse, und diesen besitzergreifenden, mürrischen Blick kannte sie nur zu gut.

Brandi hatte schon Dutzende Männer hinter Gitter gebracht, die Frauen so anstarrten. Schläger, Frauenschänder, psychopathische Serienmörder. Aber bei diesem hier war etwas anders: Er wollte sie verletzen, bis sie zerbrach, und nicht irgendwen sonst.

Brandis Herz raste, aber sie zwang sich zur Ruhe. Der Mann war der größte und gruseligste Mistkerl, den sie je gesehen hatte, aber Selina würde mit ihm fertig werden. Sie drückte einen versteckten Knopf für ihre Leibwächterin und deutete auf den Kerl. Selina gab ihr ein Zeichen: Ja, sie hat ihn im Blick und kümmert sich darum.

Da Selina dran war, zwang Brandi sich zu einem breiten Lächeln. Dabei waren ihre Kiefer fest zusammengepresst und ein Schauer lief ihr über den Rücken. „Nächste Frage?“

Sie versuchte, nicht mehr zu dem Mann zu schauen, um ihn nicht zu warnen. Selina würde das regeln. Wahrscheinlich tat sie es schon. Er…

Wo der schreckliche Mann eben noch gestanden hatte, klaffte nun eine Lücke in der Menge.

Dann drängten die Leute nach und die Lücke schloss sich. Eigentlich hätte Brandi erleichtert sein müssen, aber eine unsichtbare Faust schnürte ihr die Kehle zu. Mein Gott, wann ist diese Pressekonferenz endlich vorbei?


Maddox ließ seinen gehorsamen Omicron in einer schmalen Gasse zwischen den Gebäuden zurück. Was für ein erbärmlicher Ersatz für seine saftige Beta! Sie war fast so weit, sie war so prall. Sobald er sie von dieser rückständigen Welt geholt hatte, würde er sie ficken, bis jede seiner Omegas schwanger war. Ein glorreiches Fest des Fickens... und es musste nicht bei den Omegas enden.

Er konnte jederzeit die Stützpunkte der Rebellen überfallen und sich mehr Omegas holen, falls die Beta durchhielt. Wenn nicht, war es auch egal. Es gab noch eine zweite Beta auf der Erde, die bald blühen würde.

Noch besser: Wenn er erst einmal für reichlich Nachwuchs gesorgt hatte, würde er sich alle Betas holen, die die Rebellen in ihren Festungen versteckten. Sie stellten alberne Regeln auf, um sie zu schützen! Sie hielten ihre köstlichen Spalten vor ihm fern! Er würde sie sich alle nehmen. Das würden herrliche Zeiten werden!

Allein der Gedanke daran ließ Maddox’ Phallus direkt nach dem Orgasmus wieder hart werden. Er würde sein Bedürfnis bald wieder stillen müssen, aber jetzt war es Zeit für die Jagd.

„Verschwinde.“ Er ließ den Erdling los.

Völlig weggetreten sackte der Omicron gegen die Wand, rutschte auf den Beton und blieb dort liegen. Er klammerte sich am Boden fest. Maddox knurrte und stieg angewidert über ihn hinweg. Erdlinge konnten nicht einmal einen einfachen Befehl ausführen. Was für ein Scheißplanet!

Bevor er sein Versteck verließ, wollte Maddox den Reißverschluss schließen, hielt dann aber inne.

Seine Beta kam gerade die Steinstufen hinunter und die Menge der Erdlinge wurde lichter.

Er war nur noch Minuten davon entfernt, seinen Anspruch geltend zu machen, und sein Phallus spürte das. Eine Erektion dieses Ausmaßes einzusperren, wäre ein Verbrechen. Außerdem würde der Reißverschluss sowieso reißen. Also ließ er den Wind seinen prächtigen Phallus küssen und den frischen Regen ihn waschen.


Es fing an zu nieseln. Brandi war froh, dass das Gericht einen überdachten Parkplatz hatte. Sie wartete darauf, dass Selina zu ihr aufschloss. Die Frau war so tödlich, heimlich und effizient wie ein Geist.

„Hast du ihn gefunden? Den Mann?“, flüsterte Brandi.

„Nein. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. Ich musste ein Opfer eines sexuellen Übergriffs melden.“ Selina, eine abgehärtete Ex-Marine, schauderte. „Es war brutal. Das Sperma an ihm war dick wie Teer. Ekelhaft.“

„Das war er“, murmelte Brandi. „Ich habe ein ganz mieses Gefühl. Er war das.“

„Er und ein paar Freunde vielleicht. Diese Menge an Sperma kann unmöglich von nur einem Mann gekommen sein –“

Brandi versuchte, ihr Zittern zu unterdrücken, aber Selina brach ihren Bericht abrupt ab. „Entschuldige die Details. Bringen wir Sie nach Hause, Boss.“

Selinas Augen suchten den Parkplatz ab, während sie Brandi zu ihrem Wagen begleitete. Aber der Muskelprotz war schneller. Bevor Brandi auch nur schreien konnte, sprang er aus dem Schatten und über ihr Auto – und zwar der Länge nach.

Brandis Verstand setzte aus, weil das eigentlich unmöglich war. Ihr Körper erstarrte, denn sie hatte noch nie solche Angst in ihrem Leben gehabt.

„Laufen Sie!“, schrie Selina und stellte sich vor Brandi.

Der riesige Fremde, der Brandi in der Menge verfolgt hatte, riss Selina vom Boden hoch. Er hob sie über seinen Kopf und brach sie mitten durch wie einen Zweig.

Dann warf er den Oberkörper in die eine Richtung und die Beine in die andere. Das Blut, das herumspritzte, war ihm völlig egal. Die Flecken glänzten auf seiner Haut und vermischten sich mit seinen Tattoos. Sein Penis ragte aus dem Hosenstall, hart wie ein Speer. Er war so lang und dick, dass es ein Dildo hätte sein müssen.

Brandis Beine gaben nach, als wären sie aus Stroh. Sie zog den Kopf ein und musste sich übergeben. Aber der schreckliche Mann wartete nicht, bis sie fertig war.

Er packte sie an den Schultern – seine Finger waren so dick wie Würstchen und gruben sich in ihr Fleisch. Er riss sie hoch und hob sie so weit nach oben, dass sie ihm direkt in die Augen sah.

Sein Gesicht war zu einem ekstatischen Schrei verzogen, eine Maske des absoluten Triumphs. Wenn er für eine gute Sache kämpfen würde, könnte er als Held in einem Barbarenfilm durchgehen. Aber in seinen schwarzen Augen war nichts Heldenhaftes, nur eine besitzergreifende Energie. Sie waren leer wie schwarze Löcher.

Die Angst schnürte ihr alles zu. Sie schloss die Augen. „Bitte...“

„Mein!“, knurrte der Kerl.

Das Echo seines Anspruchs verfolgte Brandi, während sie das Bewusstsein verlor und in tiefe Schwärze versank.


„Mein“, donnerte der Alpha Prime und hievte die Beta über seinen Kopf. „Meine Beute!“

Die Beta wog fast nichts. Sie roch köstlich und hing schlaff in seinen Händen wie ein Aal mit gebrochenem Rückgrat. Er schüttelte sie, damit sie nicht ganz so tot aussah. Die ganze Galaxie sollte Zeuge seiner Eroberung werden.

Die Betas in ihren Verstecken sollten zusehen und nach Schutz vor ihren erbärmlichen Alphas schreien. Sie sollten wissen, dass keine Mauer dick genug war, um sie zu schützen. Kein Schiff war schnell genug, um ihrem Schicksal zu entfliehen. Und kein Alpha hatte gegen ihn eine Chance.

Eines Tages würden sie alle ihm gehören, in einer Galaxie, die von seinen Nachkommen beherrscht wird.

„Ich bin Alpha Prime Maddox, und ich nehme mir, was ich will! Ihr gehört mir. Ihr alle.“

Nächstes Kapitel